Übersehe ich was oder war Sandy-E für mich die richtige Wahl?

stephan902

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Hallo,

ich hab mich dauernd gefragt, ob ich noch auf Ivy Bridge warten soll und nicht bei Sandybridge-E in Forme des 3930k zuschlagen. Hab mich dann für letzteres entschieden.
Meine Anwendungen (nicht Spiele) profitieren von 6 Kernen, weswegen ich zum 3930k gegriffen hab.



Wenn ich mir das so ansehe, stellt selbst Intel die Sandybridge-E auf eine zeitliche Linie mit Ivy Bridge. Und Ivy Bridge selbst bietet in absehbarer Zeit also keinen Hexacore.

Auch Z77-Boards bieten doch viel weniger als X79. Volle 16 Lanes nur bei Einzelbestückung. Das ist schon schwach und auch sonst seh ich keine Vorteile gegenüber X79.

Überseh ich was, oder bietet Ivy-Bridge (abgesehen vom Preis) wirklich keinen nennenswerten Vorteil gegenüber Sandybridge-E? War der 3930k (für mich) also die klügere Wahl?
 
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stephan902

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Ein paar Watt im Idle spielen für mich nicht arg die große Rolle und unter Last geht es um Rechenpower. So schnell wie möglich, da interessiert mich der Verbrauch ziemlich wenig.

Bessere integrierte Grafik ist mit dedizierter Grafik auch hinfällig.

Wenn das alles ist, dann hab ich wohl die perfekte Wahl getroffen.
 

wertewandel

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jupp, du hast es wohl richtig gemacht.
ivy wird einfach alles ne nummer kleiner und damit günstiger werden, aber wer compute-power gebrauchen kann, kann nix damit anfangen.
die fehlenden pcie-lanes, günstigere chipsatz usw. alles zugeständnisse an den mainstream.
die ganzen kinder mit ihrer einen graka kommen damit besser weg und demnach wird es halt so gehypt. ;)
 

Knuddelbearli

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bei intel hast du alles richtig gemacht. bei amd gäbs halt für den selben preis so lustige sachen wie dual sockel board mit 16 kerne aber das kommt dann auf die software an
 
P

pprlepdc

Gast
Meine Anwendungen (nicht Spiele) profitieren von 6 Kernen ... War der 3930k (für mich) also die klügere Wahl?
Ich wuerde sagen, dass das u.a. auf den Anspruch an Professionalitaet ankommt. An irgendeiner Stelle kommen halt Xeon und Opteron ins Spiel. Bei sehr gut mit der Kernzahl skalierenden Anwendungen koennen die Opterons trotz niedriger IPC ihre Staerke zeigen. Von der Kostenseite ist ein Dual-Socket-Opteron-System mit insgesamt 16*3GHz kaum teurer als Sandy-Bridge-E, Xeons kauft man sich in dieser Ausstattung als Provatperson nur, wenn man einen Goldesel zu Hause hat. Der Operon bietet dafuer sogar Unterstuetzug fuer ECC und gepufferte Speichermodule, beides bei entsprechendem Speicherausbau unerlaesslich. Ob sich so viel Professionalitaet lohnt, liegt natuerlich an den genutzten Anwendungen und den eigenen Anspruechen. ;)
 
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Masamune2

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Erst Ivy Bridge-E wird mit bis zu 8 Kernen und HT aufwarten können. Ansonsten muss ich mich den beiden vor mir anschließen, wenn es um viele Kerne geht wäre AMD eine sinnvolle Option gewesen.
Ob es sich grundsätzlich lohnt eine Berechnung 20% schneller fertig zu haben, dafür aber mehr als 50% an Kohle hinzulegen (Zahlen sind nur Beispiele) steht auf einem anderen Blatt^^ Effizienzmeister sind die die Sandybridge-E auf keinen Fall...
 

Marius

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Effizienzmeister sind die die Sandybridge-E auf keinen Fall...
NATÜRLICH sind die SB-E effizient!
Sogar sehr, sehr effizient.
Das einzige was sie nicht sind, ist "billig"

Zu den Lanes... ja... wer braucht denn mehr als 8 Lanes?
Gibts schon Geräte die 16 Lanes ausnutzen.
 

