News VW ID.7: Weltpremiere der Elektro-Limousine mit 700 km Reichweite

getexact schrieb:
Glaub mir als Familienvater hast du weit weniger Zeit, als ein Singlehaushalt, der sein E-Auto irgendwo laden kann, weil er anscheinend zu viel Zeit hat.

Was ich sagen will: Die Lebensrealität da draußen ist so komplex und vielschichtig, dass dieses Ladenetz, wie es aktuell aufgestellt ist, nur eine kleine Gruppe an Menschen aktuell zufriedenstellen kann...

Also das ist jetzt ein schein Argument, als Familien hast du durchweg mehr Stopps als Single. Kind muss man pullern, Kind hat Hunger….Frau muss mal pullern.

Zudem sollte man immer Pausen einplanen leider leiden die meisten Autofahrer an Selbstüberschätzung und glauben Müdigkeit mit Erfahrung auszugleichen……
 
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DerRico schrieb:
Nein. Degradation ist kein Thema bei aktuellen E-Autos, sagen die Entwickler und Studien bestätigen das. Die Regelgarantie ist schon signifikant länger als die von Dir genannten sechs Jahre (Mercedes und Toyota geben zum Beispiel 10 Jahre Garantie, Toyota bis 1.000.000km). Von der Fahrleistung kriegst Du heute schon einen Akku nicht klein als Normalbürger und wenn doch, hat er länger gehalten als jedes Verbrennergetriebe, Turbolader, Zylinderkopfdichtung...
Beim Kauf machen die Hersteller gerne große Sprüche... auf dem Papier geht alles, oder diverse Labor tests und Hochrechnungen.

Und ein Turbolader z.b. kostet weit weniger wie ein neuer Akku falls dieser mal kaputt gehen sollte.
Auch ein bekannter hat mit seinem Plug in hybrid nach 3 Jahren schon probleme mit dem akku.

Ich kenne es z.b. vom E-Bike, da hieß es auch ja 1000 lade zyklen und lange lebensdauer des akkus.
Jetzt hat der akku nicht mehr seine voll leistung und hat ca 300 ladezyklen, (Wurde im winter ausgebaut und im frost sicheren keller gelagert) der hersteller redet sich raus und man muss für 800€ einen neuen Akku selbst kaufen....

Wie sich vor allem die Lebensdauer auf das alter auswirkt wird man erst in ein paar jahren sehen, wenn wirklich viele E-Autos längere Zeit in der Praxis gefahren werden.
Aber ich glaube in Zukunft wird sich noch viel tun in sachen Akku Technik, und nein ich bin kein gegner dieser Technik auch wenn ich (noch) lieber einen verbrenner Motor fahre.
 
getexact schrieb:
Wer redet von Revisionen? Es geht darum, dass eine Ladesäule deutlich anfäliger und komplexer ist, als eine Zapfsäule. Da gehen häufiger Dinge kaputt, technisch veraltern die Ladesäulen auch, das tun Zapfsäulen nicht.

Du bringst hier bissl was durcheinander.

Schwachsinn. Eine Tanksäule hat deutlich mehr mechanische Teile, die kaputt gehen können. Angefangen von der Pumpe. Man sollte sich nicht alles schön reden.

Eine Ladesäule ist nicht komplexer als eine remote Tanksäule, welche für das Gewerbe deutlich häufiger genutzt wird als eine herkömmliche Tankstelle.
 
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testwurst200 schrieb:
Es wird beim Vergleich immer der Günstige Strom von zu Hause angenommen...
Für die, die auf Ladesäulen angewiesen sind, gibt es Abomodelle, mit denen man nach wie vor deutlich unterhalb des Spritpreises landet ^^

testwurst200 schrieb:
Wenn es von von einem Modell eine SUV und eine Kombiversion gibt, sind diese oft genauso lang aber der SUV gewinnt zusätzlich in der Höhe Platz.
Stimmt oft nicht, die meisten SUVs sind nur hochgebockte Kombis. Schon mal in einem Q7 gesessen? Also im Superb habe ich mehr Platz - in alle Richtungen :D

testwurst200 schrieb:
Also wo ist das Problem?
Schlechterer cw Wert, größere Stirnfläche, mehr Gewicht, höherer Schwerpunkt...
 
