Uralte Schul-PCs

[F]L4SH

Rear Admiral
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Habe heute das älteste Infozimmer unserer Schule erstmals besucht.
Hab mich selbstverständlich erst einmal für die inneren Werte der Rechner interessiert:
Intel Pentium III "Katmai" 533mhz und sehr interessant -> nVidia Riva TNT auf Basis des NV4 mit 90mhz in 350nm gefertigt! Diese PCs werden so wie beschrieben in der gymnasialen Oberstufe genutzt. Unter anderem zum Programmieren :freak:
Technik anno 1998 :lol:

Dann habe ich in meiner alten Schule mal etwas tolles gesehen:
"Computer Made in BRD" Importiert anno 1987 in die DDR an die EOS. Lauffähig und als Museumsstück im Core2 Infozimmer wohl gehütet :)

Da wir ja (fast) alle in der super tollen deutschen Bildungslandschaft leben, möchte ich die Schüler/Studenten/Auszubildenden unter Euch fragen, welche lauffähigen Uraltechner ihr denn so in öffentlichen Bildungsanstalten kennt.
 
Letztes Jahr wurden an der Uni Hannover diverse Computer aussortiert.
Auch wenn sie mittlerweile natürlich nicht mehr da sind, es waren "Pentium II".
Da es Fertig-PC's waren, konnte ich nicht rausfinden, was sonst so drinnen steckte.
Sie waren aber noch aus der Zeit, wo ein Fertig-PC Hersteller seine eigenen Boards, sein eigenes Netzteil und so weiter gebaut hat.
(Das Board hatte keine Standard-kompatiblen Maße, das NT keinen einzigen unbenutzten Stecker und alles war unbeschriftet...)

Ich musste schon etwas lachen, dass ein Computer nach 15 Jahren noch zur Ausbildung der (vermeintlichen) Elite unseres Landes herangezogen wird.

Bei mir (Braunschweig) an der Uni werden neue CAD-Workstations mittlerweile immerhin mit 2GB Ram gekauft (C2D E6600 als CPU, NV Quadro irgendwas als GraKa).
Da kann man zumindest mal den Calculator benutzen, ohne das System zu tilten.

Grüße vom:
Jokener
 
Jo hatten auch noch PII Rechner mit Win 98 für HTML und Word hatts gerreicht O_o

Die wurden dann zum Glück wo ich aus der schule rauskam-.-* gegen C2D E2200 2GB ram XP und ne IntelOnboard karte getauscht.
 
Also das langsamste was ich auf meiner letzten Schule gefunden hab war nen oller Pentium 4 mit Windows 98.
Ansonsten waren alle anderen eigentliche Pentium DualCore. Graka waren bis auf die die an die Beamer angeschlossen sind OnBoard Grakas.
Was mir ncoh eingefallen ist bis vor nem halben Jahr waren alle PCs noch an Röhrenbildschirme angeschlossen, das hießt Kopfweh, wenn man ne weile dran geschrieben hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
An meiner Uni hatte man bis vor geraumer Zeit noch für Physikversuche herumstehen:
386er mit Monochrom Bildschirmen.
Auf denen lief nur ein anspruchloses MS-DOS Programm für einen einzigen Physikversuch, wofür die Geräte vollkommen ausreichend waren. Da die Geräte nur selten in Betrieb waren, waren sie noch in einem einwandfreien Zustand. Dennoch wurden diese Geräte nun, dank Studiengebühren , zu Dualcore PCs mit Flachbildschirmen aufgerüstet. Es lebe die moderne Geldverschwendung!
 
Wir haben "neue" rechner mit pentium 4 und 1 GB ram bekommen, ziemlich überteuert wie man später festgestellt hat ;)

Bald bekommen wir aber wohl ein Server System in unserer Schule was wesentlich besser sein soll.

LG Stadtlohner
 
Haben recht aktuelle rechner: Intel C2D E6300 und Onboard graka usw. Das ganze von Dell. Leider alles sehr gut abgesichert mit speziellen Klassenraumprogrammen. Ich kann nichtmal Solitär spielen! :(
 
Bei uns werkeln 1,x GHz Semprons, verbunden mit 512MB Ram und onboard-Graka. :)

Für Schul-PCs völlig ausreichend.
 
Bei uns ähnlich, Emprons mit 2,6 Ghz, 512 Mb RAM und onboard Graka.

Glücklicherweise sind sie nicht so "gesichert", man kann immer noch alles mögliche machen, was nicht umbedingt zum Unterricht gehört (Einer hatte sogar mal TF2 installiert :D)
 
Ich erinnere mich noch an die Rechner im "Rechnerraum" meines Gymnasiums (vor ca. 7 Jahren) ... CPU mit 133Mhz; das booten hatte bis zu 10 Minuten gedauert :D Aber dann kamen irgendwann Macs und dann haben alle nur noch so ein komisches Spiel mit nem Käfer gespielt, das vorinstalliert war. Vermutlich sagt es eh alles, dass unser "Informatik"-Lehrer weniger Ahnung hatte als einige Hobby-Programmierer in der Klasse :freak:

In der Uni hatten wir auch bis vor einem Jahr Rechner, die brauchten für jeden Boot mehr als 5 Minuten, weil alles übers Netzwerk geladen wurde. Jetzt haben wir Core2Duos E6750 und, glaube 2GB Ram. Kann man sehr gut mit arbeiten (Dummerweise ist immer noch Windows 2000, Firefox 2 und ähnlich veraltetes Zeugs drauf )
 
Wo ist das Problem (falls es überhaupt eins gibt)? Ich hatte im "Informatikraum" noch mit Apple IIe zu kämpfen...
Alles ab Pentium III reicht zum Arbeiten, wenn es sein muss und die Rechner halbwegs sinnig eingerichtet sind. Ein Netbook/-top hat auch nicht mehr Power.
 
