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Unterschiede zwischen Linux und *BSD?
- Ersteller Throx
- Erstellt am
jurek
Lt. Junior Grade
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Re: Neuer Forumsname 
also IMHO:
BSD
+ es gibt keine Distris; d.h. es gibt immer das gleiche System; keine Probleme mit Abhängigkeiten usw...
+ freier geht es nicht, da BSD-Lizenz (ob das jetzt wirklich ein Vorteil ist ? hmm)
+ ein Microkernel: viel moderner als ein monolitischer Klotz wie bei Linux
+ PortsSystem für die Installation und Updates: überlegen dem RPM-System Meilenweit; Vergleichbar mit Portage von Gentoo und Debians' APT.
+ gib es noch Plattformen auf denen NetBSD nicht läuft?
- geringe Verbreitung: dadurch wird z.B. in Forenanfragen die Frust steigen
- geringere Hardware Unterstützung; obwohl das Versorgen mit Treibern eigenlich einfacher ist als bei Linux. Siehe Microkernel und keine Distris
Linux
+ weite Verbreitung, viel Software, bessere Hardwareunterstützung
- ales andere
Die Schwerpunkte der BSD Systeme:
NetBSD: Unterstützung für so viele Plattformen es geht; zur Zeit 27!
OpenBSD: Sicherheit; ist ein Fork des NetBSD Projektes
FreeBSD: IntelPlattform, die grösste Hardwareunterstützung aller BSDs und...
...schau dir das mal an:
http://uptime.netcraft.com/up/today/top.avg.html
das soll schon was heissen
Throx schrieb:apropo, könnte mal jemand ganz grob erklären, was bsd von linux groß unterscheidet bzw wo vorteile / nachteile liegen?
also IMHO:
BSD
+ es gibt keine Distris; d.h. es gibt immer das gleiche System; keine Probleme mit Abhängigkeiten usw...
+ freier geht es nicht, da BSD-Lizenz (ob das jetzt wirklich ein Vorteil ist ? hmm)
+ ein Microkernel: viel moderner als ein monolitischer Klotz wie bei Linux
+ PortsSystem für die Installation und Updates: überlegen dem RPM-System Meilenweit; Vergleichbar mit Portage von Gentoo und Debians' APT.
+ gib es noch Plattformen auf denen NetBSD nicht läuft?
- geringe Verbreitung: dadurch wird z.B. in Forenanfragen die Frust steigen
- geringere Hardware Unterstützung; obwohl das Versorgen mit Treibern eigenlich einfacher ist als bei Linux. Siehe Microkernel und keine Distris
Linux
+ weite Verbreitung, viel Software, bessere Hardwareunterstützung
- ales andere
Die Schwerpunkte der BSD Systeme:
NetBSD: Unterstützung für so viele Plattformen es geht; zur Zeit 27!
OpenBSD: Sicherheit; ist ein Fork des NetBSD Projektes
FreeBSD: IntelPlattform, die grösste Hardwareunterstützung aller BSDs und...
...schau dir das mal an:
http://uptime.netcraft.com/up/today/top.avg.html
das soll schon was heissen
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marcelcedric
Commodore
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Re: Neuer Forumsname 
- Ich kenn auch Geeks, die lassen OpenBSD aufm Desktop laufen, aber die haben echt 'n Rad ab. *fg*
Unter Linux gibt es bessere Hardwareunterstuetzung, es ist mehr verteilt. - Aber es gibt wirklich KEIN besseres Portage System als das von (Free)BSD. - Ich hatte _NOCH_ nie Probleme mit dem System, gegenueber emerge und apt.
mfg
//Edit:
//Edit2:
Hrhr @ Forumsname, mir gefiel der erste Name nicht, da das so derbst gemischt war also hab ich Kontakt mit FB aufgenommen und gefragt ob sie das nicht in "Linux und andere Unix-Derivate wie FreeBSD" aendern koennen, und siehe da.
*hrhr* Ja, ich hab das auf einem PC laufen. FreeBSD 5.2.1. Laeuft super, habe keine Probleme, auch mit Wine.jurek schrieb:btw. betreibt jemand von euch ein BSD als Desktop-System?
Ich denk, dass jetzt zu erklaeren, wuerde den Ramen sprengen, aber die großen Unterschiede liegen in:Throx schrieb:apropo, könnte mal jemand ganz grob erklären, was bsd von linux groß unterscheidet bzw wo vorteile / nachteile liegen?
