Geführt wird es gemeinsam von Charlie Guillemot, dem Sohn von Ubisoft-CEO und -Mitgründer Yves Guillemot, sowie Christophe Derennes, welcher bereits seit über 30 Jahren in wechselnden Positionen für Ubisoft tätig ist.
Drei der wertvollsten Franchises von Ubisoft liegen nun in den Händen von Vantage Studios (Bild: Ubisoft)
Die Gründung der Vantage Studios sei nur der erste Schritt des strukturellen Umbaus von Ubisoft.
Struktureller Umbau, dass ich nicht lache, Vetternschaft trifft es wohl eher.
Dass mit dem Mismanagement bei UbiSoft durch den Guillemot Clan und dem zunehmenden Ausverkauf an und Abhängigkeit von Tencent die Spielqualität der genannten angeblichen Vorzeigeserien (Far Cry, Assassin's Creed und Rainbow Six) des größten europäischen Publishers verbessert hat, muss mir wohl entgangen sein.
Zumindest haben diese Guillemot'schen Management-Umstrukturierungs-Schachzüge bei UbiSoft mich bisher nicht beeindrucken können, sondern nur mein Unbehagen verstärkt.
Da ich eher Immortals: Fenyx Rising und The Division vorne gesehen habe bzw. diese mir mehr Spaß gemacht haben als die genannten Vorzeigerserien, bin ich aber wohl auch nicht Zielgruppe der Umstrukturierung (die sich auf die Vorzeigeserien positiv auswirken soll), auch wenn ich Anno 117 in der Demo ganz nett fand (mir es aber sicherlich nicht für 60 Euro zum Start kaufen würde), aber auch die Anno Spielserie ist (trotz all der DLCs für Anno 1800) wohl nicht groß/umsatzkräftig genug um Vorezeigeserie (und Teil der Vantage Studios) zu sein.
Der Trend zu mehr Kommerzialisierung bei den großen Spielepublishern (UbiSoft, Take 2 Interactive, Microsoft, Nintendo, Electronic Arts, Square Enix, CD Projekt Red, CapCom, usw.) ist leider unübersehbar.
Bei mir finden sich auf den Wunschlisten (bei Steam oder GOG) auch in den letzten Jahren vorwiegend Spiele kleinerer Entwickler wieder, da mich nur noch wenige Spielentwicklungen der großen Publisher reizen/abholen können.