Ubuntu 12.04.3 64bit laggt

Naja manchmal ist eine Neuinstallation schon sinnvoll. Ich möchte auch immer versuchen eine zerschossene Installation so hin zu kriegen aber es nutzt auch nichts sich Stunden- oder Tagelang Mühe zu geben die keinen Gewinn bringt.
 
Hach Linux ist toll, die Neuinstallation laggt doch! Nach dem Login ist erst einmal alles schön flüssig & rosig nur nach einiger Zeit Nutzung lagts dann wieder. Die Entwicklung haben auch andere in den weiten des WWWs, lustigerweise sind viele mit Problemen mit Lenovo oder Dell Notebooks gesegnet so wie ich :D

Anyway ich warte mal wie es sich nach dem 17. Oktober und dann 13.10 verhält
 
Ich habe jetzt auch wieder schlechte Erfahrungen mit WLAN von Broadcom gemacht. Meiner Frau habe ich am Donnerstag ein ThinkPad Edge E130 gekauft und dort ist der BCM4313 (Bluetooth und WLAN) verbaut. Mit Ubuntu 12.04.3 konnte ich natürlich keine WLAN-Verbindung aufbauen. Nach 2 Stunden frickeln habe ich dann das Ding ausgebaut und für 15€ eine neue WLAN-Karte von Intel bestellt. In der Übergangsphase muss halt ein WLAN-Stick mit Ralink-Chipsatz herhalten. Die Broadcom-Treiber scheinen wohl genau so schlecht zu sein, wie vor 8 Jahren, als ich nach der gleichen Methode (Brodcom entsorgen) vorgegangen bin.
 
Wenn das hier eh gerade zum fröhlichem Laberbla über Treiber hinnausläuft.

Ist die Intel Unterstützung seitens Wlan/Bluetooth Treibern besser? Bei meinem Schlepper hats ja schon ewig gedauert, dass die intel GMA4500MHD Grafiklösung ordentlich unterstützt wurde.
 
Daaron schrieb:
Rolling Release ist ganz sicher kein LTS. Kleiner Tip: LTS = Langzeitsupport... Bei einem Rolling Release weißt du hingegen heute nicht, ob das Update von morgen dir nicht dein halbes System zerknallt.
Ubuntu LTS hat 5 JAHRE Support, mit einem neuen LTS-Release alle 2 Jahre. Innerhalb dieser Zeit gibts Backports wichtiger Pakete, wenn sie auf ihre Stabilität getestet wurden. Das kannst du nicht mit ner Frickel-Lösung wie Arch vergleichen. Wenn man LTS will und braucht, dann verwendet man auch LTS -> CentOS, Ubuntu LTS, Debian... aber ganz sicher nicht Arch.

Rolling Release hat seinen Nutzen... aber nur im Home-Bereich, und da auch nur bei Leuten, die gern Probleme haben & beseitigen.

Falsch. Manjaro hat unstable, testing und stable branches für ihre Rolling Releases. Standard ist stable, wenn du was anderes willst musst es umstellen. Ich hatte noch nie Ärger damit. Im Gegenteil, sogar das Notebook 770Z5E funktioniert dort auf Anhieb (inkl. touchpad und helligkeit) während man in Ubutnu EWIG friemeln muss.

Kernel install kannst auch bedenkenlos machen "mhwd-kernel -i linux311" und schon hast einen fertig eingestellten 3.11er. Auf Ubuntu ist auch das eine Kunst. Falls er doch nicht laufen sollte: "mhwd-kernel -r linux311" und weg isser. Manjaro = durchdachtste Linux.

LTS = NUR für uralt Rechner.
 
Zuletzt bearbeitet:
black90 schrieb:
Falsch. Manjaro hat unstable, testing und stable branches für ihre Rolling Releases.
Es gibt Updates, die man NICHT haben will in einem wirklichen Stable-System, auf etwas das auf Long Term Support ausgerichtet ist... eben z.B. Server.
Stell dir mal vor, du hättest einen Webserver mit nem halben Dutzend "Legacy"-Seiten, die maximal PHP 5.3 vertragen, und dein Rolling Release Stable ist von heute auf morgen der Meinung, PHP 5.4 oder 5.5 wäre "stable" und müsse ausgeliefert werden. Scheiße, ne?
Ubuntu "nicht-LTS" ist auch als "stable" markiert, anders als die Beta-Releases der neuen Versionen. Es ist auch alles wunderbar stabil. Aber trotzdem wäre kein ernsthafter Admin so panne, dass er einen Server mit Ubuntu 13.04 ausrüsten würde.

Rolling Release ist NICHTS für Leute, die vorhersagbares Systemverhalten wollen. Das schließt sich gegenseitig aus.

Ich hatte noch nie Ärger damit. Im Gegenteil, sogar das Notebook 770Z5E funktioniert dort auf Anhieb (inkl. touchpad und helligkeit) während man in Ubutnu EWIG friemeln muss.
Dein PRIVATES Notebook, bei dem es dir total egal ist, ob es einen Defekt hat, oder? Kein Firmen-Notebook, das zur Präsentation übermorgen 100% genau so laufen muss, wie es das heute tut, egal was morgen evtl. für Patches kommen... udn erst recht kein Server, der auch in 2 Jahren noch 100% identisch sein muss.

