Verkabelung für VOIP

SchnitzelJäger

Cadet 1st Year Pro
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März 2011
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Hallo liebe Forengemeinde,
ich bin schon seit Ewigkeiten passiver Leser und benötige eure Unterstützung ;-).

Ich habe bei der Telekom VOIP bestellt und hatte davor einen herkömmlichen Anschluss mit Splitter und NTBA. Die fallen beide ja nun weg. Mein Problem ist, ich würde gerne den Router im ersten Stock behalten, und mir die Hausverkabelung zu nutze machen.

Im Moment kommt das Signal im Keller an, wird dann dort auf den Splitter geleitet und das Telefon geht dann direkt in den NTBA und dann in die analoge Telefonanlage. Das Signal für das Internet geht nach dem Splitter in die Hausverkabelung (2 Adern) und kommt dann im ersten Stock raus, wo auch der Router im Moment steht.

Nun soll durch VoIP der Router weiterhin im ersten Stock bleiben, dass heißt, ich muss die Hausverkabelung nutzen. Ich stelle mir das folgendermaßen vor:

Signal kommt von außen ins Haus, geht durch die Hausverkabelung in den ersten Stock und wird dann im bereits gekauften Router (FritzBox 7490) geleitet. Vom Router aus, soll dann das Signal für die Telefonanlage wieder in den Keller geleitet werden, so dass ich wie bisher alle angeschlossenen Geräte (Fax, Telefon, Anrufbeantworter) nutzen kann.


Ich habe insgesammt 8 Adern zur Verfügung. Wieviele davon müsste ich belegen? Und macht dies überhaupt mit VDSL 50Mbit Sinn oder ist die Dämpfung zu stark?

Vielen Dank für eure Unterstützung
 
kaufe dir die AVM Mobilteile für die vorhandene Box da brauchst du keine komplizierte Verkabelung mehr
Fax und AB macht die Box

ansonsten gehst du mit 2 Adern hoch zur Fritzbox und gehst mit 4 Adern für ISDN wieder runter
 
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Danke für die schnelle Antwort, brauch leider das Fax noch an der bestehenden Anlage, da dies im Arbeitszimmer im Erdgeschoss steht, sonst, würd ich auch den ganzen Aufwand nicht machen...

Also dann das analoge Telefonsignal von der Box einfach mit einem RJ11-Stecker in die Wand und unten im Keller, dieses Signal dann in die Telefonanlage führen?
 
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Wozu brauchst Du die Telefonanlage im Keller?

Fax? Die Fritzbox hat zwei analoge Ausgänge. Einen davon über den Keller zum Fax. ZUsätzlich die Fritzbox per Drucker-Treiber als Fax verwenden.

Telefon? Siehe Fax. Zusätzlich hat die Fritzbox DECT integriert. Passendes DECT-Telefon gekauft (das Fritzfone MTF ist perfekt integriert, hat aber bei Lauthören eine (in meinen Ohren, bin vorbelastet) unterirdisch beschissenee Klangqualität, rauscht wie eine Schellackplatte von 1904 und ist ohne Fritzbox so strunzendämlich das es noch nicht einmal Wahlwiederholung kann) und gut ist.

Anrufbeantworter? Siehe Telefon. Oder den der Fritzbox, falls Fritzfone verwendet wird.

Die Lösung die Du jetzt installierst wirst Du geraume Zeit behalten. Der richtige Zeitpunkt um alte Zöpfe abzuschneiden.
 
Danke für deinen Beitrag Kenneth Coldy,
natürlich kann ich die ganzen Telefonleitungen der kabelgebundenen! Telefone alle extra zum Keller führen und von da wieder an den Standort des Telefons, wär nur unnötig kompliziert. Ebenso das Fax, dieses muss an Ort und Stelle stehen bleiben und erstmal so weiterfunktionieren.

Mit der Zeit, wenn die alte Hardware kaputt geht wird eh die Telefonanlage im Keller wegfallen, aber man muss ja jetzt nicht unnötig viel Geld ausgeben.
 
Was geht kannst natürlich nur Du wissen und entscheiden. Ich wollte Dir lediglich den Denkanstoß geben das es sich lohnen kann jetzt einen Schritt zurück zu treten und zu betrachten was wirklich noch notwendig ist. Telefone zum Beispiel sind in meinem Umfeld nahezu ausnahmslos Schnurlos -> dort gibt es keinen Bedarf mehr für eine Telefonanlage zusätzlich zum Router.
 
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