News Valve Fremont: Hinweise auf neues Gaming-Gerät der Steam-Macher

MichaG

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Ein Fund im Geekbench Browser sorgt für Aufsehen: Ein System namens Valve Fremont deutet neue Hardware des Betreibers der Spieleplattform Steam an. Als Prozessor dient ein Custom-Chip von AMD mit 6 Kernen. Eine Radeon RX 7600 wird außerdem genannt. Das und die hohe Leistung im CPU-Benchmark spricht für ein größeres Gerät.

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Eine stationäre Konsole von Steam würde ich sofort kaufen.
Darauf habe ich gewartet!
 
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@icetom Damals war SteamOS noch nicht so ausgereift wie heute. Es könnte diesmal besser funktionieren.
 
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Naja bei der Gammelhardware und vermutlich sehr hohen Preis, kann man doch gleich zur Konsole wie PS5 greifen.
 
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Das wäre eine ernsthafte Gefahr für Microsofts Xbox Series X.

Die Steamdeck unterstützt mehr Spiele als Microsoft auf der Xbox anbietet, ermöglicht einem seine alte PC Bibliothek mitzubringen und zwingt einen nicht zu irgendwelchen Abos.

Etwaige vorbehalte wegen Kompatibilität dürften nach dem Erfolg der Steamdeck auch kaum noch ein Grund sein die Microsoft Konsole vorzuziehen.

Die GPU-Leistung der 7600 braucht sich vor der PS5 und X nicht zu verstecken und die CPUleistung einer 6kern Zen4 CPU erst recht nicht.

Bobmarleyfaruk schrieb:
Naja bei der Gammelhardware und vermutlich sehr hohen Preis, kann man doch gleich zur Konsole wie PS5 greifen.
Und sich in ein Locked in System einzukaufen wo ich ein Abo brauche oder jedes Spiel 60€ kostet? - Nein Danke. Wenn ich meine Steam Bibliothek mitnehmen kann ist die Preisleistung einer Valve Konsole von einem anderen Stern, unabhängig ob sie nun teurer oder billiger als ne PS5 wird.

Das Ökosystem an Steamdeck kompatiblen Spielen ist jetzt schon größer als PS5 oder Xbox. Wieso sollte ich eine Plattform kaufen die weniger Games und noch dazu zu höheren Preisen anbietet?
 
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Wir trotzdem nix werden.
Wie man hier im Forum sieht, braucht man "stationär" mindestens eine 4090 oder 5090 und minimum einen 7800X3D um in 4k Ultra mit mindestens 144FPS spielen zu können. Alles andere wäre ja unspielbar und das wird die Box einfach nicht liefern können.
 
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Wau schrieb:
@icetom Damals war SteamOS noch nicht so ausgereift wie heute. Es könnte diesmal besser funktionieren.
Das ganze hat schlicht keinerlei Vorteil für den normalen Spieler. Dank Steam OS wird diese Resterampe-Hardware auch nicht zaubern können. Man hat doch hier kürzlich beim cb test gesehen dass der LeistungsUnterschied zu Windows kaum mehr vorhanden ist?
 
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Ein Steamdesk 🤔

Bräuchte auch mal langsam einen Ersatz für mein Nuc 12 Enthusiast.
 
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Bobmarleyfaruk schrieb:
vermutlich sehr hohen Preis
Ah, weißt du mehr?

@Topic: Finde ich gut, dass Valve hier weiter ausbaut. Bietet den Studios auch zumindest eine Linie, woran sie sich als Basis-Setup orientieren können. Preislich wird AMD sicherlich auch einiges rausholen können bei den guten Beziehungen zu AMD.

icetom schrieb:
Das ganze hat schlicht keinerlei Vorteil für den normalen Spieler.
Und was soll ein "normaler" Spieler sein?
 
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An eine stationaere Steam Konsole glaube ich nicht.
Das kann jeder PC ob nun unter Windows oder Linux, da braucht es keine spezielle Hardware.

Ein SteamDeck 2 halte ich fuer wahrscheinlicher.
 
