News Verbreitung von LED-Hintergrundbeleuchtung wächst

Wieder mal eine schwachsinnige Statistik aus der Luft gegriffen. Da hätte man jeden fragen können ob LED sich durchsetzen wird, LED ist eine neuere, günstigere, umweltfreundlichere, stromsparendere und bessere Technik als CCFL, welchen Grund könnte es also haben das man trotzdem CCFL bevorzugen sollte? hmm... also ;)
Vor allem warum sollte man bei Notebooks noch auf klassische Beleuchtungen zurückgreifen? CCFL muss aussterben, genauso wie die klassische Glühbirne Oder Eisenkochplatten.
 
hätte auch gern ne Glaskugel :lol: .
Nein, mal ganz ehrlich, die steigende Kurve sieht ja schön aus, aber ich persöhnlich geb nicht viel auf so eine Prognose, die über 6 Jahre geht.
@wazzup: bisschen hart ausgedrückt oder? Also ich weiß nicht ob es viel umweltfreundlicher ist wenn ich nen 20 watt LED monitor statt nem 40 CCFL Monitor habe, da kann man anderswo mehr für die Umwelt tun (fängt schon bei regionalen lebensmitteln an, wegen transport etc). Man fängt ja beim Umweltschonen auch nicht an alle Kerzen aus dem haus zu verbannen.
Und was macht man mit den den bösen unnützen CCFL Monitoren die man bereits produziert hat? Und dieses günstig ist für, naja du weißt schon was. Z.B gibts die meisten led 22Zoll TFTs erst ab 200€, wenn sie also wirklich billiger in der Produktion sind dann muss ich wohl für den Namen der Technik, aber nicht für die Technik selbst 30-50€ mehr hinblättern oder wie? Und richtige Gamer LED monitore gibts erst ab 250€ - zum Vergleich, der lg 227 wtp-pf kostet nur 150€ und gehört mit seinem Preis zu einem der besten TFTs im TN segment.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich halte davon irgendwie nichts, weil das einfach nur wieder Wischiwaschi ist, um einen der vielen Nachteile von LCD nicht so auffällig wirken zu lassen.
 
Naja LED-Hintergrundb. hat auch Nachteile.
Z.B. die kälteren Farben oder wenn ne LED kaputt geht ist die nicht mehr so einfach auszuwechseln wie CCFL.
 
@Furtano: Nur, dass LEDs nicht kaputt gehen. Im Gegensatz zu sämtlichen anderen Leuchttechniken geht eine Leuchtdiode nicht kaputt natürlich irgendwann nach einer Unmenge von Stunden). Bis die erste LED im Fernseher/Notebook kaputt ist, hat eh jeder schon lange ein neues Gerät...
 
Jenergy schrieb:
#5

Was stimmt an den blauen Säulen nicht?
Die Säulen sind vermutlich ok, aber das hier ist aus der Grafik falsch herausgelesen:
"2010 sollen 20 Prozent, 2015 dann 72 Prozent der Neugeräte mit LED-Hintergrundbeleuchtung über den Ladentisch wandern."

Die Kollegen von Hartware.net habens richtig gemacht ;)
 
Die Herstellung ist schon billig, zumindest die einfacheren Varianten ohne local dimming bzw. die edge LED, sonst wäre diese Technik nicht selbst in 400€ Books und bei den netbooks schon ewig im einsatz ;) Nur die Hersteller wissen leider auch wie man dem Kunden das Geld aus der Tasche zieht. Und 200€ sind nicht viel Geld, nur weils heutzutage TFTs im Supermarkt für knapp über 100€ gibt. Als ich mir damals meinen ersten 22" zugelegt habe kostete der noch >400€, und das war noch billig, denn man glaubt es nicht, davor waren Bildschirme noch teurer. 800DM hat man seinerzeit auch für gute CRTs bezahlt.

LEDs gehen unter normalen Umständen niemals kaputt, und selbst wenn kann man sie genauso einfach wechseln wie jede andere Beleuchtung auch. Wo soll da das Problem sein? Kälteres Licht als eine Kaltlicht Kathode? Der war gut ^^
 
Hallo,
dieses Kalte Licht ist mir jedenfalls bei den Thinkpads mit LED-Backlight im Gegnsatz zu alten CCFL Modellen aufgefallen.

Ja unter "normalen" Umständen gehen LEDs nicht kaputt^^
Allerdings sind sie denke ich schwieriger auszuwechseln wenn mal eine kaputt ist.
Bei CCFL kommt man da meist ganz einfach ran weil sie an der Seite sind.
 
Nitschi66 schrieb:
Und wie sieht es mit den Fernsehern aus, die nur noch aus "LEDs" bestehen? Also 1920*1200 LEDs die das bild erzeugen, solche fernseher gibt es doch jetzt auch schon, oder irre ich mich?
Ja, du irrst dich.

Und ein Rechenfehler ist auch drin. Bei Full-HD-Auflösung braucht es nicht 1920*1200=2,3 Mio LEDs, sondern 3*1920*1200= 6,9 Mio LEDs. Ein Pixel besteht nämlich aus drei Subpixeln in den Grundfarben Rot, Grün und Blau.

OLEDs funktionieren nach diesem Prinzip. Da sind dann wirklich drei aktive Subpixel je Pixel im Einsatz. "LED-Fernseher" sind dagegen weiterhin nur LCD-Fernseher. Also steuerbare Lichtdurchlässe pro Subpixel, die von hinten beleuchtet werden müssen. Und das geht mit einer gleichmäßigen, flächigen Hintergrundbeleuchtung mit Kaltkathodenröhre CCFL, sowie bei den "LED-TVs" mit "Edge-LEDs" vom Bilschirmrand aus, oder mit vielen kleinen "weißen" oder besser RGB-LEDs, die hinter dem LCD verteilt sind, und damit eine bereichsweise steuerbare (also auch dimmbare) Ausleuchtung ermöglichen. Letzteres ist derzeit das Nonplusultra und entsprechend teuer. Dafür bieten diese Geräte aber auch in gewissen Grenzen (Ausleuchtung in Grenzbereichen nicht deckungsgleich zum Bild) wieder ein gutes Schwarz, das sonst nur Röhren und Plamas kennen.
 
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Mein nächster Monitor wird wohl (leider!) trotzdem noch einer mit CCFL-Technik werden.
Ich kenne nämlich leider keinen LEDmonitor mit einer Auflösung von 1920x1200.
Klärt mich bitte auf, wenn ich falsch liege.

30" mit 2560x1600 sind mir leider um ziemlich genau 1000€ zu teuer. Schade eigentlich, aber auf mindestens 1200 Punkte in der Höhe bestehe ich bei einem neuen Monitor.
 
Noch ein paar Dinge die ich hier zu Protokoll geben möchte:

1. LED-Hintergrundbeleuchtung ist nicht günstiger. Die LEDs sind zwar mittlerweile sehr günstig herzustellen, aber der Kostentreiber ist der Selektionsprozess bei den gleichfarbige weiße LED selektiert werden müssen. Bei kleinen Diagonalen ist das kein Problem, aber bei großen Diagonalen müssen sehr viele LEDs die gleiche Farbtemperatur haben.

2. Unabhängig vom Stromverbrauch hat LED viele Vorteile: Geringer Verschleiß, sofort volle Helligkeit, selbst bei weißen LEDs meist größerer Farbraum, Möglichkeit des gezielten Einschaltens einzelner LEDs (FULL-LED-Backlight).
 
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