Unsichere Reaktoren in Deutschland

Interessantes Zitat, dass tagesschau.de in einem Artikel drin hat: "Wenn es nötig ist, dass Leute gezielt in den Tod gehen, um die Bevölkerung vor schlimmen Schäden zu bewahren, dann ist das eine schlechte Technologie."vom Präsidenten der Gesellschaft für Strahlenschutz, Sebastian Pflugbeil.(http://www.tagesschau.de/ausland/fuk...letzte100.html)

Dazu muss man wohl kaum noch etwas hinzufügen.
 
wunschiwunsch schrieb:
Dazu muss man wohl kaum noch etwas hinzufügen.

Doch. Es bestreitet doch z. Zt. gar keiner, dass Atomenergie nicht optimal ist.
Was zählt ist nur, wie kommen wir da wieder raus?
Mit dem Finger auf ander Zeigen ist nicht sonderlich hilfreich. Die Grünen tun da gerade gerne. Doch helfen tut es nicht.
 
Da bin ich mir nicht sicher, dass es hier keiner bestreitet. Wenn behauptet wird, dass alle Atomkraftgegener entweder Uralt sind oder junge Leute, die keine Ahnung von der Technik haben, dann ist das ein eindeutiges Statement, dass Atomkraft super ist. Vor allem passt die aussage zu dem ist Atomkraft beherrschbar oder nicht, was hier oft aufkam.

Natürlich ist die Regierung gefordert. Sie müssen nun mal endlich einen der vielen Gutachten glauben schenken, die für das Umweltbundesamt erstellt wurden. Stattdessen haben sie ja bisher nur auf die Atomlobby gehört, dass es ohne AKWs nicht geht. Hätte Schwarz-Gelb nicht schon mit Beschluss des Ausstiegs den Energieversorgern quasi gesagt, dass sie die Entscheidung rückgängig machen werden, dann würden wir auch jetzt schon ganz wo anders stehen. Die haben natürlich nicht mit letzter Kraft nach Alternativen umgeschaut, wieso auch, wenn man ja quasi wusste, dass die Atomkraftwerke noch wesentlich länger laufen als rot-grün beschlossen.
Natürlich wird es uns Geld kosten auf erneuerbare Energie umzusteigen. Aber haben wir wohl keine Wahl. Das es auch nur mit erneuerbaren Energie funktioniert sagt mittlerweile ja die große Mehrheit der Wissenschaftler. Von einem Gutachten, dass sagt es geht nicht, habe ich zum Beispiel noch nie etwas gehört. Schon komisch.
 
Natürlich ist der Ausstieg nicht falsch. Kritisch betrachten muss man das Thema Atomenergie.
Aber am Ende läufts doch so wie beim Benzin, wenn da nun ein Schnellschuss kommt:
Die Preise werden exorbitant hoch wegen enormer Investitionskosten. Sobald die Investitionskosten sich halbwegs amortisiert haben, wird aber kein Konzern die wieder senken. Daher halte ich einen besonnenen Ausstieg bis 2015-2020 für besser.
Neue, hochmoderne AKWs, mit den neusten Sicherheitsstandarts würden mich persönlich (auch in meiner Region btw) allerdings auch nicht stören. Die ungeklärte Frage der Endlager steht dazu allerdings im Kontrast.
 
Merle schrieb:
Daher halte ich einen besonnenen Ausstieg bis 2015-2020 für besser..
Das stellt ja auch niemand ernsthaft in Frage, selbst die Atomkraftgegner in großen Teilen nicht. 2020 war/ist ja auch das Jahr, indem in Folge des rot-grünen Atomausstieges der letzte Meiler vom Netz gehen sollte.

Grüße
 
Das stellt ja auch niemand ernsthaft in Frage, selbst die Atomkraftgegner in großen Teilen nicht. 2020 war/ist ja auch das Jahr, indem in Folge des rot-grünen Atomausstieges der letzte Meiler vom Netz gehen sollte.

Naja. Hier ist nun schon mehrmals hochgekocht, man "könne inzwischen sofort aussteigen", da die Atomenergie nicht mehr viel (~22%) ausmacht... Und so schnell wie möglich.
2020 ist, mMn, wie gesagt, nicht unrealistisch. Es ist machbar, mit evtl. "nur" 20-30% Aufpreis beim Strom.
 
sein wir mal ehrlich etwas Panik mache ist auch dabei,
denn vorher "also vor Japan", hat sich keiner groß darum geschwert
außer die SPD, die wollte das ja von Anfang an den Ausstieg das ist
auch "Glaubwürdig" wenn die jetzt auf den Putz hauen .

und jeder der auf seine Strom Preis Erhöhung kuckt.....
wo der Versorger die Erhöhung damit Begründet hat
"das in Neue Energien investiert wird"
jaa und genau da sollte man mal verlangen das man da auch
mal einen Einblick bekommt, oder es nur Abzocke ist ?
 
