TP-Link TL-WR1042ND Verbindungsabbrüche, diverse Probleme

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cust0m

Gast
Hallo zusammen,
ich habe mein Heimnetzwerk um oben genannten Router aufgebaut. War so ziemlich das günstigste mit Gigabit-Ports, dass einen passablen Eindruck machen konnte. Nun habe ich in letzter Zeit immer häufiger verschiedene Probleme mit dem Netzwerk.

Zunächst einmal sind folgende Endgeräte verbunden:

Kabel: Windows PC (Gigabit), NAS4free-Server (Gigabit), Telekom-Entertain-Receiver, Denon AVR-1713
W-Lan: Macbook, iPhone, Mitbewohner Laptop, Mitbewohner iPad und verschiedene Geräte wenn mal Besuch da ist.

Die Wohnung ist vollstens mit bestem W-Lan-Empfang abgedeckt. Hier mal ein Bild von der allgemeinen W-Lan Situation im Haus, nur Netzwerke über 40% Signal:
Bildschirmfoto 2013-06-03 um 11.54.19.png

Das ausgewählte Netzwerk ist unseres.

Zu den Problemen:
Das Webinterface des Routers ist häufig nicht erreichbar, weder über Kabel, noch im W-Lan. Das ist sehr kurios. Meistens ist die allgemeine Netzwerkperformance auch absolut im Keller, wenn das Interface nicht erreichbar ist. Soll heißen: Ich kann surfen, aber an YouTube ist kaum zu denken.
Zusätzlich dazu gibt es scheinbar zufällige Verbindungsabbrüche. Das geht sogar soweit, dass der Router das W-Lan selbstständig neustartet. Ohne ersichtlichen Grund. (Habe ich erst heute herausgefunden, als ich die Position verändert habe, so dass ich das Gerät meistens im Blick habe).

Der Router ist kaum ein halbes Jahr alt und als Student tut es doch immer weh sich etwas neues anschaffen zu müssen. Die aktuelle Firmware ist übrigens installiert.

Danke schonmal an jeden der sich die Mühe gemacht hat bis zum Ende zu lesen ;)
 
Hi,

das Problem scheint ja von der Wireless-Funktionalität auszugehen. Hast Du schon mal probiert, ob Du die sehr niedrige LAN-Performance auch bei komplett abgeschaltetem WLAN reproduzieren kannst? (zur Eingrenzung des Fehlers)
Wenn es definitiv am WLAN liegt, kannst Du ja mal die Sendelesitung reduzieren (Wärmeentwicklung), die Priorisierung von Paketen deaktivieren (bei TP-Link "Enable Short GI") oder den WLAN-Standard auf ein Niveau zu beschränken (only 802.11b oder 802.11n).

Wenn das Problem auch bei deaktivertem WLAN auftritt, dann halt mal ander Komponenten testweise deaktivieren. (Access-Control, Firewall, DoS-Protection...)
 
Nächstes Kuriosum: Ich habe gerade versucht das W-Lan per Knopf am Router auszuschalten und den Router lässt das relativ kalt. Das W-Lan bleibt an, keine Reaktion. Laut Anleitung soll der Knopf 2 Sekunden gehalten werden, also da kann ich nun wirklich nichts falsch machen. Das Webinterface ist die ganze Zeit wieder nicht erreichbar, auch im Lan geht die Internetverbindung zwischenzeitlich verloren.
 
das hört sich so an, als ob ein zweiter dhcp-server aktiv ist...
was genau steht vor dem absturz im log des routers?
bist du sicher, dass die zwei sekunden wlan-knopf drücken nicht das aktivieren des "WPS" ist? (ist bei meiner fritzbox so)
 
WPS hat einen extra Knopf ;) Nach Neustart des Routers hat auch der Knopf wieder funktioniert. Also ja, da bin ich mir sehr sicher :D

Ich habe vorm Router den Teleschrott Speedport stehen, der hat kein aktives WLan und fungiert auch nur als Modem, hat also sonst nichts mit dem Netzwerk am Hut.

Ich komm nicht ans Log dran. Das wird resetted sobald ich den Router neustarte. Und wenn das Problem auftritt kommt ich nicht mehr ins Webinterface, was mich ja zum Neustart zwingt. Ist eine Zwickmühle. Ich könnte es mal mit Automail Log versuchen und hoffen, dass er das hinbekommt.
 
Was ist mit dem "NAS4free-Server "? Beinhaltet der einen DHCP-Server?
Funktioniert das Abschalten des WLAN aus dem Web-Interface heraus? (vor dem Einfrieren)
 
du kannst ja auch mal testweise den dhcp-server am router abschalten und schauen, ob ein pc mit dhcp eine 169. nummer bekommt nach dem neustarten (kein aktiver dhcp-server) oder eine 192. bekommt (ein dhcp-server aktiv).... ich schätze mal der receiver oder nas-server als fehlerquelle.
 
