Trinkgeld für Handwerker

Ich bin ja auch einer von denen die sagen "...es ist ja deren Job".
Aber ich finde es gibt einfach Jobs, da weiß man, dass der Verdienst dort nicht so doll ist, da kann bisschen Trnikgeld dann schon was ausmachen, zb Kellner, Friseur etc.
Ein Handwerker verdient dagegen so schlecht nicht.
Ausserdem finde ich hängt es dann auch noch stark davon ab wie der Job erledigt wird und wie sich derjenige gibt und verhält, auch da gibt es ja solche und solche...
 
Ich denke, dass nichts gegen ein passendes Trinkgeld spricht, gerade wenn die Arbeit zügig und vor allem ordentlich gemacht wurde.
 
ICh wäre nie darauf gekommen einem Handwerker Trinkgeld zu geben. Ziemlich unüblich finde ich.
 
c-mate schrieb:
Ausserdem finde ich hängt es dann auch noch stark davon ab wie der Job erledigt wird und wie sich derjenige gibt und verhält, auch da gibt es ja solche und solche...
Natürlich hängt es sehr stark vom Verhalten des Handwerkers ab. Kommt er mit einer Nullbock-Haltung an, oder ist einfach unfreundlich, so gibt es natürlich kein Trinkgeld.

Es kann ja auch passieren, das dieser Handwerker wiederkommt. Beim ersten Mal hat er sich vielleicht richtig Mühe gemacht und auch auf kleine Details gemacht. Gibt man kein Trinkgeld, so ist dieser beim nächsten Mal womöglich nicht mehr so motiviert und macht seine Arbeit zwar, aber gibt sich nicht mehr soviel Mühe.

Oder auch bei Paketboten. Ich war selbst mal Bote. Einmal hing ein Zettel am Briefkasten, das ich doch bitte anrufen soll und er innerhalb 10min da wäre.
Der Kerl kam auch (mit nem dickem MX5). Aber keinen Cent Trinkgeld bekommen, ja nicht einmal ein Dankeschön fürs warten.
Seine nächsten Pakete konnte der sich dann immer schön im Paketshop abholen (natürlich erst nach 3 Anfahrtsversuchen).
 
Dem Paketboten hab ich auch schon mal einen 10er in die Hand gedrückt. Hatte ein Paar Lautsprecher bestellt (Nubert), pro Stück knapp 30 Kilo. War mir unsicher ob ich die alleine in meine Wohnung bekommen würde, also ihn gebeten mir zu helfen und ihm den 10er gegeben :)
 
Ich habe heute eine Kernbohrung gemacht. Das hat 1,25 Stunden gedauert, inkl. An. u. Abfahrt. Der Kunde hat mir 5,- Trinkgeld gegeben :)

So kann´s weiter gehen :)
 
Ich als Elektriker in Hamburg und Umgebung finde es einfach Freundlich wenn der Kunde Freundlich ist, etwas zu Trinken anbietet, wenn er mit der Arbeit zufrieden ist je nach Aufwand 5-10€ Trinkgeld zu geben. Alternativ geht natürlich auch ne Flasche Wein, Sekt. Je nach dem wie man es gerne hätte.

Sollte ein Handwerker den Ganzen Tag bei euch sein bietet ihm einfach ein paar Brötchen und einen Kaffee an, somit spart ihr euch das Trinkgeld!
 
Ich habe während meinem Studium Haushaltsgeräte ausgeliefert und installiert (deutsches Unternehmen, Arbeitsort Schweiz) und das Trinkgeld hat ca 30% vom Lohn ausgemacht. Bin so auf meine 14-18€ Netto gekommen.

Ich persönlich geb immer Trinkgeld. Meine Erfahrung ist das gerade die, die wenig haben meist immer Trinkgeld geben (oder eine Falsche Wein etc...). Waren die Kunden selber Handwerker, und ja das merkt man sofort, gabs nach guter Arbeit auch immer Trinkgeld.

Sind Handwerker den ganzen Tag da, stell ich was zu Essen + Trinken hin und je nachdem wie gut die Jungs waren gibts dann noch ein wenig Handgeld.
 
Also dass man dem Handwerker zumindest eine Flasche Wasser (od. Spezi trinken die auch ganz gern ;-) ) hinstellt halte ich für selbstverständlich.

Mit dem Trinkgeld jedoch halte ich es wie im Restaurant.
Wenn die Arbeit und das Verhalten desjenigen einen positiven Eindruck hinterlässt, dann zeige ich mir auch erkenntlich.

Wenn der Handwerker schlampt, unfreundlich ist oder sogar unverschämt ist, dann gibts auch nix.

Neulich war bei uns der Mann (beauftragt) vom Kabelnetzbetreiber da.

Der Kerl hat wirklich gebuckelt, war freundlich und hatte Ahnung + Ideenreichtum von dem was er da tut.
Ich hatte den Fünfer schon in der Hosentasche, als er nochmal ins Wohnzimmer ging um die FritzBox zu konfigurieren und dabei mit seinem Arbeitsschuh einen fetten schwarzen Fleck an der frisch gestrichenen Wohnzimmerwand hinterließ.
Von ihm kam keine Entschuldigung, ich denke mal er hat gehofft, dass wir nichts gemerkt haben.

Somit habe ich die fünf Euro behalten und damit praktisch den Klecks grüne Farbe (gottseidank hatten wir noch etwas von der Mischung übrig) bezahlt.
 
