Unterstützung bei Hausverkabelung (Repeater, Bridge, Access Point)

mojo87

Cadet 4th Year
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Hallo,

ich brauch mal wieder etwas Hilfe.

Vor kurzem habe ich mir einen neuen WLAN Router (AVM 7360) gekauft, welcher allerdings ein schwächeres WLAN Signal sendet als mein alter DLink.
Diese Woche wurde/wird zudem das komplette Haus mit LAN-Kabeln verkabelt, sodass der Router aus dem Wohnzimmer im EG, in den Keller wandert.

Da das Signal derzeit im OG für manche Geräte eh schon recht schwach ist, gehe ich nach dem Umzug davon aus, dass diese Geräte gar kein Netz mehr bekommen. Das EG würde hingegen abgedeckt sein.

Das Haus selbst ist relativ klein, daher sind die LAN-Buchsen wie folgt verteilt worden:
- 1 Patchfeld im Keller
- 1 LAN-Anschluss im Wohnzimmer (EG)
- 1 LAN-Anschluss im 1. "Büro" (OG)
- 1 LAN-Anschluss im 2. "Büro" (OG)


Nun hab ich mir gedacht, um im OG auch WLAN nutzen zu können, dass ich in einem Büro an die LAN-Buchse ein 8-Port Switch hänge und daran dann ein Gerät, welches das WLAN sendet.

Es soll allerdings kein Router als Access Point benutzt werden und auch kein 2. seperates WLAN aufgespannt werden.

Ich hatte schon mal den "AVM Fritz!WLAN Repeater 300E" ins Auge gefasst, wobei ich aber auch viel negatives über diesen gehört habe.


Könnt ihr mir bei diesem Vorhaben weiterhelfen, am Besten mit Produktvorschlägen.
Ich hab auch noch ein paar Verständnisprobleme zwischen den einzelnen Bezeichnungen Repeater, Bridge, Access Point.


Danke und Gruß
Mario
 
Also wenn, dann brauchst du im OG ein Accesspoint. Zu deutsch Zugriffspunkt.
Ein Repeater ist und ein Signal-Wiedergeber, dh. vom bisherigen Wlan-Router würde der Repeater das Signal aufnehmen und abgeben. Wenn aber kaum Empfang vorhanden ist, kann auch nix 'repeatet' werden.

Also ein Accesspoint im OG, gleiches Netz und WPA Verschlüsselung, fertig.

lg
fire
 
Access Point: Ist per Kabel mit dem Rest des Netzwerks verbunden und strahlt ein WLAN aus.

Repeater: Nimmt ein bereits vorhandenes WLAN auf und strahlt dann sein eigenes aus. (ist gewissermaßen auch ein Access Point; der Unterschied ist dass kein Kabel zur Anbindung benutzt wird)

Bridge, in diesem Zusammenhang: Klinkt sich in ein vorhandenes WLAN ein und bietet auf seinen LAN-Buchsen Zugang zum Netzwerk. Quasi ein externer WLAN-Adapter.

Es soll allerdings kein Router als Access Point benutzt werden und auch kein 2. seperates WLAN aufgespannt werden.

Das wird sich gar nicht vermeiden lassen. Wenn du eine LAN-Verkabelung im Haus hast, ist ein Repeater 100% Unfug, da ein Repeater nun mal selber auf die wackelige WLAN-Verbindung angewiesen ist und zudem die Bandbreite für WLAN-Clients an ihm selber in Bezug zum Ursprungs-WLAN halbiert.
Du willst einen Access Point; ob das nun ein umfunktionierter Router oder ein "echter" AP ist, ist gehupft wie gesprungen. Der Unterschied sind 3 Klicks. Zudem haben WLAN-Router das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis.
Was das WLAN angeht: Du kannst die SSID & Verschlüsselung bei beiden Geräten gleich setzen, so dass auf den ersten Blick nur "ein" WLAN existiert. Die Endgeräte wählen sich dann das passende WLAN.
Aus zwei WLANs ein einziges transparentes Netz zu machen wirst du aber nicht hinbekommen.
 
