VMWare Fusion - Windows 10 startet nicht

URI3L

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Hallo liebe Community,

ich benutze ein MacBook Pro (2015) und habe auf einer externen SSD mit dem Tool WinToUSB Windows 10 Home X64 installiert. Dieses OS boote ich dann per UEFI mit gedrückter „ALT“-Taste. Funktioniert ohne Probleme. Jetzt habe ich versucht dieses Windows 10 in VMWare Fusion zu Importieren. Da VMWare nicht mit VHD-Dateien umgehen kann, habe ich das Windows-Tool „Starwind V2V“ Converter benutzt. Dieses hat mir zwei Dateien erstellt (*.vmdk und *_flat.vmdk).

Jetzt stehe ich vor dem Problem, dass VMWare diese Virtuelle Festplatte zwar zu einer VM hinzufügen aber nicht von dieser booten kann. Wenn ich in den Einstellungen der VM UEFI-Boot einstelle, kommt bei SCSI-0 die Meldung „No Media“. Wenn ich von “EFI“ auf „älteres BIOS“ wechsle, kommt nach dem Boot-Logo nur ein blinkender Unterstrich.

Entweder hat der V2V Converter die VHD-Datei nicht korrekt konvertiert, oder ich habe die vmdk-Datei nicht korrekt in die VM importiert (SCSI).

Habe schon versucht viele Suchergebnisse umzusetzen (Bsp. P2V statt V2V; benutzerdefinierte VM erstellt und dann die virtuelle Festplatte gewechselt, etc.). Immer mit dem gleichen Ergebnis: „No Media“ bzw. ein blinkender Unterstrich...

Vielen Dank vorab

Gruß
Heiko Schnabel
 
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Du brauchst eine P2V Konvertierung. Diese passt die Systemtreiber deiner Windows-Installation an, sodass diese VMware kompatibel sind. Am besten du fährst Windows an einem separaten PC im Netzwerk hoch. Danach mit dem Vmware Standalone konverter direkt zu VMware Fusion konvertieren.

Persönlich habe ich bisher nur ESXI Server oder Vmware VCSA als Ziel gehabt. Falls ein direkter Import zu VMware Fusion nicht möglich ist, kannst du auch erstmal alles in einen Ordner speichern und dann manuell in Fusion einbinden.

Der Standalone Konverter entfernt störende Treiber, wandelt alles in eine vmdk um, und legt die virtuelle Hardware fest.

<<< Beispielbild >>>

1590757376155.png


PS: Falls du Windows auf einem MAC parallel laufen lassen willst: Dafür gibts das hier -> https://www.parallels.com/de/products/desktop/
 
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Hi Simanova,

Vielen Dank für deine Antwort. In den ersten paar Versuchen habe ich eine V2V Konvertierung versucht. Dann habe ich die VHD direkt per EFI gebootet und habe von diesem Windows mit dem Starwind Converter eine P2V Konvertierung durch. Da ist das gleiche Problem. Meinst du, dass eine P2V Konvertierung mit dem VMWare vCenter Converter besser geht?

PS: Ein Parallelbetrieb ist auch mit VMWare Fusion möglich.

Vielen Dank

Gruß
Heiko
 
Hallo. Mal ein kleines Update zu meinem Problem. Gleich vorne weg: Das Problem besteht immernoch.

Habe mir den VMWare vCenter Converter Standalone runtergeladen und direkt in dem Windows Home eine P2V Konvertierung gestartet. Leider habe ich (egal mit welcher Einstellung) immer bei 98% folgenden Fehler:

“unable to update bcd on the destination machines system volume“

Somit habe ich es nochmal mit dem Starwind Converter probiert. Der konvertiert fehlerfrei.

Aber ich bekomme es nicht hin, dass ich die vmdk Dateien so in eine VM packe, dass diese bootet. Nach der Konvertierung habe ich (s.o.) zwei Dateien. Eine .vmdk und eine *-flat.vmdk. Recherchen meinerseits ergaben, dass die kleine *.vmdk lediglich eine Art „Pointer“-Datei ist (zu öffnen mit dem Editor; dort sind nur Informationen zu der eigentlichen Festplatte vorhanden). Und bei der großen Datei (.vmdk) handelt es sich um die eigentliche Festplatte. Ich kann aber nur die kleine *-flat.vmdk in eine VM einbinden (-> bootet nicht).
Also habe ich einen anderen Tip verfolgt: Habe eine VM mit exakt der gleichen Festplattengröße erstellt und anschließend die neue vmdk durch die P2V-konvertierte vmdk ersetzt. Auch ohne Erfolg.

Kann doch nicht so schwer sein aus einem lauffähigen Windows eine VM zu erstellen.

Kann es evtl. daran liegen, dass das Programm Win2USB zwei Partitionen (Boot- und Systempartition) erstellt hat und dadurch die Konvertierung nicht korrekt durchgeführt werden kann?

Ich bin für jede Hilfe dankbar...
 
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