Umstieg Win8 auf Mint 15 - Fragen zur Sicherheit

W3hrWolf

Lt. Commander
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Hallo,
hab grad frisch Mint 15 installiert. Bin schwer begeistert wie klasse das alles funktioniert hat mit der Installation. Hab grad auch meinen 2. Monitor ans laufen gebracht und das als Linux-Vollnoob ;) . Nun Frage ich mich, brauche ich auch einen Virenscanner und eine Firewall?

Wäre euch für Tipps dankbar.
 
Nein, lass es einfach alles so.
 
Nein, eigentlich nicht.

Kannst dir ja mal ClamAV bzw. ClamTK anschauen.
 
Nein einen AV brauchst du nicht. Du kannst natürlich Clam installieren und Dateien scannen die z.B. auch auf einem Windows PC ausgeführt werden sollen. Ist dann nur der Schutz für Windows ;-)

PS: Gute Entscheidung mit Linux Mint
 
Hi,

nein, braucht man nicht wirklich. Eine Firewall kann ganz nützlich sein, aber ein Antivirenprogramm kannst du dir im Normalfall sparen.

VG,
Mad
 
Virenscanner und Firewall ist immer ratsam...

Würde mich also danach umsehen, besonders wenn der Rechner ins Netz geht. Alles andere ist grob fahrlässig. Nur weil Linux weniger angegriffen wird dank der geringeren Verbreitung, heißt es nicht das man selbst die Grundlegensten Sicherheitsaspekte vernachlässigen sollte.
 
Hab auch Mint parallel zu Win7 installiert - Firewall werde ich auf jeden Fall einsetzen! Virenscanner? Keine Ahnung was es gibt und was sinnvoll ist...

PS: Installation hat bei mir auch wunderbar geklappt. Danach naja - gibt noch einiges zu tun ;)
 
Toll... und jetzt zeig mir einen Echtzeit-Scanner, wie man ihn unter Windows gewohnt ist.... Gibts nicht, weil unnötig.

Und Firewalls... Wozu eigentlich Software-Firewalls? Die taugen einen SCHEISS. Alles, was durch die NAT des Routers durch gekommen ist, lacht sich n Ast über Software-Firewalls... Das ist so, als würdest du Flatterband benutzen um deinen Hof zu schützen.
Und selbst wenn Software-Firewalls in Heimnetzwerken hinter Routern was bringen würden: Die sind alle nicht sinnvoll konfigurierbar. Bastille, UFW,... alles ziemliches Gebastel.
 
IC3HANDS schrieb:
Virenscanner und Firewall ist immer ratsam...

Würde mich also danach umsehen, besonders wenn der Rechner ins Netz geht. Alles andere ist grob fahrlässig. Nur weil Linux weniger angegriffen wird dank der geringeren Verbreitung, heißt es nicht das man selbst die Grundlegensten Sicherheitsaspekte vernachlässigen sollte.


+1

installiere dir clam av.
firewalls gibt es als pakete inklusive GUIs zum konfigurieren (auch wenn ich mich in dem bereich nicht so gut auskenne. gesehen hab ich das schonmal).

schaden kann es nicht. und heut zu tage sollte man immer damit rechnen, dass exploits auch für linux entwickelt werden.
Ergänzung ()

Daaron schrieb:
Toll... und jetzt zeig mir einen Echtzeit-Scanner, wie man ihn unter Windows gewohnt ist.... Gibts nicht, weil unnötig.

Und Firewalls... Wozu eigentlich Software-Firewalls? Die taugen einen SCHEISS. Alles, was durch die NAT des Routers durch gekommen ist, lacht sich n Ast über Software-Firewalls... Das ist so, als würdest du Flatterband benutzen um deinen Hof zu schützen.
Und selbst wenn Software-Firewalls in Heimnetzwerken hinter Routern was bringen würden: Die sind alle nicht sinnvoll konfigurierbar. Bastille, UFW,... alles ziemliches Gebastel.

dann lass sie weg, rate aber nicht anderen nutzern sicherheitssoftware weg zu lassen...
außerdem hat fehlende bedienbarkeit nichts damit zu tun, ob die software notwendig ist oder nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Daaron schrieb:
Gibts nicht, weil unnötig.
Nein, weil Linux uninteressant ist aufgrund des verschwindend geringen Marktanteils ;)

Das ändert sich recht schnell, wenn die Verbreitung zunimmt - und dann sind Leute wie du die ersten die rumheulen....

Hat man damals bei Firefox gesehen. "Hier ist alles sicher, FF ist nicht anfällig für Sicherheitslücken etc." - die Verbreitung nahm zu, die Lücken gabs dann doch und wurden ausgenutzt und die hippen "Profis" guckten in die Röhre, weil Mozilla in ihrer Arroganz nicht drauf vorbereitet war und Wochen gebraucht hat, um einfache Lücken zu schließen.

@TE
clamAV und ein ordentlich konfigurierter Router sind Pflicht. Lass dir da keinen Stuss erzählen.
 
Hi und danke für eure Hilfe,

ich hab jetzt über Synaptic calm av installiert. Wo hab ich denn dann die Benutzeroberfläche?

Gruss
 
Heretic Novalis schrieb:
Nein, weil Linux uninteressant ist aufgrund des verschwindend geringen Marktanteils ;)
...
clamAV und ein ordentlich konfigurierter Router sind Pflicht. Lass dir da keinen Stuss erzählen.
Dann lass es mich anders ausdrücken: Es existiert kein Markt für aktive Virenscanner, wie man sie aus Windows kennt.