Ich versuch mal deinen DHCP Geist zu finden. Welchen Receiver meinst du? Der Telekom Receiver hat gerade nichtmal Strom, der Denon ist im Standby, behält aber zwecks AirPlay eine aktive Netzwerkverbindung. Aber der hat auch nicht die Möglichkeit als DHCP Server aufzutreten.

Der Laptop hat im Wlan obwohl DHCP ausgeschaltet war wieder die für ihn im Router reservierte IP zugewiesen bekommen. Das kann unmöglich an einem zweiten DHCP liegen, da ich Address Range im Netzwerk extra umgestellt habe. Wenn hier zufällig ein zweiter DHCP läuft dann auf Standard Address Range.

Ja das WLan lässt sich vor dem Einfrieren per Webinterface abschalten, aber ja auch per Knopf.

Was ich gerade noch beobachtet habe: Seitdem ich die W-Lan Leistung von High auf Medium herabgesetzt habe, hat sich die LAN-Leistung ziemlich genau verdoppelt. Vom Server hatte ich sonst Kopierraten von ca. 33MB/s und jetzt kam ich auf fast 70MB/s. Das kann natürlich auch ein Zufall sein, ist aber schon extrem. Ich werde das Gefühl nicht los, dass die Rechenleistung des Routers einfach minimal konzipiert wurde.

EDIT: Ich habe den Post mal etwas aufgeräumt.

Jetzt ist gerade das Webinterface wieder down. Surfen funktioniert aber. Das Verbinden zu Websites dauert aber ewig lange. Bzw. funktioniert nicht immer. Google funktioniert einwandfrei, blitzschnell. Computerbase auch. Bei Youtube stand Firefox gerade 30 Sekunden auf Verbinden, bevor die Seite plötzlich schnell geladen war. Das Anschauen von Videos funktioniert. Speedtest.net meldet mir (W-Lan) einen Ping von 51ms und 13Mbit/s Downstream, 0,8Mbit/s Upstream.
 
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wird der router heisser als normal?
 
Eine Temperaturerhöhung an der Oberseite ist kaum spürbar. Ich denke da ist alles im normalen Bereich. Das Interface ist jetzt wieder da. Es ist zum Mäusemelken.

Edit: Kaum geschrieben ist das Surfen wieder extrem langsam und das Interface wieder down. Mit der Zeit wird das Surfen wieder angenehm und gleich ist dann vielleicht auch das Interface wieder da. Wer weiß. Vielleicht schicke ich das Ding auch einfach ein. Eventuell wird die Abwärme vom Chip nicht abtransportiert, so dass das Gehäuse kühl bleibt, der Chip aber überhitzt. Wer weiß das schon.
 
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mach mal ALLES stromlos für 10 minuten... modem/router/switch/pc/receiver/server usw...

dann zuerst modem, dann router... warten und danach der rest

oder noch besser... mit jedem gerät einzeln testen, bis es wieder abstürzt..... und dieses gerät mal gar nicht anschliessen.
 
Ja ich habe jetzt mal alles vom Netz genommen und lasse erstmal nur iPad, iPhone, die beiden Laptops und den PC dran. Mal gucken ob sich da auch Probleme ergeben. Ist natürlich schwierig soetwas zu machen, wenn der Fehler nicht wirklich vorhersehbar auftritt.

Edit: So bin jetzt wieder daheim, in der zwischenzeit war nur mein Mitbewohner mit seinem iPad im W-Lan, sonst keinerlei Geräte und das Webinterface des Routers war schon wieder nicht zu erreichen. Ich schätze das ist dann wohl ein Garantiefall, oder?
 
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mein TLWR1043ND macht momentan auch extreme Probleme, weder Werkseinstellungen noch Firmwareupdate haben was gebracht, habe den Support von TP Link schon angeschrieben mal schauen was sie mir so erzählen können :)
 
Hat sich bei die was ergeben? Ich bin zu der Feststellung gekommen, dass der Router mit eingeschaltetem wifi schlicht überfordert ist. Auf die Art und weise kann ich auch den Durchsatzsprung im Lan reproduzieren. Ganz schwach TP-Link. Habe das Gerät jetzt nur noch als Switch im Einsatz.
 
Hallo Cust0m,

was ist denn aus der Sache geworden?
Habe auch ein TL-WR1042ND, der genau die gleichen Probleme macht.
Webinterface ist nach einige Zeit nicht mehr erreichbar, schlechte Internetverbindung, etc.
 
Schon mal an einen IP Konflikt gedacht? Ein Gerät das eine statische IP hat, eine Nummer die vom DHCP bereits vergeben wurde? Das würde auch so einen Konflikt auslösen. Denke ich.
 
Habe das Gerät eingeschickt. Mittlerweile habe ich eine neue Wohnung und ein anderes Setup. Den TP-Link hab ich nicht zum laufen bekommen, IP-Konflikt kann ich ausschließen.
 
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