Zuletzt bearbeitet:
Haudrauff schrieb:
Es bestreitet doch z. Zt. gar keiner, dass Atomenergie nicht optimal ist.

Naja, für Flugzeugträger oder für Raketen-U-Boote ist der Atomantrieb die beste Wahl. ;)
 
Der Erste und letzte Atom Betriebene Frachter war die Otto Hahn,
so wie ich noch weiß hat es da nie schlimme Störfälle gegeben,
das irgendiwie doch etwas seltsam,
das die AKWs Allgemein wohl doch anfälliger sind
als Boote die mit Atom Kraft laufen.

Ich vermute die Alleinige Ursache "Geiz ist geil" und die Betreiber der AKWs haben zu wenig auf
Sicherheit geachtet, wo gegen die Betreiber der Boote und auch U-Boote ganz anderen
und viel strengeren Sicherheitskriterien haben ,
so viel ich weiß hat es nur ein mal in einem Russischen U-Boot ein schweres Unglück gegeben .
aber selbst dieses 1 x ist 1 x mal zu viel , sieht man ja an Japan jetzt
 
Zuletzt bearbeitet:
Merle schrieb:
Neue, hochmoderne AKWs, mit den neusten Sicherheitsstandarts würden mich persönlich (auch in meiner Region btw) allerdings auch nicht stören.

Die Investitionskosten wären aber auch hier sehr hoch.
Man schaue sich nur den Bau des eines neuen EPR-Reaktorblocks in Finnland an, von geplanten (Schlüsselfertig) 3 Mrd. Euro schon beinahe 6 Mrd. Euro erreicht UND dabei wurde auch noch an der Bausubstanz gespart, damit die Kosten nicht noch mehr in die Höhe gehen.
Der Zeitplan wurde ebenfalls nach hinten verschoben.

Wolle man solch ein Kraftwerk in Größe von Fukushima errichten, mit 6 Reaktorblöcken wären das 36 Mrd. Euro! Einfach nur wahnsinn!
Unmengen an Geld das in Kraftwerktyp geschleudert wird, der sich erst nach Jahrzehnten auszahlt und zudem auch auf mehr oder weniger auch Durst nach einer nicht zahlreich vorhandenen Ressource (entsprechendes Uranerz) hat.
Prognosen zufolge reicht uns für 60 bis 100 Jahre bei gleichbleibender Nachfrage das Uranerz. Vielleicht auch darüber hinaus, aber nicht ohne sehr hohe Kosten für den Abbau- und natürlich für die Umwelt.

Es macht mittel- bis langfristig einfach am meisten Sinn Strom aus Erneuerbaren Energien zu gewinnen.

@Haudrauff
Die größten Kosten in Sachen Rückbau hat bislang Greifswald verursacht.
Dort hat man wegen den hohen Kosten sich nicht für die Renauturisierung des Geländes entschieden, man lässt die Kraftwerkshülle stehen.
Übrigens was wohl bei dem Thema Rückbau auch nicht bedacht wird, wohin mit den verstrahlten Kraftwerksteilen? Die Frage der Endlagerung dieser Komponenten ist nämlich noch gänzlich ungeklärt. Bei Greifswald werden diese Vorort zwischengelagert.

Durch Greifswald hat aber Deutschland auch großes Know-How in Sachen Rückbau bei Atomkraftwerken. Stellen wir uns hier schlau an können wir uns da doch gut international positionieren denn so oder so, ein altes AKW muss irgendwann zurückgebaut werden. Man kann den Rückbau solch einer Industrie nicht leichtfertig des natürlichen Zerfalls überlassen.
 
Hier gibts ja viele Kontrargumente bzgl. Sinn des Atomausstiegs, wenn in Frankreich Meiler stehen sowie Wirtschaftlichkeit. Da ich - auch wenn ich es nicht verstehen kann - bemerke, dass viele immer noch der festen Überzeugung sind, Atomstrom wäre sicher ("In Deutschland gibts keine Erdbeben!"....), versuche ich es mal über einen anderen Weg - auch wenn sich mir als vernunftbegabten Menschen wiederstrebt, dass man andere Gründe anführen muss als die enorme Gefahr und die Folgen eines Unfalls.

