Überspannungsschutzleiste an Verlängerungskabel

davidsen

Lt. Junior Grade
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Apr. 2006
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Hallo,
ich muss aus baulichen Umständen heraus mein Schreibtisch bzw. PC-Tisch etwas weiter entfernt von der Steckdose aufstellen.

Nun die Frage:
Ich habe bereits ein hochwertigen Überspannungsschutzleiste und möchte gerne diesen weiter nutzen. Diese würde ich einfach mit einer Verlängerung anschließen, so muss ich mir keine neue Leiste kaufen mit die, die Kabellänge hat die ich brauche. Handelt es sich um ein Nachteil, würde es zu irgendwelche Probleme führen, wie Spannungsabfälle etc., wenn man die Überspannungsschutzleiste einfach mit einer weiteren Verlängerungskabel verlängert?

Meiner Meinung nach dürfte es theoretisch keine Probleme machen, aber ich frage besser nach, um auf Nummer sicher zu gehen. Ebenso weiß ich, dass eine Überspannungsschutzleiste keinen 100% Schutz bieten kann.
 
würde es zu irgendwelche Probleme führen, wie Spannungsabfälle etc., wenn man die Überspannungsschutzleiste einfach mit einer weiteren Verlängerungskabel verlängert?

Warum sollte es? Die Kabel in der Wand sind ja auch irgendwo angeschlossen und damit bereits eine "Verlängerung".
 
smuper schrieb:
Warum sollte es? Die Kabel in der Wand sind ja auch irgendwo angeschlossen und damit bereits eine "Verlängerung".
Naja, aber durch den weiteren Stecker gibt es schonmal mindestens einen weiteren, kleinen Übergangswiderstand. Ganz unsinnig ist der Gedanke daher nicht.
 
Hab noch nie gehört dass das irgendein Problem sein sollte? :confused_alt:

Kritischer wird's maximal wenn du im Kaskadensystem arbeitest. Also 7x ein Verlängerungskabel verbindest und vielleicht noch ein halbes Dutzend Verteilersteckdose dahinter in Reihe stecken würdest...

Sublogics schrieb:
Ganz unsinnig ist der Gedanke daher nicht.

Doch ist er. Denn mit der Gedankensweise müsste man in jedem Baumarkt direkt sämtliche Stecker und Verlängerungskabel aus den Regalen verbannen...
 
Du hast definitiv einen Übergangswiderstand und daher auch definitiv einen Spannungsabfall. Daß der in dem Maße aber wohl keine Bedeutung spielt steht auf einem anderen Blatt. Sein Gedankengang ist daher aber eben nicht völlig grundlos.
 
Doch ist er. Denn mit der Gedankensweise müsste man in jedem Baumarkt direkt sämtliche Stecker und Verlängerungskabel aus den Regalen verbannen...

na sämtliche sicher nicht aber die billigen Baumarktteile ..wäre das evtl. sogar ne lebensrettende Massnahme!

Steck mal beliebig viele hintereinander und schau was die Sicherung macht ;p
 
Macht keinen Unterschied - schau nur, dass die Verlängerung nicht aus Klingeldraht besteht...

Wenn die Schutzleiste für 3000W ausgelegt ist, dass muss es die Verlängerung auch sein ( mindestens ).
 
davidsen schrieb:
[…] Ebenso weiß ich, dass eine Überspannungsschutzleiste keinen 100% Schutz bieten kann.
Gut, das erspart viel getippe. ;) So eine Überspannungsschutzleiste ist das letzte Glied einer Reihe von Schutzmaßnahmen.(Grob-, Mittel- und Feinschutz)

Sublogics schrieb:
Du hast definitiv einen Übergangswiderstand und daher auch definitiv einen Spannungsabfall. Daß der in dem Maße aber wohl keine Bedeutung spielt steht auf einem anderen Blatt. Sein Gedankengang ist daher aber eben nicht völlig grundlos.
Darüber würde ich mir vielleicht Gedanken machen, wenn ich da 16A aus der Dose ziehen würde, doch aber nicht bei den ~2A die der PC braucht. Das wären bei einem völlig übertriebenen Übergangswiderstand von 0,5Ohm gerade mal ~1V Spannungsabfall.
Laut Norm darf die Netzspannung zwischen 207V und 253V schwanken(230V ±10%), da macht der Spannungsabfall an dem Übergangswiderstand das Kraut nicht fett.