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Firesign schrieb:
Eine Ladesäule ist nicht komplexer als eine remote Tanksäule, welche für das Gewerbe deutlich häufiger genutzt wird als eine herkömmliche Tankstelle.
Komisch, ich musste in all meinen Tankvorgängen niemals einen Service bemühen, weil was nicht funktioniert hat.
Komischerweise bekommen wir aber definitiv genügend Reklamationen bezgl. Ladesäulen, die spinnen, ausfallen, nicht richtig funktionieren. Du scheinst keine Ahnung von der Realität zu haben. Sonst würdest du sowas nicht behaupten.

Ansonsten ist das tolle an einer Zapfsäule, dass die gerne mal ausfallen kann, ja, aber dann gibst an einer Tankstelle zum Glück noch im Schnitt 4-8 weitere, die man nutzen kann und man nach 5 Minuten weiterziehen darf.
 
Apopex schrieb:
Beim Kauf machen die Hersteller gerne große Sprüche... auf dem Papier geht alles, oder diverse LAbor tests und Hochrechnungen.

Ich kenne es z.b. vom E-Bike, da hieß es auch ja 1000 lade zyklen und lange lebensdauer des akkus.
Jetzt hat der akku nicht mehr seine voll leistung und hat ca 300 ladezyklen, (Wurde im winter ausgebaut und im frost sicheren keller gelagert) der hersteller redet sich raus und man muss für 800€ einen neuen Akku selbst kaufen....

Wie sich vor allem die Lebensdauer auf das alter auswirkt wird man erst in ein paar jahren sehen, wenn wirklich viele E-Autos längere Zeit in der Praxis gefahren werden.
Aber ich glaube in Zukunft wird sich nich viel tun in sachen Akku Technik, und nein ich bin kein gegner dieser Technik auch wenn ich (noch) lieber einen verbrenner Motor fahre.

Einen herkömmlichen Fahrradakku ohne BMS / Akkukühlung / Akkuheizung mit einem E-Auto Akku zu vergleichen ist schon sträflich. Abgesehen davon, dass die meisten E-Autos eine Garantie von 160.000 km / 8 Jahre geben, kann man bei einem E-Auto auch selber dafür sorgen, dass der Akku weniger gestresst wird.

Expertisen zum Akkuleben gibt es schon viele. Man muss nur danach schauen.
 
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Intruder schrieb:
dann buche ich mir so ein Auto und muss dann zusehen das ich zu dem Standort von dem Wagen komme? Wird der dann auf mich geblockt?
Jupp und jupp, standardmässig für 20min, gegen Geld auch länger.

Intruder schrieb:
Und wenns beim Arzt nun länger dauert, kann dann jemand anderes den Wagen dann nutzen und ich komme vom Arzt raus und der Wagen ist wieder weg?
Du kannst das Auto minütlich, für eine Stunde oder auch bis zu einen ganzen Monat buchen. Entscheidend ist ob du mit dem Wagen nur hältst oder ihn abgibst. Wenn du ihn abgibst ist der natürlich weg, wenn du hältst läuft halt die Zeit.

Intruder schrieb:
kann man damit auch nach Buxtehude fahren und dort abstellen und nach einer Woche wieder neu buchen und zurück fahren?
Nein! Klar kannst du damit überall hin, aber abgeben musst du es wieder im selben Gebiet. Ausnahmen gibt es beim Flughafen oder zwischen Köln und Düsseldorf.

Intruder schrieb:
Fand es aber sehr interessant das man in vielen Städten mit Carsharing Vorzüge genießt.
Grundsätzlich stelle ich mir so die Zukunft des Individualverkehrs vor. App aufmachen, passendes Fahrzeug rufen, zum Zielort fahren, Fahrzeug abgeben. Wieso sollte man sich auf ein bestimmtes Auto festlegen, wenn man eine ganze Flotte fahren kann.

Aktuell ist es halt nur bedingt möglich, die wichtigste Komponente, das autonome Fahren fehlt noch. Oben drauf können sich die E-Autos auch noch nicht selbst laden, aber das dürfte das kleinere Problem sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
nighteeeeey schrieb:
Elektromotoren spielen praktisch keine Rolle mehr, die sind jetzt schon >95% (bis zu 99%) effizient. Das einzige was hier in Zukunft noch einen Unterschied machen wird ist einerseits der cw Wert. Aber auch da sind wir schon relativ weit oben an der Fahnenstange angekommen mit ~0,2.