- BSD basiert auf AT&Ts Unix, inzwischen ist der Quellcode aber neu ueberarbeitet worden und es sind keine Sources vom AT&Ts Unix mehr enthalten.
-
Der Quellcode der Distribution wurde von Berkeley unter der BSD-Lizenz freigegeben, eine freie Lizenz, die heute in modifizierter Form auch für andere Programmpakete verwendet wird. Im Gegensatz zur GNU General Public License erlaubt es die BSD-Lizenz, unter Beachtung einiger Regeln, den Quellcode zur Entwicklung eigener, proprietärer Programme zu verwenden.
- zu dem gibt es noch anderen Unterschiede...
Unter Linux gibt es bessere Hardwareunterstuetzung, es ist mehr verteilt. - Aber es gibt wirklich KEIN besseres Portage System als das von (Free)BSD. - Ich hatte _NOCH_ nie Probleme mit dem System, gegenueber emerge und apt.
mfg
//Edit:
Ja, mein S55. *fgg+ gib es noch Plattformen auf denen NetBSD nicht läuft?
//Edit2:
Hrhr @ Forumsname, mir gefiel der erste Name nicht, da das so derbst gemischt war also hab ich Kontakt mit FB aufgenommen und gefragt ob sie das nicht in "Linux und andere Unix-Derivate wie FreeBSD" aendern koennen, und siehe da.
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L
lems
Gast
Re: Neuer Forumsname 
Großer Vorteil von den BSDs ist die Konsistenz, das Basis-System kommt aus einer Hand, die Man-Pages sind deutlich sauberer und übersichtlicher.
Die Code-Qualität ist auch sehr viel höher als bei Linux; da NetBSD z.B. sehr portabel ist, erzwingt das natürlich auf Dauer sehr sauberen Code und davon profitiert dann auch die Stabilität (Die Projekte tauschen auch meist Code untereinander aus).
Die BSDs, insbesondere Open- und NetBSD, sind sehr gut, um UNIX zu lernen.
Dieser Link hier ist interessant für GNU/Linux Benutzer:
http://www.over-yonder.net/~fullermd/rants/bsd4linux/bsd4linux1.php
>+ es gibt keine Distris; d.h. es gibt immer das gleiche System; keine Probleme mit Abhängigkeiten usw...
Das stimmt nicht ganz: Die BSDs unterscheiden sich untereinander auch ein wenig; NetBSD verzichtet Beispielsweise auf jeglichen Balast, um so UNIX-ähnlich wie möglich zu sein.
>ein Microkernel: viel moderner als ein monolitischer Klotz wie bei Linux
Die BSDs habe einen monolithischen Kernel; FreeBSD versucht aber sich davon wegzubewegen, indem es das meiste in Module auslagert.
> PortsSystem für die Installation und Updates: überlegen dem RPM-System Meilenweit; Vergleichbar mit Portage von Gentoo und Debians' APT.
APT ist ein recht eigenständiges Tier, ich würde es damit jedenfalls nicht vergleichen
server: Wieso? OpenBSD kann man durchaus auf dem Desktop betreiben, es kommt nur darauf an was man alles auf seiner Workstation benötigt.
Ja, ich benutze NetBSD als Desktop-System.jurek schrieb:Ich habe gerade gesehen, dass das Forum jetzt einen "extended" Namen bekommen hat. Schön; da sind die BSDs aber klar im Vorteil; haben ja ein eigenes Icon
btw. betreibt jemand von euch ein BSD als Desktop-System?
Großer Vorteil von den BSDs ist die Konsistenz, das Basis-System kommt aus einer Hand, die Man-Pages sind deutlich sauberer und übersichtlicher.
Die Code-Qualität ist auch sehr viel höher als bei Linux; da NetBSD z.B. sehr portabel ist, erzwingt das natürlich auf Dauer sehr sauberen Code und davon profitiert dann auch die Stabilität (Die Projekte tauschen auch meist Code untereinander aus).
Die BSDs, insbesondere Open- und NetBSD, sind sehr gut, um UNIX zu lernen.
Dieser Link hier ist interessant für GNU/Linux Benutzer:
http://www.over-yonder.net/~fullermd/rants/bsd4linux/bsd4linux1.php
>+ es gibt keine Distris; d.h. es gibt immer das gleiche System; keine Probleme mit Abhängigkeiten usw...
