florian. schrieb:
sie sind Träge ja, aber dennoch kannst du sie einfach Regeln.
denn viel wichtiger als die Leistung anzupassen, ist erstmal die Leistung überhaupt zu wissen!
Und hier kommt bei einem Netz mit Erneuerbare Energien die Intelligenten Strommesser ins Spiel. Energie wird vom Überschuss dorthin gebracht wo es gebraucht wird.
Das Konzept würde sehr gut aufgehen, braucht aber ein gemeinsames europäisches Vorgehen.
florian. schrieb:
Durch den Zusätzlichen Solarstrom hat man mehr Strom und kann somit Mehr Strom an das Ausland Verkaufen.
wieso sollte das Unsere Stromkonzerne Stören?
Es drückt aber auf der Strombörse erst einmal den Strompreis im Land.
Bislang war es so das zu den Mittagsstunden das Angebot knapp die Nachfrage bedienen kann. Jetzt ist mehr Strom da und der Strom wird auch im Land billiger gehandelt. Das drückt die Gewinne unserer Energiekonzerne. Exportieren kann man auch nur an angrenzende Länder (und kommt drauf an ob diese diesen auch überhaupt brauchen bzw. mit handeln) denn die Verlustleistung ist hoch. HGÜ-Netze würden das Problem beseitigen.
Sebl schrieb:
Der Sachverständigenrat kann nicht mal zuverlässig das Wirtschaftswachstum für das nächste Jahr vorraussagen bzw. ist sich nicht mal einig was man tun sollte. Da würde ich nicht unbedingt darauf vertrauen, wenn sie sagen nen neues Netz, keine akws, "nur" 50€/Haushalt, ...
Wirtschaftswachstum ist ein äußerst komplexes, schwer durchschaubares und individuelles global abhängiges Kontrukt. Es ist da unmöglich exakte Werte vorherzogen.
Die Stromversorgung ist ein anderes Gebilde. Hier sind einfachere Berechnungen möglich.
Es ist ja nicht nur der Sachverständigenrat der 100% Erneuerbare für 2050 möglich hält.
Auch unser Bundesministerium für Umwelt ect. hat auch eine Studie beauftragt wo auch ermittelt wurde das 100% Erneuerbare für 2050 möglich ist.
Obwohl von Schwarz-Gelb die Studie beauftragt wurde, geht man kontroverser ran und Schwarz-Gelb hat für 2050 80% Erneuerbare-Energien Anteil als Ziel festgesetzt.
Sebl schrieb:
Und du glaubst denen das es mal eben so problemlos möglich wäre ein neues Energienetz aufzubauen? Ich seh schon die Klagen von Bauern, weil sie keine neuen Masten wollen
Das Problem das es zweifelsohne gibt ist ein ähnliches Blatt wie zum Beispiel S21.
Die Bürger werden mit den Projekten nicht aktiv einbezogen und Alternative Trassen werden nicht oder kaum berücksichtigt. Zudem verweigern sich oftmals die Netzbetreiber Erdkabel zu legen. Es ist nicht so das die Bürger "gegen alles" sind sondern mitterweile der Trend ist das diese einfach besser einbezogen und Mitspracherecht haben wollen.
Für das Endergebnis ist man auch bereit draufzuzahlen.
Das zeigt S21, das zeigt die Diskussion zum Ausbau der Rheintalstrecke ect.
Sebl schrieb:
Ich frage mich auch immer wie die Grünen nur beschließen konnten Atomstrom bis 2020 produzieren zu lassen und jetzt plötzlich umschwenken. Die haben also genau so mit Menschenleben gespielt wie schwarz/gelb und sind genau so vor der Atomlobby eingeknickt.
Weil ein kontinuierlicher Abbau des Atomstromsanteils einfach in wirtschaftlicher- als auch bei den zu produzierenden Strom realistischer ist als sofort Abzuschalten?

Man musste ja erst einmal den Erneuerbaren Zeit für den Aufbau geben, wofür EEG vorangebracht wurde.