News Wahlomat für die Bundestagswahl 2005 online

Nevermore4ever schrieb:
Für die, die auch andere Parteien in der Auswahl haben wollen, gibt es eine Alternative:

http://www.surfpoeten.de/wahlhilfe/

Bin drauf gestoßen, als ich den Wahl-o-mat suchte.
Selbes Ergebnis, FDP, aber die Fragen waren irgendwie dämlich.
Schade, dass ich nicht in Hamburg wohne, dann könnte ich die Anarchistische Pogo-Partei Deutschlands wählen. ;)

@MountWalker:
Das Schiff sinkt, da reicht es nicht ein wenig Wassen vom Heck zum Bug zu pumpen, das Wasser muss raus.
Es wird nicht reichen die "Reichen" höher zu besteuern.
Wer wirklich reich ist wird dann ein anderes Land zum Wohnen finden, beim Rest kannste was abschöpfen und verlierst dann wieder Kohle weil ein Großteil der Industrie einbußen erleidet, die jetzt von den Reicheren leben, dann gibts keinen Audi A6 mehr sondern nen Skoda und schon ist wieder einer arbeitslos.

btw: Wenn ich davon rede, dass wir uns anpassen müssen, dann meine ich das global.
Und global gesehen heißt arm nicht mit 4 Mann in ner 80qm-Wohnung sondern mit 12 mann in nem 20qm-Zelt.
Auch die "Armen" hier leben verglichen mit manch anderem Staat im Luxus.
 
Razor23 schrieb:
Aber wir stellen doch unser ganzes System in Frage, wenn man in Zukunft von Arbeit nicht mehr leben kann und man sich nur noch für den Wettbewerb aufopfert.

Dem stimme ich vollstens zu. Aber sag das mal unseren aus dem Bauch heraus-was-ich-schon-immer-wählte-wie-schon-die-Eltern Leuten.
Die stellen nicht das System ansich in Frage sondern sind geblendet von der Parteipropaganda aussem Bierzelt.

Wer wirklich denkt das es mit der CDU/FDP, oder SPD bergauf geht ist meiner Meinung nach
nicht wirklich objetiv was die letztens Jahrzehnte betrifft.
Es ging stetig bergab.
Ich denke auch nicht das es mit der neuen Linken oder der NPD wieder besser wird.
Die lügen noch vielmehr als die etablierte.(Gibbet das überhaupt?)

Wenn etwas nicht funktioniert dann soll man bleibenlassen und neu beginnen.
Deutschland zahlt Milliarden an €uros in die EU-Kasse aber daheim geht es sehr vielen schlecht und diese werden schon seit geraumer Zeit vertröstet.
Wo fehlt denn bittschön das Geld im Bundeshaushalt?
Man sollte vielleicht mal darüber nachdenken in was für sinnvolle Projekte es investiert wird.
siehe:

"Bundeskanzler Schröder aber hat schon vor dem EU-Gipfel „finanzielle Flexibilität“ angekündigt und zugesagt – was er beim Gipfel wiederholte –, nach den gescheiterten Volksabstimmungen in Frankreich und den Niederlanden über die Europäische Verfassung sei Deutschland bereit, mit höheren Zahlungen der EU aus der Krise zu helfen. "

Wie ist das jetze bitteschön zu verstehen? Im eigenen Land steht den Menschen das Wasser bis zu Hals aber für andere Staaten ist genügent Geld vorhanden?
Jetzt weiß ich auch warum der Eichel den Haushalt nicht gereget kriegt wenn das Geld wie Wasser durch nen Gulli abfließt.

Wird dies nun mit den Chrisdemokraten anders?

Über den ausser EU-Kurs möchte ich wenig Worte verlieren:
Die SPD-Deutschland-Russland Beziehungen halte ich für ausserordentlich erwünschenswert und positiv.
Auch den anti Irak Beteiligungskurs halte ich für gut.

Die CDU will da das genaue Gegenteil. So kommt es mir vor.

Aber was nützt es einem wenn man manchen Punkte einer Partei beiflichtet bei anderen wie der Gleichstellung der Ehe homosexuller Paare mit der normalen Ehe verachtet?
Wenn man den Schritt die Türkei in der EU aufzunehmen nciht nachvollziehen kann?

Das gleiche mit der CDU.

Nein.
Keine der großen Parteien kann mich begeistern.
Die Kleinen die ich kenne sind allesamt entweder utopisch oder abstrakt ausgerichtet was ihre Positionen betrifft.