Und andererseits nur noch die Energiedichte des Akkus.

Also mehr kWh pro Kg und mehr kWh pro Volumen.

Dadurch werden die Autos einerseits leichter (mehr Reichweite) pro kWh als auch mehr kWh auf gleichem Volumen und dadurch ebenfalls höhere Reichweite.

Was man am meisten optimieren muss: Ladestrom über den SoC. Mittlerweile teilt man die Batterie ja schon auf um praktisch 2x den gleichen Strom einladen zu können, ähnlich wie bei Handyakkus mit >100W Ladetechnologie. Hochspannungsakkus wie die Kia/Hyundai/Porsche/Lucid werden daran einen großen Anteil haben. Aber natürlich kommt auch da wieder die Ladeinfrastruktur zum tragen die weiter ausgebaut werden muss um flächendeckende 350 kW Lader zu bieten, bessere Kabelkühlung, lokale Batteriespeicher + Solar für Hochzeiten etc etc. Es gibt noch viel zu tun.

Mal sehen was da noch kommt in Zukunft. Vielleicht kriegen wir ja irgendwann doch noch den flüssigen Strom. :)
Glaube mir, bei den Motoren ist noch einiges an Potential. Die sind zwar bereits jetzt in jedem Betriebspunkt effizienter als ein Verbrenner im besten Betriebspunkt, aber auch eine E-Maschine ist, je nach Drehzahl und gefordertem Drehmoment, im (Effizienz-)Bereich von 60 % bis in die hohen 90 % unterwegs.

Ein großer Effizienzsprung auf Komponentenebene findet gerade in den Leistungshalbleitern der Autos statt, die von Silizium IGBTs auf Siliziumkarbid MOSFETs umsteigen. Hiermit werden die Verluste im Halbleiter auf etwa 1/3 reduziert, was im Umrichter etwa 3-4 % Effizienzsteigerung bringt (klingt wenig, ist aber ein technologischer Sprung in einem sowieso schon effizienten Gesamtsystem).
 
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donativo schrieb:
Keine Ahnung was die alle machen aber wieso werden E-Autos so am Markt vorbeientwickelt. Schaut man sich die Zulassungen an sind in D nach wie vor Kombis die meist gefragten Autos.

Und jetzt schauen wir uns mal die gähnende Leere auf dem E-Auto Markt und das Portfolio der Hersteller an die einen E-Kombi anbieten.... wow! Geht gen 0!

Stattdessen fette SUV´s oder kleine Citycruiser, maximal noch unbezahlbare Limousinen für den CEO. So wird das nix für den Otto Normal mit den E-Autos.

Thema Vorbeientwickelt: Für Deutschland kann man so argumentieren, aber VW und Co. sind Weltkonzerne und denken zumindest "Kontinental", also EU-weit. Und da ist Deutchland ein einziger Markt mit einer Relevanz für Kombis, wobei die Relevanz auch hier stark zurück geht. Es lohnt sich einfach nicht, da groß was zu produzieren / entwickeln (für die versch. Fahrzeugklassen).

Dann der Markt: Die Hersteller können AKTUELL keine x Millionen e-Autos pro JAhr bauen, dafür fehlt es an diversen Teilen bzw. das ganze ist eben eine Transformation, ergo eine Sache, die etwas Zeit braucht.

Das kann man sich z.B. bei den Ryzen 5000 Prozessoren ansehen. Am Anfang war die Nachfrage viel höher als was AMD liefern konnte. Ergo gab es ewig nur Oberklasse und High End Zen 3 CPUs. Erst nach über einem Jahr (also deutlich über der Hälfte der Lebensdauer der Generation) ging es langsam auch runter und erst in 2022 war man dann wirklich auch in den verschiedensten Preis und Leistungssegmente übergreifend vertreten.

Ähnlich ist das bei den e-Autos, wobei man das natürlich nicht 1:1 vergleichen kann.


Es wird noch sicherlich 3-5 Jahre dauern, bis wir wirklich im Neuwagenbereich in die "Masse" kommen und es eben auch in günstigeren Segmenten eine gewisse (gute) Auswahl gibt.
 
