News Verivox-Breitbandstudie: Deutsche surfen schneller – doch Spaltung wächst

Andy

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Hayda Ministral

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Datengrundlage sind die gebuchten Tarife der Sparbrötchen die stets auf der Suche nach dem "Super-Schnapp" sind.

Welche Kluft steigt denn da nun zwischen Stadt und Land? Die Datengrundlage gibt nicht her welche Geschwindigkeiten angeboten werden. Steigt am Ende nur die Kluft zwischen Datenlage und immer weiter überbordender Interpretation?
 

Radde

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Grundsätzlich finde ich die Methodik nachvollziehbar, ABER auch hier: "Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast!".

1. Gebucht ≠ Erhalten
2. Gerade kleinere Anbieter, die sehr schnelle Anschlüsse anbieten wie die Deutsche Glasfaser oder diverse Stadtwerke werden vermutlich kaum über ein Vergleichsportal gebucht. Dabei ist der Marktanteil der DG im ländlichen NRW vermutlich gar nicht so schlecht...

Edit:
Trotzdem zeigt die Statistik für, dass sich im "Neuland" eben doch was tut! Es geht in die richtige Richtung!
Bei vielen Millionen Bestands-Anschlüssen in Deutschland ist die Gesamt-Statistik natürlich sehr träge.
 

tigerlady

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Die Statistik ist ein Joke, es kommt selbst in den genannten Großstädten darauf an in welchen Vierteln man wohnt, teilweise ist sogar eine Straße weiter entscheidend. In vielen Gebieten ist da immer noch maximal DSL 16.000 oder VDSL 50.000 drin, wenn ich dann lese was angeblich die Leute 2019 haben, fällt mir das schwer zu glauben. Nur weil die Telekom inzwischen an ein paar Standorten schnellere Leitungen freigeschalten hat. Zumal die wenigsten wirklich den Speed buchen, würde ich bei den Preisen auch nicht wirklich, selbst wenn verfügbar.
 

68000

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Schnelles Internet ist super, keine Frage aber wie viel Bandbreite braucht ein Haushalt, bzw. eine Person im Haushalt wirklich?
Hier mal ein Game alla RDR2 runter zu laden funktioniert auch mit einer 50MBit Leitung, Streaming in 4K sollte auch 2-3 mal drin sitzen.

Anders sehen natürlich Technologien wie 100% Cloud aus.
Word->Cloud, Bilder->Cloud, Bildbearbeitunf->Cloud, Gamestreaming->Cloud...
Der eine bearbeitet sein RAW-Bilderserie in der Adobe-Creative-Cloud auf seinem IPad-Pro, während Netflix in 4K seine Serie läuft und der Bruder sein 100GB Update zieht, während die Muddi in der 365 Cloud ihre Präsentation mit Videoeinlage zusammenstellt.

Also wie viel Bandbreite braucht eine Person wirklich?
 

Radde

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@tigerlady
Die Statistik behauptet ja auch, dass nur gezählt würde, was auch gebucht wird.
In deinem Beispiel haben die Anwohner einfach ihren alten Vertrag mit 16-50 Mbit/s behalten. Damit Tauchen sie in der Statistik logischerweise auch nicht auf.
 

RcTomcat

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Diese Statistik sagt genau 0 aus.
Nimmt man einen der eine 400mbit Leitung gebucht hat und dazu jemanden mit einer 16mbit ist der Mittelwert bei 208.....das spiegelt doch aber 0 die Realität wieder.
Ich wohne im Süden, die ganze Straße kann VDSL 100 buchen, nur 32 Reihenhäuser nicht. Die sind einfach ein blinder Fleck. Hier sind die Leitungswege zu lang da eben vom Telekom Kasten zu einer Technik Garage und dann zu den Häusern verlegt wird. Macht 400 Meter Leitungsweg.
Da gäbe es dann maximal 80mbit im Down und 30im Up.... Und damit ist maximal VDSL 50 buchbar da sonst sich ja irgendwer beschweren könnte. Witziger Weise gibt es Glasfaser in der Straße. Da kommt man aber nur als Gewerbe ran da die Stadtwerke, welchen die Fasern gehören, keine Privatkunden wollen.
Daher setzen viele der Häuser hier auf einen lokalen Anbieter welcher Internet via Richtfunk anbietet. Da kommen dann auch mal konstant 100mbit down und 10 up an. Zum halben Preis der VDSL50 Leitung....
 

Helge01

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RcTomcat

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Schnelles Internet ist super, keine Frage aber wie viel Bandbreite braucht ein Haushalt, bzw. eine Person im Haushalt wirklich?
Hier mal ein Game alla RDR2 runter zu laden funktioniert auch mit einer 50MBit Leitung, Streaming in 4K sollte auch 2-3 mal drin sitzen.

