Unsichere Reaktoren in Deutschland

aktuelle Module haben einen Wirkungsgrad von 14-15% eine Vervierfachung dessen wage ich dann doch zu bezweifeln!
Vermutlich ist es wie immer, irgend ein teil der Kette wird 4mal so Effizient was ich hinterher in 1-2% niederschlägt.
verkauft sich natürlich nicht so gut wie "4mal"

übrigens:
Deutschland hat ne Fläche von 357.123,50KM²
pro m² hat man jährlich ~1MWh an Sonnenleistung.
macht 357123 TWh bedarf: ~700 TWh
wir haben also 500 mal mehr Fläche als wir benötigen.


wieso gibt es immer Lobpreisungen wegen den Effizienzsteigerungen?
Die Dinger müssen nicht Effizienter werden, sie müssen Billiger werden!
wenn sie auch effizienter werden, schön, aber billiger wäre viel wichtiger!
 
Je effizienter das Panel ist, selbst bei gleichbleibendem Preis, desto günstiger ist eine Solaranlage bei gleichbleibendem Output.
Fom_nanocoating.jpg

Durch Nanognubbel auf den Wafern sollen 99% des Lichtes "geschluckt" werden.
Die Größe der gnubbel entspricht der Wellenlänge des Lichtes.

http://www.dutchhts.nl/news/amolf-philips-research-new-coating-for-solar-cell.html
Wie die Pits bei einer CD.

Die Preise sind von 2009 zu 2011 um fast 70% gefallen.
Sogar Stromkonzerne in den USA investieren jetzt in Solarparks.

Eine kwp gibt es bei kleinen anlagen ab 2000€ bis 1700 wenn man mehr module installiert.
ich finde das nicht uninteressant bei dem Preis.
 
@tonttu: Da haste Recht :) Auch was Uranförderung angeht ;)

@florian.: Willst du sagen das die derzeit der gesamten PV Anlagen zur Mittagszeit nur 4GW Strom erzeugt wird und eingespeist wird?
 
nur zur info, in Japan läufts nicht "einfach so" ohne die über 50 Kernkraftwerke - Strom ist rationiert und zu gewissen Zeiten nicht verfügbar, ausserdem wurden uralte, thermische Kraftwerke (Öl, Kohle Gas) reaktiviert, deren Rohstoffe teuer importiert werden müssen.

und ich sags gerne noch einmal: viele kleine Einspeiser sind SCHLECHT fürs Netz, weil der Regelaufwand immens grösser wird! Im Internet kann man problemlos um eine Störung routen, das geht mit einigen MW elektrischer Leistung nicht mehr so einfach.
 
Das ich mir/uns schon bewusst ;)

Nur was hat es letztes Jahr um die Zeit Japan die Kernkraft gekostet? Und was wird es Japan die nächsten tausend Jahre kosten?

Ja das ist aber ein kleines Netzproblem das wir haben hier und in allen andren 100 Staaten wo Regenerrative Enegei gerade am Wachsen ist seit 5-10 Jahren.
 
tonttu schrieb:
Im Sommer ist es dann wieder der Fall. Der Rhein ist zu warm und die Französischen AKWs können nur noch begrenzt oder kein Wasser mehr entnehmen.

Nur der Richtigkeit halber: am Rhein steht "nur" ein französisches Kernkraftwerk (Fessenheim).
Freilich besteht das beschriebene Problem aber auch an den anderen Flüssen, also hauptsächlich der Rhone und der Loire.

tonttu schrieb:
In Japan sind gerade 52 von 54 AKWs abgeschaltet. In Kürze sollen die 2 Restlichen auch für eine Revision vom Netz gehen.
Kannst du das mit einer Quelle belegen ?
Ich hatte das auch mal auf-geschnappt, konnte aber leider keine finden..

Grüße
 
tonttu schrieb:
Je effizienter das Panel ist, selbst bei gleichbleibendem Preis, desto günstiger ist eine Solaranlage bei gleichbleibendem Output.

das Effizientere Module bei gleichem Preis besser sind ist klar.
nur Oftmals ließt man von Hocheffizienten Modulen, welche eben auch nen Schweine Geld kosten.
Bringt dann natürlich nichts.


Tekpoint schrieb:
@florian.: Willst du sagen das die derzeit der gesamten PV Anlagen zur Mittagszeit nur 4GW Strom erzeugt wird und eingespeist wird?
nein, mittags kommt man natürlich an die KWp Leistung ran.
aber die Rechnung 1500MWp Solar ersetzt 1500MW geht eben hinten und vorne nicht auf.
bei PV beträgt die Durchschnittsproduktion ~16% des KWp
Bei AKWs beträgt die Durchschnittsproduktion ~85% der Leistung (ab und an werden sie gewartet)
man sollte sich den Öko strom nicht schön Rechnen!
 