MfG
 
Zuletzt bearbeitet:
OK, danke für die Antwort. Also rein technisch würde es wohl kaum bis kein Unterschied machen, höchstens nur einen optischen Unterschied.
 
Darüber würde ich mir vielleicht Gedanken machen, wenn ich da 16A aus der Dose ziehen würde, doch aber nicht bei den ~2A die der PC braucht. Das wären bei einem völlig übertriebenen Übergangswiderstand von 0,5Ohm gerade mal ~1V Spannungsabfall.
Laut Norm darf die Netzspannung zwischen 207V und 253V schwanken(230V ±10%), da macht der Spannungsabfall an dem Übergangswiderstand das Kraut nicht fett.

naja es gab im Baumarkt schon mehr als einmal das billigste Verlängerungsleitungen gerade mal mit 3 x075 qmm oder gar weniger drunter waren ... bei einer derartigen Überlastung der Kabel dann noch Kontaktübergänge ? Also ich kann dir versichern keine einzige Versicherung zahlt dir da den Schaden des Wohnungsbrandes!
 
Woher kommt dein Wissen?

Wenn die Dinger ihre Prüfsiegel haben, für den deutschen Markt zugelassen sind, und nicht über Spezifikation betrieben wurde, dann gibt es auch keine Probleme mit irgendwelchen Versicherungen ...
 
Luxuspur schrieb:
naja es gab im Baumarkt schon mehr als einmal das billigste Verlängerungsleitungen gerade mal mit 3 x075 qmm oder gar weniger drunter waren ... bei einer derartigen Überlastung der Kabel dann noch Kontaktübergänge ? Also ich kann dir versichern keine einzige Versicherung zahlt dir da den Schaden des Wohnungsbrandes!
Natürlich sind 10m Verlängerungen für 1€ nicht zu empfehlen. Da würde ich dann auch, auf Grund des viel zu geringen Querschnitts, keine 16A durch jagen.
Wobei das bei den ~2A, die der PC braucht, auch nicht so dramatisch ist. Da würden für die 3-4m die der TE braucht auch 0,75qmm locker reichen.
Ich bezog mich in dem von dir zitierten Text aber auf den von Sublogics angesprochenen Übergangswiderstand(Steckdose in Wand -> Stecker an Verlängerung bzw. Kupplung an Verlängerung -> Stecker an Überspannungsschutzleiste).
 
Zuletzt bearbeitet:
So, jetzt habe ich ein nervendes Problem, vielleicht können mir die Fachelektriker hier mir weiterhelfen.

Wie ganz oben beschrieben, habe ich meine Überspannungsschutzleiste an ein 10m Schuko-Verlängerungskabel, welches direkt an der Steckdose hängt angeschlossen. Die Schuko-Verlängerungskabel hängt über dem Fenster mit einer doppelt geschirmten Cat6 Netzwerkkabel in einer Kabelschiene.

Wenn ich mein PC einschalte beginnt womöglich das Schuko-Verlängerungskabel zu pfeifen/singen. Am PC bzw. das Netzteil konnte ich ausschließen, man hört nur die Lüfter. Das Netzwerkkabel konnte ich nicht so ganz ausschließen. Es pfeift/singt zwar noch irgendwo, aber etwas leiser.

- Was verursacht/deutet das Singen/Pfeifen? Evtl. ein Magnetfeld?
- Ist das Singen/Pfeifen irgendwie gefährlich?
- Ist das Schuko-Verlängerungskabel irgendwie defekt? Umtauschen?
- PC muss direkt an Modem/Router per Kabel angeschlossen sein, aufgrund der Geschwindigkeit, Stabilität und Sicherheit.
- Baulich und eher die elegantere Lösung ist, die Kabeln über das Fenster und Balkontüre zu führen. Sonst geht die Balkontüre nicht auf.

Danke.
 
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