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Verschiedene Fragen zu Aktien und Dividenden
- Ersteller niqlas
- Erstellt am
BridaX
Captain
- Registriert
- Jan. 2009
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- 3.950
Wann willst Du genau einsteigen bzw. woran misst du, wann ein guter Einstiegszeitpunkt ist?
Wenn ich Geld auf dem Bankkonto habe.
Ist das nicht ein geradezu perfektes Beispiel der Verfügbarkeitsheuristik?
Wenn ich den Artikel richtig verstehe ja, mir fehlt teilweise die Zeit und die Lust mich mit jeder Firma und Strategie auseinander zu setzten.
Im Bargeldlosen Zahlen (Paypal) und Elektroautos (Tesla) sehe ich die Zukunft. Firmen wie Microsoft oder Alphabet sehe einfach als "sicher" an, da sie eine monopolistische Stellung im Markt haben.
Ich denke es werden keine Holdings. ETFs habe ich schon als Sparplan laufen und es scheint mir (auch wie von Holt geschrieben) recht ähnlich zu sein. Dann baue ich mir doch lieber ein Portfolio aus einzelnen Firmen
Zuletzt bearbeitet:
Wenn Du in Aktien von Einzelfirmen investieren willst, dann solltest Du Dich aber schon mit den Firmen und deren Zahle auseinander setzen, gerade auch in dieser Spätphase des Bärenmarktes. Es denken nämlich viele so wie Du und investieren gerade in dieser Phase in Firmen die sie vom Namen her kennen, ohne sich mit deren Zahlen vertraut zu machen. Die Bewertung von Tesla halte ich z.B. für extrem ambitioniert, da darf gar nichts schief gehen um diese zu rechtfertigen, denn Tesla macht immer noch gewaltige Verluste, hat hohe Schulden und ist dafür extrem hoch bewertet. Dabei haben sie kein Monopol auf Elektroautos oder auch autonomes Fahren, auch wenn sie sich dabei schon jetzt weiter vorwagen als andere Hersteller, was aber auch ein Risiko ist und schon zu Unfällen geführt hat.
Sowas sehen diese Leute nicht, die sehen Tesla als Hersteller von Elektroautos und glauben an eine groß Zukunft. Dabei gibt es immer noch ungelöste Probleme für Elektroautos und ob diese ohne staatlichen Zwang erfolgreich sein werden, wo sie bisher vor allem dort erfolgreich waren wo sie staatlich gefördert wurden, wird sich erst noch zeigen müssen, ebenso ob dieser Zwang in Form eines Verbots von Autos mit Verbrennungsmotoren dann wirklich kommt? Da gibt es also genug Risiken und ich denke der bisherige Erfolg von Tesla liegt daran, dass diese Autos teuer und exklusiv sind, man kann also perfekt einen Wohlstand und sein grünes Gewissen zeigen, während die meisten Kunden dann auch noch einen Zweitwagen haben dürften. Die Model 3 dürften sich vor allem nach dem Motto "Arme Leute kaufen gerne Dinge von denen sie glauben Reiche würde sie cool finden um andere zu beeindrucken" verkauft haben, die Model 3 müssen dann aber im Alltag als einziges Familienauto beweisen, also auch für die Urlaubsreise taugen. Es gibt auch da genug Enttäuschungspotential und dies würde sich dann auch auf den Aktienkurs von Tesla sowie auf politische Entscheidungen auswirken, denn kein Politiker wird ein Verbot von Autos Verbrennungsmotoren durchsetzen, wenn die Leute sich reihenweise über ihre E-Autos beschweren. Wäre damals bekannt wie hoch heute die EEG Umlage den Strompreis getrieben hat, wäre das Gesetz damals auch nie so durchgegangen.
