USB-C Notebook Netzteil: Wie Kompatibilität prüfen?

Lord Extra

Commander
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Ich habe hier ein Medion Notebook vom Typ E15301 - MD62430.

Wie ich in der Bedienungsanleitung gelesen habe, kann man das Notebook über ein USB-C Notebook Netzteil betreiben und aufladen.
Der Adapter muss der „USB Power Deliver“-Spezifikation entsprechen.

Nun habe ich hier ein 65 Watt USB-C Netzteil von HP mit der Bezeichnung "TPN-LA23".
Auf dem Typenschild steht:

5.0V =... 3.0A 15.0W / 9V =...3.0A / 12.0V =... 5.0A 15.0V =... 4.33A / 20.0V =... 3.25A 65.0W

Mittels eines normalen mitgelieferten 65 Watt Netzteil wird das Notebook mit 19.0V=... 3.42A 65 Watt betrieben.
Das HP Netzteil hat also "PD"? Woher weiß man nun in welchem Modus das Netzteil betrieben wird? Beide Netzteile können 65 Watt:
Es sollte also keine Probleme geben?

LE
 
Ja, das U in USB steht für Universal :)

Der einzige theoretische Haken in diesem Szenario ist z.B. ein Notebook was gerne mit 100W geladen werden möchte aber du hast nur ein 65W Netzteil. Dann wird das Notebook langsamer geladen als üblich und unter Volllast wirst du trotz Ladekabel einen gerigen Batterieverbrauch haben.
 
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Lord Extra schrieb:
Nun habe ich hier ein 65 Watt USB-C Netzteil von HP mit der Bezeichnung "TPN-LA23".
Auf dem Typenschild steht:

5.0V =... 3.0A 15.0W / 9V =...3.0A / 12.0V =... 5.0A 15.0V =... 4.33A / 20.0V =... 3.25A 65.0W

Mittels eines normalen mitgelieferten 65 Watt Netzteil wird das Notebook mit 19.0V=... 3.42A 65 Watt betrieben.
Das HP Netzteil hat also "PD"? Woher weiß man nun in welchem Modus das Netzteil betrieben wird? Beide Netzteile können
Blicke hier nicht ganz durch. Du hast nen normales Hohlstecker NT das 19V 3.42A liefert sprich 65W und nen USB NT mit den oben angegebenen werte.
Dein HP rechner sollte also alle Spannungsstufen von USB-PD beherrschen.

Dir ist bewusst das weder das Hohlstecker NT als das USB NT je Spannung die volle Stromstärke liefern müssen. Bei USB-PD handeln Ladegerät und Laptop die Spannung eigenständig aus. Je nach Akkustand kann die Spannung hier variieren.

Bei meinem Arbeitsnotebook verhält es sich z.B. das wenn ich mein USB NT 65W (2xUSB-C 1xUSB-A) doppelt belege also z.B. Zeitgleich mein Smartphone anschließe schmeißt der PC die Meldung aus das das NT nicht ausreichend ist.
 
Lord Extra schrieb:
USB-C Notebook Netzteil: Wie Kompatibilität prüfen?

Reinstecken und gucken was passiert.

Lord Extra schrieb:

Das ist eine lustige Firma, zumindest wenn man von denen einen Laptop hat. Da gab es eine zeitlang bei einer Modellserie das Problem das das Notebook sich einfach runtergefahren hat oder ständig genervt hat mit "Das ist kein Original HP USB-C Netzteil. Bitte kaufen sich jetzt HP!!!1"

Reinstecken und gucken was passiert.. Das ist wirklich ernst gemeint. Ich habe hier auch noch einen Lenovo Laptop der kommt mit einem Netzteil hier gar nicht klar. Der toggelt zwischen lädt lahm und lädt gar nicht. Betroffen ist nur dieses Lenovo Notebook.
 
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D1rty schrieb:
Ja, das U in USB steht für Universal :)
In USB fehlt aber ein K für kompatibel.
Auch wenn es universal ist muss es nicht unbedingt funktionieren. Es gibt verschiedene USB-PD Profile, Revisionen, Modus, Spannungen und Stromstärken und da muss etwas gemeinsames unterstützt und zwischen den Geräten ausgehandelt werden.

Mein HP EliteBook X360 1030 G2 lässt sich nicht mit dem Ugreen USB C Car Charger 69W laden. Mit anderen USB-PD Ladegeräten allerdings schon und auch das Ugreen lädt einen neueren HP Laptop.
 
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JumpingCat schrieb:
Das ist eine lustige Firma, zumindest wenn man von denen einen Laptop hat.
Auch Dell macht ähnliche Späßchen. Die liefern USB-Netzteile mit z.B. 130W bei 20V oder 165W bei 28V mit ihren Laptops aus. Und wenn man dann ein standardkonformes USB-PD Netzteil mit max 5 A ( also 100W bzw. 140W) am Laptop anschließt wird gemeckert, das dieses Netzteil zu schwach sei. Allerdings wird trotzdem geladen.
 
mkossmann schrieb:
Auch Dell macht ähnliche Späßchen. Die liefern USB-Netzteile mit z.B. 130W bei 20V oder 165W bei 28V mit ihren Laptops aus. Und wenn man dann ein standardkonformes USB-PD Netzteil mit max 5 A ( also 100W bzw. 140W) am Laptop anschließt wird gemeckert, das dieses Netzteil zu schwach sei.
Damit weicht Dell hat von der eigentlichen USB-PD Spezifikation ab. Die sagt halt bei 5A ist Schluss. 130W bei 20V = 6,5A und 165W bei 28V = 5,9 A
Also ist das melden des Laptops normal er erwartet halt mehr Strom...

mkossmann schrieb:
Allerdings wird trotzdem geladen.
Auch das ist normal. Du kannst ja auch ein Handy mit 35W PD USB-C an nem normalen 5V 2A Ladegerät laden und es lädt halt trotzdem.
 
Ich habe es nun einfach mal angeschlossen und es funktioniert. Es kann manchmal so einfach sein.
 
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mkossmann schrieb:
Auch Dell macht ähnliche Späßchen. Die liefern USB-Netzteile mit z.B. 130W bei 20V oder 165W bei 28V mit ihren Laptops aus. Und wenn man dann ein standardkonformes USB-PD Netzteil mit max 5 A ( also 100W bzw. 140W) am Laptop anschließt wird gemeckert, das dieses Netzteil zu schwach sei.
Ist ja auch so vorgesehen. Schließlich möchte man das angesteckte Netzteil vor Überlast schützen und damit auch das Notebook selbst.

Lenovo macht das mit ihrem 140w USB-C Netzteilen (20V 7A) auch so ähnlich. Ich kann den Frust mit Standard PD Adaptern manchmal verstehen, andererseits finde ich diesen "eigenen" Standard schon sinnvoll. Schmelzende Stecker und Kabel wie beim tollen NV Adapter brauchen wir nicht noch bei Notebooks. Dann lieber Sicherheit und Gewissheit, etwas was vom Hersteller getestet und freigegeben wurde.

mkossmann schrieb:
Allerdings wird trotzdem geladen.
Das geht selbst mit'm Handy-Netzteil. Das Netzteil läd den Akku mit der Power, die es in Spec hergeben kann. Ein Notebook damit zu betreiben und vor allem die volle Leistung abzurufen, ist schon ein anderes Thema.
 
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