Auf unsere europäischen Nachbarn haben wir direkt keinen Einfluss, das ist klar. Warum ich trotzdem - und ich verzichte mal bewusst auf das Thema "Gefahren von Atomstrom" - einen schnellen Atomausstieg befürworte:

1. Man muss das Eisen schmieden solange es heiß ist. Momentan ist das Thema wieder in aller Bewusstsein, wenn man nicht jetzt darauf drängen will, wann dann? Ein sofortiger Ausstieg ist unrealistisch, aber manchmal muss man extreme Forderungen stellen um gemässigte Ziele zu erreichen. Was ich an dieser Stelle enorm unverschämt finde ist, wie manche Atomstromgegner dargestellt: Vor Fukushima waren Atomstromgegner alles Spinner. Wenn heute die selben Leute die selben Sätze sagen wie vor 10 Jahren, dann wirft man ihnen Aktionismus und mangelnde Feinfühligkeit vor. Kann man Grünen und Co. wirklich einen Vorwurf machen, dass sie immer noch auf einen Atomausstieg drängen? Oder das es aus diesen Reihen heißt: "Wir haben es euch doch gesagt!"
Kleine Anekdote am Rande:

Wer aus ihren Reihen [CDU & FDP] auch immer die SPD und die Grünen wegen deren „Ausstiegspolitik“ kritisierte, tat es - nach den klassischen, bis zum 11. März 2011 geltenden Maßstäben der Energiepolitik - aus Positionen, die einst von linksradikalen Öko-Fundamentalisten vertreten wurden. Nicht weit genug seien SPD und Grüne, seien deren Umweltminister Jürgen Trittin und Sigmar Gabriel gegangen. Nicht schnell genug hätten sie den „Ausstieg“ Deutschlands aus der friedlichen Nutzung der Kernenergie betrieben. Nicht radikal genug, nicht konsequent genug.
Da werfen heute doch tatsächlich CDU & FDP der SPD & Grünen vor, sie wären beim Atomausstieg nicht radikal genug vorgegangen. Sowas bizarres.... :freak:

Ob Aktionismus oder nicht: Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um was zu verändern. Wenn wir damit nun einige Jahre warten, dann ist das Thema aus den Köpfen der Menschen verschwunden. Daher ist es wichtig, akut etwas zu tun und es nicht auf die lange Bank zu schieben.

2. Warum liefern erneuerbare Energien noch nicht "genügend" Strom? Ist relativ einfach: Die Energieunternehmen haben kein Interesse daran, in die Technologie zu investieren. Ist aber auch klar: Wenn ich für 10 Milliarden ein voll abgeschriebenes Atomkraftwerk in der Landschaft stehen hätte, welches nichts anderes tut als Gewinne einzufahren hätte ich auch kein Interesse daran, an Alternativen zu forschen.

Ein baldiger Atomausstieg würde die Energiebranche unter Druck setzen: Es müssten Alternativen her, die ebenfalls Geld einbringen. Not macht erfinderisch.
Ich denke eine so unter Druck gebrachte Energiebranche wäre in der Lage a) die Technologische Entwicklung bei erneuerbaren Energien viel schneller vorranzutreiben als es jetzt der Fall ist und b) Deutschland als Technologievorreiter zu etablieren. Und damit schließt sich der Kreis: Mit moderneren und effizienteren Methoden zur Energiegewinnung schafft man Arbeitsplätze in Deutschland, nimmt eine Vorreiter- und Vorbildfunktion ein und inspirieriert auch andere Länder zur Umstellung auf alternative Energiequellen und steigert so unseren Export.

Die bequeme Situation der Energiebranche lähmt den Technologiestandort Deutschland, ein kurzfristiger Ausstieg wird Forschung, Entwicklung und Einsatzmöglichkeiten von alternativen Energien beschleunigen. Und das kommt letzenendes allen zu gute.
 
richtig, not macht erfinderisch.

aber um mal wieder auf die spassbremse zu drücken: wenn ein akw nachdem das brennelement an leistung verloren hat in revison geht, investiert der betreiber zich millionen in die modernisierung der anlage. weil in bei so was auch fast immer die kühlmittelpumpen getauscht werden usw.
dafür ist die entsorgung verstaaltlicht.

ach, und der wasserstoff den man irgendwo eventuell tanken kann, kommt zu fast 100% aus der erdgasförderung, der fällt daneben einfach an. wie helium z.b. auch.
 
