News Versandhändler: Notebooksbilliger.de warnt Kunden nach möglichem Datenabfluss

xexex schrieb:
Ideal ist tot, es lebe Wero und das ist wiederum die europäische Alternative zu Paypal. Wenn deine Bank da bereits mitmacht und du keine KK oder SEPA nutzen willst, kannst du es natürlich verwenden.
https://de.wikipedia.org/wiki/Wero

Diesmal soll es jedenfalls mit der EU Alternative klappen, ganz sicher... ;)
Der Haken: Wero wird wo genau angeboten? Die Sparkassen haben wegen Wero sogar ihre Gebührenmodelle als Begründung angehoben. Nur zahlen kann man damit eigentlich nirgends.
 
Eisbrecher99 schrieb:
Wero wird wo genau angeboten?
Es ging um Amazon.
https://www.focus.de/finanzen/eu-al...auf_217ce861-b80d-4d14-8ef9-a435227e0408.html

Grundsätzlich ist es halt noch zu früh, einige Banken planen erst 2027 oder 2028 diesen Dienst anzubieten und Wero ist gerade mal ein paar Monate alt. Immerhin scheinen diesmal viel mehr Banken mitmachen zu wollen, das war bei Giropay als reine deutsche Lösung nie der Fall.

Ob man hierzulande sowas braucht? Für mich ist jeder Schritt um sich von US Unternehmen unabhängig zu machen wichtig. Es ist ja heutzutage nicht nur Paypal, sondern auch Apple und Google Pay und natürlich die KK Unternehmen, wieso sollten US Unternehmen an jeden Zahlungsvorgang in der EU verdienen?

Problem bei Wero ist halt, es kommt knapp 30 Jahre nach Paypal, hat eine riesige Konkurrenz und der einzige Vorteil aus der Anwendersicht ist, dass es ein europäisches Produkt ist. Ich sehe da schon eine ähnliche Zukunft wie Signal, aber lasse mich gerne eines Besseren belehren.

Da es eine gemeinsame Europäische Lösung ist, sieht es in anderen Ländern aber durchaus besser aus. Der Grund wieso Amazon Wero Zahlungen akzeptiert, ist auf die starke Verbreitung von iDEAL in den Niederlanden zurückzuführen, was dort scheinbar gerne genutzt wurde und nun eingestellt/migriert wird.

Geld an andere senden kann man damit aber bereits, obwohl ich mich bis heute wundere, was denn so kompliziert an einer normalen Überweisung sein soll.
 
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Was man erwähnen sollte, Notebooksbilliger verbucht bei Rücksendungen den Betrag einfach als Guthaben auf ihren Kundenkontos anstatt es einfach auf die ursprüngliche Zahlungsart wie Paypal zurück zu buchen. Um sein Geld dann zurückzubekommen muss man selbst den Kundenservice kontaktieren und diesem per Email seine Kontodaten mitteilen. Dadurch dürften meine Infos auch abgeflossen sein.
 
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Das ist spannend @sirwuffi und für mich schwer zu glauben. Widerspricht es doch gleich zwei Dingen:

§ 357 Abs. 3 BGB schrieb:
(3) Für die Rückzahlung muss der Unternehmer dasselbe Zahlungsmittel verwenden, das der Verbraucher bei der Zahlung verwendet hat. Satz 1 gilt nicht, wenn ausdrücklich etwas anderes vereinbart worden ist und dem Verbraucher dadurch keine Kosten entstehen.
https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__357.html

Zum anderen verstoßen sie damit eigentlich auch gegen PayPal-Bedingungen (ich nehme jetzt an, dass das Geld nicht via "Geld senden"-Funktion gezahlt wurde) die eigentlich verlangen, dass auch Retouren etc. über PayPal abgewickelt werden sollen, wenn die Ware zuvor über PayPal gekauft wurde. Das ist insbesondere für den PayPal-Käuferschutz wichtig. PayPal darf darauf zwar nicht bestehen, es also nicht verbindlich vorschreiben, stellt Händler aber deutlich schlechter wenn sie sich dafür entscheiden die Rückabwicklung an PayPal vorbei durchzuführen.

Und gerade ein Shop der hochpreisige Waren verkauft setzt sich damit auch der Gefahr der Geldwäsche aus: Krimineller kauft mit geklauter Kreditkarte, schickt Ware zurück und lässt sich das Geld aber anderweitig erstatten... wenn dem Beklauten die Sache dann erst mit der nächsten Kreditkartenabrechnung auffällt wird NBB den Schaden haben.
 
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Stimmt, ich hab da zwei Bestellungen durcheinander gebracht. Eine war in der Tat eine Vorkassenbestellung, mein Fehler.
 
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