Zwirbelkatz

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In der heutigen Welt zählt nicht nur die brachiale Leistung, die die neuen Prozessoren zweifelsohne bieten, sondern auch die dafür benötigte Energie. Auch wenn dies in den USA als Heimatland von Intel nicht so hart gesehen wird wie etwa in Deutschland, wo der Strom mehr als das Doppelte kostet, zählt dieser Punkt gerade beim Blick in die Zukunft mit jedem Tag mehr. Und so sieht man natürlich ungern die sehr hohe Leistungsaufnahme des neuen Flaggschiffs, die 20 Prozent über jener des Vorgängers liegt und selbst den „Bulldozer“ von AMD übertrifft. Dass die „Sandy Bridge-E“ damit aber nicht per se zu ineffizienten Prozessoren verkommen, verdanken sie der sehr guten Leistung, die im Vergleich zum Verbrauch entsprechend nach oben skaliert. Am Ende ist der „Sandy Bridge-E“ deshalb exakt so effizient wie ein bisheriger „Sandy Bridge“ aus dem Desktop-Geschäft, beispielsweise der Core i5-2500K. Die Mehrleistung in Anwendungen für den Neuling liegt teilweise um 80 Prozent über dem Core i5-2500K, die CPU verbraucht dabei aber auch annähernd den gleichen Prozentsatz mehr an Energie.

Quelle: CB Fazit
 

Darklord272

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Sandy Bridge E und X79 Chipsatz sollten normal über 40 PCIe Lanes bereitstellen wenn ich mich nicht recht irre.
 

Masamune2

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Im Diagramm Performancerating zu maximaler Leistungsaufnahme stehen die 2500K und 2600K mit gutem Abstand vorne... entweder ist dann das Diagramm falsch oder das Fazit sehr frei formuliert...^^
 

Knuddelbearli

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liegt eher daran das eben nicht alle Anwendungen bwz die wenigsten was mit 12 threads anfangen könne

wenn das anders wäre wäre der FX 8150 ja auch auf höher des I7-2600 ^^
 

Zwirbelkatz

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Entweder sind wir beide nicht hinter die Logik gestiegen, oder es gibt nicht wirklich eine? Jedenfalls dachte ich beim Lesen dieser Zeilen ähnlich.

Allerdings sagt ja die Leistung pro Watt erst mal nichts über die gesamte möglich leistbare Arbeit pro Zeiteinheit aus. (Physik- und Deutschlehrer jagt mich für diesen Satz) Denn letztlich kommt es darauf an, wie viele Instruktionen SB-E rechnen kann. Ein Task, der schneller berechnet ist, braucht weniger lange die volle Menge an Strom usw. usw.
 
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oldmanhunting

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Mich würde einmal interessieren, wie der Vergleich Stromverbrauch zwischen dem 2600K und dem 3930k bei gleichem Takt ist, wenn man beim 3930k 2 Core abschaltet. Nur dann kann man ja den Stromverbrauch zwischen den beiden CPU´s beurteilen.
 

Knuddelbearli

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gibt doch nen 4kerner S2011
 

Zwirbelkatz

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Der Abstand zwischen i7 2600k und i3 2120 beträgt immerhin 26% - oder 44 Watt. Gemessen am CB-Testsystem.
i3 vs i7.PNG
Vom i5 2500k aus sinds noch 19% bzw. 30 Watt.

Der Unterschied zwischen 6 und 4 Kernen wird noch mal ein Anderer sein.

@Knuddelbearli
Habe (bei Geizhals) keinen gefunden.
 

Zwirbelkatz

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Ja, genau. Um darauf noch einzugehen:

Überseh ich was, oder bietet Ivy-Bridge (abgesehen vom Preis) wirklich keinen nennenswerten Vorteil gegenüber Sandybridge-E? War der 3930k (für mich) also die klügere Wahl?
Du vergleichst ein wenig Hunde mit Katzen. ;)

Das Argument "nur der Preis unterscheidet sich" ist leider zumeist das Hauptkriterium. Wenn du jedoch nach dem Maximalprinzip möglichst viel für einen tendenziell zu vernachlässigend hohen Preis bekommen möchtest, bist du natürlich bei den Highend-Serversockeln richtig.
Hunde und Katzen deshalb, weil Ivy Bridge (mittelfristig) nicht auf Highend ablegt. Ergo gibt es - von Ausnahmefällen abgesehen - keine dick angebundenen Lanes, keine Multi-Sockel-Plattformen, keine 6-8 Ram-Bänke oder sonstige Luxusausstattung.

Allerdings wird es einen Ivy-Bridge-E geben.

Edit:
@Knuddelbearli
Stimmt, den i7 3820 Test hatte ich sogar überflogen. Aber da es weder meiner Preisklasse noch meinem Anspruch an Effizienz genügt, hatte ich das nicht genauer verfolgt. :)
 
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