Wasserstoff macht sogesehen als "Energie" Sinn, wenn man ihn zB in Wüstenregionen durch Solarenergie gewinnt (zum Transport).
Dort wäre die Effizienz von Solaranlagen auch entsprechend hoch. Diverse derartige Ansätze halte ich für Sinnvoll.
Vor allem, da Wasserstoff, selbst wenn er in rauhen Mengen benötigt wird, in Kraftwerken und Autos dienen kann, und am Ende nur Wasser raus kommt.
Die Energiebilanz von Solarpanels muss man natürlich noch berücksichtigen. Aber generell gibt es natürlich genug Ansätze. Auch sinnvolle. Direkte Einspeisung von Solar-/Windenergie macht mMn nur begrenzt Sinn. Was ist bei Dunkelheit? Was ist bei Windstille?
Man muss über Speicherung nachdenken. Und ist da Wasserstoff so schlecht?

Nur mal so gepostete Überlegungen...
 
Topflappen schrieb:
richtig, not macht erfinderisch.

aber um mal wieder auf die spassbremse zu drücken: wenn ein akw nachdem das brennelement an leistung verloren hat in revison geht, investiert der betreiber zich millionen in die modernisierung der anlage. weil in bei so was auch fast immer die kühlmittelpumpen getauscht werden usw.
dafür ist die entsorgung verstaaltlicht.

Den Zusammenhang verstehe ich nicht. Natürlich muss der Betreiber sich um die Sicherheit kümmern. Er selbst hat ja auch kein nutzen von einem Kraftwerk, dass nicht betriebsbereit ist. Das ist bei jeder Firma so. Und Autofahrer müssen sich natürlich auch selbst um die Sicherheit/Funktionstüchtigkeit ihres Wagens kümmern. Da besteht aber gar kein Zusammenhang dass deshalb der Staat die Entsorgung zahlen muss.
 
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Nur macht es keinen Sinn sich gegen das aktuelle System zu wehren wenn diese noch so dramatische Gewinne abwirft.
Strom, Öl, Milch.... eine Goldgrube!
 
Da hast du recht. Verändern kann man sowieso nichts. Die Verträge für die Entsorgung sind schließlich schon vor Jahrzehnten geschlossen worden. Aber Argumentationen, dass die Atomkraftwerksbetreiber ja auch was so viel für die Sicherheit und darum auch für uns ausgeben, muss man trotzdem nicht gelten lassen ;-)
 
der betreiber zich millionen in die modernisierung der anlage
das tun aber nicht alle und keiner hat das Weltweit groß kontrolliert so die Realität,
das ist das Problem an der ganzen Sache sonnst würde es nämlich das Chaos heute nicht
geben in Japan, das ist das beste Beispiel für Menschliche Nachlässigkeit.

Die Realität:
Glaubst du das ein AKW Betreiber noch groß in Sicherheit Investiert,
wenn sein AKW eh in 24 Monaten z.b. vom Netz geht ?
der steckt da keinen Cent mehr rein.
 
Zuletzt bearbeitet:
muss auch keiner, ich erzähle nur fakten. was danach gedacht wird ist ja nicht mein ding. nur hab ich in der breichterstattung immer den eindruck das nen akw irgendwann gebaut wird und an dem selber nie wieder was passiert.

ach, energieversorger grad in deutschland haben die fetten jahre hinter sich. seit 2 jahren geht es bergab. gelddruckmaschienen (wie früher) werden das in diesem land nicht mehr.
das erklärt auch die niedrigen börsenkurse, und die herrabstufungen von 3 großen rating agenturen.

@am3000
was war da noch vor einer woche? so ein kleines erdbeben mit einem anschließendem gau, eine diskusion was man hier zu lande machen muss.. neue fakten schaffen neue reaktionen.