Huhu

A propos handwerkern bin ich eher auf der suche nach iwelchen guten..kann mir da einer von euch was gutes empfehlen? Ich hab zb im inet recherchiert und hab sowas gefunden wie private anzeigen aber auch portale..bisher fand ich glaub ich myhammer am besten..hab dz hier das gefunden http://my-hammer.de hat da einer von euch schonmal nen handwerker ausfindig gemacht, und natuerlich mit erfolg ;)? Ich denke ich probiers einfach..kostet mich ja nix :) und es gibt ne supergrosse auswahl in der datenbank..

Lg an auch aus bonn
 
Unter Freunden und Bekannten – wenn Freundschaftsdienste geleistet werden dann ist es selbstverständlich, dass ich für Essen & Trinken sorge und auch mal ein Taschengeld gebe.

Bei normalen Handwerkern gebe ich nicht einen Cent mehr als auf der Rechnung steht. Wenn ich mir hier die Stundensätze von 35-85 Euro die Stunde angucke die bei unserem Haus angefallen sind, dann sollten die lieber mir was ausgeben. Meine Frau ist da freigiebiger – die kocht schon mal Mittag für die Arbeiter – ich denk mir bloß je länger die da sitzen desto mehr Stunden schreiben die auf. Das muss ich nicht auch noch herausfordern.
 
Ich gebe grundsätzlich Trinkgeld - vor allem, wenn ich mir größere Dinge liefern lasse (Möbel, Elektrogeräte) - die dann von Hermes oder ähnlichen Firmen geliefert werden.
Die verdienen da Hungerlöhne und da sind dann je nach Art der gelieferten Güter auch mal 10 Euro drin.

Bei Handwerkern hängt das von der Art und Weise der Arbeit ab (Sauberkeit, Höflichkeit, wie wird die Arbeit erledigt).
Die verdienen grundsätzlich ja gutes Geld.
 
Wenn die Arbeit gut und schnell erledigt worden ist, würde ich auch Trinkgeld geben.

Behörden (z.B. Polizei, Feuerwehr usw.) dürfen kein Trinkgeld annehmen. Während einem Unwetter haben ein Kamerad und ich den Keller einer älteren Frau leer gepumpt. Die hat uns 20 € in die hand gedrückt. Hätten wir eigentlich nicht annehmen dürfen aber die Frau wollte uns sonst nicht gehen lassen.

Es gibt aber Leute die lehnen Trinkgeld ab, weil sie nicht mit der Höhe zufrieden sind. Ich war mal im Müncher Hofbräuhaus zur Mittagszeit. Hab dort 2 Bier getrunken und eine Brezel gegessen. Es fehlte nachher glaub ich ein Euro zu einem rundem Betrag. Der Kellner hat das allerdings in einem sehr arroganten Ton abgelehnt.
 
Da ich selbst aus dem Handwerk komme ist es für mich selbstverständlich für gute Arbeit und nettes auftreten nochmal zusätzlich den ein oder anderen Euro springen zu lassen.
Selbst kommt es bei mir selbst so gut wie garnicht vor dass jemand was springen lässt, was natürlich jedem selbst überlassen ist.
Ich tue es für ein gutes Gefühl und für mich selbst, mir ist jedoch aufgefallen dass wenn es mal Trinkgeld gibt, es meist die einfachen Leute sind. Von denen mit den dicksten Karren und den teuersten Anzügen habe ich bis dato zumindest noch nie was gesehen.
 
Meine Eltern haben beispielsweise ein Riesen Haus, wenn da mal Handwerker kommen gibts natürlich immer etwas zu essen und zu trinken. Ob da Geld fließt weiß ich nicht, möglich.

Ich persönlich habe ne Mietwohung und habe den Möbelpackern oder den Monteuren (Waschmaschine) immer mal 5€ gegeben, für ne Currywurst oder nen Bierchen, haben die natürlich dankend angenommen, ich habe zwar auch nicht viel, aber diese Leute ebenso wenig, ich bin da sozial eingestellt.
 
Kaffe, Kekse, o.ä. ist ja vollkommen in Ordnung, vor allem wenn die Installation/Reperatur länger dauert (mach ich auch).
Aber Trinkgeld? Ich bitte dich. Ich gebe auch im Restaurant nur Trinkgeld, weils von der Gesellschaft so erwartet wird und man sonst komisch angeschaut wird.

Als IT-Consultant bekomme ich bei meinen Kunden auch kein Trinkgeld, wenn ich noch bis in die Nacht arbeite oder so. :D Also wieso sollten dann die anderen Trinkgeld bekommen? Jeder macht seinen Job und bekommt das dafür ausgehandeltete Gehalt. Verstehe nicht, wo das Problem ist?!
 
In den USA wird das Trinkgeld oft schon in der Rechnung verrechnet. DAS ist dreist. Ich weiß, dass es da „nötig“ ist, weil die Bedienung davon leben muss – aber das ist doch nicht mein Problem wenn die sich in den USA auf solche Verträge einlassen. Mein Preis steht in der Karte. 10-20% on top sind versteckte Kosten. Mach ich nicht. Will ich nicht.

Zumindest da wo ich das selber entscheiden kann, da gebe ich nichts bzw. runde auf den vollen Dollar/Euro auf. Die können mir dann gerne das nächste Mal auf den Burger spucken – ich esse im Urlaub eh nie mehr als einmal im gleichen Restaurant.
 
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