Was nützt es mir also wenn ich jetzt wählen gehe?
Keine der Parteien die eine Aussicht auf Erfolg haben, also welche ich aus der Kompromisshaltung heraus wählen könnte entspricht dem was ich mir vorstelle.

Wenn z.B. eine kleine Partei wählen würde mit welcher ich in den meisten Punkten übereinstimmen würde könnte ich doch nichts bewegen da deren zusammengezählten Stimmen nicht ausreichen würden um etwas zu bewegen.

Fazit: Der Test ist nischt für mich.
 
Blutschlumpf schrieb:
Selbes Ergebnis, FDP, aber die Fragen waren irgendwie dämlich.
Schade, dass ich nicht in Hamburg wohne, dann könnte ich die Anarchistische Pogo-Partei Deutschlands wählen. ;)

@MountWalker:
Das Schiff sinkt, da reicht es nicht ein wenig Wassen vom Heck zum Bug zu pumpen, das Wasser muss raus.
Es wird nicht reichen die "Reichen" höher zu besteuern.
Wer wirklich reich ist wird dann ein anderes Land zum Wohnen finden, beim Rest kannste was abschöpfen und verlierst dann wieder Kohle weil ein Großteil der Industrie einbußen erleidet, die jetzt von den Reicheren leben, dann gibts keinen Audi A6 mehr sondern nen Skoda und schon ist wieder einer arbeitslos.

btw: Wenn ich davon rede, dass wir uns anpassen müssen, dann meine ich das global.
Und global gesehen heißt arm nicht mit 4 Mann in ner 80qm-Wohnung sondern mit 12 mann in nem 20qm-Zelt.
Auch die "Armen" hier leben verglichen mit manch anderem Staat im Luxus.

du willst also deine wohnung, deinen computer, dein leben aufgeben damit es deutschland besser geht - oder willst du nur das es andere tun!? ich sehe zumindest keine partei die ein 20qm zelt für alle vordert ;).

es wird dem land aufjedenfall ganz sicher nichts bringen die lebensstandards für einen großen teil der bevölkerung weit unter den durchschnitt der nachbarstaaten zu drücken, vorallem wenn die reichen damit nochmehr geld verdienen - ausser vieleicht einen bürgerkrieg....


@Teropet: du fragst falsch! was nützt es dir NICHT wählen zu gehen? man muss in seinem leben überall kompromisse eingehen. wenn bei der wahl eben nichts dabei ist was dir passt, such dir wenigstens die mit denen du am besten leben kannst. nicht wählen bedeutet schließlich keine wirkliche enthaltung. es bedeutet das jede andere stimme an wert gewinnt. die einzigen parteien die von deinem nichtwählen also einen vorteil haben sind die die genau gegen deine prinzipien sind. so kann man derzeit z.b. sehr gut den zusammenhang zwischen nichtwählern und npd wählern erkennen: je mehr nicht wählen gehen um so mehr prozente bekommt die npd.

also wiegesagt stell die frage anders! was bringt es wenn du nicht wählst? die warscheinlichkeit das deine welt durch nichtwählen besser als durch wählen wird ist einfach 0. selbst wenn du eine partei wählst die nicht in den bundestag kommt hast du mehr erreicht als wenn du garnicht wählen gehst, das sollte dir nun hoffentlich klar sein!
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich muss jetzt doch mal was zu dem Thema schreiben, obwohl es mich als Nicht-Deutscher eigentlich gar nicht betrifft.

Alle, die hier so vehement die Linke verteidigen, sehen die Realität meines Erachtens einfach nicht. Alle Parteichefs der anderen Parteien (sogar SPD!) haben unisono erklärt, dass das Programm der Linken schlichtweg unbezahlbar ist. Das ist ja auch logisch, denn habt ihr das Gefühl, wenn ihr den wenigen Gut-Verdienern den Steuersatz weiter erhöht, dass das dann genügt um einer breiten Masse noch bessere Sozialsysteme zu finanzieren? Na wohl kaum!

