USB-Stick und Drucker ins WLAN

mumpel

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Hallo,

mein kleines Heim-Netzwerk sieht folgendermaßen aus: Ich habe ein Wohnzimmer mit Fritz!Box 7050 und HTPC, die über ein LAN-Kabel verbunden sind. Im Arbeitszimmer stehen zwei Desktop-PCs, die per WLAN angeschlossen sind. Außerdem gibt's dort einen Kyocera FS-C5100DN Laserdrucker, der per USB-Switch an den beiden Desktops angeschlossen ist.

Ich suche jetzt einfache und preiswerte Lösungen, um den Drucker über WLAN für alle zugänglich zu machen, und um einen alten USB-Datenstick für alle zum kurzfristigen Speichern zu nutzen.

Den Drucker könnte man mit einem WLAN-Modul ausrüsten. Ob und wie das funktioniert, weiß aber niemand. Außerdem ist er nirgends lieferbar und auch nicht preiswert. Gibt es eine andere (flexiblere, preiswertere) Lösung? Mich würde auch interessieren, ob WLAN überhaupt praktikabel für einen Grafik-Drucker ist, oder ob die Wartezeiten ins Unermessliche steigen (~2 MB/s über WLAN).

Beim USB-Stick denke ich wirklich an was einfaches: Ich will irgendwie Daten (Dateien, Bilder, Updates, Film, Musik) von einem PC auf den anderen schieben - auch wenn der andere nicht an ist. Also kopiere ich die Daten auf den USB-Stick (4-8 GB) und kopiere sie später runter. Ein lokales Dropbox quasi. Daher wäre ein NAS ziemlich overdone. Der USB-Stick sollte immer an sein und müsste wahrscheinlich irgendwie direkt an die Fritzbox. Ich habe gestern den Digitus DN-7023 gefunden. Der macht mir aber keinen vertrauenserweckenden Eindruck. Außerdem weiß ich nicht, ob's bei mir funktioniert (USB-Stick, Fritzbox).

Naja, irgendwie stehe ich etwas auf dem Schlauch. Vielleicht hat jemand ein paar Erfahrungen oder Schlagworte nach denen ich suchen kann. Das Ergebnis sollte möglichst einfach und unkompliziert sein - was auch immer das bedeuten mag. Vielleicht kann man mal ein paar Überlegungen durchspielen.

Danke.
 

realshadow

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Es gibt Router, da kannst du Drucker und USB Stick anschließen!
 

lazsniper

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so wie ich das lese hat er eine fritzbox . damit geht das ja bereits alles . aber die 7050 ? das weiss ich leider net , das ja n relativ kleines modell ist ...


edit : nachgelesen , mit dieser "alten" box gehts nicht , mit einem der aktuellsten modelle sollte es kein problem darstellen ! eventuell bekommst du ne 7270 günstig her ! laut amazon 125 euro , neu 170 ca
 
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Heen

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bei Verzicht auf ISDN tuts auch die 7240, neuwertig bei ebay mit Glück 50 EUR. Dann brauchst du noch einen USB-Hub, du kannst zwar bis zu drei Geräten per USB anschließen, hast aber nur einen Port.
 

mumpel

Commodore
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OK, eine neue Fritz!Box wäre eine Sache. Wobei es die 7240 nur noch gebraucht gibt. Neu wäre dann nur die Fritz!Box 3170 mit 1x USB 1.1 ab ~90 €. Oder eben gebraucht.

Aber das würde ja nur dem USB-Stick helfen. Den Drucker kann ich da nicht anschließen, weil Drucker und Router nicht im gleichen Raum stehen können. Was kann man denn da machen? Ich habe auch mal was gelesen, dass man LAN-Geräte an WLAN anschließen kann. Gibt es einen USB-Stick mit (W)LAN-Funktion? So eine Art Mini-NAS? Ist wahrscheinlich mit der Stromversorgung kompliziert.
 

Tignanello

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Du kannst deine alte Fritzbox 7050 behalten und z. B. eine 7240 als Repeater laufen lassen; die FB 7240 als Repeater ist damit per Wlan in dein Heimnetzwerk eingebunden und USB-Stick als auch Drucker stehen dann allen Usern zur Verfügung.
Du verlierst zwar an Bandbreitenübertragung, kannst mit zwei Fritzboxen aber die WPA2 Verschlüsselung nutzen.

Das wäre die günstigste Lösung.

