Virtual DualBIOS

wupi

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Vielleicht kann mir wer erklären wie das Virtual DualBIOS genau funktionieren soll.
Ich habe hier ein Gigabyte P35-DS3 und das hat diese Funktion, die aber im Handbuch nicht beschrieben wird.
Im Internet hab ich was gelesen in Richtung, das Board Prüft die Checksumme und wenn die nicht richtig ist wird das BIOS wiederhergestellt.

http://www.bios-info.de/4p92x846/isidbios.htm

Diese Beschreibung hab ich auch gefunden, bringt mich aber nicht weiter weil das Board keine 2 BIOS bausteine hat.
Auch hab ich gelesen, das man von der Motherboard CD booten soll dann wird das BIOS wiederhergestellt.
Bei mir wird da allerdings XpressRecovery gestartet. :(
 
Brauchst Du es denn?
 
Die Frage stellt sich garnicht. Ich will nur wissen wie es funktioniert.
 
Hab gerade mal den Support von Gigabyte kontaktiert, mal schauen ob eine Antwort kommt.
 
Das hört sich echt irre, die scheinen ne virtuelle Kopie unsichtbar auf die Festplatte zu legen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin mir fast sicher, dass ich gelesen habe, dass die Technik nicht immer schützt, weil es eben virtuell ist und einige Bereiche nur durch einen weiteren Chip ersetzt werden können, genau weiß ich jedoch nicht Bescheid.
 
SystemPro2007 schrieb:
Das hört sich echt irre, die scheinen ne virtuelle Kopie unsichtbar auf die Festplatte zu legen.

Richtig. Und unsichtbar ist relativ. Die Kopie landet in der ersten Spur hinter dem MBR. "Normalerweise" wird die erste Spur nur vom MBR ganz vorn genutzt, der Rest bleibt frei. Das muß aber nicht zwingend so sein. Mittlerweile streiten sich allerhand windige Trojaner^WProgramme um diesen "versteckten" Platz unserer Festplatten. So schreibt z.B. auch diverse Adobe-Software wie Photoshop seine Aktivierungsinfos da rein, womit sie selbst ein einfaches Neuformatieren der Platte unter DOS/Windows überleben. Einfach nur krank. Dieses Virtual DualBIOS ist jedenfalls Schrott.

Da sind andere BIOS-Recovery-Methoden weit besser, z.B. das Nachladen eines neuen BIOS aus einer Datei von Floppy/USB flash drive/Platte aus dem BIOS-Bootblock heraus, wenn die Überprüfung des restlichen BIOS auf dem Board fehlschlägt. Das haben eigentlich sowohl AMI- als auch Award-BIOSe eingebaut. Bei Asus (AMI-Bios) wird es "Crashfree BIOS" genannt. Bei Gigabyte (Award-BIOS) weiß ich grad nicht, ob es da auch sowas gibt. Ich denke schon.
 
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Wobei ich noch NIE ein funktionierendes "Crashfree BIOS" erlebt habe.
Gescheiterte wohl schon ein Dutzend.
 
Wenn de das Bios zerflashst, dann fast sicher auch denn Bootblock, den Teil der die Kopie
von der Platte zurückflashen soll! Spreche aus erfahrung...
so long
N
 
Richtig. Und unsichtbar ist relativ. Die Kopie landet in der ersten Spur hinter dem MBR. "Normalerweise" wird die erste Spur nur vom MBR ganz vorn genutzt, der Rest bleibt frei. Das muß aber nicht zwingend so sein. Mittlerweile streiten sich allerhand windige Trojaner^WProgramme um diesen "versteckten" Platz unserer Festplatten. So schreibt z.B. auch diverse Adobe-Software wie Photoshop seine Aktivierungsinfos da rein, womit sie selbst ein einfaches Neuformatieren der Platte unter DOS/Windows überleben. Einfach nur krank. Dieses Virtual DualBIOS ist jedenfalls Schrott.

Da sind andere BIOS-Recovery-Methoden weit besser, z.B. das Nachladen eines neuen BIOS aus einer Datei von Floppy/USB flash drive/Platte aus dem BIOS-Bootblock heraus, wenn die Überprüfung des restlichen BIOS auf dem Board fehlschlägt. Das haben eigentlich sowohl AMI- als auch Award-BIOSe eingebaut. Bei Asus (AMI-Bios) wird es "Crashfree BIOS" genannt. Bei Gigabyte (Award-BIOS) weiß ich grad nicht, ob es da auch sowas gibt. Ich denke schon.
Ja echt übel, jetzt streiten sich schon die Viren, um den HPA Bereich, hilft Killdisk gegen diesen fiesen Tarnangriff? (egal ob von Boards, Adobe oder Viren.. finde es schon frech, wenn der User das nicht kontrollieren kann)
PS: Jetzt kriege ich noch mehr Abneigung gegen Adobe, diese Fieslinge.