Das soll nur mal ein Beispiel sein, ich will hier keine Aktientipps geben, aber dazu anregen die Dinge ein wenig zu hinterfragen und nicht auf alles anzuspringen was gerade in der Zeitung steht, da stand vor kurzem auch wie toll man mit Bitcoins hätte reich werden können und nun droht den Bitcoin Börsen in China das aus, wo bisher 90% des Bitcoin Handels abgewickelt wurden. Wenn etwas in der Zeitung bejubelt wird, dann ist der Zug meist schon abgefahren. Es gibt nicht umsonst den alten Spruch, wenn der Taxifahrer oder die Putzfrau anfängt über Aktie zu reden, wird es Zeit auszusteigen, denn dann ist die Hausfrauen-Rally, auch Dienstmädchenhausse genannt in Gang.
Übrigens habe ich gerade entdeckt: das Real-Depot vom AKTIONÄR liegt seit Jahresanfang 20% im Plus, meines hat seit Jahresanfang sogar besser performt, obwohl ich kaum Bewegungen vornehme und keine Derivate verwende und schon gar nicht die Informationen habe und Zeit drein investieren wie es Der Aktionär sicher kann. Es kann sich also durchaus lohnen sich selbst über Unternehmen zu informieren und dann in Einzelaktien zu investieren.
Sowas sehen diese Leute nicht, die sehen Tesla als Hersteller von Elektroautos und glauben an eine groß Zukunft. Dabei gibt es immer noch ungelöste Probleme für Elektroautos und ob diese ohne staatlichen Zwang erfolgreich sein werden, wo sie bisher vor allem dort erfolgreich waren wo sie staatlich gefördert wurden, wird sich erst noch zeigen müssen, ebenso ob dieser Zwang in Form eines Verbots von Autos mit Verbrennungsmotoren dann wirklich kommt? Da gibt es also genug Risiken und ich denke der bisherige Erfolg von Tesla liegt daran, dass diese Autos teuer und exklusiv sind, man kann also perfekt einen Wohlstand und sein grünes Gewissen zeigen, während die meisten Kunden dann auch noch einen Zweitwagen haben dürften. Die Model 3 dürften sich vor allem nach dem Motto "Arme Leute kaufen gerne Dinge von denen sie glauben Reiche würde sie cool finden um andere zu beeindrucken" verkauft haben, die Model 3 müssen dann aber im Alltag als einziges Familienauto beweisen, also auch für die Urlaubsreise taugen. Es gibt auch da genug Enttäuschungspotential und dies würde sich dann auch auf den Aktienkurs von Tesla sowie auf politische Entscheidungen auswirken, denn kein Politiker wird ein Verbot von Autos Verbrennungsmotoren durchsetzen, wenn die Leute sich reihenweise über ihre E-Autos beschweren. Wäre damals bekannt wie hoch heute die EEG Umlage den Strompreis getrieben hat, wäre das Gesetz damals auch nie so durchgegangen.
Das soll nur mal ein Beispiel sein, ich will hier keine Aktientipps geben, aber dazu anregen die Dinge ein wenig zu hinterfragen und nicht auf alles anzuspringen was gerade in der Zeitung steht, da stand vor kurzem auch wie toll man mit Bitcoins hätte reich werden können und nun droht den Bitcoin Börsen in China das aus, wo bisher 90% des Bitcoin Handels abgewickelt wurden. Wenn etwas in der Zeitung bejubelt wird, dann ist der Zug meist schon abgefahren. Es gibt nicht umsonst den alten Spruch, wenn der Taxifahrer oder die Putzfrau anfängt über Aktie zu reden, wird es Zeit auszusteigen, denn dann ist die Hausfrauen-Rally, auch Dienstmädchenhausse genannt in Gang.
Ergänzung ()
Übrigens habe ich gerade entdeckt: das Real-Depot vom AKTIONÄR liegt seit Jahresanfang 20% im Plus, meines hat seit Jahresanfang sogar besser performt, obwohl ich kaum Bewegungen vornehme und keine Derivate verwende und schon gar nicht die Informationen habe und Zeit drein investieren wie es Der Aktionär sicher kann. Es kann sich also durchaus lohnen sich selbst über Unternehmen zu informieren und dann in Einzelaktien zu investieren.