Alternativ (falls dir die Bandbreite wichtig ist, da ja auch schon die FB 7050 limitiert) bleiben dir nur Dual Radio Access Points, die kosten aber wesentlich mehr, du verlierst aber keine Bandbreite.
 
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onkeljohn

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für €39,89+€6,90 versand bekommst du z.b. einen tp-link tl-wr1043nd.
darauf dann firmware dd-wrt einspielen und als client-bridge einrichten.
dann kannst du den drucker per lan anschliessen und hast auch gleich deine usb-anschlussmöglichkeit. beim usb durchsatz solltest du dann allerdings nicht mehr als 2-3MB rechnen, was aber bei deinen kleinen datenmengen wohl nicht so wichtig sein wird.
wenn der drucker nur einen raum weiter steht, sollte die wlan-übertragung zum drucker aber schon so im bereich von 50-85mbit klappen.
 

mumpel

Commodore
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Ah, interessant. Ich hole mir also eine Fritz!Box 7240 oder den TL-WR1043ND (oder einen anderen WLAN-Router mit USB; die Idee ist ja die gleiche, oder?), stelle den im Arbeitszimmer auf, schließe den Drucker per LAN an und den USB-Stick per USB und dann verbindet sich dieser Router per WLAN mit der Fritzbox im Wohnzimmer. Richtig?

Ist das auch problemlos oder kann es da zu Inkompatibilitäten kommen? Vor allem wegen dem Netzwerk-Drucker.

Wie ist das eigentlich mit Drucken über WLAN? Dauert das ewig? Ich bin mir nicht sicher, wie viele Daten da durch die Gegend geschickt werden. Beim Drucken über USB sieht man ja manchmal gute 100 MB. Die Daten werden anscheinend unkomprimiert verschickt. Das würde über LAN/WLAN nicht passieren, oder?

Was ist denn eigentlich mit der Fritz!WLAN Repeater 300E oder ähnlichen Geräten? Vielleicht gibt's sowas ja auch als Version mit 2x USB oder LAN + USB. Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem WLAN-Repeater und einem Router, der als Repeater arbeitet?

Und was meint ihr damit, dass ich Bandbreite verliere? Welche Bandbreite? WLAN, Internet? Und warum?
 
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onkeljohn

Lt. Junior Grade
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etwas ausgeholt

" und dann verbindet sich dieser Router per WLAN mit der Fritzbox im Wohnzimmer "

grundsätzlich ja, aber bei der konfiguration geht man 2 verschiedene wege
bei fritze (wds der originalfirmware) und 1043 (client-bridge per einzuspielender alternativfirmware).

" oder einen anderen WLAN-Router mit USB "

grundsätzlich jein erst einmal. es muß sich um ein gerät handeln welches mit alternativer firmware läuft, oder mit der original-firmware bereits einen client-modus (um sich in "fremde" wlan-netze selber einwählen zu können) unterstützt.
zweiteres können zwar einige wenige (wie z.b. edimax BR-6574n), die aber dann nicht unbedingt usb haben.

den weg über wds können zwar die meistens geräte mit anderen, aber dann wiederum nur mit wep-verschlüsselung. daher wäre dann dabei fritze-zu-fritze notwendig, um auch die wpa2-verschlüsselung zu nutzen.

"unterschied"
bei geräten geht es immer um funktionen die geräte mehr oder weniger haben können.
insofern ist es im grunde kein unterschied als solches, sondern ehr ein unterschied bei den nutzungsmöglichkeiten, bzw. hardware/firmwaremöglichkeiten.

aufgrund deiner fragen würde ich dir ehr abraten die variante über alternative firmware zu gehen, da du dich dabei noch zusätzlich mit alternativer firmware beschäftigen mußt.
hilfestellungen und anleitungen bekommst du da im bereich avm etwas leichter.
 