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Apopex schrieb:
Beim Kauf machen die Hersteller gerne große Sprüche... auf dem Papier geht alles, oder diverse Labor tests und Hochrechnungen.
Nicht Hersteller, sondern Empirie:
Kann das auch mit unseren E-Autos voll bestätigen bisher.

Und wenn der Hersteller Dir 10 Jahre Garantie gibt, kannst Du sicher sein, dass das Ding auch 10 Jahre hält, die wollen nämlich nicht zahlen :D

E-Bike ist leider auch meine Erfahrung negativ. 6.000km bisher, kühler aber frostfreier Keller, 3 Jahre und ca. 20% Leistung verloren. "Stand der Technik", muss ich mit leben... Alles was nicht aktiv gemanaged wird, stirbt weiterhin früh, was mich bei meinem S-Pedelec schon ankackt, da ich auf die Reichweite angewiesen bin. Und wenn ich alle 3 Jahre den Akku wechseln würde, wäre es nicht mehr nachhaltig. So 5-8 hätte ich schon gerne.
 
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Schönes Auto, keine Frage, ist auch ein 5m Ding mit 3m Radstand.
Startpreis 60.000€ ist halt sehr happig.
Wie am Bild wohl eher 80.000+, wie Skoda Eniyaq auch mit großem Akku usw.

Zur Reichweite:
Im empfohlenen Akkubereich von 80 - 20% Ladezustand (etwa 46-50kWh) sind 200-250km möglich, recht egal ob großer oder kleiner Akku, bei 130 ist da 20-30km Unterschied.
20% Restakku sind 70km Reserve = nächste Ladestation, falls eine nicht geht, alles besetzt ist usw.
Im Alltag für die Allermeisten aber eh völlig egal.
Model 3 SR gibts schon um 42.000€, hat immerhin 325PS und kommt mit dem LFP-Akku nicht weniger weit.

Zur Dedagration:
Dazu gibts eine Auswertung von Aviloo, einer Akku-Testfirma die schon in 13 Ländern aktiv ist und unter anderem mit ADAC, GTÜ, ÖAMTC usw. zusammenarbeiten und von den Herstellern als Stichhaltig anerkannt ist.
Wird überwiegend schnell geladen ist der Akku nach 100.000km um weitere 7,5% schlechter als mit nur Langsamladen (11-22kW)
Nach 200.000km um weitere 17,5% als mit nur langsamladen = im Schnitt bei 73% SoH
Wird nur langsam geladen ist der Akku bei 200.000km demnach im Schnitt bei 90% SoH
https://aviloo.com/pressroom.html
 
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die VW AG und ihrer Fahrzeuge.

Hoffentlich läuft hier bei dem Auto mal alles rund, und es gibt nicht 45 verschiedene Steuergeräte in dem Fahrzeug. (Skoda Octavia neues Modell ab 2020 & die passenden VW AG Autos Fahrer wissen was ich meine) :D
 
getexact schrieb:
Unterschied ist auch, dass 10 Autos an einer Zapfsäule innerhalb von 15 Minuten abgearbeitet werden können.
Die selbe Menge an E-Autos würde eine Ladesäule vermutlich 24 Stunden belegen.
ich glaube, das ist noch niemanden aufgefallen. Aktuell gibts in Deutschland vergleichsweise wenige E-Fahrzeuge und an einigen Stellen gibts relativ viele Ladesäulen. Das sich aber Stand heute xxx Fahrzeuge an einem Sammelort mit "vielen Ladesäulen" begegnen und alle Laden müssen ist aktuell noch nicht gegeben.

Spätestens dann, wenn man mal dringend wo hin muss, die Kiste leer ist und man hätte in unter 10 Minuten an einer freien Tankstelle trotz 2 Fahrzeuge vor einem wieder weiter gekonnt, wird man dies mit E-Fahrzeugen und Ladesäulen nicht mehr realisieren können.

Nehmen wir an Autobahnrastplatz, 10 Ladesäulen vorhanden, 10 Ladesäulen besetzt, 20 Fahrzeuge warten schon darauf das sie Laden können... man selber ist die Nr. 21 welche sich in die Warteschlange einreiht.