M
Mustis
Gast
Also derzeit in Einzelaktien zu investieren ohne sich groß mit den Firmen vorab beschäftigt zu haben, halte ich vor grob fahrlässig. Der Dax steht sehr hoch, stand überhaupt nur einmal vorher höher, es ist anzunehmen, dass es bald wieder ein Stück bergab geht. Wer jetzt kauft, sollte sich sehr sicher sein, dass er grundsolide Papiere kauft, die dauerhaft auch wieder steigen werden. Tesla gehört definitiv nicht dazu. Warum, das hat Holt hinreichend begründet. Tesla ist derzeit ein absolutes Glücksspiel und es in keiner weise abzusehen, ob sie langfristig nicht erstmal wieder deutlich an Marktwert verlieren. Teslas Aktienwert ist nichts anderes als eine Wette. Sollte nur der Hauch eines Zweifels an den Versprechen aufkommen, stürzt der Kurs ab. Die meisten Aktieninhaber von Tesla dürften beim derzeitigen Kurs so oder so Gewinn machen, die Aktie abzustoßen bereitet also auch kaum Überwindung.
Kurz gesagt: Derzeit in Einzelaktion einzusteigen ist generell ein eher schlechter Zeitpunkt. Aber die Börse wäre nicht die Börse, wenn grade jetzt viele noch meinen, sich einzukaufen zu müssen, bar jeder Logik.
Kurz gesagt: Derzeit in Einzelaktion einzusteigen ist generell ein eher schlechter Zeitpunkt. Aber die Börse wäre nicht die Börse, wenn grade jetzt viele noch meinen, sich einzukaufen zu müssen, bar jeder Logik.
BridaX
Captain
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Gute Punkte. Sehe ich ähnlich, wobei ich mit dem Marktstart des Model 3 auf eine positiven Kursentwicklung spekulieren würde. Tesla wäre aber auch einer der letzten Firmen in der Liste - erst wenn bereits eine gewisse Risikostreuung vorliegt. Das hohe Risiko ist mir durchaus bewusst.
Zuletzt bearbeitet:
M
Mustis
Gast
Grade der Release des Model 3 wird nach Marktstart zu einem Kursverlust führen. Bis dahin kann man wetten und den Kurs treiben, mit Release des Produktes will man aber seine Gewinne abholen und es kommt in der Regel zu einer mehr oder minder großen Kurskorrektur, die die Spekulationen auf das neue Produkt aus dem Kurs entfernen. Ob es langfristig ein Erfolg wird hängt grade bei Tesla davon ab, was mit ihren enormen Verlusten geschieht und ihren Schulden. Tesla kann keinesfalls dauerhaft so weiter Wirtschaften, irgendwann (und der Zeitpunkt dafür rückt immer näher) muss man in die Gewinnzone und Schulden abbauen. Tesla kann nicht ewig jeden neuen Release mit neuen Schulden sich erkaufen. Bis jetzt ist der Aktienwert primär eine Wette darauf, dass Tesla sein Know How und seine Investitionen auch in Gewinn umwandeln kann. Den wirklich Wert ist das Unternehmen es derzeit nicht, wenn man Schulden und die Verluste dagegen rechnet.
Eben, das würde ich auch erwarte und es gleicht sehr der Situation bei AMD, dort war der große Kursanstieg im letzten Jahr, die Produkte auf denen die Hoffnungen ruhen erschienen aber erst ab März mit RYZEN und dann kamen EPYC und VEGA, da hat sich der Kurs aber eher noch unten oder seitwärts bewegt, liegen aber immer noch unter den Höchstständen vom Februar, also aus der Zeit kurz vor dem Erscheinen des ersten neuen Produktes auf dem Markt.Mustis schrieb:Grade der Release des Model 3 wird nach Marktstart zu einem Kursverlust führen.