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Wie genau soll jetzt Valve an einen Haufen Navi33er für nen Appel und ein Ei gekommen sein? Sonst ergibt das nämlich null Sinn.
 
tomgit schrieb:
Und was soll ein "normaler" Spieler sein?
Zb All die Leute die auch die steammachines nicht gekauft haben. Also nicht die cb Blase hier die den zweiten Anlauf lobpreist.
 
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icetom schrieb:
Steammachines 2.0. Weil es damals nicht geklappt hat wird es jetzt sicher klappen. https://en.m.wikipedia.org/wiki/Steam_Machine_(computer)
Wieso auch immer die SteamMachines nie erschienen sind, aber das dürfte diverse Gründe gehabt haben. Allen voran das fehlende Software-Ökosystem... Das Thema SteamMachines ist mittlerweile über 10 Jahre alt.

Welches Alleinstellungsmerkmal hätten die SteamMachines damals denn gehabt? Proton, DXVK und die ganzen Kompatibilitätslayer gab es damals noch nicht (was Linux erst für den 08/15-Nutzer halbwegs gaming-tauglich gemacht hat) und die Hardware wäre auch quasi nur Ware von der Stange gewesen. Es wären übertrieben gesagt nur normale Computer mit Steam-Logo und einem im Aufbau befindlichen Linux-OS gewesen.

Es war einfach ein mit laut Wikipedia 300 Usern sehr kleiner Testlauf, bei dem Valve wohl anschließend der Meinung war, dass SteamMachines nicht lohnenswert sind. Da gab es ja auch nicht nur die eine SteamMachine mit im Wesentlichen gleicher Hardware, laut Wikipedia wurde ja querbeet vom i3 bis zum i7 und von der GTX660 bis zur Titan getestet (wobei mMn. auch SteamMachines mit Intel HD4000-iGPU nen Thema waren).

Mit dem SteamDeck hat Valve ja hingegen enormen Erfolg gehabt und dadurch eine ganz neue Gerätekategorie etabliert. Die Voraussetzungen für eine Valve-"Konsole" sind also mittlerweile eigentlich so gut wie nie.
 
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Yakomo schrieb:
Wir trotzdem nix werden.
Wie man hier im Forum sieht, braucht man "stationär" mindestens eine 4090 oder 5090 und minimum einen 7800X3D um in 4k Ultra mit mindestens 144FPS spielen zu können. Alles andere wäre ja unspielbar und das wird die Box einfach nicht liefern können.
Was die Milliarden an Konsolengamer bisher genau 0% kratzt?!

Die Kiste ist nicht um PC Gamer zur Konsole zu konvertieren, sondern um die Konsolen anzugreifen.

icetom schrieb:
Das ganze hat schlicht keinerlei Vorteil für den normalen Spieler. Dank Steam OS wird diese Resterampe-Hardware auch nicht zaubern können. Man hat doch hier kürzlich beim cb test gesehen dass der LeistungsUnterschied zu Windows kaum mehr vorhanden ist?
Die Switch2 verkauft sich auch blendend und zwar dank der Nintendo experience und unique Spiele. Keiner guckt da auf den Leistungsunterschied zu PS, MS und Sony.

Valve hat zwar eine etwas andere Zielgruppe, aber ich würde das Potential an average 1080p gamern nicht unterschätzen.

Windows ist und bleibt ein Desktop Betriebssystem und das ist für Gaming wie mit dem Pickup monstertruck durch die Alststadt zu brausen. Die user Experience ist nicht geil und für viele so abturnend dass sie lieber die Tram nehmen (Handy, switch,...).

Gerade das neue Disaster mit dem Windows11 Update und Phison E12 SSDs überzeugt mich weiter davon den wenig genuzten Windows gaming PC möglichst bald in Rente zu schicken. Ich habe den E12 und glücklicherweise noch nicht von Win10 geupdatet. Was für ein Clusterfuck - und alles was ich mache ist 2-3mal im Monat zu spielen (5700x + 5700xt, also genau das angepeilte Leistungsniveau der Konsole).