Was passiert denn, wenn man den Gut-Verdienern die Steuern noch weiter erhöht? Richtig! Die hauen alle ab in die Schweiz, Österreich und auch Liechtenstein! Jawohl ich bin Liechtensteiner, und wir profitieren enorm von unseren Banken, die sehr stark von Deutschen gefüttert werden. In Deutschland müssen die Steuern einfach sinken, damit der gutverdienende Deutsche sich denkt: Hey soviel mehr bezahle ich in Deutschland ja gar nicht mehr als in der Schweiz und Co., dann spare ich mir doch die ganzen Umstände und gehe wieder zurück! Steueramnesie ohne gleichzeitige Senkung von Steuern ist natürlich Schwachsinn. So blöd sind die Reichen ja auch nicht... Die Reform von Paul Kirchhof ist das einzig Richtige! Keine Ausnahmen mehr und jeder muss einen fixen Steuersatz bezahlen. Die Bedürftigen unten bekommen Freibeträge und müssen somit erst ab einem Einkommen Steuern bezahlen, mit dem man auch Steuern bezahlen KANN. So kann sich immerhin niemand mehr arm rechnen. Und jetzt möge mir keiner damit kommen, dass dieses Modell nicht finanzierbar ist, oder unsozial. Ich glaube es steht niemandem von uns an, einem Paul Kirchhof zu erklären, wie ein Steuermodell aussehen soll, da er mit Sicherheit mehr Ahnung hat, als alle hier zusammen!

Sozialsysteme in allen Ehren, sie sind auch unverzichtbar, aber wie Blutschlumpf schon angemerkt hat, muss JEDE Arbeit deutlich besser entlöhnt werden, als die Arbeitslosenhilfe. Da die Löhne nicht mehr steigen können, da ansonsten das Niedriglohnsegment komplett in den Osten wegbricht, müssen folglich die Sozialleistungen runter. Und zwar soweit runter, dass jeder noch leben kann, aber nunmal keinen Luxus mehr hat. Ich bin mir sicher, dass einige der 5 Millionen Arbeitslosen durchaus Arbeit bekommen würden, aber da man vom Arbeitslosengeld ja bequem leben kann, muss man ja keinen Job annehmen, der einem gerade nicht passt.

Ausserdem ist Deutschland ein Sozialstaat wie kaum ein anderer. Ich vergleiche Deutschland mal mit der Schweiz, da ich beide relativ gut kenne. In der Schweiz geht es den meisten Leuten relativ gut. Da stimmt mir wohl jeder zu.

Aber gibt es denn in der Schweiz eine Pendlerpauschale? Nein!
Nachtarbeitszuschlag? Nein!
Kündigungsschutz à la Deutschland? Nein!
Gewerkschaften, die einfach nie weiter als bis zur nächsten Lohnabrechnung denken? Nein!

Diese Liste könnte bestimmt noch fortgesetzt werden, aber es soll bei diesen Beispielen bleiben. Die Schweiz hat zum Teil sicher ähnliche Probleme wie Deutschland (hohe Löhne, schlechte Bundesfinanzlage, usw.), aber in Deutschland ist die Situation weitaus prekärer.

Eines der grössten Probleme sind einfach auch die Gewerkschaften in Deutschland. Die wollen immer nur mehr Lohn. Schaut doch mal bei den Autobauern. Anstatt die Forderungen anzupassen, wollen sie immer mehr und mehr! Die Folge: Bei Opel werden massig Stellen gestrichen und bei VW wird in naher Zukunft wohl dasselbe passieren, da man einfach nicht mehr konkurrenzfähig produzieren kann in Deutschland. Das lässt sich übrigens auf jede Branche ausweiten. Die Gewerkschaften können noch so fordern, aber wenn der Hersteller Stellen streichen will, dann macht er das auch, trotz der Gewerkschaft! Premiumhersteller wie Audi, BMW, Mercedes haben es da besser, weil in deren Segment die Margen höher gehalten werden können.

Was wollen die Linken denn? Mehr Lohn für den Einzelnen und weniger Arbeit für viele, oder weniger Lohn für den Einzelnen, dafür mehr Arbeitsplätze? Genau, aber dann sollen sie endlich mal danach handeln! Wenn Deutschland das JETZT nicht erkennt, dann wird es böse bergab gehen.

Für mich wären deshalb die einzig wählbaren Alternativen wirklich nur die FDP oder CDU!
 
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@PHS:

Genau, alles abschaffen.
Jeder bekommt einen Beutel Reis und 1 € die Stunde und schon ist Deutschland gerettet... ;)
Aber nicht vergessen: Von dem 1 € mindestens 50 Cent für die Altersvorsoge zurücklegen! :))))))))))))))))))))))
 
naja phs hat in fast allen Punkten die er sagt Recht. Die meisten glauben aber eher an die Wundertüte der Linken weil sie ja so logisch klingt und ihnen den meisten Profit bringen würde. Mindestlohn von 1400€ *lach* und wer soll das bezahlen, die Reichen werden es sicher nicht tun. Bitte wacht endlich wieder aus der Traumwelt die die Linke aufgemacht hat auf.

mfg Denis
 
ich bin zwar auch dafür das steuersystem radikal zu vereinfachen und vorallem die steuern zu senken.