Wie lange wird es denn dann dauern, bis man selber erstens an der Reihe ist und zweitens mit der Reise fortfahren kann? Bei Tankstellen sind 20 Fahrzeuge bei 10 Zapfsäulen ein Augenrollen wert und man ärgert sich, das man vielleicht für den Tankvorgang alles in allem 10 Minuten länger als gewöhnlich brauchte weil viele vor einem sich nicht entscheiden konnten wo sie hin wollen.

Mit einem E-Auto kann ich mich schon von vorne herein von den 10 Minuten verabschieden. Vor allem wenn jemand vor mir steht und der sein Wagen 100% voll laden will und nicht nur 80% oder gar noch weniger.

Ich kann es mir nicht vorstellen wie das in Zukunft denn ablaufen soll, wenn jeder ein E-Auto hat.

Es wird hoffentlich nie dazu kommen aber was passiert, wenn 10Millionen E-Fahrzeuge in Deutschland zur gleichen Zeit laden müssen? Gehts Licht aus? Hat sich eigentlich mal jemand über solche zugegebener Maßen übertriebener Szenarien mal Gedanken gemacht?

Nehmen wir doch mal als Beispiel Siedlungen mit mehreren Hochhäusern, die meisten Parken auf der Straße. Wird dann für JEDEN PARKPLATZ eine Ladesäule geben? Wer darf wann wie lange laden? Wenn ich Abends nach Hause komme, muss ich Nachts um 3 mein Fahrzeug von der Ladesäule weg machen damit diese wieder frei für andere ist die Laden müssen?
Wer von euch stellt sich Nachts nen Wecker um die Kiste weg zu fahren??

Gehen wir mal übertrieben von eine Milliarde Stellplätze an Straßenrändern aus...
wird es eine Milliarde Ladesäulen geben?

Wer kann mir das erklären wie man sich die Verkehrswende im Bezug von "Austausch Verbrenner gegen E-Auto" denn so vorstellt? Wie soll das Ablaufen?
Es muss doch irgendwie für alles eine Lösung geben.

Was bringt mir so ein ID7 wenn der Akku leer ist und ich keine freie Ladesäule bekomme? --- mal davon ausgegangen das es deutschlandweit flächendeckend genügend Ladesäulen geben würde.

Verbrenner fährt man mal eben zur Tankstelle und der Tankvorgang ist in unter 10 Minuten inkl. Scheibenwaschen und Luftdruckmessen abgeschlossen.
Beim E-Wagen hätte man sogar noch Zeit während des Ladens eine komplette Inspektion durchzuführen
 
Firesign schrieb:
Schwachsinn. Eine Tanksäule hat deutlich mehr mechanische Teile, die kaputt gehen können. Angefangen von der Pumpe. Man sollte sich nicht alles schön reden.
Low Tech der seit 100 Jahren quasi unverändert und ohne Probleme funktioniert und exakt geeicht ist. Bei den tollen Lafesäulen gab eine Extrawurst über Jahre und vermutlich stehen da draußen Dinger die noch immer zu viel Anzeigen.

News aus 8/22: Alle 1800 Supercharger von Tesla sind "illegal". Sagenhafte 4 Betreiber haben gültige Anlagen aufgestellt.
 
getexact schrieb:
Mein A6 hat den 163 PS Motor und fährt sich sparsam und dennoch völlig ausreichend motorisiert, denn der Diesel hat 350 NM Kraft und die spürt man dennoch ausreichend, das sag ich dir. Der fährt mit 5,4 litern im Schnitt über 24.000 km nun. 1,7 Tonnen ist im Gegensatz zu jedem E-Auto ja ein Leichtgewicht ;)

Alle Nachteile dieser Welt? Also die Welt meckert über Tochuntermenüs, die man erst suchen muss, und nicht beleuchtet sind.
In meinem A6 habe ich ein Display nur für meine Klimasteuerung, muss nichts suchen und bekomme haptisches Feedback wie bei einem richtigen Tastendruck. Ich wüsste nicht, was daran so schlecht sein soll?


Mein A6 hat 10.000 km auf der Uhr gehabt, als ich ihn gebraucht gekauft habe. Also quasi nicht mal eingefahren.
Der hat ne Standheizung, volldigitales Display und Navi, 3-Zonen Klima, elektrische Heckklappe, beheizbare Frontscheibe, Ledersitze, Apple Carplay, induktive Lademöglichkeit, und noch paar andere Spielereien.