LTS = NUR für uralt Rechner.
Komisch nur, dass unser Ubuntu 12.04 Webserver n schönen fetten Core i7 hat, dazu endlos viel RAM und, hier kommt das wirklich neue Zeug, einen SoftRAID über 2 SSDs. Die Fähigkeit, TRIM auf SoftRAID anzuwenden, ist seit gerade mal 8 Monaten überhaupt in einem Stable-Kernel verfügbar.
Nix mit URALT... LTS ist nur nicht für Bleeding Edge, genau dafür gibts aber Rolling Release.

Vergleichen kann man LTS und RR trotzdem nicht. RR erzeugt kein langfristig vorhersagbares Verhalten, LTS hingegen schon. Genau deshalb sind Distributionen wie SLES, CentOS, RHEL, Debian oder auch Ubuntu LTS deutlich wichtiger und beliebter als der ganze RR-Ramsch, den man am Ende nur auf den Desktops von Geeks findet.
 
Daaron schrieb:
Stell dir mal vor, du hättest einen Webserver mit nem halben Dutzend "Legacy"-Seiten, die maximal PHP 5.3 vertragen, und dein Rolling Release Stable ist von heute auf morgen der Meinung, PHP 5.4 oder 5.5 wäre "stable" und müsse ausgeliefert werden. Scheiße, ne?
Dann wird einfach PHP 5.5 gemaskt und man bleibt solang man will auf 5.4.

Daaron schrieb:
Rolling Release ist NICHTS für Leute, die vorhersagbares Systemverhalten wollen. Das schließt sich gegenseitig aus.
Warum dass? Niemand wird gezwungen in einer Rolling Release distro upzugraden, man kann einfach nur security Updates einspielen.

Daaron schrieb:
Vergleichen kann man LTS und RR trotzdem nicht. RR erzeugt kein langfristig vorhersagbares Verhalten, LTS hingegen schon. Genau deshalb sind Distributionen wie SLES, CentOS, RHEL, Debian oder auch Ubuntu LTS deutlich wichtiger und beliebter als der ganze RR-Ramsch, den man am Ende nur auf den Desktops von Geeks findet.
Ich hab schon Gentoo Hardened Server gesehen die komplett in Testing liefen.
 
Piktogramm schrieb:
Ist die Intel Unterstützung seitens Wlan/Bluetooth Treibern besser? Bei meinem Schlepper hats ja schon ewig gedauert, dass die intel GMA4500MHD Grafiklösung ordentlich unterstützt wurde.

Sobald die kleine Karte da ist werde ich mal kurz Bericht erstatten. Bisher hatte ich immer nur mit WLAN-Produkten von Broadcom Probleme. Chips von Atheros, Ralink und Intel liefen bei mir immer ohne Probleme.
 
Würde mich sehr wundern wenn du Probleme bekommen würdest mit Intel. Intel ist sehr aktiv beteiligt und stellt fleißig Pakete für seine Hardware zur Verfügung.
 
Ich "spiele" jetzt 1/2 Jahr mit Linux (Ubuntu) herum und hatte bis zum Update auf 12.03.04 bzw. 13.04 immer Probleme, dass mir Fehlermeldungen vom X-Server entgegenkamen. Wenn ich die Fehlerberichte richtig gedeutet habe gab es da immer Probleme mit dem X-Server in Zusammenhang mit der Intel Grafik bzw. des Treibers. Die Lösung die ich da in den weiten des Netzes gefunden habe waren entweder außerhalb meiner Fähigkeiten (ich mach nix, wo ich nicht wenigstens den groben Überblick habe was da gemacht wird, Terminal Befehle werden nicht (total) stumpf kopiert :) ) oder beschränkten sich darauf die Fehlerbenachrichtigung abzuschießen.
 
Das ist seltsam. Ich habe in 5 Jahren ca. 5 Geräte mit Intel Chipsätzen und verschiedenen Distributionen bestückt und alle liefen bisher tadellos und out of the box.

Es kommt auch immer auf die Fehler an, so ohne den Fehler zu sehen kann ich natürlich nichts weiter dazu sagen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann auch bestätigen, dass Intel Grafik obskure Fehlermeldungen auswirft und dann teilweise den Desktop crashen lässt.
Ich sitz hier an nem i5 Sandy. Da ich ein paar fiese Probleme mit dem NVidia-Treiber hab (kann nicht in die virtuellen Terminals, die zeigen nur n eingefrorenen Bildschirm) wollt ich vor ner Weile mal die interne Intel statt der räudigen GF430-Office-Möhre verwenden. Damit verschwinden erst einmal alle Probleme mit den Terminals. Dafür hab ich mindestens einmal am Tag ne obskure Fehlermeldung, bei der ich im ungünstigeren Fall direkt aus der Gnome3-Sitzung fliege (inkl. aller ungespeicherten Änderungen).... Da gibts wohl irgendwo ein Problem mit der Speicherzuordnung.
 
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