Vielen dank schon mal für die Hilfen.

Einen reinen Repeater hatte ich schon vermutet, dass das keinen Sinn macht.
Mich hat nur dieser AVM-"Repeater" verwirrt, da das Teil wohl eine all-in-one Lösung ist.

Der AP sollte auch nicht zuviel Platz einnehmen und zuviel Strom verbrauchen.
Evtl. hat ja jemand selbst einen im Einsatz.



Als mögliche Produkte hab ich mir mal folgende genauer angeschaut:

http://geizhals.de/d-link-dap-1522-xtreme-n-duo-mimo-dual-band-a401563.html

http://geizhals.de/netgear-prosafe-wn203-wn203-100pes-a968698.html

http://geizhals.de/avm-fritz-wlan-repeater-300e-mimo-dual-band-20002499-a628272.html



Bis jetzt spricht mich das AVM Teil noch am meisten an.
 
Zuletzt bearbeitet:
mojo87 schrieb:
Es soll allerdings kein Router als Access Point benutzt werden und auch kein 2. seperates WLAN aufgespannt werden.

Ich hatte schon mal den "AVM Fritz!WLAN Repeater 300E" ins Auge gefasst, wobei ich aber auch viel negatives über diesen gehört habe.

Passt. Einfach den 300E als Ethernet Brücke konfigurieren (Wie das geht, steht im Handbuch bzw. hilft der Einrichtungs-Assistent weiter). Verkabelung so wie Du bereits geschrieben hast.
 
Von all den Geräten würde ich keinen nehmen ^^ Entweder haben sie kein simultanes Dual Band (gleichzeitiges 2,4 & 5 Ghz) oder sie können nur in 2,4 Ghz funken.

Das hängt jetzt natürlich auch von deinem Anspruch ab, aber wenn Gigabit-Router mit simultanem Dual Band bereits für weniger zu haben sind und ggf. mehr LAN-Buchsen bieten, stellt sich die Frage eher nicht.
 
Meine FitzBox funkt auch nur mit 2,4 und bis jetzt läuft alles stabil. Genau wie mein alter DLink. Daher spricht momentan und auch in Zukunft erstmal nix für 5Ghz.

Meine Konfiguration soll so einfach wie möglich sein, sprich anschließen und ggf. 1-2 Haken setzten und fertig ist das Ganze.
Je weniger man Einstellen kann, desto weniger Fehler können enstehen und desto einfacher ist die Fehleranalyse (meine Meinung).

Liegt evtl. auch dran, dass ich auf der Arbeit (IT) genung mit Konfigurationen etc. zutun habe, da möchte ich das Ganze nicht noch Zuhause weiterführen ^^.
Wenn ich nicht ausgelastet wäre, würd ich mir auch eher nen managebaren Switch holen bzw. gleich eine Mischung aus managebaren Switch und AP :p
 
ich werde bei meiner Familie folgender Maßen verkabeln. Aus dem kleineren Wohnbereich muss außen ein Wasserdichtes Kabel gelegt werden, da es innen keinen Weg in das eigentliche Haus gibt, aber der DSL-Anschluss in dem kleineren Gebäude ist. Nun wird oben ein kleiner Switch aufgestellt, der im Haus weiter nach unten verteilt. An dem Switch hängt dann ein PC und eine oder zwei Strippen gehen nach unten in die erste Ebene. Hier wird der AVm 1750E seinen Dienst als AP mit dem gleichen Namen verrichten. Eventuell kommt in den Keller noch ein zweiter AP. Das werde ich operativ entscheiden. Die Gebäude sind etwas älter und schleifen das Signal vom WLAN nicht so gut durch. Sonst hätte ich den 1750E "nur" als WLANRepeater eingerichtet. Ein weiterer Vorteil ist, dass ich im großen Haus auch noch ein paar LAN-Anschlüsse habe.
 
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