Wenn de das Bios zerflashst, dann fast sicher auch denn Bootblock, den Teil der die Kopie
von der Platte zurückflashen soll! Spreche aus erfahrung...
Genau und wenn der Bootblock im Eimer ist kannst du den Zugriff auf die Floppy vergessen und must FreeDos mit Bios auf Boot CD brennen.
 
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Nick.Name schrieb:
Wenn de das Bios zerflashst, dann fast sicher auch denn Bootblock
Eben nicht. Das ist ja gerade der Witz an der Sache. Bios-Updates funktionieren sinnvollerweise so:
1. Booblock gar nicht anfassen, Rest mit neuem BIOS überschreiben
2. Rest überprüfen
3. eventuell Bootblock erneuern

In aller Regel kann man Schritt 3 komplett weglassen. (awdflash /Sb bzw. afudos /p oder /k)

Der Bootblock ist nur kaputtbar, wenn mitten in Schritt 3 etwas schief geht, was extrem unwahrscheinlich ist, nachdem das Erneuern des großen "Rest"-BIOS erfolgreich verlief. Fehler in jedem anderen Moment als mitten in Schritt 3 sind egal, also reparierbar. Problem ist viel eher, daß die meisten Leute keine Ahnung haben, wie sie ein abgesehen vom Bootblock geschrottetes BIOS erneuern. Das liegt mMn vor allem an der unvollständigen Beschreibung in vielen Mainboard-Handbüchern.

SystemPro2007 schrieb:
Genau und wenn der Bootblock im Eimer ist kannst du den Zugriff auf die Floppy vergessen und must FreeDos mit Bios auf Boot CD brennen.
Und was soll das bringen? Mit geschrottetem BIOS-Bootblock startet der Rechner gar nicht - weder von Floppy noch von CD noch von sonstwas. Da funktioniert nichtmal mehr die Speichererkennung, welche Vorbedingung für alles weitere ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
hi mensch,
vielleicht kannst du mir weiterhelfen.
bin seit paar monaten wieder auf nem dual-vsta unterwegs,
weils meinem ds3 das bios zerrissen hat.
war mir recht sicher, daß der bootblock zerstört ist, da der rechner nicht weiter als bis zur meldung
"award bootblock searching for bios image" (oder so ähnlich kommt).
hab alles mögliche probiert, sogar ne frische platte bei nem kollegen mit gleichem board eingebaut,
um ein neues vbios drauf zu kriegen. mit der methode konnte ich das bios bei nem weiteren kumpel
retten-bei mir nicht. bei ihm lief nach der "searching..."-meldung der cursor jedoch immer blinkend über den bildschirm. bei mir kommt noch die meldung, passiert garnichts mehr (hab den rechner über nacht angelassen).
ach ja, hab 6 bios-versionen übersprungen, erhöht daß die wahrscheinlichkeit, daß der bootblock
mit ersetzt wird?
auch wenns das board für 30 euro in der bucht gibt, würd nochmal probieren, falls du nen tip hast.
danke
n
 
1. Booblock gar nicht anfassen, Rest mit neuem BIOS überschreiben
Und was soll das bringen? Mit geschrottetem BIOS-Bootblock startet der Rechner gar nicht - weder von Floppy noch von CD noch von sonstwas. Da funktioniert nichtmal mehr die Speichererkennung, welche Vorbedingung für alles weitere ist.
Hm, ich meinte den allerersten Bereich, der ist bei mir kaputt auf einem System, deshalb kann der Rechner keine Floppy mehr erkennen. Der erste Block, der bei manchen Bios-Flashs außer acht gelassen wird.

Übrigens wie macht sich das Dualbios bei Gigabyte bemerkbar?
In der Biosanleitung wird das gar nicht erwähnt, geschweige denn steht es auf der Verpackung.
Doch nur ein Werbegag?

weils meinem ds3 das bios zerrissen hat.
Wie hast du geflasht? Floppy, USB, CD oder Internet(Windows)?
 
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Hab von Floppy geflasht.
mit der gleichen diskette,
mit der ich zwei Tage vorher
beim kumpel erfolgreich geflasht hab.
noch ideen?
n
 
Mir ist was krasses beim Übertakten passiert, Bios wollt nit mehr vom alten MSI K8, bios reset 100x gedrückt, nix, das war echt neu, vorher noch nie passiert, dann die Batterie rausgenommen, neue rein,
dann gings wieder. Bios ist eine sensible Geschichte, gut, dass Gigabyte auto-oc hat, echt sinnvoll.
Übrigens echtes Dual-Bios könnt ihr ganz einfach prüfen mit crystal cpuid. Ist das Bios > 512 habt ihr Dualbios und kein Virtual Dual.
 
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