Tignanello

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deine alte 7050 als Basisstation und eine 7240 als Repeater im Arbeitszimmer

FritzBox 7050: Basisstation
Fritzbox 7240: Repeater

so sieht das in deiner Fritzbox 7050 (Basisstation) aus (siehe screen1)

du trägst in der 7050 die MAC Adresse der 7240 ein
du aktivierst in der 7050 Register Sicherheit WPA2 (lässt das gleiche Passwort, SSID)

dann startest du die 7240
dort unter den gleichen Einstellungen wählst du die Betriebsart Repeater
trägst bei der 7240 die MAC Adresse der 7050 ein
wählst Sicherheit WPA2 (wie oben) und bei beiden denselben Kanal! z. B. 6
bei der 7240 deaktivierst du DHCP
dann gibst du der 7240 die IP 192.168.178.2 (da die 7050 die 192.168.178.1 hat) und du kannst auf das web interface zugreifen wie bei der 7050

solltest du andere IPs haben ist egal, das geht auch mit statischen IPs, dann läuft auf beiden Fritzboxen eben kein DHCP
 
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mumpel

Commodore
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Ich hab dazu gestern schon beim ersten Suchen einen Artikel auf Computerbild (war das erste Ergebnis bei Google) gefunden, der das genauso beschreibt. Nur wundert mich der letzte Satz:
Am PC müssen Sie keine Einstellungen ändern. Er verbindet sich automatisch mit der gerade empfangsstärksten Box.

Wenn sich mein PC an dem Router im Wohnzimmer verbindet, kann ich dann noch auf den Drucker oder USB-Stick im Arbeitszimmer zugreifen? Ist das, wie ein Netz zu sehen?

Und dann noch mal zu der Frage nach der Bandbreitenreduktion: Welche Bandbreite, warum und wie stark? Ich hab WLAN 54 MBit und schaffe ~2 MB/s von WLAN-PC zu LAN-PC. Internet ist DSL 16 MBit mit maximal ~1,5 MB/s Download. Die 7240 kann ja WLAN-N machen. Meine beiden Fritz!WLAN-USB-Sticks machen g++. Die 7050 eigentlich auch, aber 125 MBit habe ich nicht.

WLAN-Drucken weiß keiner von euch genau, was?

Mein Problemchen ist nur, dass es die 7240 nur gebraucht gibt. Ich würde das gerne mal ausprobieren, kann aber auch sein, dass bspw. Drucken so langsam ist, dass es keinen Sinn macht oder aus irgendwelchen anderen Gründen nicht funktioniert. Dann kann ich sie nicht mehr zurückgeben. Dann wäre die Fritz!Box 3170 als Neuware die bessere Wahl. Seie denn, ich finde die 7240 als Neuware irgendwo. Warum gerade die 7240?
 

Tignanello

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Zitat von mumpel:
Wenn sich mein PC an dem Router im Wohnzimmer verbindet, kann ich dann noch auf den Drucker oder USB-Stick im Arbeitszimmer zugreifen? Ist das, wie ein Netz zu sehen?

für beide Fragen jeweils ein Ja

Zitat von mumpel:
Und dann noch mal zu der Frage nach der Bandbreitenreduktion: Welche Bandbreite, warum und wie stark? Ich hab WLAN 54 MBit und schaffe ~2 MB/s von WLAN-PC zu LAN-PC. Internet ist DSL 16 MBit mit maximal ~1,5 MB/s Download. Die 7240 kann ja WLAN-N machen. Meine beiden Fritz!WLAN-USB-Sticks machen g++. Die 7050 eigentlich auch, aber 125 MBit habe ich nicht.

einfach ausgedrückt: dein Repeater (egal ob eine FB7240 oder 3170) empfängt und sendet auf dem gleichen Kanal, das halbiert die Bandbreite

Zitat von mumpel:
WLAN-Drucken weiß keiner von euch genau, was?

Bezüglich des Druckens kann ich dir nur sagen, dass normale Dateien wie PDFs, Powerpoint, Excel, Word oder Bilder im Bereich bis 3 MB (größere Dateien habe ich selten) flott gehen.
Ich nutze dafür an einem Linux Rechner (Musik fürs ganze Haus/Grundstück/Nachbarn etc.) zwei ältere Laserdrucker (HP/Brother) alles via Wlan 54 Mbit. Die hardware ist out of date aber erfüllt ihren Zweck.


Zitat von mumpel:
Mein Problemchen ist nur, dass es die 7240 nur gebraucht gibt. Ich würde das gerne mal ausprobieren, kann aber auch sein, dass bspw. Drucken so langsam ist, dass es keinen Sinn macht oder aus irgendwelchen anderen Gründen nicht funktioniert. Dann kann ich sie nicht mehr zurückgeben. Dann wäre die Fritz!Box 3170 als Neuware die bessere Wahl. Seie denn, ich finde die 7240 als Neuware irgendwo. Warum gerade die 7240?