Das stimmt nicht ganz: Die BSDs unterscheiden sich untereinander auch ein wenig; NetBSD verzichtet Beispielsweise auf jeglichen Balast, um so UNIX-ähnlich wie möglich zu sein.
>ein Microkernel: viel moderner als ein monolitischer Klotz wie bei Linux
Die BSDs habe einen monolithischen Kernel; FreeBSD versucht aber sich davon wegzubewegen, indem es das meiste in Module auslagert.
> PortsSystem für die Installation und Updates: überlegen dem RPM-System Meilenweit; Vergleichbar mit Portage von Gentoo und Debians' APT.
APT ist ein recht eigenständiges Tier, ich würde es damit jedenfalls nicht vergleichen
server: Wieso? OpenBSD kann man durchaus auf dem Desktop betreiben, es kommt nur darauf an was man alles auf seiner Workstation benötigt.
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marcelcedric
Commodore
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Re: Neuer Forumsname 
2. Naja.. Ich find die Pakete etwas alt, daher wuerd ich es nicht auf einer Workstation einsetzen, aber wenn man nur Texte schreibt und Tabellenkalkulation macht, ist es ja egal welches OS man einsetzt. *fg* Bzw Distro / BSD.
mfg
1. Hmm, kannst du mir in kurzen Schritten vielleicht mal erklaeren, wie die Installation ablaeuft? Eher wie bei OpenBSD? Oder doch FreeBSD mit Shellskripten und Dialog? Oder ganz anders?tollpatch schrieb:Ja, ich benutze NetBSD als Desktop-System.
server: Wieso? OpenBSD kann man durchaus auf dem Desktop betreiben, es kommt nur darauf an was man alles auf seiner Workstation benötigt.![]()
2. Naja.. Ich find die Pakete etwas alt, daher wuerd ich es nicht auf einer Workstation einsetzen, aber wenn man nur Texte schreibt und Tabellenkalkulation macht, ist es ja egal welches OS man einsetzt. *fg* Bzw Distro / BSD.
mfg
L
lems
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Re: Neuer Forumsname 
Ja, sie ist Menügesteuert und in ca. 5-10 Minuten erledigt (Ich empfehle allerdings ein eigenes 2.0 beta ISO zu basteln, da der neue Partitionierer besser ist und außerdem der Kernel FFSv2/UFS2 unterstützt).
Ok, OpenBSD ist nicht so aktuell wie Net- oder FreeBSD, aber mir genügt es.
Ja, sie ist Menügesteuert und in ca. 5-10 Minuten erledigt (Ich empfehle allerdings ein eigenes 2.0 beta ISO zu basteln, da der neue Partitionierer besser ist und außerdem der Kernel FFSv2/UFS2 unterstützt).
Ok, OpenBSD ist nicht so aktuell wie Net- oder FreeBSD, aber mir genügt es.
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jurek
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Re: Neuer Forumsname 
Die betrachte ich als verschiedene Systeme. Ich wollte nur sagen das es keine 20-100 versionen von jedem System gibt.Das stimmt nicht ganz: Die BSDs unterscheiden sich untereinander auch ein wenig; NetBSD verzichtet Beispielsweise auf jeglichen Balast, um so UNIX-ähnlich wie möglich zu sein.
Da habe ich mich zu sehr an FreeBSD angelehnt...Die BSDs habe einen monolithischen Kernel; FreeBSD versucht aber sich davon wegzubewegen, indem es das meiste in Modul auslagert.
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lems
Gast
Re: Neuer Forumsname 
(Dafür wird aber geforkt; siehe OpenBSD und DragonFly).
Ok, dann habe ich dich falsch verstandenjurek schrieb:Die betrachte ich als verschiedene Systeme. Ich wollte nur sagen das es keine 20-100 versionen von jedem System gibt.
jurek
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Re: Neuer Forumsname 
btw. in dem neuen FreeX ist NetBSD2 als LiveCD dabei
Hmm, kannst du mir in kurzen Schritten vielleicht mal erklaeren, wie die Installation ablaeuft? Eher wie bei OpenBSD? Oder doch FreeBSD mit Shellskripten und Dialog? Oder ganz anders?