Foehammer schrieb:
nur zur info, in Japan läufts nicht "einfach so" ohne die über 50 Kernkraftwerke - Strom ist rationiert und zu gewissen Zeiten nicht verfügbar

Nein das Stimmt nicht, der Strom ist im Moment nicht mehr rationalisiert, sondern wird über Reservekraftwerke bereitgestellt. Die AKWs in Japan trugen bis zum Knall nur zu 30% der Versorgung bei.

Foehammer schrieb:
und ich sags gerne noch einmal: viele kleine Einspeiser sind SCHLECHT fürs Netz, weil der Regelaufwand immens grösser wird! Im Internet kann man problemlos um eine Störung routen, das geht mit einigen MW elektrischer Leistung nicht mehr so einfach.

Warum sollen diese schlecht fürs Netz sein? Mit moderner IT ist das alles kein Problem. Vorallem wird sich diese Entwicklung noch Beschleunigen. (Smart-Grid)
Viele kleine Einspeiser arbeiten gleichmäßiger wie ein großer. Herrscht ein unterschiedliches Wettergefälle betrifft das nur einen Teil der Einspeiser.

Techniken wie Windgas erlauben es Schwankungen auszugleichen. Das ist jetzt nicht der effizienteste Weg, aber einfach zu realisieren. Durch elektrolyse wird Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff gespalten. Der Wasserstoff wird mit bis zu 10% dem Erdgasnetz beigefügt. Damit kann man dann Heizen, Kochen, usw.
Umgekehrt kann eines dieser Hybridkraftwerke selber wieder Gas verfeuern bei einer Flaute.

Andere Länder setzte auf Batterieparks für die Industrie. die können bei bedarf den Strom aufnehmen und sofort ohne Unterbrechung abgeben, bis die Reserven Hochgefahren wurden.

Tekpoint schrieb:
Nur was hat es letztes Jahr um die Zeit Japan die Kernkraft gekostet? Und was wird es Japan die nächsten tausend Jahre kosten?

Es kann noch schlimmer werden. In Fukushima im Abgeschalteten Block ist das Abklingbecken und das Nasslager voll mit Brennstäben.
Das Nasslager befindet sich über dem Abklingbecken und ist mit frischen Plutonium-Uran-Brennstäben gefüllt. Geologen gehen von weiteren Beben aus, diesen kann das beschädigte Gebäude aber nicht mehr standhalten. Es könnte zu einer weitaus größeren Katastrophe kommen.
Da war ein gut gemachter, nicht reisserischer bericht auf ARD, bei der Frage an den Veranwortlichen was er dann macht schwieg er.
er bohrte seine finger in seine knöchel.
man hat jetzt ein paar stützen installiert.

Karbe schrieb:
Kannst du das mit einer Quelle belegen ?
Ich hatte das auch mal auf-geschnappt, konnte aber leider keine finden..

Tokio - Gut ein Jahr nach dem Atomunglück von Fukushima ist nun nur noch einer von 54 AKW-Reaktoren in Japan in Betrieb.
q:
http://derstandard.at/1332323753749...n-Nur-noch-einer-von-54-AKW-Reaktoren-am-Netz
http://www.sueddeutsche.de/wissen/k...-in-japan-ohne-atomstrom-weitergeht-1.1319008
 
hatte den Bericht auch gesehen. Die sind einfach Machtlos da unten. Das hat die Reaktion des Japaners gut gezeigt.
 
florian. schrieb:
nein, mittags kommt man natürlich an die KWp Leistung ran.
aber die Rechnung 1500MWp Solar ersetzt 1500MW geht eben hinten und vorne nicht auf.
bei PV beträgt die Durchschnittsproduktion ~16% des KWp
Bei AKWs beträgt die Durchschnittsproduktion ~85% der Leistung (ab und an werden sie gewartet)
man sollte sich den Öko strom nicht schön Rechnen!

Das ist meine Antowrt drauf und habe mir mal eine PV Anlage von ein Besitzer aus meiner nähe raus gesucht.
Ertrag gesamt und des letzten Jahres auf Monat gesehen.

Quelle
 

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Etwa 900-1000kWh pro kWh Peak leistet eine Photovoltaikanlage mit guter Ausrichtung in Deutschland.
Dass das Jahr etwas mehr als 1000 Stunden hat, sollte aber wohl klar sein ;)

Ersetzen kann so eine Anlage garnichts, egal wie hoch die Leistung manchen Tags Mittags ist.
Wie auch? Es gibt keine Speicher ;)
Selbst wenn es sie gäbe, der Betrieb eines Speicher ist teurer als die kWh aus nem Kohle- oder Kernkraftwerk. Irgendwie sinnlos, oder?! Dabei erzeugt der Speicher garnix!

Es ist also rechnerisch günstiger die Photovoltaik kWh "verfallen" zu lassen, als sie zu speichern! Klasse!
 
Wirklich garnichts???