Hat mich gebraucht 39.000€ gekostet. Laut UVP lag der Listenneupreis bei 65.000€.

1. Der ID7 wird so bei 2050 kg liegen mit 77 kW Akku und dein Audi bei 1785 kg. Also so groß ist der Gewichtsunterschied nicht. Dazu vergleicht man hier fast 300 PS Peak gegen 163 PS. Der 50 TDI wiegt auch 2,1 kg im A6.

Das Battery Package bestimmt maßgeblich das Gewicht mit. Deswegen ist der Gewichtsunterschied in den unseren Klassen so groß zwischen E-Auto und Verbrenner und je größer die Klasse wird desto geringer ist der Unterschied. Ein GLS 63 wiegt dank V8 auch seine 2,6 Tonnen Leergewicht und ein EQS SUV 2,7 Tonnen. Da ist der Unterschied eben klein (wo es hier im Thread um Brücken, Parkplätze etc. geht).

Klar wenn ich so einen Golf 8 mit Drei Zylinder gegen einen ID3 mit der 77 kW Batterie vergleiche ist der Unterschied riesig...je höher es geht desto kleiner wird es.

Der ganze Vergleich ist aber eben nicht zielführend: Gebrauchtwagen vs. Neuwagen, Premium Verbrenner vs. Massen E-Auto.

2. Der ID7 wird bei ca. 57.000 € anfangen minus 1500 Euro Herstellerprämie minus 3000 Euro BAMA Förderung = also so eher bei 52.500 Euro wenn man die Tage bestellt. Das Pro Modell hat ja anscheinend in der Basis gute Ausstattung. Es kommt aber 2024 noch eine richtige Basis Variante die vermutlich wegen der Förderung für das nächste Jahr Basis Preis von unter 45.000 € anpeilt mit ca. 220 PS.

3. Weil du bei Audi nach unten schauen musst und dann noch Touch plus viel Klavierlack. Deswegen geht ja Audi/Porsche weg von der Lösung. Bei Porsche sind Kippschalter im Klima Display integriert nun. Bei VW wird aber die Touchleiste auch noch gegen Kippschalter ersetzt.

Die Kritik bei den bisherigen ID - Modellen waren darauf bezogen, dass die Klimasteuerung nicht dauerhaft sichtbar war auf festen Platz. Die wurden erst sichtbar wenn man an so eine Touch Button Leiste ging....welche aber bei Nacht nicht sichtbar war. Das hat ja VW genau nun ausgebessert: Die Leiste ist nun während der Fahrt dauerhaft sichtbar und die Touch Button sind beleuchtet. Dazu kann man die Softbuttons im Klimamenü ändern und mit anderen Klima Elementen belegen.

Der Unterschied ist aber, dass beim ID7 das Display im Fahrerblick und er noch auf die Straße schaut. Ansonsten war alles vor OS 3.2 echt langsam. Aber ID OS 4.0 sieht gut aus in der Richtung. Wobei hier VW halt sparen wollte und einfach uralte Hardware nutzte.

Mich stört aber echt alles nicht weil ich vielleicht fünf Funktionen während einer Fahrt nutze.
 
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@Intruder
Ich glaube du siehst das etwas zu dramatisch. Ich lade mein Fahrzeug etwa 3 mal im Monat in der Firma. Das reicht um zur Arbeit und einkaufen zu fahren und auch um mal den einen oder anderen Abstecher in der Nähe zu machen.
Würden alle Benziner gleichzeitig tanken müssen.... und das jeden Tag... würde auch nichts mehr funktionieren. An der Autobahn gibt es jetzt schon vielerorts mehr Ladestationen als Tankstellen, zumindest in vielen Gebieten. Im Osten sieht es stellenweise sehr mau aus, z.B. Sachsen oder Thüringen. Aber auch das wird noch ausgebaut.
 
derMutant schrieb:
Das bezweifle ich jetzt einfach mal.

