Wann arbeitet eine Grafikkarte?

necoicould

Lieutenant
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Wann arbeitet eine Grafikkarte eigentlich? Naja eigentlich ne dumme Frage bestimmt, aber es gibt doch Laptops die keine richtige Grafikkarte besitzen sondern irgendwie eine "shared"Grafikkarte.. und dann gibt es die anderen HD Grafikkarten(die halt 512 , 1024 haben)

Aber wenn ich Windows starte, wird ja bei beiden alles dargestellt, arbeiten da die Grakas schon? Oder arbeitet eine Grafikkarte nur bei bestimmten Anwendungen?


Ich meine also, sorgt eine Grafikkarte z.b für eine schnellere Fotobearbeitung beim Photoshop oder hat das nix zu sagen? Kann mich jemand aufklären :D

Kann ich also mit einer ganz einfachen 128 er Grafikkarte "gleich schnell und gut" Bilder bearbeiten wie eine 1024 er? Bei Spielen ist das natürlich ein großer Unterschied, aber ich frag mich halt ob das auch bei Bilder, Video usw Bearbeitungen so ist
Ergänzung ()

Hier habe ich eigentlich für mich selbst gerade eine Antwort gefunden^^

http://www.computeruniverse.net/kaufberatung/176-30000057/grafikkarten.asp

Laut dem Artikel, hat die Grafikkarte bei Bildbearbeitung nicht viel zu sagen - nur bei Spielen kommt es darauf an.
 
Das alles alles alles hängt von deinen verwendeten Programmen und Einstellungen ab.

Google mal:
- nVidia CUDA
- ATi Stream


Ne Grafikkarte arbeitet die ganze Zeit.
Sonst wäre der Bildschirm schwarz.
 
Aber wenn ich Windows starte, wird ja bei beiden alles dargestellt, arbeiten da die Grakas schon? Oder arbeitet eine Grafikkarte nur bei bestimmten Anwendungen?

Bei meinem Laptop stellt die Grafik erst beim Windows- Anmeldebildschirm auf dedizierte Grafikkarte um

Bildbearbeitung usw. geht afaik nur übern Prozessor, höchstens CAD Programme profitieren von ner besseren Graka
 
Ganz so veralgemeinern möchte ich das nicht.

Prinzipiell arbeitet deine Grafikkarte immer dann, wenn du ein Bild auf dem Monitor hast. Und das nat. auch bei Bildbearbeitung. Und da ist es dann auch nicht ganz unwichtig was du für Grafikkarte hast. Wenn du hohe Auflösungen bearbeitest und verschiedene andere Sachen machen willst, dann wird die Grafik schon beansprucht. Auch wenn du mit CAD-Programmen Modelle erstellst wird die Grafik beansprucht.
Da geht sicherlich nicht alles mit jedem Chip.

Aber natürlich verlangt man bloß bei Spielen oder Filmen hohe Bildraten, also dass die Karte besonders schnell arbeitet.
 
Grafikkarte arbeitet dann wenn du ein Bild am Monitor hast, allerdings wird die Grafikkarte nur belastet wenn die div. Programme dies auch können. Das heißt momentan noch relativ wenige, es werden aber mehr.

z.B Google Chrome nutzt seit der neusten Version die Grafikkarte zum Rendern von den Webseiten. Vorher hat die Grafikkarte stupide das Bild angezeigt und die CPU hat alles gemacht, jetzt teilt sich das etwas auf.
 
necoicould schrieb:
...aber es gibt doch Laptops die keine richtige Grafikkarte besitzen sondern irgendwie eine "shared"Grafikkarte.. und dann gibt es die anderen HD Grafikkarten(die halt 512 , 1024 haben)
Der Begriff "shared" bezieht sich nicht direkt auf den Grafikprozessor, sondern auf den Speicher. Manche Grafikprozessoren besitzen keinen eigenen Speicher, sondern greifen auf den Hauptspeicher (RAM) des Systems zurück. Da sich der Prozessor (CPU) und der Grafikprozessor (GPU) den Zugriff auf den Hauptspeicher (RAM) teilen, redet man von "shared" Memory (Englisch: Shared Memory = Deutsch: geteilter Speicher)

Der Rest wurde ja schon beantwortet.
 