Ich glaub da hatte ich es richtig gut.
In meinen 8 Jahren Gymnasium gabs 3x neue Rechner für die Computerräume. Zuletzt waren das AMD X2, 2GB Ram und Onboard Graka. Früher stand dann noch in jeder Klasse nen Rechner, das war irgendnen P4 soweit ich weiß. Das haben sie dann aber irgendwann abgeschafft, war nur nen Pilotprojekt. Waren/sind aber noch gut ausgestattet mit 3 Computerräumen einer davon verfügt noch über 15 Dell Notebooks, brauchen recht lange zum Booten ham aber gut gereicht fürs Arbeiten.
 
Scheinweltname schrieb:
Ich erinnere mich noch an die Rechner im "Rechnerraum" meines Gymnasiums (vor ca. 7 Jahren) ... CPU mit 133Mhz; das booten hatte bis zu 10 Minuten gedauert :D Aber dann kamen irgendwann Macs und dann haben alle nur noch so ein komisches Spiel mit nem Käfer gespielt, das vorinstalliert war. Vermutlich sagt es eh alles, dass unser "Informatik"-Lehrer weniger Ahnung hatte als einige Hobby-Programmierer in der Klasse :freak:

Nennt sich Kara und ist ein exzellentes Programm zum Lernen von Programmiersprachen, prämiert ohne Ende..
 
Schulen haben eben auch einen knappen Geldbeutel :-)

Ich habe 3.5 Jahre als Admin an einer Schule gearbeitet, da muss man sehen, wo man seine SpendenPCs für Ersatzteile und Internetstations oder Klassenraum-PCs auftreibt.

Jedenfalls ist die reine Leistungsfähigkeit nicht das A und O. Schließlich kann man auch mit relativ schwachen Rechnern (Thinclients mit 300mhz und 64mb ram) noch gut arbeiten, wenn man einen entsprechenden Terminalserver (Skolelinux, LTSP... und nicht diese komischen MS-Geschichten) vorweisen kann.

Durch den Einsatz von Linux kann man ebenfalls Lizenzen sparen ^^ Die Schüler sollen ja nicht lernen, wie man mit Microsoftprodukten zurecht kommt ;-)

Die Uralt-PCs .... 386,486, Pentium I bis Pentium II 350mhz hatte ich irgendwann alle verschrottet - wenn sie nicht in der Lage sind, über das Netzwerk (PXE) zu booten.
 
Also ich sehe schon, dass hier bestimmt niemand die Rechner meiner IT Berufsschule toppen kann.......

8 Bit 8085 Prozessor ..........

Und? Und? nochjemand so ein Zimmer voller Relikte.

Allerdings muss erwähnt werden das die Rechner für die Assembler Programmierung hergenommen werden und man bei überschaubaren 8 Bit leicht die Werte auslesen kann.

Trotzdem das älteste was ich hier gesehen habe.

Mit freundlichen Grüßen

Michael
 
Wie hatten in der Oberstufe im Informatikraum nur 286er und einen 386er um den sich immer alle geprügelt haben. Ist allerdings auch schon über 10 Jahre her..... aktuell waren die Teile damals aber auch schon lange nicht mehr.
 
Ich habe bis zur 11. Klasse in der ich als Wahlfach "Informatik" belegen konnte in der Schule KEINEN Rechner gesehen oder benutzt. Beamer gab es wohl einen, der wurde aber nie benutzt.

Heute gehört der Computer in jeden Klassenraum und ich glaube auch an der Schule sind Beamer nicht mehr so selten.

Ich bin mittlerweile übrigens emotionslos was die Computerausstattung an Schulen und Unis angeht,.. ich bring halt nen eigenen Laptop mit oder erledige die Aufgaben zu Hause.

Mit minimal PIVs sind wir übrigens relativ gut ausgestattet.

MfG Hanussen
 
Was sind "Klassenraum" PCs?! Das haben wir in den Bio/Chemie/Physik Laboren. Aber gut unsere Schule wurde 2003 für 52mio € saniert. Die Fenster von 1904 haben sie nicht ausgetauscht.
Laptops dürfen wir leider nicht in der Schule nutzen. Dafür übernimmt das CAS Systemda auch sehr vieles. Kostet ja auch 150€ das kleine Rechnerchen. Unser Admin ist aber total cool. Als Lehrer ist er recht unfähig... dafür er hat auf den PCs Wolfenstein installiert, welches sich Schultinern auf immerhin mehreren 100 Arbeitsplätzen im LAN nutzen lässt. Das ist witzig. Und für Wolfenstein recht ne Riva TNT in 350nm eben auch nocht :)
 
hmmm wusste gar nicht, dass Wolfenstein eine Multiplayeroption hat!

Naja, es sollte auch nicht überraschen, dass ein Spiel aus dem Jahre 1992 wunderbar flüssig auf einer Riva TNT läuft. ^^
 
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