Der Unterschied ist, dass bei AMD die Hoffnung recht realistisch ist, dass die Firma nun wieder in die Gewinnzone zurückkehren kann. Ob und wann das Model 3 dazu führt das Tesla Gewinne macht, ist gar nicht absehbar und die Konkurrenz wird immer stärker. Die klassischen Autobauer, die im Gegensatz zu Tesla das Know-How, die Zulieferkette und die Fabriken für die Massenfertigung haben und dies auch noch weltweit verteilt um für die jeweiligen Märkte vor Ort fertigen um so Importzölle vermeiden zu können, schwenken auch immer mehr auf Elektroautos um.
Eben, es ist auch gar nicht selten, dass die Pioniere die einen neuen Markt erst erfinden oder groß machen, am Ende gar nicht überleben. Atari hat die Spielkonsolen groß gemacht, Commodore mit dem C64 den Heimcomputer der 80er Jahre geschaffen und beide Firmen sind längst Geschichte, ohne das iPhone wäre es Apple vermutlich auch schon und selbst bei den Smartphones die sie selbst erfunden haben, ist Apple nur noch der drittgrößte Anbieter.Mustis schrieb:Ob es langfristig ein Erfolg wird hängt grade bei Tesla davon ab, was mit ihren enormen Verlusten geschieht und ihren Schulden. Tesla kann keinesfalls dauerhaft so weiter Wirtschaften, irgendwann (und der Zeitpunkt dafür rückt immer näher) muss man in die Gewinnzone und Schulden abbauen.
Ein Pionier zu sein ist also keine Garantie für den langfristigen Erfolg und das Überleben!
Joa, bei Tesla bin ich auch skeptisch. Manche sehen hier ja das neue Apple.
Aber Apple hatte damals mit dem iPhone auf einen Schlag ein Produkt auf den Markt gebracht, das ALLE haben wollten, das noch KEIN anderer Hersteller hatte und was obendrein noch günstiger zu produzieren war (jeder andere Hersteller musste viele verschiedene Modelle produzieren, um den Kundenwünschen gerecht zu werden).
Deswegen kommt Tesla für mich als langfristige Investition eigentlich nicht in Frage. Zumindest beim aktuellen Preis.
Aber Apple hatte damals mit dem iPhone auf einen Schlag ein Produkt auf den Markt gebracht, das ALLE haben wollten, das noch KEIN anderer Hersteller hatte und was obendrein noch günstiger zu produzieren war (jeder andere Hersteller musste viele verschiedene Modelle produzieren, um den Kundenwünschen gerecht zu werden).
Deswegen kommt Tesla für mich als langfristige Investition eigentlich nicht in Frage. Zumindest beim aktuellen Preis.
ich sitze gerade an meiner masterarbeit und arbeite dort auch mit aktienkursen. gibt es irgendwelche prozentzahlen die eine aktie auf und ab schwanken kann ohne das es relevant ist oder ist das alles komplexer bzgl. der schwankungen und relevanz?
M
Mustis
Gast
Ähm, ganz ehrlich, wenn du deine MAsterarbeit schreibst und das nicht selbst beantworten kannst... Oo
Davon wird es in der Regel nicht gern gesehen, wenn man hier Dinge fragt, die in Eigenleistung erbracht werden sollen
Davon wird es in der Regel nicht gern gesehen, wenn man hier Dinge fragt, die in Eigenleistung erbracht werden sollen
ich habe bisher 0 berührung mit dem thema aktien und bwl gehabt. es geht ja mehr richtung informatik was meine masterarbeit betrifft. habe schon einen bekannten gefragt, der hatte gemeint sowas in der art gibt es nicht, weil das von aktie zu aktie unterschiedlich ist.
BridaX
Captain
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Verstehe die Frage auch nicht so recht. Der Aktienkurs richtet sich nach Kauf und Verkauf. Ob die Aktie nun im Wert steigt (Leute Kaufen Aktien) oder im Wert fällt (Leute verkaufen Aktien) - Die Relevanz legst du fest, die "Schwankung" der Markt.