Anders sehen natürlich Technologien wie 100% Cloud aus.
Word->Cloud, Bilder->Cloud, Bildbearbeitunf->Cloud, Gamestreaming->Cloud...
Der eine bearbeitet sein RAW-Bilderserie in der Adobe-Creative-Cloud auf seinem IPad-Pro, während Netflix in 4K seine Serie läuft und der Bruder sein 100GB Update zieht, während die Muddi in der 365 Cloud ihre Präsentation mit Videoeinlage zusammenstellt.

Also wie viel Bandbreite braucht eine Person wirklich?
Die Frage ist nicht wer wieviel braucht.... Keiner braucht einen Porsche.
Aber man sollte doch die Möglichkeit haben eine seinen Bedürfnissen entsprechende Bandbreite bekommen zu können.
Dies ist aber meist schlicht nicht möglich.
Jemand der nur ein bißchen surft kann doch bei seinen 16 oder 50 MBit bleiben, jemand der häufig große Downloads hat kann dann doch zu der 1Gbit Option greifen.
Mehr verfügbare Bandbreite schließt ja keinen kleinen Tarif aus. Es wird doch niemand gezwungen für x Euro den teuersten Tarif zu wählen.
Daher ist das schlicht kein Argument um einen Ausbau zu verhindern.
Gerade für eine Gemeinde wäre es absolut egal ob sich ein Glasfasernetz in 10,15 oder 20 Jahren amortisiert hat. Die sind keinem Aktionär Rechenschaft schuldig, da beschwert sich niemand dass der Gewinn dieses Jahr um 0,1% gesunken ist.
 

DaBzzz

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In der idealen Marketingwelt der DSL-Anbieter wäre das eine repräsentative (gar vollumfassende) Studie, da man nach 2 Jahren Vertragslaufzeit als Bestandskunde ja eh nur der Depp ist - also sich nach seinem nächsten Anbieter umsieht, der wieder mords Tamtam macht, Hardware rauswirft oder seine Leistungen fürs nächste Jahr zum halben Preis feilbietet.

Da fällt mir ein: Die Telekom möchte noch den Terrorfonnummern-Portierungsantrag unterschrieben haben, ohne den sie 70 Tacken mehr sehen möchte. Auf die Festnetznummer ist gesch..., aber wenn unnötige Mehrarbeit die Leute glücklich macht (oder interne Statistiken aufhübscht), bitte...

Alles so unnötig. 35€/Monat dauerhaft für nen VDSL100-Anschluss ohne jegliches Neukundengehätschel und ich wär Kunde.
 

catch 22

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So viel wie möglich, es gibt kein zu schnell. :D
Im Prinzip richtig, aber so lange es tatsächlich noch immer Landstriche gibt, in denen man sein Glück über eine 16Mbit DSL Anbindung nur mit einem Menschenopfer entsprechend ausdrücken kann, ist es meiner Meinung nach ein Unding, dass in Ballungsgebieten Geschwindigkeiten von weit über 100Mbit ausgebaut und angeboten werden.
Und bevor mir nun Neid untergejubelt wird. Ich habe derzeit eine 100Mbit Anbindung, die hier noch nicht mal in der oberen Hälfte der Geschwindikeitsliga spielt.
 

Hollomen

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Bundesregierung will.. mit freiwilliger Selbstverpflichtung läuft da garnichts. Wir hängen schon über einem Jahrzehnt zurück. Der Ausbau müsste verpflichtend sein. Und dort wo Lücken klaffen und Rückstand besteht muss zuerst die neue Technologie verbaut werden.
 

0815burner

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Was eine unnötige Studie. Zum Schluß lief selbst mein 384kbit/s Anschluss bei der Telekom als ein 16MBit-Vertrag. Das war der kleinste buchbare Vertrag.
Nächste Frage, wer braucht, wie mittlerweile hier vefügbar, als Single einen syncronen Gigabitanschluss?

Natürlich wird die Schere größer. Es wird da ausgebaut wo man mit geringster Investition den meisten Profit raus holt.
Infrastruktur gehört in die Hand der Allgemeinheit (Staat). Leider ist das in diesem Land aus der Mode gekommen. Wir stellen immer wieder fest, wie bescheiden die Privatisierung am Ende ist (Post, Bahn, Telekom, Maut,..), trotzdem wird es immer wieder so gemacht.
 

aemonblackfyre

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ich finds eher ne frechheit weiterhin in tote regionen zu investieren.
für das geld welches nötig ist irgendein 50 seelen kaff im wald mit glasfaser anzubinden hätten wir schon lange gigabit als standard haben können
 

0815burner

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ich finds eher ne frechheit weiterhin in tote regionen zu investieren.
für das geld welches nötig ist irgendein 50 seelen kaff im wald mit glasfaser anzubinden hätten wir schon lange gigabit als standard haben können
Ich finde es eine Frechheit, das Menschen, die offen so asozial argumentieren, die Leistungen der Algemeinheit nutzen dürfen. Ich finde, das Geld wäre besser an anderer Stelle investiert gewesen!
 
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