Berlin (öpa). Nach dem Rinderwahnsinn, den Salmonellen-Hähnchen und der Maul- und Klauenseuche nun auch noch das: Mehrere deutsche Institute wiesen etwa zur selben Zeit hohe Konzentrationen von NaCl im Kochsalz nach.
Sie schlugen jetzt Alarm nachdem festgestellt wurde, dass so gut wie alle europäischen Salzwerke betroffen sind. Ob nun auch das aus dem Meerwasser gewonnene Kochsalz die Chemikalie enthält wird zur Stunde überprüft.
Das Bundesgesundheitsministerium hält es für wahrscheinlich, will den Ermittlungen aber nicht vorgreifen.
NaCl ist das chemische Zeichen für "Natriumchlorid": Es handelt sich also um eine Natrium-Chlor-Verbindung.
Und was Chlor ist weiß heute jeder: Man hat es im Krieg als Kampfgas verwendet, da es stark reizend ist, man gibt es als Desinfektionsmittel dem Wasser in Badeanstalten zu und verwendet es zu Herstellung von Reinigungsmitteln. In Form von Chloroform wird es zur Betäubung eingesetzt, um nur einige Beispiele zu nennen.
Und so was in Kochsalz? Da fasst man sich an den Kopf und versteht die Welt nicht mehr...
Wie kam das NaCl ins Kochsalz? Warum wurde es erst jetzt darin nachgewiesen? Wer sind die Verantwortlichen?
Das sind Fragen, deren schnelle Beantwortung die Öffentlichkeit jetzt mit Nachdruck fordert:
SPD-Generalsekretär Franz Müntefering: "Wir werden die Sache Rückstandslos aufklären."
CDU-Vorsitzende Angela Merkel: "Es gibt für uns keinen Zweifel, dass die Bundesregierung auch hier versagt hat. Wir fordern einen sofortigen Rücktritt von Bundeskanzler Schröder und Umweltminister Trittin.
Vorsitzender der CSU, Edmund Stoiber: "Wir werden umgehend einen Untersuchungsausschuss beantragen. Die Sache muss geklärt werden!"
Dr. Salinowsky vom Bundesverband Deutscher Salzwerke: "Natriumchlorid war auch schon früher im Kochsalz."
"Also schon wieder Verschleierungspolitik!", argwöhnen die Grünen; sie vermuten atomare Aufspaltung des Salzes durch die in große Tiefen reichende Strahlung der Kernkraftwerke.
Greenpeace-Aktivisten besetzten inzwischen die ersten Salzbergwerke.
Die Welt hält den Atem an...
… und hofft, dass es noch genügend Mitbürger gibt, die im Chemieunterricht in der Schule aufgepasst haben.
Ömerich
Sie schlugen jetzt Alarm nachdem festgestellt wurde, dass so gut wie alle europäischen Salzwerke betroffen sind. Ob nun auch das aus dem Meerwasser gewonnene Kochsalz die Chemikalie enthält wird zur Stunde überprüft.
Das Bundesgesundheitsministerium hält es für wahrscheinlich, will den Ermittlungen aber nicht vorgreifen.
NaCl ist das chemische Zeichen für "Natriumchlorid": Es handelt sich also um eine Natrium-Chlor-Verbindung.
Und was Chlor ist weiß heute jeder: Man hat es im Krieg als Kampfgas verwendet, da es stark reizend ist, man gibt es als Desinfektionsmittel dem Wasser in Badeanstalten zu und verwendet es zu Herstellung von Reinigungsmitteln. In Form von Chloroform wird es zur Betäubung eingesetzt, um nur einige Beispiele zu nennen.
Und so was in Kochsalz? Da fasst man sich an den Kopf und versteht die Welt nicht mehr...
Wie kam das NaCl ins Kochsalz? Warum wurde es erst jetzt darin nachgewiesen? Wer sind die Verantwortlichen?
Das sind Fragen, deren schnelle Beantwortung die Öffentlichkeit jetzt mit Nachdruck fordert:
SPD-Generalsekretär Franz Müntefering: "Wir werden die Sache Rückstandslos aufklären."
CDU-Vorsitzende Angela Merkel: "Es gibt für uns keinen Zweifel, dass die Bundesregierung auch hier versagt hat. Wir fordern einen sofortigen Rücktritt von Bundeskanzler Schröder und Umweltminister Trittin.
Vorsitzender der CSU, Edmund Stoiber: "Wir werden umgehend einen Untersuchungsausschuss beantragen. Die Sache muss geklärt werden!"
Dr. Salinowsky vom Bundesverband Deutscher Salzwerke: "Natriumchlorid war auch schon früher im Kochsalz."
"Also schon wieder Verschleierungspolitik!", argwöhnen die Grünen; sie vermuten atomare Aufspaltung des Salzes durch die in große Tiefen reichende Strahlung der Kernkraftwerke.
Greenpeace-Aktivisten besetzten inzwischen die ersten Salzbergwerke.
Die Welt hält den Atem an...
… und hofft, dass es noch genügend Mitbürger gibt, die im Chemieunterricht in der Schule aufgepasst haben.
Ömerich
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