Nein, in beiden Fällen werden Aktien sowohl gekauft als auch verkauft, denn ein Kurs entsteht ja immer erst, wenn ein Geschäft zustande kommt, also jemand Aktien an eine anderen verkauft, der diese zu dem Preis kauft. Ist der Preis zu dem sich zwei auf ein Geschäft einigen höher als der beim letzten Geschäft welches zuvor abgeschlossen wurde, steigt die Aktie und ist er geringer, fällt sie. Bei Betrachtungen auf Schlusskursbasis werden dann die Preise der jeweils letzten geschlossenen Geschäfte vor Börsenschluss betrachtet, bei Betrachtung auf Jahressicht die letzten des Jahres etc.BridaX schrieb:Ob die Aktie nun im Wert steigt (Leute Kaufen Aktien) oder im Wert fällt (Leute verkaufen Aktien)
nik_, es gibt Leute die den Wirtschaftswissenschaften des Wissenschftliche absprechen und diese eher wie Religion betrachten, was auch nicht so ganz von der Hand zu weisen ist. Warum schauen sich Charttechniker z.B. die 200 Tage Linie an? Warum nicht die 202 oder 190Tage Linie? Aber dies hat letztlich den Charakter einer selbsterfüllenden Prophezeiung, denn wenn genug Leute beim Betrachten der Charts und Anlegen der Linien durch Anwendung der gleichen Regeln zum selben Ergebnis kommen, werden sie gleich handeln und wenn viele eine Aktie kaufen weil sie glauben das sie steigen wird, dann wird sie steigen und wenn viele sie Verkaufen weil sie erwarten das sie fällt, fällt sie dadurch dann auch.
Ab welcher prozentualen Schwankung etwas für was auch relevant ist, muss man also in der Bibel des jeweiligen Propheten nachlesen, der die Regel fürs Anlegen der Gerade an zackigen Linie und deren Interpretation, aufgestellt hat.
BridaX
Captain
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Aber trotzdem ist es doch eine Frage von Kauf- und Verkaufsanfragen. Wollen viele Menschen die selbe Aktie kaufen, überbietet man sich stetig im preis um ein Geschäft abzuwickeln - Die Aktie steigt. Versuchen viele Menschen die selbe Aktie zu verkaufen, unterbietet man sich im Preis - die Aktie fällt.
Ich handel seit 4 Jahren im Steam-Markt mit Gegenständen, kann man von halten was man will, aber der Markt funktioniert ähnlich.
Aber hau mir ruhig auf den Kopf, wenn ich total falsch liege.
Ich handel seit 4 Jahren im Steam-Markt mit Gegenständen, kann man von halten was man will, aber der Markt funktioniert ähnlich.
Aber hau mir ruhig auf den Kopf, wenn ich total falsch liege.
Zuletzt bearbeitet:
Holt wollte wohl sagen, dass immer beides geschieht. Die Aussage die Aktie steigt, wenn Leute sie kaufen bzw. fällt wenn sie verkaufen ist schwammig, denn ein Kauf impliziert einen Verkauf bzw. umgekehrt.
Ob eine Aktie steigt oder fällt hängt davon ab wie viel Geld für Kauf/Verkauf aufgewendet wurde. Somit ist auch die Anzahl der Kaufanfragen eigentlich irrelevant, sofern niemand einen höheren Preis bietet.
Ob eine Aktie steigt oder fällt hängt davon ab wie viel Geld für Kauf/Verkauf aufgewendet wurde. Somit ist auch die Anzahl der Kaufanfragen eigentlich irrelevant, sofern niemand einen höheren Preis bietet.
John Bello
Lieutenant
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Grob gesagt:
Preis steigt wenn Market Buy Orders > Limit Sell Order.
Beispiel: 1000 Market Buy Orders, aktueller Preis ist 49,99€
Auf 50€ 50,01€ 50,02€ 50,03€ und 50,04€liegen jeweils 200 Limit Sell Orders.
In dem Beispiel werden dann die 5 Preislevel durch die 1000Market Buy weggehauen und auf die 50,04 stellt sich jetzt jemand mit einem Buy Limit hin, dann ist der aktuelle Kurs auf Bidseite 50,04€.