Ja, sie ist Menügesteuert und in ca. 5-10 Minuten erledigt (Ich empfehle allerdings ein eigenes 2.0 beta ISO zu basteln, da der neue Partitionierer besser ist und außerdem der Kernel FFSv2/UFS2 unterstützt).
btw. in dem neuen FreeX ist NetBSD2 als LiveCD dabei
marcelcedric
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Re: Neuer Forumsname 

mfg
Kann ich die FreeX auch Online ordern? Ich habe die letzte in einer Grossstadt gekauft, da es sie hier nicht gibt, was ich sehr schade finde und ich gerade nicht nach HH kann.jurek schrieb:btw. in dem neuen FreeX ist NetBSD2 als LiveCD dabei
mfg
jurek
Lt. Junior Grade
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Re: Neuer Forumsname 
http://www.cul.de/freex.html
weiss nicht, hier der link zur HomePage:Kann ich die FreeX auch Online ordern?
http://www.cul.de/freex.html
mahdi
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Re: Neuer Forumsname 
zu 1) Die BSD Lizenz ermoeglicht es, ein Produkt auch kommerziell weiter zu entwickeln. Das kann ein _riesiger_ Vorteil sein, weil es keinerlei Beschraenkungen auferlegt, und ein Produkt richtig pushen kann.
zu 2) BSD hat keinen Mikrokern, wurde ja auch schon festgestellt. Aber ein aehnliches Konzept mit sogenannten Schutzringen, die, je nach Architektur ueber die Hardware geschuetzt werden (sollten). Bsp werden die vier Ringe auf IA-32 Architekturen dafuer verwendet, wobei Ring 0 Kernmodus (mit allen Privilegien) darstellt, und Ring 3 den Usermodus. Das gleiche Konzept wird auch in Windows (NT-Serie) verwendet, heisst dort sogar (Mikro-)Kern, ist aber mindestens 2 MB gross.
Einen richtigen Mikrokern findet ihr hier: http://l4ka.org bzw http://l4hq.org.
Mikrokerne haben Vor- und Nachteile, modern ist relativ, siehe dazu: http://i30www.ira.uka.de/teaching/courses/lecture.php?courseid=99&lid=en
zu 3) Mikrokerne machen das Schreiben bzw Bereitstellen von Treibern nicht einfacher, im Gegenteil. Bei monolithischen Systemen sind die (Mehrzahl der) Treiber im Kernmodus und haengen am Betriebssystemkern dran, was dafuer sorgt, dass fehlerhafte Treiber das System an sich beeintraechtigen. Dies kann bei einem richtigen Mikrokern _nicht_ passieren. Deswegen koennen wir so was machen:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/49904
Komponentenbasierte Betriebssysteme haben den zusaetzlichen Vorteil, (normalerweise) gut designed zu sein, fehlerresistent und portabel.
Andererseits macht diese Konstruktion die Kommunikation zwischen den Komponenten wichtig, weswegen die (quasi unendlich) schnell sein muss. Jedenfalls alles sehr interessant.
Zwei interessante Anekdoten:
a) IBM hat Beginn der 90er Jahre das universelle Betriebssystem auf Basis eines Mikrokerns schaffen wollen, und damit 2 Mrd Dollar in den Sand gesetzt. Seither darf man mit denen nur noch vom Nucleus reden
b) MacOS X _ist_ Mikrokern basiert, hat aber auch nen BSD Kern laufen. Leider ist das ein Mach Mikrokern (der ersten Generation).
btw, jeder der die parallele Diskussion um die Geschwindigkeiten der Linux Distros verfolgt und schon BSD installiert hat, duerfte sich ins Faeustchen gelacht haben, denn die sind meilenweit vor allem Linuxaehnlichen.
cheers
jurek schrieb:+ freier geht es nicht, da BSD-Lizenz (ob das jetzt wirklich ein Vorteil ist ? hmm)
+ ein Microkernel: viel moderner als ein monolitischer Klotz wie bei Linux
- geringere Hardware Unterstützung; obwohl das Versorgen mit Treibern eigenlich einfacher ist als bei Linux. Siehe Microkernel und keine Distris
zu 1) Die BSD Lizenz ermoeglicht es, ein Produkt auch kommerziell weiter zu entwickeln. Das kann ein _riesiger_ Vorteil sein, weil es keinerlei Beschraenkungen auferlegt, und ein Produkt richtig pushen kann.
zu 2) BSD hat keinen Mikrokern, wurde ja auch schon festgestellt. Aber ein aehnliches Konzept mit sogenannten Schutzringen, die, je nach Architektur ueber die Hardware geschuetzt werden (sollten). Bsp werden die vier Ringe auf IA-32 Architekturen dafuer verwendet, wobei Ring 0 Kernmodus (mit allen Privilegien) darstellt, und Ring 3 den Usermodus. Das gleiche Konzept wird auch in Windows (NT-Serie) verwendet, heisst dort sogar (Mikro-)Kern, ist aber mindestens 2 MB gross.
