Tradingprogramm: Frage

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Stahlbolzen

Lt. Junior Grade
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Moin allerseits,

Meine Situation ist folgende: Neben meinem Studium in Wirtschaftswissenschaften beschäftige ich mich seit längerem mit Trading. Bis jetzt habe ich mich allerdings nur in der Theorie voranbewegt und möchte mich nun langsam an die Praxis herantasten. Das heißt, ich habe null Erfahrung, was das Umgehen mit Trading-Programmen angeht .

Aber was möchte ich: Ich habe mich entschlossen, das Programm "Nanotrader" zu benutzen (Broker: WH-Selfinvest), um auf Demo-Basis nach und nach Erfahrung aufzubauen. Bevor ich meine 1000 Fragen wild durch den Raum werfe, würde ich mich gerne mal erkundigen, ob hier jemand aktiv ist, der Erfahrung mit dem Programm hat oder sogar dieses Programm aktuell nutzt. Obwohl ich meiner Meinung nach eigentlich sehr technikaffin bin, sind die vielen Einstellungsmöglichkeiten, bestehend aus unzähligen Button und Bezeichnungen, doch recht erschlagend .

//SB
 
Da steht doch, daß das Programm intuitiv ist.

Wenn Du absolut keine Ahnung hast, dann solltest Du dich erstmal nur mit den Grundbegriffen vertraut machen. Also eine einfache Ordermaske z.B. ohne Tool verwenden.

Ich nutze z.B. den Active Trader von Consors. Da wird man auch mit der Funktionalität erschlagen, aber die meisten Sachen braucht man nicht, wenn man nicht gleich Daytrading macht.
 
Was genau meinst du mit Grundbegriffen? Und wie kriege ich es ohne Tool hin? :D
Wie gesagt, in der Theorie weiß ich eigentlich bescheid, nur fehlt mir die technische Erfahrung ..
Wenn ich z.B. eine Order aufgeben möchte, kann ich wahlweise einen OCO-Einstieg auswählen. Weiter kann ich mich unter Typ zwischen Market, Limit, Stop und OCO Server entscheiden. Außerdem kann ich Limit und Stop setzen, Folge-Aufträge verwenden und Folge-Aufträge als OCO arbeiten lassen... Und das bei einer "einfachen" Order. Ich weiß nicht was die Einstellungen genau bewirken und wo die Unterschiede genau liegen. bestimmt werde ich vieles gar nicht brauchen, aber für mich ist es unheimlich schwer da rein zu kommen.

//SB
 
Zuletzt bearbeitet:
Was ist deine Motivation? Willst du regelmäßig für ein paar hundert Euro kaufen und verkaufen? Willst du Day-Trading betreiben oder eher "Wave-Trading" oder nach und nach ein Portfolio aufbauen?

Ich handle z.B. über Onvista - simple Erfassungsmaske für Order ... kein großes Schnick-Schnack Drumherum. Reicht aus um das Portfolio aufzubauen und umzuschichten. Mache da aber kein Day-Trading-Mist oder so ...
 
Bei Day Trading muß man wirklich auch Zeit haben. Man könnte noch über einen Binärbroker gehen, da wird einem dann schon mal viel abgenommen.
 
_killy_ schrieb:
Was ist deine Motivation? Willst du regelmäßig für ein paar hundert Euro kaufen und verkaufen? Willst du Day-Trading betreiben oder eher "Wave-Trading" oder nach und nach ein Portfolio aufbauen?

Ich handle z.B. über Onvista - simple Erfassungsmaske für Order ... kein großes Schnick-Schnack Drumherum. Reicht aus um das Portfolio aufzubauen und umzuschichten. Mache da aber kein Day-Trading-Mist oder so ...

Trading auf Tages-Basis fände ich ganz interessant. Da müsste ich schauen, ob die Zeit dafür ausreicht.
Nur mal so ne Frage, wie viel % sind denn so drin im Jahr, wenn es gut läuft? :D Man hört viel unterschiedliches diesbezüglich^^
 
Also garantieren kann ich dir, dass -100% durchaus möglich sind.

Als Day-Trader brauchst du schon viel Kapital und viel Zeit ... und du solltest sicher in den Begriffen sein ... anfangen würde ich eher als "Wave-Trader" ... also die Position länger halten. Da kannst du schon mit 1.000€ pro Position gute Ergebnisse erzielen.
 
Das kann man nicht so pauschal sagen, oder? Über Positionsgröße und Risiken - v.a. bei gehebelten Produkten - bin ich mir im Klaren. Mir geht's nur um einen Richtwert, wie es tendentiell aussieht mit den % pro jahr :P.
 
Mein Gott, Du bist vielleicht ein Depp.
Studierst Wirtschaftswissenschaften und stellst solche Fragen!

