Unsichere Reaktoren in Deutschland

... theoretisch bekommt jeder Mensch irgendwann Krebs, entweder mit 120, 90 oder 150 Jahren. Wer noch zu Lebzeiten Krebs bekommt hat diesen Krebs nicht wegen des Alterungsprozesses.
 
nicoc schrieb:
... theoretisch bekommt jeder Mensch irgendwann Krebs, entweder mit 120, 90 oder 150 Jahren. Wer noch zu Lebzeiten Krebs bekommt hat diesen Krebs nicht wegen des Alterungsprozesses.

Falsch.
Wie gesagt ist Krebs keine natürliche Krankheit, insofern "bekommt" man nicht einfach Krebs, man erntet was man säht.
 
@Cadoc,

wie gesagt, hängt vom Alter ab: wenn jemand mit 90 Jahren Krebs bekommt ist das (meist) ein "natürlicher" Vorgang durch Zellalterung. Wenn einer mit 20 Leukämie bekommt hat das nichts mit dem Krebs zu tun der irgendwann jeden Menschen heim suchen würde. Deine Theorie, wo nach jeder Krebs einen natürlichen Ursprung haben soll, kann auch ich nicht nach voll ziehen.

@AMDMMXHT,

gab schon mal was mit Holger Strohm, aber ist immer wieder interessant.

@markus1234,

natürlich ist nicht der richtige Begriff. Es hängt mit der Zellalterung zusammen. Diesen Krebs würden Menschen aber meist erst lange nach ihrem Tode bekommen. Also rein theoretisch bzw. Krebs würde die Lebenserwartung des betroffenen Menschen, wegen seines hohen Alters, nicht mehr beeinflussen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@AMDMMXHT: Danke dir für den Link den Beitrag kannte ich noch nicht.

@all: wegen den Krebs. Dabei sollte man auch andre Faktoren berücksichtigen wie Reize durch den Menschen selberverursacht wo ständig Zellen erneuert werden müssen.
Dann durch Umwelteinflüsse wie Arbeitsplatz (Chemische Mittel), Wohnort (Industrie udn Verkehrsruss), Nahrungsmittel (Giftstoffe) ect ect. Auch was Rauschen, Alkoholkonzum ect. angeht. Medikamentenahme wie starke Schmerzmittel ect.

Will aber AKWs damit nicht gut stellen auch diese haben ein riesen Faktor mit wie eben Tschernobyl das ja unsere Deutschland verseucht hat. Wie in Teilen Bayern werden heute noch in Landkreisen Wildscheine geschossen damit man das Jod 137 aus den Kreislauf bekommt damit wir in 10 Jahren vielleicht das Fleisch wieder essen können.
 
Tekpoint schrieb:
Will aber AKWs damit nicht gut stellen auch diese haben ein riesen Faktor mit wie eben Tschernobyl das ja unsere Deutschland verseucht hat. Wie in Teilen Bayern werden heute noch in Landkreisen Wildscheine geschossen damit man das Jod 137 aus den Kreislauf bekommt damit wir in 10 Jahren vielleicht das Fleisch wieder essen können.
Iod-137 hat eine Halbwertszeit von wenigen Sekunden. Vermutlich meinst du also Cäsium-137 mit einer Halbwertszeit von ~30 Jahren.

Grüße
 
Zuletzt bearbeitet:
Karbe,

Zitat ist von Tekpoint, nicht von mir.
 
markus1234 schrieb:
.. Wenn Krebs eine natürliche Krankheit wäre...
...
2.) Passiv durch zellschädigende Strahlung.

markus1234 schrieb:
Wie gesagt ist Krebs keine natürliche Krankheit, insofern "bekommt" man nicht einfach Krebs, man erntet was man säht.

Das ist nicht ganz richtig.
Thema Hautkrebs und Sonnenstrahlung.
Man kann also davon ausgehen, dass Krebs schon immer den Menschen begleitet hat.
Auch andere Krebsarten als Hautkrebs sind möglich. Wenn man sein Fleisch mit nem Stock übern Feuer gegrillt hat, dann entsteht der Krebserregende Stoff Acrylamid.
Und der Qualm ist auch nicht ganz ungefährlich, wenn ich jeden Tag am Feuer sitze.

Umweltgifte und natürliche Strahlung gab es schon immer.
Und Krebs ist auch ein natürlicher Teil der Evolution. Das mutieren des Erbguts ist nun mal der entscheidende Faktor bei der Entwicklung von verschiedenen Arten.
 
Hautkrebs ist "ein Salz in der Wunde".
Durch Sonneneinstrahlung wird die Haut brüchig, trocknet aus, bishin zum Sonnenbrand.

Denk bitte logisch, wenn die oberste Hautschicht versagt, sind die unteren nicht geschützt.
Nun können Giftstoffe ect. ungehindert eindringen, z.B. auch Smog über Luft (uvm.).