Einen richtigen Mikrokern findet ihr hier: http://l4ka.org bzw http://l4hq.org.
Mikrokerne haben Vor- und Nachteile, modern ist relativ, siehe dazu: http://i30www.ira.uka.de/teaching/courses/lecture.php?courseid=99&lid=en
zu 3) Mikrokerne machen das Schreiben bzw Bereitstellen von Treibern nicht einfacher, im Gegenteil. Bei monolithischen Systemen sind die (Mehrzahl der) Treiber im Kernmodus und haengen am Betriebssystemkern dran, was dafuer sorgt, dass fehlerhafte Treiber das System an sich beeintraechtigen. Dies kann bei einem richtigen Mikrokern _nicht_ passieren. Deswegen koennen wir so was machen:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/49904
Komponentenbasierte Betriebssysteme haben den zusaetzlichen Vorteil, (normalerweise) gut designed zu sein, fehlerresistent und portabel.
Andererseits macht diese Konstruktion die Kommunikation zwischen den Komponenten wichtig, weswegen die (quasi unendlich) schnell sein muss. Jedenfalls alles sehr interessant.
Zwei interessante Anekdoten:
a) IBM hat Beginn der 90er Jahre das universelle Betriebssystem auf Basis eines Mikrokerns schaffen wollen, und damit 2 Mrd Dollar in den Sand gesetzt. Seither darf man mit denen nur noch vom Nucleus reden
b) MacOS X _ist_ Mikrokern basiert, hat aber auch nen BSD Kern laufen. Leider ist das ein Mach Mikrokern (der ersten Generation).
btw, jeder der die parallele Diskussion um die Geschwindigkeiten der Linux Distros verfolgt und schon BSD installiert hat, duerfte sich ins Faeustchen gelacht haben, denn die sind meilenweit vor allem Linuxaehnlichen.
cheers
chriskool
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Re: Neuer Forumsname 
Die sollte es eigentlich an jedem Bahnhofshop eines etwas größeren Bahnhof geben. Hab die bei mir daheim auch mal dort gesehen, und unsere Stadt hat nur etwa 50000 Einwohner.
server schrieb:Kann ich die FreeX auch Online ordern? Ich habe die letzte in einer Grossstadt gekauft, da es sie hier nicht gibt, was ich sehr schade finde und ich gerade nicht nach HH kann.
mfg
Die sollte es eigentlich an jedem Bahnhofshop eines etwas größeren Bahnhof geben. Hab die bei mir daheim auch mal dort gesehen, und unsere Stadt hat nur etwa 50000 Einwohner.
marcelcedric
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Re: Neuer Forumsname 
mfg
<OT> Unsere hat 22000... Und unser Bahnhof.. naja... ist ein Haus mit 2 Gleisen. *G*</OT>chriskool schrieb:Die sollte es eigentlich an jedem Bahnhofshop eines etwas größeren Bahnhof geben. Hab die bei mir daheim auch mal dort gesehen, und unsere Stadt hat nur etwa 50000 Einwohner.
mfg
karuso
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moin,
wie sieht es eigentlich mit den forks aus? hab mir mal die dragon fly homepage angeguckt und fand es ganz interessant. ist nur die frage ob es mir etwas bringt das mal zu installieren. denn ich würde gerne meine linuxproggies nutzen, weiss allerdings nicht ob die alle laufen(als da wären kde, gimp, firefox etc).
ist es zudem möglich den freeBSD nvidia-treiber und winex(cedega) zu installieren und damit a bissl zu zoggn? will es halt mal als alternative testen und da gehört sowas dazu, auch wenn jetzt einige sagen BSD is für server und workstations...
wie sieht es eigentlich mit den forks aus? hab mir mal die dragon fly homepage angeguckt und fand es ganz interessant. ist nur die frage ob es mir etwas bringt das mal zu installieren. denn ich würde gerne meine linuxproggies nutzen, weiss allerdings nicht ob die alle laufen(als da wären kde, gimp, firefox etc).
ist es zudem möglich den freeBSD nvidia-treiber und winex(cedega) zu installieren und damit a bissl zu zoggn? will es halt mal als alternative testen und da gehört sowas dazu, auch wenn jetzt einige sagen BSD is für server und workstations...