Außerdem sollte noch gesagt werden das die größe des Speicher wirklich nicht so eine große rolle spielt wie man denkt! Die onboard grafikkarten nutzen meist kaum mehr als ein paar wenige MB diese 512 oder 1024 MB verarsche ist nur Kunden fang! Die leistung steck in der GPU verborgen.

Der rest wurde gesagt.

Aber noch ein beispiel:
Photoshop CS4 nutzt aktiv grafikkarten und kann(!) dadurch teilweiße gewisse dinge um das vielfache beschleunigen! Was bei viel nutzer ein merklicher vorteil ist. PS cs4 auf dem mac kann das zb nicht!
 
Du bringst hier einiges durcheinander:

wann arbeitet eine grafikkarte: jede optischen ausgabe, egal ob auf text oder fensterebene, wird von einem "grafikprozessor" ganz gleich welchem funktionsumfang berechnet. also sobald etwas auf deinem bildschirm angezeigt wird, steckt der grafikchip dahinter.

es gibt verschiedene bauweisen, die heute verwendung finden:

Grafikkarten: (in den meisten Desktop-pc's ab der mittelklasse und teuren notebooks verbaut)
sind wohl die gebräuchlichsten. sie bestehen aus dem grafikchip und den speicherbausteinen, meist auf einer pci-express karte mit einer kühllösung untergebracht. die gebräuchlichsten Chiplieferanten sind ATI/AMD und Nvidia. Grafikkarten verfügen je nach modell über die meiste rechenpower.

Chipsatzgrafiken: (in günstigen desktop-pc's, nettops und den meisten notebooks verbaut)
diese grafikchips fungieren in ihrer funktion meist als ersatz-chipsatz mit grafikfunktion, sind also auch zur anbindung der system-busse an den prozessor verantwortlich. diese verfügen oft nicht über eigenen speicher, sondern reservieren sich diesen vom system-RAM, der bei älteren modellen noch komplett von diesem verwaltet wird (shared memory). Gebräuchliche CHiplieferanten sind AMD/ATI, Nvidia und vorallem Intel. chipsatzgrafiken haben meist wenig rechenpower.

Prozessorgrafiken: Intel verbaut seit einiger zeit ihre chipsatzgrafiken direkt neben/in den prozessor, amd zieht in der nächsten generation laut meinem wissensstand nach. nicht jeder neue prozessor verfügt über eine solche, aber besonders die mobile-sparte profitiert zuweilen davon. prozessorgrafiken greifen wie die chipsatzgrafiken auf den system-RAM als speicher zu, ihre performance ist vergleichbar mit den chipsatzgrafiken.

nun zu dem speicherwirrwar. es gild der leitsatz:
Schnelle grafikkarten können voneinem großen VRAM profitieren, aber nicht jede grafikkarte mit einem großen Vram ist zwangsläufig eine solche.
da, wo mit videoram geworben wird, steckt meist nichts weiter als ein mogelpaket dahinter. es gibt enorm viele low-end grafikkarten, die mit videoram total überdimensioniert sind. keine normale notebookgrafikkarte findet für 1024mb ram verwendung.
und wenn du von 256er oder 1024 grafikkarten sprichst, muss ich dir sagen, das man grafikkarten schlicht nicht an der größe des vrams klassifizieren darf.
ein schneller grafikchip profitiert zwar durchaus von viel speicherplatz, aber im regelfall weiß ein kleiner chip mit 16 shaderprozessoren nichts mit 2048mb vram anzufangen. dennoch gib es solche karten, weil viele leute darauf hereinfallen.

und mittlerweile gibt es technologien, die die grafikkarte nicht nur zur darstellung und berechnung von 3d und 2d-grafiken verwenden, sondern auch videos beschleunigen oder banale berechnungen auf dem chip ausführbar machen. das ist aber noch nicht die regel. lediglich die videobeschleunigung wird fleißig genutzt.
 