Sonne scheint dann, wenn der Mensch aktiv ist. Aktiv heisst Energiebedarf. Genau dafür ist PV da nicht mehr nicht weniger. Für Grundlast gibt es andre Regenerative Energien, auch Sonnenkraft zählt da durch Thermische Solarkraftwerke dazu.

Und was ist Kohle? Richtig gespeicherte Sonnenenergie. Was ist Uran, richtig ein Produkt bei der Entstehung von starken Kräften beim Herzstücken allem, der Sonne oder auch wenn die Sonne zum Ende geht.
 
Wenns dann wenigstens jeden Tag da wäre. Aber ein Kraftwerk, das man nicht einplanen kann, kann nunmal nichts ersetzen. Punkt.

Woher die Energie kommt ist doch egal, wichtig ist, dass man sie dann nutzen kann, wenn man sie braucht.
Genau das klappt aber bei fast keiner der EE.

Und wenn es teurer ist eine bereits bezahlte kWh zu speichern, als es heute kostet sie zu erzeugen, dann darf man diese Variante mal getrost als schwachsinnig bezeichnen.

Bei Kohle und Öl ist die Energie bereits gespeichert. Das macht sie doch so nützlich. Ein Kohlekraftwerk holt die Energie dann daraus, wenn man sie braucht.
Es kommt doch auch keiner auf die Idee, jetzt 1000 Kohlekraftwerke 1 Jahr laufen zu lassen und dann zu behaupten, den Strom für 10 Jahre erzeugt zu haben.
Genau diese Rechnung führt man bei den EE aber durchgehend durch.

Man speist fast die gesamte Energie, die in einem Jahr eingespeist wird, in 3 Monaten des Jahres ein. Nämlich im Sommer und den windigen Tagen. 9 Monate lang ist kaum EE im Netz.
Trotzdem meint man, eine Stromversorgung fürs Jahr geschaffen zu haben Oo
 
Zuletzt bearbeitet:
Lar337 schrieb:
Woher die Energie kommt ist doch egal, wichtig ist, dass man sie dann nutzen kann, wenn man sie braucht.
Genau das klappt aber bei fast keiner der EE.
Wasserkraft ?
Gezeitenkraft ?
Geothermie ?
Biomasse ?

Dazu die verschiedenen Möglichkeiten der Energiespeicherung (Speicherkraftwerke etc).

Warum werden erneuerbare Energien immer auf Wind und Sonne reduziert ?

Grüße
 
Weil nur diese in ausreichender Menge verfügbar wären.

Wasserkraft gibts schon ewig. Ist auch an allen Stellen, wo man sie sinnvoll nutzen kann, bereits ausgebaut. Ist nämlich wirklich eine praktische Energiequelle.

Geothermie? Das Ding mit den 1% Wirkungsgrad, weil die Böden in Deutschland selbst in großen Tiefen zu kalt sind? Kriegste viel Wärme raus, aber kaum mehr Strom als die Pumpen verbrauchen.

Biomasse? 20ct pro kWh samt allen Boni und eine Vermaisung der Landschaft? Klasse!

Wind und Sonne werden immer genannt, wenn man zeigen will, dass man viel und (in Zukunft) günstig einspeisen kann.
Biomasse und Geothermie, wenn man zeigen will, dass man geplant einspeisen kann.

Problem ist: Während langen Zeiten des Jahres tut Wind und Sonne garnix. Dann muss Biomasse und Geothermie viel einspeisen. Uuups.

Gerade heute wurde Mittags und Nachmittags fast die Hälfte des Strombedarfs alleine durch Wind und Sonne gedeckt. Trotzdem sind wir noch WEIT von 50% im Jahresmittel entfernt. Wenn man also einfach weitermacht, hat man in 2 Jahren bei Bedingungen wie heute eine Überprodunktion. Und trotzdem noch lange keine EE-Vollversorgung...
 
Zuletzt bearbeitet:
Muss eigentlich jeder Defekt immer gleich überall gepostet werden? Wen interessiert sowas, natürlich geht mal was kaputt. Deswegen gibts sicherheitsrelevante Dinge auch in mehrfacher Ausführung und zudem noch in unterschiedlicher Bauweise (um systematische Fehler auszuschließen).

Und die Kraftwerke in Deutschland kann man nun wirklich nicht mit den beiden besagten vergleichen.
 
Lar337 schrieb:
Problem ist: Während langen Zeiten des Jahres tut Wind und Sonne garnix. Dann muss Biomasse und Geothermie viel einspeisen. Uuups.

Das ist schlichtweg Mumpitz und das weist du selber. Als wäre es in Deutschland 4 Monate im Jahr nur dunkel und windstill.

Was bringt es dir, mit albernen Totschlag-Argumenten um dich zu werfen ? Was wird es deinen Enkelkindern und deren Enkelkindern bringen ?

Grüße
 
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