Kannst du gerne machen, aber er sagte mir, dass zum damaligen Zeitpiunkt eine größere fünfstellige Anzahl in der Bestellung oder im Bau waren.
Ergänzung ()

Benji21 schrieb:
@Moritz Velten der "normale" geht ab 64.000 los. :D Der Cargo ab 47.000, die Dienstwagen sind aber auch für die private Nutzung mitgedacht und der Chef hat schon angekündigt dass gefälligst kein Techniker ein teureres Vehikel zu fahren hat als er (Mustang Mach E).

Danke für die Info.

Nur jetzt wundert es mich, warum sich der ID.Buzz so gut verkauft, wenn er doch so teuer ist.

Aber beim Tesla Y ist es ja das Gleiche.
 
Also:

1. Das Verbrenner Aus in der EU 2035 ist eben beschlossen. Ob man alles blöd findet oder nicht....es spielt absolut keine Rolle. In den USA zeichnet sich auch das gleiche Bild ab. In China und Indien wird es alleine aufgrund der Smog Probleme auch nur E-Autos in den Metropolen Regionen geben.

Der Rest der Welt wird noch seine Fahrzeuge bekommen....aber Leute: lieber jetzt anfreunden mit der E-Mobilität als später in der EU :-) Nützt nichts.

2. Ich fahre ja einen i4....weil Dienstwagen, eigene PV Anlage, Speicher und separater Zähler für AG Zuschuss.
Ja, es ist auf Langstrecke ultranervig mit der Laderei. Wer hier was anderes erzählt, hatte davor nicht entsprechende Fahrzeuge. Mit unserem Familien Tiguan 2 oder meinen Dienst BMW 5 Diesel bin ich halt in die kroatische Heimat in einer Nacht durchgefahren (Ohne Tempoverstöße). E-Auto ist nervig angefangen von den Stopps bis eben zu den Hickhack wenn eine Ladesäule nicht geht (Sorry...wir betreiben als EVU "bissel" Ladesäulen und einfach wie eine Zapfsäule ist bei den HPC Geräten, Zahlungsabwicklung inklusive Clearing etc. nichts).

Aber siehe 1. Es ist beschlossen und niemand wird es zurücknehmen und es sind halt gut 12 Jahre. Pragmatismus halt.

KURZSTRECKE WO EBEN DIE MEISTEN UNTERWEGS SIND (also <100km): Man muss weder die ganze Zeit laden noch sind die Verbräuche abenteurlich. Wenn ich es drauf anlegen würde komme ich das mit dem i4 vermutlich bei guten Kondtionen auch weit über 600km.

Oder andersherum: ihr fahrt ja auch nicht die ganze Zeit mit einen vollen Tank.

3. Die Unternehmen investieren eben nun vor allem in die Entwicklung der E-Plattformen und es ist halt sehr viel Geschwindigkeit drauf wenn man sich anschaut wie der Stand so 2020 war und wo wir heute trotz Corona stehen bzgl. Modellauswahl, Preisentwicklung, Ladeinfrastruktur (zumindest Deutschland) usw.
Bei den Verbrennern wird eben zunehmen ausgestiegen aus der weiteren Entwicklung bzw. es kommen nun so vor Euro 7 die letzten Motor Generationen. Die Modellpaletten werden auch zunehmend aussterben.
 
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Seiyaru2208 schrieb:
Also das ist jetzt ein schein Argument, als Familien hast du durchweg mehr Stopps als Single. Kind muss man pullern, Kind hat Hunger….
ja da muss ich dir Zustimmen. Wenn man Mitfahrer hat, dann muss man auch auf diese Rücksicht nehmen und auf deren Bedürfnisse eingehen.
Seiyaru2208 schrieb:
Frau muss mal pullern.
🙈 meine sagt beim Fernsehen das sie pullern muss... bewegt sich aber keinen Zentimeter Richtung WC. Stunde später sagt sie, sie muss pullern... bewegt sich noch immer keinen Zentimeter Richtung WC. Nach 4 Stunden erklärt sie mir noch immer das sie Pullern muss...

und so ist auch im Auto. Bevor die anhält um auf Klo zu gehen wird eher durchgefahren wenn das Ziel nicht mehr weit weg ist. Nicht mehr weit weg bedeutet in ihrem Fall 300km (2,5 Stunden). Vor der Abfahrt gehts aufn Klo und gut ist.

