VMWare und irgendein Unix/Linux

N.o.L.i.m.i.t.

Lieutenant
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Hallo zusammen

hab mir kürzlich die neueste VMWare gekauft und will jetzt mal in meiner XP-Kiste auch ein Unix ausprobieren. Da ich unter VMWare auf einem PC kein AIX installieren kann (mit dem arbeite ich beruflich seit Jahren) und ich mir auch keine RS/6000 kaufen will eben dieser Weg
Ich würde mal so vorgehen:

VMWare unter XP installieren mit allen Definitionen (virt. Drives usw.) oder macht man das später bei der UNIX/Linux-Installation ?
VMWare starten und unter VMWare Unix/Linux installieren, oder ?
Dann läuft ja irgendwann ein Unix/Linux unter VMWare ?

Welches Unix/Linux ist am besten geeignet (bin gerade am Download von Ubuntu) - ist das ok ?

Ich gehe davon aus, daß meine aktuelle XP-Installation von einer "virtuellen" Unix/Linux-Installation überhaupt nicht beeinflußt wird, oder etwa doch ?

Danke für alle Hinweise
Friedhelm
 
Zuletzt bearbeitet: (Nachtrag)
VMWare ist ein Programm, das einen komplette Rechner simuliert. Du installierst VMWare ganz normal wie jedes andere Programm auch.
Wenn du es danach startest, dann hast du quasi einen komplett neuen Rechner mit Bios, aber ohne Betriebssystem.
Jetzt benötigst du eine Linux-CD, wie z. B. die Ubuntu-CD. Diese legst du in dein CD-Rom-Laufwerk ein und startest deine neue virtuelle Maschine unter VMWare. Diese bootet dann vom CD-Rom und du kannst das neue Linux installieren.
(K)Ubuntu ist meiner Meinung nach sehr gut dafür geeignet. Aber es funktioniert theoretisch auch jedes andere Linux.

Dein Rechner wird dadurch nicht beeinträchtigt, außer natürlich im Rahmen der natürlichen Gegebenheiten der Emulation eines kompletten Rechners, sprich: während VMWare läuft, verbraucht es natürlich Rechenleistung. Dein Rechner wird also entsprechend etwas langsamer laufen, je nach Beanspruchung durch das Linux. Aber schaden wird es deinem Rechner auf keinen Fall.
 
Hi!
Welches Linux am besten geeignet ist kann man nicht sagen. Jeder findet ein anderes gut.
Ich hab selber Ubuntu und bin damit total zufrieden (nachdem ich etliche andere Distributionen ausprobiert habe).
Sollte auch in der VMware funktionieren. Ein Freund von mir hat es letztens auch in seiner VMware installiert und hat ohne Probleme funktioniert.
Falls es doch Probleme geben sollte kannst du mal auf die VMware seite schauen, da gibts schon VMware Images für RedHat und Suse.

Beeinflussen tut das virituelle Linux deine XP Installation nicht. Selbst wenn die virituelle Installation abstürtzt oder einen Virus etc. bekomment sollte (was unter Linux eh ziemlich unwarscheinlich ist) bekommt dein Gastsystem davon nichts mit.

MfG Stefan
 
...danke erst mal.
Scheint ja auch nicht komplexer zu sein, als die Installation einer massiv-parallelen p595 :evillol:
Mal sehen, ob ich das hinkriege ...:o
 
Ich habe atm Kubuntu 5.10 auf meiner VMWare... hab von einem *.iso Image gebootet, geht gut ab, allerdings sehr hohe Systemauslastung, DualCore ist hier sehr nützlich!
Im Vergleich zu MS Virtual PC kann VMWare mehrere COres nutzen und als Smankerl kann man sogar ein DualCore sys simulieren!
 
... na, woll'n mal sehen, Installation Ubuntu läuft - sieht recht gut aus und geht auch recht flott
Hab mal 25GB für die virt. Platte reservieren lassen, sollte reichen und hab der VM 1 GB RAM gegeben - sollte wohl auch reichen.
 
... VMWare mit Ubuntu läuft jetzt prima und auch in akzeptabler Geschwindigkeit.
Doch schon taucht die erste Hürde auf:

Wie bringe ich Files von der Windowskiste auf die VMWare ?

Habe in VMWare die Shared Folders aktiviert, aber irgendwie klappt das nicht...

Weiß jemand Rat ?

Danke
 
für dinge wie shared folders müssen die vmware tools im gast system installiert sein. allerdings gabs früher shared folders nur für windows - ich bin da aber schon länger nichtmehr auf dem laufenden.

am einfachsten gehts per windows freigabe übers netzwerk. entweder du probierst mit smbmount(man! ;)) rum oder versuchst es mit dem dateimanager deines DEs. mit konquerer ist das eigentlich ganz einfach(istr irgendwo in der leiste links zu finden, unter netzwerk oder so ähnlich, hab gerade kein linux vor mir ;)), ich nehme mal an das nautilus das auch kann, hab aber keine ahnung wo das da is.
 
Also ich habe es immer über ftp gemacht. Also im Linux den proftpd starten (gegebenenfalls halt vorher installieren) und dann unter Windows z. B. mit Filezilla dort eingeloggt.
Schnell und unkompliziert.
 

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