Nikolaus117 schrieb:
Die onboard grafikkarten nutzen meist kaum mehr als ein paar wenige MB diese 512 oder 1024 MB verarsche ist nur Kunden fang! Die leistung steck in der GPU verborgen.
Es mag jetzt kleinlich klingen, aber genau genommen gibt es keine "Onboard Grafikkarten".
Was Du meinst ist eine "Onboard GPU". Eine "OnBoard GPU" ist auf dem PCB des Mainboards (OnBoard) verlötet, d.h. sie besitzt kein eigenes PCB.
Erst wenn die GPU über ein eigenes PCB verfügt spricht man von einer (Grafik) Karte. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
@Nikolaus117:
Du hast überhaupt keine Ahnung... was Grafik angeht oder sonst was... also halt Dich einfach raus... :)

Die Karten müssen heut zu Tage .. egal ob es Anwendungen sind oder Games... über genug Speicher verfügen... und dabei ist 1024MB echt schon das wenigste was man haben sollte...
Wir sind im Jahr 2011 und nicht mehr im Jahr 2005! Die Entwicklung geht weiter! Und bei Dir scheint mir sie stehen geblieben zu sein. :cool_alt:

Lese mal öfters den Grafik Karten Test ! :king:

Bestes Beispiel ist das BatMan Arkham Asylum... was megas Grafik Speicher braucht... Genau wie Photoshop CS5 ... also erzähle bitte den Leuten hier kein Shit ...
 
Natürlich gibt es anwendungen die massiv grafikspeicher verbrauchen. aber bei Batman helfen dir deine 1024mb Vram auf dem notebook auch nicht, wenn eine 330m mit der darstellung dieses spieles überfordert ist. und im desktopbetrieb mit bild oder videobearbeitungssoftware war bei mir immer eher der normale RAM proppenvoll, wenn die auslastung des grafikspeichers im desktopbetrieb über 30mb herauswuchs, war es schon ein wunder.
 
In wie weit nutzen zb 1,5 GByte Grafikspeicher bei Photoshop CS5 mehr als nur 1 GByte Grafikspeicher? Ich nutze Photoshop professionell und es würde mich sehr interessieren, welche Auswirkungen das haben soll. Bei Spielen ist es mir klar: Auflösung und Texturen etc. Aber Photoshop? Wenn ein 16 MPixel Bild bearbeitet wird, greift doch eher der Arbeitsspeicher und nicht so der Grafikspeicher, oder? Klärt mich bitte mal auf :-)
 
Ich bin echt neugierig auf die Antwort bezüglich Photoshop CS5 und den Grafikkartenspeicher! Was dort 1500 MB gegenüber 1000 MB z.b. bringen soll.
 
Eine Grafikkarte arbeitet immer. Unterschiedlich sind die jeweiligen Recheneinheiten auf der Karte/Chip die je nach Anwendung angesprochen genutzt werden. Was nicht genutzt wird, wird gedrosselt oder abgeschaltet. So braucht die Karte weniger Strom und erzeugt dadurch natürlich weniger Wärme und Lautstärke im System.

Gut bestückter VRAM ist vor allem bei Spielen in hohen Auflösungen (Full-HD) + zugeschalteten x-fach AA, Kanten-, Texturen und sonstigen Bildverbesserungsfiltern von Vorteil. Geht der Karte der Speicher aus, geht sie nunmal steil in die Knie. Für Framejäger und zugleich Qualitätsgenießer also ein Muss.
Bei heutigen Blockbuster-Spielen sind daher min. 1GB tatsächlich sehr empfehlenswert. VRAM sollte natürlich je nach Leistungsfähigkeit der Karte angemessen sein.
Bei Notebookgrakas oder Low-end-Grakas ist viel VRAM sinnlos. Da sie nun mal nicht viele Frames bei zugleich bester Qualität schaffen. Nur entweder, oder. ;)
 
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