Man geht ja auch Nachts ins Bett, schläft 8 Stunden und man stellt sich nicht nachts einen Wecker um Pause vom Schlafen zu machen und um was zu essen oder pinkeln zu gehen. Oder etwa doch??? 🤭 Warum muss man denn Pause beim Fahren machen? Ist das für einige von euch sooooo anstrengend?
Wenns monoton 120/130 Tempolimit gibt, finde ich es extremst nervig aber nicht anstrengend. Dann wird automatischer Abstandstempomat eingeschaltet der selbstständig beschleunigt und bremst und gut ist.

Immerhin sind wir noch nicht so pinkelfreudig das wir auch 8 Stunden ohne WC auskommen. Die Blase ist noch gut trainiert. Also wird auch bei Strecken von 600km bis 800km nicht angehalten es sei denn zum Tanken und nach dem Tankvorgang gehts auch gleich weiter. Selten das man sich was bei Burger King oder MC holt und wenn, dann ist nen Burger der im Restaurant geholt wird und auf dem Weg zum Auto gegessen wird.
Seiyaru2208 schrieb:
Zudem sollte man immer Pausen einplanen leider leiden die meisten Autofahrer an Selbstüberschätzung und glauben Müdigkeit mit Erfahrung auszugleichen……
Wenn man schon ausgeschlafen los fährt, wird man auch 6 bis 8 Stunden durchfahren können oder sehe ich das falsch? Man geht ja auch ausgeschlafen zur Arbeit und arbeitet 8 Stunden - zwar nicht ohne Pause aber ok. Autofahren ist ja nun auch keine anstrengende Tätigkeit wo man sich schwer anstrengen muss.

Ab wann hat man denn Erfahrung gesammelt? Woran wird das gemessen?
Wie viele Jahrzehnte muss man unfallfrei unterwegs gewesen sein und wie viele Millionen Kilometer muss man schon gefahren sein um Erfahrung gesammelt zu haben?

reichen 60.000 km bis 85.000km im Jahr aus?
Das 25 bis 30 Jahre lang?

Hat man dann Erfahrung gesammelt? Oder noch nicht?

Seiyaru2208 schrieb:
leider leiden die meisten Autofahrer an Selbstüberschätzung
nicht nur Autofahrer. Ganz gerne auch Radfahrer in großen Städten die meinen mit ihrem Fahrstil überall durchkommen zu müssen. Obs die Kirchgrüne Ampel ist, obs der abbiegende LKW ist an dem man unbedingt mit aller Gewalt noch vorbei will obwohl man sieht, das der schon mitten im Abbiegevorgang ist und man ahnen kann, das der LKW-Fahrer einen nicht gesehen hat... aber man schafft das schon...

und dann liegt man tot unter dem LKW und wer ist schuld? Natürlich der LKW Fahrer weil sich ein Radfahrer überschätzte.

Traurig aber so ist es nun mal.

Und wenn wir das nun klar stellen wollen, es kommt nicht darauf an ob man Autofahrer, LKW Fahrer, Busfahrer, Motorradfahrer oder Radfahrer ist - es gibt IMMER mal wieder welche die sich überschätzen aber auch die, welche von Tag 1 ihres Führerscheines bis zum letzten Tag ihres selbstständigen Lenkens eines Fahrzeuges sich nicht überschätzten, nie Unfälle bauten und ohne Probleme durch das Leben kamen. Auch mit Millionen Kilometer Jahrzehnte hinter dem Lenkrad und das auch öfters, wenn's die Gegebenheiten zuließen, legal mit 250kmh auf der Autobahn unterwegs waren.

Ich finde es schlimm wenn man immer alles pauschalisiert.

Man kann auch Pausen machen, wie viele es fordern, ist ausgeruht ohne Ende, fährt vom Parkplatz runter und ... Game Over. Vorfahrt nicht beachtet, LKW übersehen... und dabei hatte man gerade seine Pause. <--- leider persönlich so etwas morgens um 6 auf einem Rastplatz auf der Autobahn miterlebt. Eine Gruppe Jugendliche aus Frankreich haben im Fahrzeug geschlafen, wach geworden, los gefahren... und dann darf man Ersthelfer spielen und die Bilder über viele Jahre nicht mehr aus dem Kopf bekommen!
Aber sie hatten eine Pause...
 
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