allerdings sehe ich nicht ein warum man in deutschland jetz die arbeitslosen bestrafen soll. die können nämlich zum größtenteil überhaubt nichts dafür das sie keine arbeit haben.

ich sehe also absolut keinen sinn darin jetz einfach geld für das sozielsystem zu streichen. man sollte dafür sorgen das es einfach weniger sozielfälle gibt, dann hätte man da schließlich auch viel weniger ausgaben - und das ganz ohne das jemand darunter leiden muss.


wenn das dann erstmal eine saftige neuverschuldung für die nächsten jahre heist hab ich damit absolut kein problem. aber den leuten die eh schon nichts mehr haben und zum großen teil nichtmal etwas dafür können auchnoch den letzten rest(so gut geht es den arbeitslosen ganz sicher nicht.....) wegzunehmen nur damit die reichen noch reicher werden halte ich für absolut den falschen weg.
 
das ist richtig, aber es kann nunmal nicht sein, dass eine Putzfrau weniger verdient wie ein Arbeitsloser ... (mal abgesehen davon das es sich der Arbeitslose in den meisten Fällen nicht verdient ;) )
 
den[N]is schrieb:
das ist richtig, aber es kann nunmal nicht sein, dass eine Putzfrau weniger verdient wie ein Arbeitsloser ... (mal abgesehen davon das es sich der Arbeitslose in den meisten Fällen nicht verdient ;) )


aber ist das wirklich ein problem des sozialsystems? in deutschland zu leben ist ziemlich teuer, ich denke nicht das arbeitslose derzeit zuviel geld bekommen. ich würde eher sagen das die putzfrau absolut unterbezahlt ist. (jemand der jahrelang arbeiten gegangen ist hat sich sein arbeitslosengeld übrigens mit seinen einzahlungen verdient ;))
 
Siberian..Husky schrieb:
aber ist das wirklich ein problem des sozialsystems? in deutschland zu leben ist ziemlich teuer, ich denke nicht das arbeitslose derzeit zuviel geld bekommen. ich würde eher sagen das die putzfrau absolut unterbezahlt ist. (jemand der jahrelang arbeiten gegangen ist hat sich sein arbeitslosengeld übrigens mit seinen einzahlungen verdient ;))

naja das ist vielleicht wirklich kein Problem, des deuten Sozialsystems. Aber ich finde es einfach verantwortungslos den Bürgern irgendetwas zu versprechen und dann noch in der Größenordnung ( 1400 € Mindestlohn und noch mehr Sozialleistungen) , was unmöglich finanziert werden kann. Hier werden Hoffnungen geweckt für Dinge die niemal möglich sein werden.

mfg
 
@Siberian..Husky
Das mag schon stimmen, dass die Putzfrau sehr schlecht bezahlt ist, aber was passiert, wenn man die Putzfrau besser bezahlt? Dann erwartet die Firma eben auch, dass die Putzfrau auch mehr leistet und wenn die einzelne Putzfrau mehr leistet für ihr Geld, dann braucht es dafür vielleicht eine andere Putzfrau nicht mehr. Dann haben wir zwar eine relativ gut verdienende Putzfrau, aber dafür auch eine Arbeitslose. Das löst das Problem auch nicht gerade.

Die Firmen wollen die Ausgaben für das Personal einfach nicht mehr anheben, da sie ja so schon fast von den Sozial- und Steuerabgaben erdrückt werden. Deshalb ist das in der Praxis nur eine Umverteilung von wenig Personal und viel Lohn oder viel Personal und wenig Lohn. Ob sie die Löhne nicht allgemein anheben könnten, sei einmal dahingestellt. Aber niemand kann die Firmen zu diesem Schritt zwingen, und darum muss man Anreize schaffen, dass sie es von alleine tun und das geht nur über weniger Sozialabgaben und tiefere Steuern.

Dann gibt es auch mehr Sicherheit für die Firmen und sie werden eher wieder Leute einstellen und investieren. Denn die grösste Unsicherheit für eine Firma sind hohe Fixkosten und Abgaben, auf die man selbst keinen Einfluss hat.
 