Natürlich kannst du eine FB 3170 wählen, du brauchst ja den Telefonkram (der 7er Versionen) nicht, sondern nur Wlan und Lan ports, du kannst die beiden anderen PCs sowohl per Wlan als auch per Lan und den Drucker per Lan an die Fritzbox anklemmen.
 

mumpel

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Das klingt doch schon mal gut.

Bezüglich Bandbreite: Meine WLAN-Sticks unterstützen eigentlich g++, also 125 MBit. Tatsächlich kopiere ich aber zwischen WLAN-PC und LAN-PC mit maximal 1,5-2 MB/s. Also eher 54 MBit. Da aber g++ laut Verbindungsanzeige aktiv sein sollte, gehe ich davon aus, dass die eine Wand schon reicht, um die Leistung zu killen. Bei g++ gehe ich davon aus, dass mindestens 5 MB/s drin sein sollten.

Wenn ich jetzt den Router direkt im Zimmer mit den PCs habe, sollte g++ ja funktionieren. Und vielleicht schaffen die Router untereinander auch g++, weil die ja Antennen haben (im Gegensatz zu den Sticks).

Im Worst-Case würde ich beim Kopieren auf den USB-Stick weiterhin mit max. 2 MB/s rumdümpeln und Internetspeed würde auf ~1 MB/s einbrechen (2 MB/s : 2), ebenso das Kopieren von WLAN-PC im Arbeitszimmer zu LAN-PC im Wohnzimmer.

Seie denn, ich schließe die Desktop-PCs per LAN an den Router an. Dann limitiert nur die Verbindung zwischen den beiden Routern.

Hört sich erst einmal nicht so doof an. Danke euch. Ich werde mal spaßenshalber am Wochenende den Drucker an den Router im Wohnzimmer anschließen und gucken, wie lange meine handelsüblichen Druckaufträge dauern. Wenn ich hier 100+ MB durch die Gegend kopieren muss, wäre das ein No-Go und ich muss mir was anderes überlegen (Drucker-LAN im Arbeitszimmer + WLAN-Internet).
 

Tignanello

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Wenn es irgendwie geht, würde ich ein Kabel immer vorziehen, insb. bei deinem Profil.

Man muss sich das nur in Ruhe durch den Kopf gehen lassen und eine schöne (auch optisch) dezente Linienführung für das Kabel finden (muss ja nicht die kürzeste sein).

Zwei Aufputz Dosen und ein paar Meter Verlegekabel kosten ~ 20 € und sind besser als jedes Wlan (heutige Technik im consumer Bereich).

Man merkt den Unterschied ganz einfach, wenn man beide Varianten temporär verfügbar macht (Patchkabel durch die Wohnung legen, switch dran und arbeiten, danach die Wlan Variante und arbeiten, in dieser Reihenfolge).

Du hast nur eine Wand (ein Loch) zu überwinden, das klingt für mich aus der Ferne erstmal nicht unmöglich, da siegt i. d. R. unsere menschliche Bequemlichkeit. ;) (ok, die Damen des Hauses können da mitunter auch wenig motivierend agieren)

Der Bringer ist Wlan (außer für ein wenig surfen) mit heutiger Consumertechnik im low price Segment sicher nicht. :)
 

mumpel

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Wir haben hier eine Altbau-Mietswohnung und die Kabel müssten durch 2 komplette Zimmer gelegt werden - bzw. 2x außenrum. Und dann musst du zwei störische LAN-Kabel schön an den Ecken langführen, Schränke hinten absegen, Fussbodenkante rausreißen und vor allem Löcher bohren, die du irgendwann wieder zukitten darfst :) Nee, WLAN ist schon OK, besonders weil wir keine großen Daten hin und her kopieren und DSL eh nicht schneller ist als WLAN.

Ich halte mir aber die Option offen, die PCs an den Repeater mit LAN anzuschließen und nur die Überbrückung der Räume mit WLAN zu machen.
 

Nemo_G

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Wäre dLan vom Wohnzimmer ins Arbeitszimmer nicht auch eine Alternative?
Dazu evtl. ein Switch im Arbeitszimmer, um die dortigen Geräte mteinander zu verbinden.
Kosten insgesamt 100 - 120 EUR.
 

mumpel

Commodore
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Altbau. Mietswohnung. Das soll ja mit dLAN dann nicht unbedingt 100%ig funktionieren.
 
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