L
lems
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Eine Workstation ist doch sozusagen ein Desktop. 
Naja, linuxspezifisch sind die Programme ja nicht, daher laufen sie natürlich laufen auch auf den BSDs (meist sind nur ein paar kleine Änderungen nötig um sie zum laufen zu bringen; hauptsächlich sind es aber nur kleine Änderungen in den Makefiles und Configures Skripts).
Die meisten Ports hat FreeBSD, deshalb rate ich Dir FBSD 5.2.1 zu installieren und es auf current zu bringen (bald wird current zu 5.3 stable, der 4er Zweig ist schon recht alt).
Bei DragonFly wird sich wohl noch sehr viel tun, daher rate ich zur Zeit davon ab, es auf dem Desktop zu nutzen. Viele Sachen, die aus FreeBSD übernommen wurden, müßen auch erst in DF angepaßt werden.
Naja, linuxspezifisch sind die Programme ja nicht, daher laufen sie natürlich laufen auch auf den BSDs (meist sind nur ein paar kleine Änderungen nötig um sie zum laufen zu bringen; hauptsächlich sind es aber nur kleine Änderungen in den Makefiles und Configures Skripts).
Die meisten Ports hat FreeBSD, deshalb rate ich Dir FBSD 5.2.1 zu installieren und es auf current zu bringen (bald wird current zu 5.3 stable, der 4er Zweig ist schon recht alt).
Bei DragonFly wird sich wohl noch sehr viel tun, daher rate ich zur Zeit davon ab, es auf dem Desktop zu nutzen. Viele Sachen, die aus FreeBSD übernommen wurden, müßen auch erst in DF angepaßt werden.
L
lems
Gast
Standardmäßig FFS/FFSv2 oder UFS/UFS2. Siehe auch:
http://de.wikipedia.org/wiki/UFS
http://en.wikipedia.org/wiki/UFS
http://en.wikipedia.org/wiki/Berkeley_Fast_File_System
Zu Fork:
In der Softwareentwicklung bezeichnet ein Fork die Aufspaltung eines Projektes. Dabei fertigt ein Entwickler, bzw. eine Gruppe von Entwicklern eine Kopie des Projektes an, die dann unabhängig von dem ursprünglichen Projekt weiterentwickelt wird.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Fork
http://de.wikipedia.org/wiki/UFS
http://en.wikipedia.org/wiki/UFS
http://en.wikipedia.org/wiki/Berkeley_Fast_File_System
Zu Fork:
In der Softwareentwicklung bezeichnet ein Fork die Aufspaltung eines Projektes. Dabei fertigt ein Entwickler, bzw. eine Gruppe von Entwicklern eine Kopie des Projektes an, die dann unabhängig von dem ursprünglichen Projekt weiterentwickelt wird.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Fork
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marcelcedric
Commodore
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- 4.342
Ich rate dir, wenn du *BSD als Workstation einsetzen willst, FreeBSD in der Version 5.2.1 zu nehmen, wie tollpatch schon sagte, da es einfach die neusten und meisten Pakete hat. - Den nvidia Treiber kannst du dir entweder von der offiziellen Homepage runterladen oder aus den Ports bauen. - Wenn du die Linux Binarys Compatible (heißt das so?) installiert hast, kannst du auch Cedega installieren und zocken. - Nach der Installation musst du allerdings den Portstree mit cvsup, dazu gibt es eine gute Anleitung auf www.bsdforen.de, updaten. - Des Weiteren sind alle gaengigen Programme in den neusten Versionen in den Ports vorhanden. - Ansonsten guckst du mal bei www.freshports.org.karuso schrieb:moin,
wie sieht es eigentlich mit den forks aus? hab mir mal die dragon fly homepage angeguckt und fand es ganz interessant. ist nur die frage ob es mir etwas bringt das mal zu installieren. denn ich würde gerne meine linuxproggies nutzen, weiss allerdings nicht ob die alle laufen(als da wären kde, gimp, firefox etc).
ist es zudem möglich den freeBSD nvidia-treiber und winex(cedega) zu installieren und damit a bissl zu zoggn? will es halt mal als alternative testen und da gehört sowas dazu, auch wenn jetzt einige sagen BSD is für server und workstations...
mfg
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