Umstieg auf ubiquiti oder Omada

bernd72

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Hallo,

ich habe einen Kabelanschluss bei Vodafone mit der geliehenen Vodafone Station als Router.
Daran hängt ein unmanaged Switch.
Zukünftig würde ich mein Netzwerk gerne Segmentieren um IoT Geräte von meinem Netz (PC, Smartphone, NAS, Homeserver) zu trennen. Zusätzlich habe ich auch noch ein Notebook von meinem Arbeitgeber fürs Homeoffice.
Ich habe in jedem Raum Netzwerkdosen, von denen ich zur Zeit 6 nutze.
Ich kann mein Vodafone Route in den Bridge Modus schalten und dahinter einen eigenes Gateway betreiben.
Ich benötige im Moment nur ein Gateway, ein Switch und ein Accesspoint.
Bei meiner Recherche bin ich auf ubiquity und auf Omada gestoßen.
Was mir da gefällt ist, dass ich alles unter einer Oberfläche verwalten könnte.
Nun stellt sich die Frage welches der Beiden Systeme bietet mehr Vorteile?
Wer kennt beide und kann was zu den Vor- und Nachteilen sagen?
Oder gibt es sinnvollere Alternativen?
 
bernd72 schrieb:
Zukünftig würde ich mein Netzwerk gerne Segmentieren um IoT Geräte von meinem Netz (PC, Smartphone, NAS, Homeserver) zu trennen. Zusätzlich habe ich auch noch ein Notebook von meinem Arbeitgeber fürs Homeoffice.
Also willst du mindestens 3 Segmente?
bernd72 schrieb:
Wer kennt beide und kann was zu den Vor- und Nachteilen sagen?
Wenn deine IoT-Geräte lokal erreicht werden können, also nicht über den Hersteller nach Hause telefonieren, kannst du sie nach der Segmentierung nicht mehr erreichen.
 
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Moin @bernd72
So leicht kann man das nicht sagen! Wie ist den dein Netzwerk aufgebaut und welche Geräte nutzt du im Moment?
Zur Trennung brauchst du nicht unbedingt omada oder unifi Produkte.
Eventuell reicht ein einzelner vernünftiger Router für dein unterfangen.

Ich bin eher im TP link omada Lager, weil die Preise angenehmer sind und alle Geräte auch komplett über ein Webinterface konfiguriert werden können, ohne Controller!

Tatsächlich habe ich nun aber einen opnsense Router und auf allen weiteren Geräten läuft openWRT. Da habe ich zwar keine zentrale Einstellungsmöglichkeit, aber nach der Ersteinstellung ändere ich an den APs eh nur noch selten etwas.
Wenn du eventuell einen openWRT fähigen Router hast, könntest du direkt anfangen.
 
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Kann Ubiquiti sehr empfehlen
 
Deine eigentliche Frage „UniFi versus Omada“ hatten wir schon in mehreren Threads. Hast Du die über die Suche gefunden, waren aber nicht für Deine Situation passend?
bernd72 schrieb:
Gibt noch Einige …
bernd72 schrieb:
Willst Du ein eigenes Heim-Segment für IoT, also dass zwar IoT vom Rest getrennt ist, aber alle Geräte in diesem Segment sich sehen?
bernd72 schrieb:
Notebook von meinem Arbeitgeber fürs Homeoffice
Das wäre dann ein Gast-Segment, wo jedes Gerät isoliert ist. Richtig?
bernd72 schrieb:
unter einer Oberfläche
Bringt (bei nur einem WLAN-Access-Point) keinerlei Vorteile. Also ob Du drei verschiedene Panes auswählst oder drei Web-Oberflächen auswählst, ist völlig egal. Entsprechend kannst Du auch Hersteller mischen.

Omada kannst Du zwar auch Standalone über deren Web-Oberfläche konfigurieren, aber der Funktionsumfang ist nicht gleich mächtig wie der Omada Controller. Andere Systeme wie Zyxel bieten eine Web-Oberfläche, die sogar mächtiger als der Controller sind. Nachteil bei Zyxel: Willst Du irgendwann doch einen zentralen Controller, landest Du unweigerlich bei einem Internet-basierten Controller.
bernd72 schrieb:
welches der Beiden Systeme bietet mehr Vorteile?
Ein Szenario ist dermaßen basal, dass Du eigentlich jedes System nutzen kannst. Lediglich der WLAN-Access-Point muss drei SSIDs unterstützen. Und der Router muss drei Heim-Segmente unterstützen. Sogar der Switch könnte vielleicht unmanaged sein.

Daher kann man hier schwer helfen, Du könntest allein den Paket-Preis entscheiden lassen. Wobei ich sowas gebraucht kaufen würde; und dann den Markt entscheiden ließe, also das nehmen, was gerade gebraucht angeboten wird.
 