Geräte im Formfaktor und Leistungsbereich wie die Steamdeck gab es vorher auch schon, z.B. GPDwin. Die meisten Reviewer hatten erwartet dass die teureren Windows-Geräte einen hohen Marktanteil behalten und die Steamdeck rein über den Preis vermarktet werden muss. Es kam ganz anders, die Windowsgeräte purzelten massiv im Preis und haben immer noch keine nennenswerten Stückzahlen erreicht.

SteamOS, was man vorher als Nachteil gesehen stellte sich als größter Vorteil heraus. Außerdem der umfangreiche Soft- und Hardwaresupport von Valve, dazu noch der kompetitive Preis - das alles erklärt den Überraschungssieg der Steamdeck.

Ich kann mir sehr gut vorstellen dass das auch bei einem Steam-PC passieren würde. Ich würde ihn kaufen und vermutlich auch jeder der bisher einen Entrylevel daming PC bis 800€ kaufen wollte, sowie ein Großteil der Xbox Interessenten und auch ein paar potentielle PS5 Käufer.
 
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Wenn die XBox mit Steam-Integration kommt, wäre das ja direkter Konkurrent zu einer "SteamMachine 2.0".
Hmm, an einen Einstieg in den umkämpften Konsolenmarkt glaube ich noch nicht so recht.
 
Bobmarleyfaruk schrieb:
Naja bei der Gammelhardware und vermutlich sehr hohen Preis, kann man doch gleich zur Konsole wie PS5 greifen.
Und was soll ich mit einer PS5 ?
Die passt nicht in meinen Rucksack.
Ich muss noch einen Monitor/Fernseher dazu kaufen.
Ich brauch immer Strom, Akkubetrieb nicht möglich.
 
Man hat zuerst das Ökosystem über das SteamDeck am Markt etabliert. Egal ob das eine stationäre Konsole oder ein SteamDeck 2 wird, ich sehe die Erfolgschancen aufgrund der gewachsenen Marktakzeptanz als nicht so gering. Die Leute wissen die günstigen und zahlreichen Spiele zu schätzen. Würde ich nicht so an Maus+Tastatur für manche Genres hängen, hätte ich auch ein SteamDeck.
 
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Enurian schrieb:
Wenn die XBox mit Steam-Integration kommt, wäre das ja direkter Konkurrent zu einer "SteamMachine 2.0".
Hmm, an einen Einstieg in den umkämpften Konsolenmarkt glaube ich noch nicht so recht.
Naja, durch die Preiserhöhungen könnte just jetzt der richtige Moment sein. Zumal wenn AMD Valve für hawk2+N33 ein gutes Angebot macht.

Ein Ryzen 8400f ist praktisch die gleiche CPU und kostet derzeit 89€ inkl. Mwst.
Die RX7600 liegt bei rund 220€, ist aber seit der 9060 noch nicht ausreichend im Preis gefallen. Wenn man beides zusammen mit 8+8GB RAM und 512GB Flash auf eine gemeinsame Platine schnallt könnte das durchaus im 350-450€ Bereich landen. Und zwar mit anständiger Marge für Valve. Das Ding ist um längen schneller als eine Series S, landet aber preislich zwischen der X uns S.

Hawk2 ist vermutlich ein Phoenix2 Refresh, also 2x classic-cores + 4x dense + 2WGP (deaktiviert) auf mickrigen 118mm2. Es wird TSMCs N4 Fertigung benutzt die aktuell beim $ pro Transistor konkurrenzlos ist, da nicht mehr cutting Edge. Ebenso billig ist die 6nm Fertigung von N33, trotz dass der mit 200mm2 recht groß ist. Aber das ist für Konsolen ja üblich, Nintendo geht deshalb sogar mit einem billigeren alten Samsung node.

Die Steamdeck ist designed für 720p medium (FSR). Hawk+N33 ist mehr als doppelt so schnell und könnte für 1080p high oder WQHD medium + FSR reichen. Beides eher ohne RT, so wie die nonpro PS5 und xbox eben auch.

8GB RAM sind mager aber dürfte reichen wenn Valve das Speichermanagement unter Linux im Griff hat. Es ist eher die Frage ob man dazu noch mehr als 8GB GDDR VRAM verbaut.
 
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