Ein bisschen hast du allerdings auch recht. Zurückzuführen ist das allerdings auf die Hautbeschaffenheit.
Ethnische Gruppen gibt es nicht umsonst. Wenn ein gebürtiger Mitteleuropäer nach Afrika zieht, muss er eben mit Hautschäden rechnen (+Australien, ...).

Insofern gab es "früher" allerdings auch kaum Fälle von Hautkrebs, da der Mensch sich sich über Generationen an die entsprechenden Umweltanforderungen angepasst hat.
 
Karbe schrieb:
Iod-137 hat eine Halbwertszeit von wenigen Sekunden. Vermutlich meinst du also Cäsium-137 mit einer Halbwertszeit von ~30 Jahren.

Grüße

Hihi Sorry Danke für den Hinweis. Ja meinte Cäsium. Weis auch nicht wie ich auf Jod jetzt gekommen bin. Danke Dir nochmal:)
 
markus1234 schrieb:
1.) Aktiv durch zellschädigende Gifte und
2.) Passiv durch zellschädigende Strahlung.
(3.) wäre beschädigte Erbanlagen, die allerdings auf 1. oder 2. zurückzuführen sind)
Gerade Punkt 3 solltest du nochmal überdenken.
Viele Krebskranke Menschen können heutzutage geheilt werden, sterben nicht, und bekommen womöglich Nachkommen.

Früher sind diese Menschen einfach gestorben. Doch unser Gesundheitswesen kämpft gegen die natürliche Auslese und so wird es auch in Zukunft immer mehr Menschen mit Erb-bedingten Krankheiten (nicht nur Krebs) geben. Je besser das Gesundheitssystem wird, desto mehr wird man es brauchen.

Du tust hier so, als ob du super-kompetent wärst ... die Art deiner Posts lassen mich jedoch daran zweifeln.
Mein Vater ist übrigens Arzt. Und wenn er mir eins sicher zu Krebs sagen konnte, dann daß bei dem Thema auch unter Experten kaum Einigkeit herrscht. Das gilt für Behandlungsmethoden und insbesondere für die Entstehung von Krebs.
Nach einer erfolgreichen Krebs-OP wird übrigens in aller Regel bestrahlt, um mögliche verbliebene Krebszellen zu killen.



Deshalb einfach nochmal die Bitte:
Als Argumente nur belegbare Dinge anführen, oder zumindest klarstellen, daß es sich um Vermutungen und nicht um Fakten handelt.
 
Krebs durch Erdanalgen haben ich in meiner Ausbildung einer das man ausgeht das durch Salzhaltige Lagerung von Speisen und Konservierung durch Räuchern wo sich Ruß in der Speise ablagert erste Genmutation entstanden sind.

Kein vermehrter Atomstrom-Import seit AKW-Stillegung

Die Abschaltung von neun Kernkraftwerken in Deutschland hat nicht dazu geführt, dass die Meiler in den Nachbarländern auf Hochtouren laufen. Zu diesem Ergebnis kommt jetzt eine vom WWF vorgelegte Analyse der deutschen Stromhandelsbilanz. Die Befürchtung, ein Ausstieg aus der Kernenergie in Deutschland verlagere das nukleare Risiko in die Nachbarländer und führe zu vermehrten Importen von Atomstrom, sei daher unbegründet.

Quelle
 
Konti schrieb:
... Deshalb einfach nochmal die Bitte:
Als Argumente nur belegbare Dinge anführen, oder zumindest klarstellen, daß es sich um Vermutungen und nicht um Fakten handelt.

... bei Krebs gibt es immer nur Vermutungen. Zumindest ist mir nicht bekannt, wo Krebs zu 100% einer Ursache zugeordnet werden konnte. Deswegen haben es AKW Betreiber auch so einfach zu sagen: vermehrte Leukämie im Umfeld eines AKW hat ursächlich nichts mit dem AKW zu tun. Die drohende Anhäufung von Krebs in den nächsten Jahren in Japan wird sicher auch nichts mit Fukushima zu tun haben, zumindest wird das so mit Sicherheit publiziert werden (Meine Vermutung).
 
Was mich an dem Thema beunruhigt, sind nicht die Reaktoren selber. In der Tat, die meisten davon sind wohl sicher, sonst hätte es bis heute viel mehr Unfälle gegeben. (Vielleicht wurden auch nur viel mehr verschwiegen)
Es ist der menschliche Umgang mit Reaktoren, und das Verhalten von Menschen im Falle eines Unfalls. Tschernobyl und Fukushima haben eines ganz gewiss gemeinsam: In beiden Fällen wurde versucht zu vertuschen, und zu verscheigen. Wäre 1986 in Schweden und Finland nicht plötzlich erhöhte Radioaktivität gemessen worden, wären nicht solche Mengen an Radioaktivität weit über die ukrainischen Landesgrenzen hinweg getragen worden, hätten vermutlich wesentlich weniger Menschen über das Unglück erfahren. Was hatte die Sovietregierung für Hemmungen Hifle vom Westen anzunehmen. Viel Schlimmer, sie haben Schwäche zeigen müssen. Leider konnten sie das nicht vermeiden. Hätten sie es aber vermeiden können, hätten wir wohl fast nichts über Tschernobyl erfahren.