ClamAV ist so ein Fall... Ich habs auch drauf, aber es tut genau NICHTS. Warum nicht? Weil es eben kein Echtzeitscanner ist. ClamAV wird nur aktiv, wenn man gezielt sagt "guck dir mal den Ordner/die Datei an".

W3hrWolf schrieb:
ich hab jetzt über Synaptic calm av installiert. Wo hab ich denn dann die Benutzeroberfläche?
ClamTK nachrüsten.

Wie gesagt: es bringt nur nix auf nem Desktop. Das nützlichste ist da noch ne Integration in Nautilus (&Co) fürn Rechtsklick-Scan...
 
Der beste Virenschutz sitzt immer noch vorm PC. Ein Virenscanner ist absolut unnötiger Mist, der Leute in falscher Sicherheit wiegt und den PC verlangsamt. Wer nicht sofort auf alles klickt, was er im Netz findet, und zweifelhafte Dinge runterlädt & installiert, braucht keinen! Und selbst wenn, NoScript und die Tatsache, dass du unter Linux nur aus den Paketquellen installierst, tun viel mehr für die Sicherheit des PCs als jeder Virenscanner je könnte, denn das Problem sitzt nun einmal einfach vor dem PC.

Eine Firewall ist natürlich Pflicht, aber die hat auch jeder, der mit einem handelsüblichen Router ans Netz geht.
 
Grüße!

Ich verwende unter Linux Mint genau wie auch unter allen meinen vorangegangen Linux Distributionen keinen Antivirenscanner. Und das seit 2005. Ebensowenig eine Softwarefirewall, die ich grundsätzlich für überflüssig halte. ClamAV ist wie bereits geschrieben kein Echtzeitscanner, sondern den musst du jedesmal manuell starten um eine Datei zu prüfen.
 
Nun, proaktive Virenscanner sind schon nützlich im Hinblick auf Drive-By - Downloads und Sicherheitslücken in Plugins. NoScript ist da keine Hilfe, wie ich schon mehrfach dargelegt habe.
Der springende Punkt ist aber eben, dass es (noch?) keine vergleichbaren Virenscanner wie unter Windows gibt. Da läuft nichts als Dienst im Hintergrund und überwacht das System. Nichts blinkt dich wild an, wenn ein Drive-By - Download erkannt wurde. Man muss sich hier einfach auf die Zugriffssteuerung des OS verlassen.
 
Unter Windows brauch man/ich auch kein Anti-Viren-Tool.
Jedenfalls nicht zwingend.
Wenn man weiss was man tut ist alles in bester Ordnung.
Ich finde es immer witzig, das Linux damit in Verbindung gebracht wird so sicher gegenüber Viren und/oder Trojanern zu sein.
Naja, jedenfalls kann man nicht jede .exe Datei ausführen die man heruntergeladen hat.
Hat man das aber unter Windows vorher auch schon gemacht?
 
Die bis dato aber ja recht zuverlässig funktioniert hat. Die letzte reißerische Meldung über einen Linux Virus wird ja dadruch relativiert, dass man die Installation manuell anstoßen muss. Natürlich ist Linux nicht per se sicher, da gibt es ja auch ab uns zu mal Meldungen über Sicherheitslecks, etwa in bestimmtenm Kernelfunktionen. Aber normalerweise werden solche Lücken eben auch entsprechend schnell behoben.
 
zelect0r schrieb:
Unter Windows brauch man/ich auch kein Anti-Viren-Tool.
Jedenfalls nicht zwingend.
Wenn man weiss was man tut ist alles in bester Ordnung.
Das stimmt so eben nicht. Durch Hacker können eigentlich 100% vertrauenswürdige Seiten sehr schnell zu Virenschleudern werden. So geschehen letztes Jahr bei Computec Media (PCGames & Co). Das hebelt dir dann z.B. schon einmal deine NoScript - Einstellungen komplett aus... außer du rennst mit Alu-Hut rum und hast JS immer und überall aus, was aber nun wirklich nicht praktikabel ist.

So. Du hast jetzt also:
Seiten, die durch Hacker zu Virenschleudern werden
+ Browser, die durchaus mal eine 0-Day - Lücke haben können
= Schadsoftware vor der eigenen Haustür

Ein Echtzeit-Scanner als letzte Verteidigungslinie ist schon nützlich.

Knecht_Ruprecht schrieb:
Die letzte reißerische Meldung über einen Linux Virus wird ja dadruch relativiert, dass man die Installation manuell anstoßen muss.
Und? GERADE weil Linux jetzt viele Neulinge anzieht hast du umso mehr Fälle von:
1.) ich installiere Programme über die Commandline, weil ich das Prinzip der Paketverwaltung nicht kenne
2.) ich schreibe Befehle blind aus Foren etc. ab und mach mir keine Gedanken darüber, was sie eigentlich tun
3.) ich installiere Dinge aus Repos, weil es in irgend einem Forum gesagt wurde

Hier können Böse Buben per Social Engineering problemlos ansetzen. Schon hat der Neuling dem Tojaner-Script ein +x verpasst und ihn gezündet. Schon hat er ein böses Repo eingerichtet, durch das er jetzt immer mit der neuesten Malware versorgt wird.
 
Da stimme ich dir zu, dass kann immer passieren. Das kann aber kein Echtzeitscanner verhindern. Wenn ich mein System anweise XYZ zu installieren und das brav mit meinen Adminpasswort freigebe hat man nun mal verloren. Man kann die User nicht mit einer Software vor sich selbst schützen.
 
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