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bernd72 schrieb:
Was mir da gefällt ist, dass ich alles unter einer Oberfläche verwalten könnte.
Man sollte sich immer fragen, wie oft man in diesen Oberflächen auch unterwegs ist und da fummelt.
bernd72 schrieb:
Welche und wie angebunden? Reicht da nicht evtl. eine einfache Routerkaskade und ein managed Switch / AP mit mehreren SSID? Also ist sozusagen der ganze IOT Kram direkt an der Vodafone Station und dein Netzwerk hinter einem Router dahinter. Du kommst dann überall zum IOT Kram, der aber nicht zu dir.
bernd72 schrieb:
Zusätzlich habe ich auch noch ein Notebook von meinem Arbeitgeber fürs Homeoffice.
Das sollte der ja hoffentlich passend abgesichert haben, das kann dann auch in irgendein Gastnetzwerk kommen. Dafür musst du nicht irgendein extra Segment basteln und das sollte einfach nicht dein Problem sein.
 
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VDC schrieb:
Welche und wie angebunden? Reicht da nicht evtl. eine einfache Routerkaskade und ein managed Switch / AP mit mehreren SSID? Also ist sozusagen der ganze IOT Kram direkt an der Vodafone Station und dein Netzwerk hinter einem Router dahinter. Du kommst dann überall zum IOT Kram, der aber nicht zu dir.
Dafür benötige ich aber auch einen Router, Switch und AP
 
Jein. Du könntest dafür einen einfachen WLAN-Router nehmen, also ein 3-in-1 Gerät. Folglich ginge auch
a) (edel) eine FRITZ!Box Cable (z. B. 6591 gebraucht) + zwei FRITZ!Box DSL (z. B. 7590 gebraucht)​
b) (günstig) Vodafone Station im Modus Bridge und drei FRITZ!Box DSL (z. B. 7520 gebraucht)​
c) (neu) drei FRITZ!Box 6670 Cable.​
Wie das dann (richtig) aufgebaut werden muss, steht in diesem Artikel … In der vorgelagerten FRITZ!Box musst Du noch IA_PD anschalten, denn das ist erst seit FRITZ!OS 08.20 ab Werk an und bleibt bei bestehenden Installation nach einem Update aus.
 
bernd72 schrieb:
Dafür benötige ich aber auch
Schon klar, aber gerade der Router fürs intern kann irgendwas einfaches wie z.b. ne fritzbox 7530 sein. Und im Zweifel kann der auch ap für das interne Netz spielen. Und auch für das gastnetzwerk für Gäste und das arbeitsnotebook bereitstellen
 
norKoeri schrieb:
Jein. Du könntest dafür einen einfachen WLAN-Router nehmen, also ein 3-in-1 Gerät. Folglich ginge auch
a) (edel) eine FRITZ!Box Cable (z. B. 6591 gebraucht) + zwei FRITZ!Box DSL (z. B. 7590 gebraucht)​
b) (günstig) Vodafone Station im Modus Bridge und drei FRITZ!Box DSL (z. B. 7520 gebraucht)​
c) (neu) drei FRITZ!Box 6670 Cable.​
Wie das dann (richtig) aufgebaut werden muss, steht in diesem Artikel … In der vorgelagerten FRITZ!Box musst Du noch IA_PD anschalten, denn das ist erst seit FRITZ!OS 08.20 ab Werk an und bleibt bei bestehenden Installation nach einem Update aus.
So ganz verstehe ich den Vorteil nicht. Gebrachte Fritzboxen sind vermutlich günstig zu bekommen, aber der Aufwand scheint mir nicht geringer zu sein, da ich dann auch mehrere Geräte einrichten und verwalten muss. Zusätzlich würde ich einen höherer Stromverbrauch erwarten.
 
bernd72 schrieb:
Zusätzlich würde ich einen höherer Stromverbrauch erwarten.
Das wirst du in jedem Fall haben.

bernd72 schrieb:
So ganz verstehe ich den Vorteil nicht
Günstig, einfach zu konfigurieren oder fast gar nicht zu konfigurieren. Rein gehen Internet via externes Modem oder Router konfigurieren und wenn man möchte noch eben Gastnetzwerk (WLAN+LAN) einschalten bzw. das interne WLAN nach Gusto konfigurieren. Dann noch eben automatische Updates erlauben und schon muss man doch gar nix mehr konfigurieren oder gar verwalten.
 
Scirca schrieb:
Kann Ubiquiti sehr empfehlen
Kann ich auch empfehlen. Du müsstest dir halt klar werden was das Budget ist und welche Geschwindigkeiten du haben willst.
 
bernd72 schrieb:
der Aufwand scheint mir nicht geringer zu sein
Es ist quasi nur zusammen stecken, also die Ethernet-Kabel. Nur in der Haupt-Box musst Du einmalig die neuste Firmware aufspielen und danach erst zurücksetzen (wegen IA_PD), dann erst anfangen. Die anderen Boxen einmalig in nicht-DSL-Router. Einfacher geht es kaum.
bernd72 schrieb:
vermutlich günstig zu bekommen
Jepp. Wir reden hier von 20 € pro Router.
bernd72 schrieb:
Zusätzlich würde ich einen höherer Stromverbrauch erwarten.
Nicht wirklich, FRITZ-Produkte sind wahnsinnig Strom unhungrig; wirst große Problem haben, das zu toppen.
 
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