Truecrypt Container >4GB auf FAT32 Stick erstellen

Max H

Ensign
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Hallo,

eine Frage:
Ein Truecrypt Container wird von Windows doch als normale Datei angesehen, oder?
Somit könnte ich auf einem in FAT32 ausgelieferten 64GB Stick keinen Container >4GB erstellen.
Ist die Überlegung richtig?

Ich möchte einen Container mit ca. 30-40GB erstellen.

VG
 
Formatier deinen USB Stick halt auf exFAT oder ein anderes Format um.
 
Soweit ich weiß geht das nicht. Aber warum muss es fat32 sein?
 
Hallo Max H,
deine Überlegung ist richtig.
Warum Formatierst du den Stick nicht einfach im Dateisystem NTFS?
 
Die Überlegung ist richtig.
Kannst du den Stick nicht einfach im Dateisystem exFAT oder NTFS formatieren? Dann würde es gehen...
 
anderes dateisystem für den stick benutzen (wurden ja schon erwähnt), dann kannst du auch >4gb schreiben.
 
Danke für die schnellen Antworten!

Der Stick wurde mit FAT32 ausgeliefert.
Ich werde den Stick also über Windows 7 (rechte Maustaste) mit NTFS formatieren.
Einen Weg zurück gibt es über Windows dann wohl nicht, da meines Wissens mit FAT32 formatierte Datenträger nur 32GB groß sein dürfen.
Der Stick wurde vor Auslieferung dann wohl nicht unter Windows formatiert.

Wenn der TC-Container auch über 32GB haben sollte, müsste ich diesen doch auch mit NTFS formatieren, richtig?
Sollte man für den Stick "Schnellformat" oder normales Formatieren wählen?
 
Du bekommst einen USB-Stick mit 64 Gig Kapazität, der auf FAT32 formatiert ist? :lol:
 
ismon, FAT32 kann auch für Volumen mir mehr als 32GB genommen werden, aber Windows weigert sich das zu formarieren.

Das HP USB Format Tool müsste es können.
 
Schnellformat reicht also.
Mir ist der Unterschied zwischen Schnell- und normalem Format sowieso nie klar geworden.

Sollte er noch mal in FAT32 formatiert werden sollen, wäre das also auch möglich.
Danke.


Wenn der TC-Container auch über 32GB haben sollte, müsste ich diesen doch auch mit NTFS formatieren, richtig?

Wäre es dann sinnvoll, den Container zunächst auf eine Festplatte zu erstellen und diesen dann später auf den Stick zu kopieren, damit der Stick nicht so stark belastet, bzw. heiß wird?
 
Beim "normalen" Formatieren wird der Datenträger zusätzlich zum Löschvorgang noch auf fehlerhafte Sektoren geprüft. Das sollte bei einem Fabrikneuen USB Stick eher nicht der Fall sein, daher kann man sich die Zeit im warsten Sinne sparen.
 
das_mav, das stimmt so nur eingeschränkt und hängt von der Windows Version ab. Früher wurden die LBAs nur alle gelesen, dann wurde umgestellt (weiß nicht mehr ob mit XP oder Vista) und seidher werden sie alle überschrieben, weshalb normales Formatieren auch die Platten seidher sicher löscht und vorher eben nicht.

Max H, teste den Stick auf jeden Fall auch mal mit h2testw, bevor Du da Daten drauf packst und achte darauf von denen immer ein Backup auf einem anderen Datenträger zu haben! Wenn der Stick zu heiß wird, taugt er nichts, der darf nicht wärmer werden als er selbst es vertägt, auch wenn Du ihn vielleicht nicht mehr anfassen kannst.
 
Ich werde den Stick jetzt einmal in FAT32 mit H2testw prüfen,
dann formatieren und ihn noch mal unter NTFS testen.
Dauer ca. 2 h.
Vor einiger Zeit hatte ich auch mal etwas über Sticks gelesen, die falsche Größen anzeigen und auch über ab Werk infizierte Sticks, aber nicht mehr daran gedacht.

Wahrscheinlich könnte ich einfach versuchen 64GB auf den Stick zu kopieren, doch meine ich auch gelesen zu haben, dass manche gefälschte Sticks einem trotz kleiner Größe eine korrektes Kopierergebnis anzeigen.
 
Der Test unter FAT32 läuft nicht vollständig durch.
Der Schreibvorgang wird zwar abgeschlossen, doch der Prüfvorgang nicht.

H2testw_1_FAT32.jpg
 
Seit ungefähr 20 min.
Der runter laufende Zeitwert unter "Prüfen" (noch ... min) ist auch verschwunden.
 
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