In Japan ist es ähnlich. Tepco informiert nur sehr zögerlich, (vielleicht auch um keine Panik zu verbreiten) was dazu führt das eigentlich niemand genau sagen kann wie die Katasrophe einzuschätzen ist. Selbst die ganzen Experten können nur auf Informationen aus der Presse zurückgreifen, oder auf Bilder die sie übermittelt bekommen. Aber wer weiß was daran wahr ist, und wo manipuliert wurde.

Das ist das Grundproblem der Atomkraft. Die Menschen die Verantwortung haben, gehen einfach nicht transparent genug damit um. Solange das der Fall ist, kann die Technologie niemals sicher sein. Da braucht es kein Erdbeben oder Tsunami.

Ich kann einfach den verantwortlichen Unternehmen nicht vertrauen. Dabei geht es mir nicht um die Atomkraft an sich, sondern um die Menschen die mit ihr arbeiten.
 
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Aber die Reaktoren werden nicht vom Netz genommen, eben oftmals aus politischen Gründen.

Die Unfälle die Du aufzählst zeigen ja wie damit umgegangen wird: Gar nicht, und genau das meine ich. Deshalb bin ich gegen Atomkraft, ich vertraue denen nicht, die verantwortlich sind.
 
Zitat Rory Gallager: "die Reaktoren werden nicht vom Netz genommen, eben oftmals aus politischen Gründen"

Zitat Konti: "weder Konzerne noch Regierungen scheinen sich wirklich um die Sicherheit zu scheren"

Was heißt denn hier 'politische Gründe'? Soweit sind die Rollen der Akteuren eigentlich klar: Die Leute müssen für die 'Konzerne' arbeiten, diese fahren die Gewinne ein und tragen so zum Wachstum der Wirtschaft bei, der Staat... naja, der Staat schaut zu, dass alles was die andere zwei Akteure so machen mit rechten Dingen zugeht. Das heißt, die Leute billig genug arbeiten, um das Wachstum nicht zu bremsen; die Arbeitgeber genug billige Arbeit zur Verfügung haben, um ihre Gewinnkalkulationen zu verwirklichen. Woran sieht der Staat, dass alles gut läuft? An der Steueraufkommen, natürlich. Und damit alles noch besser klappt, verschuldet er sich noch dazu, um bessere Bedingungen für das Kapital an seinem Standort zu schaffen. Darunter gehört günstige, in großen Mengen verfügbare Energie, die der Staat unter anderem aus seinen AKW kriegt und seiner Wirtschaft zur Verfügung stellt.

Jetzt fragt man sich, wie sollte der Staat sich für die Sicherheit der Bürger kümmern, wenn die AKWs eigentlich von Natur aus an der Katastrophengrenze laufen und höhere Sicherheitsmaßnahmen den Strom zu teuer machen würde, um mit dem noch Gewinne zu erwirtschaften? Der Staat ist schon der Meinung, alles für die Sicherheit der Bürger getan zu haben. Oder will der treue Bürger, dass sein Staat auf AKWs verzichtet und dazu auf seine politische und ökonomische Macht?

Zitat Konti: "Wo man hinsieht Inkompetenz und Fahrlässigkeit .. Risiken und Unfälle, die vermeidbar wären"

Von wegen... Alles genaue Berechnungen des Staates (also seiner Bürger, die voller Vertrauen seine Regierung wählen, also mit dem alles einverstanden sind, auch wenn sie es nicht wahrhaben wollen...)
 
... deswegen gab es auch in der Richtung schon Gedanken: Fukushima, das Ende unserer Marktwirtschft? Zu Grunde liegt, meiner Meinung nach bei diesem Gedanken, der Zweifel an der Richtigkeit der Jagd nach Rendite, die letztendlich Existenzgefährdend wird oder schon ist.
 
das meiste also über 80% ist reine panik mache und sensationsgier in die medien zu kommen.
jeder unbedeutende furzt nutzt die gelegenheit aus und gibt seinen teilweise überflüssigen kommentar öffentlich dazu ab;
nun deutschland hat ausreichend ersatz energien , u.a. die alten kohlekraftwerke
die gibt es noch, die nicht abgerissen nur stillgelegt ,
wir sind ja nicht so hilflos wie die japaner heute sind :king: Japan hätte ohne AKWs
überhaupt kein strom mehr , ich glaube das auch unsere technik US-Deutschland locker Japan überholt hat auch was an technik den den AKWs ist .
 
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