News Toshiba: Verkauf der Speichersparte steht nichts mehr im Weg

MichaG

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#1
Die Absegnung durch chinesische Wettbewerbshüter galt als letzte Hürde für den Verkauf von Toshibas NAND-Flash-Geschäft. Jetzt gab es auch von dieser Seite grünes Licht für die immer wieder verschobene Transaktion. Für umgerechnet etwa 15 Milliarden Euro geht die Toshiba Memory Corporation an das Bain-Capital-Konsortium.

Zur News: Toshiba: Verkauf der Speichersparte steht nichts mehr im Weg
 

zonediver

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#2
Und "wie" sieht diese Einigung aus???
CB erreicht langsam aber sicher das Level von Winfuture.de... halbgare Artikel ohne fundierte Hintergrundinformationen...
 

Nero FX

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#5
Das macht doch Gerade so gar keinen Sinn eine Speicherproduktion zu verkaufen...der Bedarf an NAND und anderen Speichern steigt weiter. Selbst wenn NAND irgendwann billiger wird werden Samsung/Micron/SKHynix NAND zugunsten von DRAM runterfahren und damit den Preis stabilisieren und dann verscherbelt man auch noch ein Finanz-Heuschrecken...hauptsache die Boni stimmen so stelle ich mir die Einstellung von Toshibas Managern vor.
 

smalM

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#6
Unsinn.
Toshiba hat sonst nichts, was sie für viel Geld verkaufen könnten. Und wegen der Pleite ihrer Tochtergesellschaft Westinghouse braucht Toshiba z.Z. sehr viel Geld.
 

Nero FX

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#7
Dann hätte sie doch aber einfach an WD verkaufen können. Als Partner wollte WD das ja auch. Da hat man lieber gestritten und verzögert.
 

MichaG

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#8
Artikel-Update: Wie Toshiba in einem Schreiben (PDF) informiert, ist die Abspaltung der Speichersparte nun offiziell abgeschlossen. Die Toshiba Memory Corporation (TMC) gehört nun zum Großteil der vom Bain-Konsortium gegründeten K.K. Pangea, die 49,9 Prozent der Aktien erhält. Toshiba bekommt 40,2 Prozent und Hoya die restlichen 9,9 Prozent.

  • BCPE Pangea Cayman, L.P. 49,9 %
  • Toshiba Corporation 40,2 %
  • Hoya Corporation 9,9 %

Vom Verkauf erwartet Toshiba im Fiskaljahr 2018 einen Profit in Höhe von 970 Milliarden Yen (~7,6 Mrd. Euro) vor Steuern.
 
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#9
Pangea und Cayman -> Steueroasen L.P hä?
Wahnsinn! ...
Aber naja.... kann nichtsmehr dazu sagen ausser Wahnsinn!
 

proko85

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#11
Die Begründung für den Verkauf ist unlogisch. Wegen einer nicht lukrativen Sparte wird eine lukrative verkauft. Und wie wollen sie dann langfristig Geld verdienen?
 
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#12
Was ich aber bisher nicht verstehe welchen Anteil WD an der ganzen Sache jetzt hat?
Im Endeffekt gehört WD nichts aber man hat eine Partnerschaft? Naja dann könnte man sich auch einfach seine NAND Chips irgendwo kaufen.

Auch verstehe ich nicht welchen Sinn es hat seine Cashcow zu verkaufen um den Esel zu retten, weil der Esel bringt in Zukunft eben kein Geld.
 

smalM

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#13
Toshiba hat eine Tochter gegründet, Toshiba Memory Corporation (kurz TMC), und in diese alle Anteile von Toshiba an den drei Joint Ventures mit WD eingebracht.
Von TMC hat man sich 118 Mrd.¥ auszahlen lassen (knapp 1,1 Mrd.$) und dann TMC komplett an Pangea für 2 Bill.¥ (gut 18 Mrd.$) verkauft. Davon hat man dann 350,5 Mrd.¥ (3,2 Mrd.$) wieder in Pangea reinvestiert, so daß man nun 40,2% an Pangea hält.
Der Anteil von WD an den drei Joint Ventures ist von der ganzen Geschichte völlig unberührt.
 
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#14
Der Anteil von WD an den drei Joint Ventures ist von der ganzen Geschichte völlig unberührt.
Also gehören nun verschiedenen Firmen Anteile an einer Firma der wiederum Anteile an einem Joint Venture gehören?

Ich bin nicht auf den Kopf gefallen, weiß aber nicht wie das Joint Venture zwischen Toshiba und WD genau ausschaut und wer welche Anteile hält, daher ist es für mich gerade etwas schwer zu überblicken wer nun eigentlich wie da genau wie eingebunden ist.

Die andere Frage ist natürlich auch, warum man Anteile nicht an seinen Partner verkauft sondern an Konkurrenten. Macht für mich einfach wenig Sinn.
 

k-nin

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#15
Die Begründung für den Verkauf ist unlogisch. Wegen einer nicht lukrativen Sparte wird eine lukrative verkauft. Und wie wollen sie dann langfristig Geld verdienen?
$6,3 Mrd. Verlust als "nicht lukrativ" zu beschreiben, ist mehr als ein dezentes Understatement. Der Konzern als Ganzes ist bedroht. Um selbstbestimmt handlungsfähig zu bleiben, muss frisches Geld her.

Toshiba hat noch viele andere Segmente, mit denen Geld verdient werden kann: http://www.toshiba.co.jp/about/ir/en/overview/pro_all.htm
 

smalM

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#16
Die andere Frage ist natürlich auch, warum man Anteile nicht an seinen Partner verkauft sondern an Konkurrenten. Macht für mich einfach wenig Sinn.
Japanische Fima verkauft an Ausländer? Das geht ja gar nicht! ;)
Das Konstrukt, wie es jetzt ist, wurde auch deswegen so gewählt, daß eine größere japanische Beteiligung bleibt und damit Ärger mit der Genehmigungsbehörde vermieden wird. Der Verkauf jeglicher Anteile an WD hätte denen eine Kontrollmehrheit gegeben.
 
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