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Vorladung im Ermittlungsverfahren wegen des Verdacht des Warenkreditbetrugs
keine ahnung, nur ich weiß aus persönlicher erfahrung dass sich das blatt auch gegen einen wenden kann, deshalb immer auf nummer sicher gehn. und fragen kostet wie gesagt nix!
so wie von ihm beschrieben scheint es ja eindeutig zu sein, wenn er damit nix zu tun hat dann isses vllt auch schnuppe...
Ich war inzwischen auf der Polizeiwache und hatte mehr oder weniger Akteneinsicht Zumindest lag die Akte offen und ich konnte kopfüber lesen um was es sich grob handelt und welcher Händler betroffen ist.
Der Beamte wollte Täterwissen aus mir heraus kitzeln. Das hat er geschickt versucht. Ich weiß letztlich noch immer nicht, was der Hausmeister erzählt hat. Jedenfalls gab ich zu Protokoll, dass ich dazu nichts zu sagen habe. Ich wisse von nichts. Die üblichen Fragen habe ich natürlich noch beantwortet.
Letztlich wollte er noch meine Einschätzung zur Sache haben. Ich sagte, dass vermutlich der Hausmeister selbst das Paket genommen hat, wissen würde ich das aber nicht.
Na ja, so wie es aussieht wird aber der Hausmeister dafür trotzdem nicht haften müssen obwohl er unterschrieben hat. Wie ich das jetzt verstanden habe, wird die Versicherung des Händlers einspringen. Ist wohl billiger den Schaden in Kauf zu nehmen, als das System sicher zu gestalten, kennt man ja bei den Kreditkarten.
Ich werde mir wohl so eine Packstationskarte holen oder künftig per Nachnahme bestellen, sicher ist sicher!
Ich persönlich wäre gar nicht erst hingegangen. Ist ja keine Pflichtveranstaltung, wie Du schon im Eingangspost geschrieben hast. Das man allerdings versuchen würde, Dir Sachen zu entlocken, mit denen Du Dich vermeindlicherweise selbst überführen könntest, war so sicher wie das Amen in der Kirche. Ganz egal, ob Du das Paket genommen hast, oder nicht. Sobald erstmal in mehrere Richtungen ermittelt wird, können selbst die harmlosesten Dinge, die man einfach oft nur so dahinsagt, gegen Dich verwendet werden. So ist sie, unsere Polizei. Genau deshalb hat man eine Rechtsschutzversicherung und geht zum Anwalt - allerdings erst wenn der Staatsanwalt zum Stelldichein lädt. Das wiederum ist nämlich eine Pflichtveranstaltung.
hatte ich noch vergessen zu erwähnen, ich habe zuvor noch mit nem Freund gesprochen, der ist Jurist und hat mir geraten zur Polizei zu gehen und mich nur zur Sache zu äußern. Natürlich hätte ich da nicht hin müssen, aber dann hätte mich wohl ziemlich sicher der Staatsanwalt geladen. So hab ich es hinter mir.
Zu 99,9% hat sich die Sache für mich erledigt. Das System funktioniert i.d.R.. Ist natürlich scheisse, wenn es nicht funktioniert. Hätte ich aber das Gefühl gehabt, dass sie mir was anhängen können, wäre ich nicht hin und dann ggf. mit Anwalt zum Staatsanwalt.
Was mein Kumpel noch meinte, es sei besser von der Polizei befragt zu werden, weil die sich relativ dämlich anstellen (aus juristischer Sicht). So ein Staatsanwalt macht das womöglich noch geschickter.
Wie auch immer, am Besten man hat nichts mit Polizei und Staatsanwaltschaft zu tun.
Allgemein muss ich sagen, dass mich teils etwas schockiert, wie wenig Vertrauen einige in unser Rechtssystem haben. Nach den vorliegenden Aussagen ging es um gewöhnliches Paket mit zugehörigem Wert und nicht um Mord und Totschlag.