@ 307: Bei halbwegs anständiger Rechenleistung des PCs sollte das insgesamt kein Problem sein.
Bei schnellen Schwenks und insgesamt viel Bewegung im Bild geht mein 19"-TFT am Hauptrechner auch in die Knie, der im Moment noch mit einer analogen TV-Karte befeuert wird. Ich vermute, dass dieser Effekt in der Darstellung des im Zeilensprungverfahren (Interlacing) gesendeten TV-Bildes auf dem Monitor ohne Interlacing begründet ist. Der Effekt wird auch deutlich, wenn Laufschriften im Bild sind, wie z.B. bei N24. Auch diese Schriften wirken irgendwie ausgefranst und verwaschen.
Auf dem Multimedia-PC ist das bei mir natürlich nicht der Fall, da dort ein ganz normaler Röhrenfernseher mit 100-Hz-Technik - der seinerseits das De-Interlacen übernimmt - dranhängt. Keine Probleme bei schnellen Schwenks und bei Laufschriften, damit liegt Dein Problem m.E. nicht an der TV-Karte.
Was fehlt, ist daher imho ein guter De-Interlacer.
Eine Lösung könnte darin liegen, doch die Pro-Version des DVB-Viewers einzusetzen. Da hast Du dann die Möglichkeit, den verwendeten Video-Codec selbst auszuwählen und so z.B. auf den Codec eines installierten DVD-Viewers zurückzugreifen. (Mit viel Fummelei müsste das btw. auch bei der Technisat-Edition des Viewers gehen, sagen zumindest einige Leute im DVBViewer-Forum.)

Oder du ziehst Dir das 30-Tage-Trial von NVidias
PureVideo und hast dort neben einem sehr guten MPEG2-Codec auch einen Postprozessor, den Du wiederum zum De-Interlacen bei DVBViewer Pro einbinden kannst.
Der ganze Spass kostet dann 15 Euro für den DVB-Viewer und bei Gefallen nochmal 20 Dollar für die NVidia-Software, die übrigens auch auf Radeon-Karten (mein Multimedia-PC hat eine 8500) prima funktioniert.
Ich werde das die Tage mal testen und berichten .
Viele Grüße, Tiguar