Unvervolting x2 4200+ // Fragen bzgl. Spannungsänderung

sCh4kY

Ensign
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hi leute.

ich habe jetzt mal CrystalCPUID 4.8.2.310 ausprobiert und taktet die CPU automatisch in 3 Stufen je nach Auslastung hoch oder runter. das funktioniert auch ganz gut. und eins vorweg HTT: 220 Mhz. also nicht wundern bei den werten.


bei meinem x2 4200+ (939; 89 watt) mit folgenden einstellungen:

Maximum: 11x // 1.35 V (laut CPU-Z: 1.376) // 2420 MHz // 99 watt
Medium: 7x // 1.100 V (laut CPU-Z: 1.120 V) // 1540 MHz // 44 watt
Minimum: 4x // 1.100 V (laut CPU-Z: 1.120 V) // 880 Mhz // 25 watt
(niedriger als 1.1 Volt kann ich zwar einstellen aber cpu-z zeigt trotzdem noch 1.12V an)


laut diesem auszug aus dem faq:

"Ist im Bios der V-core nicht auf „Auto“ gestellt, funktioniert die Spannungsveränderung
unter Windows leider nicht..."


dürfte ich die spannung unter windows nicht ändern können, wenn man die im bios festeingestellt hat und nicht auf auto hat. laut speedfan und cpu-z verändert sich aber die spannung nach den oben genannten einstellungen. zum testen hab ich dann mal die vcore auf 1.1 volt gestellt und die die cpu aufs maximum => freeze => also stellt sich doch die vcore um wenn man sie im programme eingibt?!

liegt das jetzt an der neuen CrystalCPUID version (die es bei der erstellung des faqs noch nicht gab)?

zwar zeigt speedfan und cpu-z niedrige spannungen an aber kann man sich darauf verlassen? nicht dass die das zwar anzeigen weil es so sein sollte und in echt liegt die spannung noch bei der im bios eingestellen spannung von 1.3625V.

danke im vorraus.

PS: Seite für Verlustleistungsberechnung
 
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Z.B. SpeedFan bedient sich der Onboard-Messhardware und misst mit deren bekannt schlechter Auflösung und Genauigkeit reale Spannungen. Meist werden recht langsam arbeitende 8-Bit - Analog-Digital-Wandler eingesetzt, die obendrein nicht sonderlich sorgfältig verbaut sind. Jedes Digitalmultimeter aus dem Baumarkt ist genauer, wenn man die Messpunkte für sein Board kennt. Aber auch das ist um den Faktor 1000 und mehr zu langsam, um die Übergänge zwischen den einzelnen Prozessortakt-Multiplikatoren zu erfassen.

Wenn es in Richtung Stromsparen geht: Solange Cool'Quiet funktioniert, schaltet es am schnellsten.
CrystalCPUID & Co bringt hier bei vielen Einsatz-Szenarien herzlich wenig, da das Optimierungspotenzial beim A64 unterhalb von Multi=5 und VCore=1,1V meist kleiner als 5W ist, zumal viele A64-Boards (wie auch hier) keine VCore nennenswert unterhalb von 1,1V erzeugen können.
Bei den meisten Systemen bringt schon der Kauf eines Netzteiles mit überdurchschnittlich hohem Wirkungsgrad mehr. Aber auch die Wahl der Boards kann 10W Ersparnis bringen und die Wahl einer angemessen dimensionierten Grafikkarte sogar drastisch mehr.

Auf Produktivsystemen wird man normalerweise nicht übertakten, denn die üblichen Stabilitätstest z.B. mit Prime95 schaffen es nicht, sämtliche in der Praxis auftretenden Lastkombinationen für diverse Baugruppen des A64, RAM und Hypertransport-Link nachzubilden. Wenn dann noch CrystalCPUID hinzukommt, müssten brauchbare Tests obendrein ständig die Auslastung sehr definiert ändern können, um speziell die Systemstabilität während der Umschaltvorgänge abklopfen zu können.

Aber interessant ist das Spielen mit CrystalCPUID halt doch, wenn man die Zeit hat und auf seine Hardware nicht angewiesen ist. :D
 
- danke für deine antwort
- ich werde mir mal ein strommessgerät kaufen und selbst nachmessen was die maßnahmen effektiv bringen
- cool'quiet geht nicht da der rechner übertaktet ist und laut diversen comments in anderen threads soll CrystalCPUID & Co mehr strom einsparen als cool'quiet...
- ich habe mit einem seasonic netzteil ein sehr gutes netzteil was den wirkungsgrad mit 80% betrifft
- mit aktiviertem multiplier management von CrystalCPUID läuft das system absolut stabil und ohne einen absturz
- tja meine grafikkarte, die x1800xt ist nun nicht ein stromsparwunder :D - ich werde die aber noch mit dem ati tool im 2d - office betrieb runtertakten - und später dann mit dem strommessgerät mal testen was das in der realität bringt

- sind deine letzten worte "wenn man die Zeit hat und auf seine Hardware nicht angewiesen ist." ironisch gemeint?

PS: warum ich erst jetzt antworte: ich habe eine sommergrippe, die ich jetzt langsam überwundet habe!
 
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Sacken lassen. Ein Gamer sollte die Zeit fürs Gamen wirklich übrig haben und wird, wenn er seine Brötchen als Profi mit dem PC verdient, dieses nicht an seinem übertakteten Lieblings-PC machen. Dann macht es auch nix, wenn die Mean Machine z.B. unter Prime95 im Sommer nach einigen Stunden die Segel streckt, aber unter Windows noch ohne erkennbare Schwierigkeiten weiterläuft.

Wie schon beschrieben sind für den Privatanwender mit den üblichen Testprogrammen die Speed Paths eines Prozessors nicht vollständig nachprüfbar. Das gilt erst recht für einen komplexen Prozessor wie den aktuellen Core2 Duo mit intelligentem Cache und einer bislang nicht gesehenen Anzahl von Optimierungsmechanismen.

Und besorge Dir ein vernünftiges Leistungsmessgerät, d.h. wer nicht mindestens in einen Energy Monitor 3000 von Conrad investiert, sollte möglichst gleich auf sinnvolle Alternativen ausweichen, z.B. ein professionelles Messgerät bei seinem Stromversorger ausleihen.
 
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