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warum muss man immer mehr leisten für mehr geld? wenn jemand unterbezahlt ist bekommt er für seine leistung die er bringt zuwenig geld. ein arbeitsloser leistet während er arbeitslos ist garnichts, jenachdem wielange er vorher eingezahlt hat sollte man also als leistender(also arbeitender mensch) mindestens genausoviel bekommen.

die frage ist nun ob der arbeitslose zuviel oder die putzfrau für ihre leistung zuwenig geld bekommt.


und sicher wird es mehr jobs geben wenn jeder job schlechter bezahlt wird, trotzdem sehe ich diese rute als das absolut schlechteste an was man derzeit in deutschland tun kann. es bringt absolut nichts wenn wir weniger arbeitslose haben wenn diese ehemaligen arbeitslose weniger geld bekommen als sie früher hatten. schließlich sind die meisten arbeitslosen nicht gerne arbeitslos weil sie dabei sowenig geld verdienen, ich glaube kaum das es denen besser geht wenn sie für weniger auchnoch mehr leisten sollen...

wenn man hier was ändert sollte man schließlich eine verbesserung der lage als ziel haben, nichtnur einer verbesserung der statistik.
 
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sowas ist totaler quatsch.
Da das Versprechen und die Forderungen nach dem Gewinn einer Partei nie gehalten/umgesetzt werden.

Politiker sind die größten Lügner ! :stock:
 
Da die Firmen - und nur die entscheiden nunmal über die Löhne - die Putzfrau nicht besser bezahlen wollen, bekommt eben der Arbeitslose zuviel Geld. So leid es mir für den Einzelnen auch tut und so hart ein Schicksal als Arbeitsloser sein mag, aber das sind halt Tatsachen. Und deshalb stimmt etwas grundlegend nicht.
 
phs schrieb:
Da die Firmen - und nur die entscheiden nunmal über die Löhne - die Putzfrau nicht besser bezahlen wollen, bekommt eben der Arbeitslose zuviel Geld. So leid es mir für den Einzelnen auch tut und so hart ein Schicksal als Arbeitsloser sein mag, aber das sind halt Tatsachen. Und deshalb stimmt etwas grundlegend nicht.


bitte was!? seit wann bestimmt ein einem sozialstaat bitte die wirtschaft wieviel ein mensch zu verdienen hat? wenn es nach der wirtschaft geht sollten wir alle nicht mehr verlangen als die asiaten. ich glaube kaum das du das wirklich willst...
 
Na klar will ich das nicht! Aber niemand kann Firmen zwingen mehr zu bezahlen. Die bezahlen soviel, wie sie wollen bzw. können und wenn das halt nicht genügt, dann hauen sie ab in Niedriglohnländer! Also müssen wir alle halt unsere Lohnansprüche senken, damit mehr Menschen Arbeit bekommen. Menschen die Arbeit haben, müssen vom Staat kein Geld mehr für Arbeitslosenhilfe bekommen und somit bleibt dem Staat mehr Geld um den wirklich Bedürftigen zu helfen. Trotzdem dürfen die Bedürftigen nicht mehr oder gleich viel bekommen wie Leute, die arbeiten.
 
phs schrieb:
Na klar will ich das nicht! Aber niemand kann Firmen zwingen mehr zu bezahlen. Die bezahlen soviel, wie sie wollen bzw. können und wenn das halt nicht genügt, dann hauen sie ab in Niedriglohnländer! Also müssen wir alle halt unsere Lohnansprüche senken, damit mehr Menschen Arbeit bekommen. Menschen die Arbeit haben, müssen vom Staat kein Geld mehr für Arbeitslosenhilfe bekommen und somit bleibt dem Staat mehr Geld um den wirklich Bedürftigen zu helfen. Trotzdem dürfen die Bedürftigen nicht mehr oder gleich viel bekommen wie Leute, die arbeiten.

also doch überall löhne wie in asien, dann müssen wir das sozialsystem aber gleich abschaffen, das kann dann nämlich erst recht niemand mehr bezahlen.
 
Ich glaube du willst mich nicht verstehen. Ich bin durchaus sozial eingestellt! Jeder Mensch soll Arbeit haben zu einem anständigen aber realistischen Lohn haben. Wenn wir nicht mehr in der Lage sind, mehr zu leisten als die Asiaten, oder bessere Rahmenbedingungen für die Firmen zu schaffen, dann haben wir ehrlich gesagt auch keine höheren Löhne verdient und können uns diese höheren Löhne halt auch nicht leisten. Ich bin aber fest davon überzeugt, dass Deutschland den Firmen mehr bieten kann, als die asiatischen Länder.
Dafür müssen die Löhne jedoch nur auf das Mass sinken, wie wir bessere Arbeit als die Asiaten leisten können. Alles natürlich in Relation zu den Lebensunterhaltskosten. Der Staat trägt seinen Anteil mit besseren Randbedingungen (Steuern, Sozialabgaben) dazu bei. Und der Staat kann seinen Anteil nur bringen, wenn er weniger Arbeitslose versorgen muss.
 
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