Wie sieht zum Beispiel das Wetter tendenziell nächstes Jahr aus?

Aber klar, Du hast angeblich Ahnung über gehebelte Produkte usw.
Ich glaube, Du hast gute Chancen als diplomierter Fachi**** (Selbstzensur ;) ) abzuschließen, vorausgesetzt, der Prof. fragt in der mündlichen Klausur nichts über Aktienhandel usw.
 
Ich würde dir mal empfehlen, dein eigenes PB zu beherzigen ;)
 
Nach einer US-Studie erleiden dabei 70 % der Privatanleger Verluste.[5] Das bestätigte eine Studie aus dem Jahr 2000 von der North American Securities Administrators Association, die dem Magazin Forbes zufolge herausfand, dass „77 % der Daytrader Verluste machen. Der durchschnittliche Gewinn bei den übrigen betrug $ 22.000 im Zeitraum von acht Monaten. Von den 124 überwachten Konten hatten lediglich zwei Personen mehr als $ 100.000 Gewinn erzielt.“[6]

https://de.wikipedia.org/wiki/Daytrading#cite_note-5

Ich meine, dass du das auch selber hättest finden können. Hier noch was wissenschaftliches.

http://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=529063

Das Ergebnis ist eindeutig: Daytrader sind in der überwiegenden Zahl der Fälle große Verlierer. 80 Prozent verloren Geld. Nur bei 1,0 Prozent der Daytrader konnten die Professoren wirklich mit Garantie feststellen, dass sich die Strategie rechnete. Daytrading hat etwas mit der Spielsucht der Menschen zu tun. Sie glauben, dadurch die Welt steuern zu können, indem sie nur kurzfristig die Positionen halten. Dabei weiß kein Mensch, wie sich der Kurs kurzfristig entwickeln wird.
 
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Hätte ich auch. Weiß ich schon. Oder willst du darauf hinaus, dass hier niemand anwesend ist, der unterm Strich Gewinne einstreicht? Die Statistiken, Risiken, Möglichkeiten etc. pp. sind mir bekannt. Nur möchte ich mal Erfahrungswerte von Menschen hören, die das intensiv betreiben ;).
 
Hier in einem Computerforum?
Statistisch betrachtet wirst du keinen Gewinn sondern Verlust machen. Willst du das hören?
 
Wie bereits mehrfach erwähnt möchte ich nicht Statistiken sehen, sondern die auf Erfahrung basierende Meinung von Leuten hören, die Trading betreiben. Aber vermutlich hast du recht, das ist wohl das falsche Forum dafür.
 
Und du glaubst ernsthaft das diejenigen die nur verloren haben das groß erzählen?
Du wirst zu 99% nur die tollen Erfolgsstorys hören, die du offensichtlich aber auch hören möchtest. So als ganz unbeleckter und Außenstehender machen einfach deine Fragen für mich den Eindruck das da jemand tolle Geschichten gehört hat bissel im Internet sich belesen hat und jetzt auch groß mitmischen will und Kohle scheffeln. Vielleicht irre ich mich und tue dir Unrecht, dann sorry. Es klingt einfach so.
 
heronimo schrieb:
Und du glaubst ernsthaft das diejenigen die nur verloren haben das groß erzählen?
Du wirst zu 99% nur die tollen Erfolgsstorys hören, die du offensichtlich aber auch hören möchtest. So als ganz unbeleckter und Außenstehender machen einfach deine Fragen für mich den Eindruck das da jemand tolle Geschichten gehört hat bissel im Internet sich belesen hat und jetzt auch groß mitmischen will und Kohle scheffeln. Vielleicht irre ich mich und tue dir Unrecht, dann sorry. Es klingt einfach so.

Darf ich dich fragen, inwiefern du dich mit der Materie auseinandergesetzt hast?

Das ist echt zum Lachen... Da stellt man eine - wirklich - einfache Frage. Und man erhält alle möglichen Interpretationen und Vorwürfen, basierend auf irgendwelchen Klischees. Das Spiel ist doch ganz einfach:
Szenario 1: Man weiß die Antwort und teilt sie mit oder eben nicht - ist mir auch recht.
Szenario 2: Man weiß die Antwort nicht - kommt vor.
Aber irgendwelche haltlosen Vorwürfe zu meiner Person zu machen und zu meinen, mich mit destruktiven Beiträgen nerven zu müssen ist nun wirklich lächerlich. Primitive Vorurteile kannst du gerne haben, aber bitte bitte behalte sie für dich.

//SB
 
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Wenn man eine - wirklich - einfache Frage stellt, kann man diese doch auch selber beantworten.
Wie dem auch sei, außer persönliches angeifern sehe ich nichts konstruktives in diesem Thread.
 
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