Preis steigt wenn Market Buy Orders > Limit Sell Order.
Beispiel: 1000 Market Buy Orders, aktueller Preis ist 49,99€
Auf 50€ 50,01€ 50,02€ 50,03€ und 50,04€liegen jeweils 200 Limit Sell Orders.
In dem Beispiel werden dann die 5 Preislevel durch die 1000Market Buy weggehauen und auf die 50,04 stellt sich jetzt jemand mit einem Buy Limit hin, dann ist der aktuelle Kurs auf Bidseite 50,04€.
BridaX
Captain
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1:1 wie im Steam-Market - so habe ich es für mich auch verstanden, leider unglimpflich formuliert ^^
Hier läuft alles mit Market Buy Orders und (Limit) Sell Orders.
Hier läuft alles mit Market Buy Orders und (Limit) Sell Orders.
Zuletzt bearbeitet:
Das nenne ich mal eine ordentliche Performance! Mit welchen Wertpapieren hast du das hinbekommen?Holt schrieb:niqlas, hast Du eigentlich inzwischen investiert und wenn ja in was? Der Thread wurde am 06.01.2016 gestartet, mein Depot hat seitdem rund 42% Performance gemacht, die vor allem durch die Kursgewinne entstanden ist.
Ich habe im Februar 2017 einen fünfstelligen Betrag in den ISHARES MSCI WORLD UCITS ETF - USD DIS investiert (WKN: A0HGV0 / ISIN: IE00B0M62Q58 ), siehe z.B. hier: https://www.comdirect.de/inf/aktien/detail/uebersicht.html?ID_NOTATION=114715786&ISIN=IE00B0M62Q58 .
Obwohl der MSCI World Index seit Monaten von Allzeithoch zu Allzeithoch klettert (Vergleich https://www.comdirect.de/inf/indizes/detail/uebersicht.html?ID_INSTRUMENT=11317999 ), habe ich seit Februar bis jetzt leider Verlust gemacht, weil der USD im Vergleich zum EUR an Wert verloren hat und der Wertverlust des US-Dollars stärker ist als Wertzuwachs durch den Index selbst.
nik_ schrieb:gibt es irgendwelche prozentzahlen die eine aktie auf und ab schwanken kann ohne das es relevant ist oder ist das alles komplexer bzgl. der schwankungen und relevanz?
Ich formuliere die Frage mal etwas verständlicher.feynman schrieb:Was isn das überhaupt für ne Frage?
"Gibt es ein gewisses Maß an Volatilität, dass so gering ist, dass man es nicht beachten braucht?"
"Gibt es eine Schwankungsbreite, die normal ist, sodass man sie ignorieren kann?"
Beispielhafte Beschreibung:
An einem Strand an einem Meer laufen rund um die Uhr Wellen auf. Je nachdem, aus welcher Richtung der Wind kommt (und noch andere Umstände), sind die Wellen mal höher oder niedriger. Eine Wellenhöhe von 30cm ist genauso normal wie eine Wellenhöhe von von 1,5m. Doch ab einer gewissen Wellenhöhe wird das Maß der Normalität überschritten und man spricht von ungewöhnlich hohen Wellen, z.B. bei einem Tsunami. Die Frage von Nik bezieht sich darauf, wo nun bei der Volatilität die Schwelle von "normal" zu "außergewöhnlich volatil" liegt.
Zuletzt bearbeitet:
BridaX
Captain
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Ich würde behaupten, dass jeder persönlich diese Schwelle für sich setzten muss. Einen festen Richt- bzw. Grenzwert gibt es mMn nicht - dieser ist Subjektiv.
___
Den MSCI WORLD sehe ich auch eher als sichere langfristige Investition für die Altersvorsorge.
Hier kommt es mit Thesaurierung, über die Jahre, zu einem "Zinseszins" Effekt.
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Den MSCI WORLD sehe ich auch eher als sichere langfristige Investition für die Altersvorsorge.
Hier kommt es mit Thesaurierung, über die Jahre, zu einem "Zinseszins" Effekt.
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