@Merle
solarzellen haben nen wirkungsgrad von bestenfalls 23%.
aber solarkollektoren schaffen spielend 95%.
wie man in japan sehen konnte, spaltet metal über 1600 grad wasser einfach in seine bestandteile auf.
dieses beispiel sollte dir zeigen, das es auch effizientere lösungen gibt energie in form von wasserstoff bereit zu stellen.
ich hab mal davon gelesen, das natrium ein idealer katalysator wür die wasserspaltung ist. wenn man nun also nen kollektorkraftwerk baut, und deren hitze nutzt im so h2 in massen zu produzieren..
man sollte auch bedenken, dass solarzellen preislich mit kollektoren auch in 10000 jahren nicht ansatzweise konkurieren können.

auch mal nur so laut überlegt :)
 
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Nossi schrieb:
1. Man muss das Eisen schmieden solange es heiß ist. Momentan ist das Thema wieder in aller Bewusstsein, wenn man nicht jetzt darauf drängen will, wann dann?
Das Thema war mitnichten in der Versenkung verschwunden, wie es teilweise hier dargestellt wird. In Folge der Laufzeitverlängerung im Herbst war es längst wieder in der Breite der Gesellschaft angekommen. Der Castor-Transport im November sowie die Groß-Kundgebung in Berlin sind Belege dafür.

Grüße
 
h0nk.nfo schrieb:
Und woher kommt dann der Strom für eure PCs?

Schon seit vielen Jahren vornehmlich von den Solarkollektoren auf dem Hausdach!

Solarpanels und ein Windrad auf jedes Hausdach und es wäre schon sehr sehr viel gewonnen und man hätte dadurch bundesweit ein wahnsinnig hohes Potential zur Stromerzeugung bzw. Energiegewinnung zur Verfügung!

Die Sonne scheint eh (leider nur am Tag, hier müssen noch Speicher bzw. Wandungsmöglichkeiten ersonnen werden, aber der Akkumulator wurde ja auch nicht erst gestern erfunden) und der Wind weht ebenso, wenn er denn weht.

Man muss diese Energie nur abgreifen!

Natürlich werden die Energiekonzerne darüber nicht glücklich sein, denn an Leuten, die ihren Strom auf diese Art dezentralisiert, direkt vor Ort selbst erzeugen, können die ja kein Geld mehr verdienen!

Darüber hinaus muss aber auch weiterhin an Möglichkeiten zur Energieeinsparung gearbeitet werden (sei es durch Regulierungsmechanismen via Computer, oder durch neue Technologien bei der Herstellung der Geräte, so dass diese einfach effizienter und sparsamer arbeiten, was ja auch schon geschieht!)

Wenn man sich mal vor Augen führt, dass bereits das Abschalten sämtlicher Standby-Geräte in Deutschland ein ganze AKW einsparen würde, kann man sich gut vorstellen, was hier auch für Strom verschwendet wird (sollten wir irgendwann in Zukunft mal keine Probleme mehr haben, unbegrenzt Energie nach Bedarf zu produzieren, wird das kein Thema mehr sein, heute aber leider schon!)

In meinen Augen ist das eine Frage des (guten) Willens und vielleicht auch ein klein wenig des Verzichtes und der Achtsamkeit (im Hinblick auf bewussten und sparsamen Umgang mit Strom) und man muss auf der anderen Seite eben auch schauen, wo das Geld in die Forschung gesteckt wird und was einem wichtig ist! (vielleicht sollte man sich auch mal fragen, was die Entsorung der alten Brennstäbe und der Betrieb und die Wartung all unserer AKWs so kostet!)

Dass die Mär vom vermeintlich sauberen, sicheren und auch günstigen Atomstrom (nichts davon ist wahr) eine Milchmädchenrechnung oder anders gesagt eine Lüge ist, sollte aber mittlerweile auch jedem klar sein! (hier sollte man sich eventl. die naheliegende Frage stellen, wem solche Behauptungen nutzen!)

Wenn wir in dieser Hinsicht nicht nur Vorbild werden, weil wir es schaffen der Welt zu zeigen, dass eine Industrienation wie wir, auch ohne Atomstrom auskommen kann (natürlich durch die Fähigkeit zur Eigenbedarfsdeckung, d.h. ohne dass wir dann wieder Atomstrom von den Nachbarn importieren/einkaufen müssen, was ja eine Mogelpackung und letztlich auch heuchlerisch wäre) sondern auch einen (grossen) technologischen Vorsprung auf diesem Gebiet zu erlangen (und dafür waren wir in der Vergangenheit ja stets bekannt) dann können wir diese Technologie später auch wieder an andere Länder verkaufen und somit unsere eigene Wirtschaft massgeblich stärken und zwar in einer Form, die uns kein schlechtes Gewissen machen braucht, weil diese Technologie ganz im Gegenteil sogar etwas gutes ist, da sie etwas Schlechtes, weil Gefährliches ersetzen kann!
 
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