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News Wargaming: World-of-Tanks-Macher stoßen Russland-Geschäft ab

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Draco Nobilis schrieb:
Und genau das kann man mit Echtgeldeinsatz stark boosten. Also Pay2Win.
Dank des Matchmaking in Kombination mit einigen "schlechteren" Panzern auf dem Werg zum Wunschpanzer wird das verlangen danach schnell groß.

Entschuldigung, WoT ist Pay2Win, das wissen alle die es länger gespielt haben.
Es ist clever gemacht und für viele nicht ersichtlich, genauer sind andere darauf bereits eingegangen.
(Kombination aus Matchmaking, Meta-Panzern hinter Forschungsbäumen, Echtgeld Credit-Farm-Panzer, Goldammozwang um einige Schüsseln überhaupt real zu penetrieren etc. pp.)
Entschuldigung, offensichtlich gehörst du schon mal nicht zu diesen "Wissenden". (Btw, mit dieser überheblichen Formulierung disqualifizierst du dich übrigens noch mal zusätzlich zu deiner Unwissenheit. Daher antworte ich auch mal im selben Stil).
Dazu mal ein paar Fragen an dich mit Bitte um Antwort:
1. Wie kann man Forschungsbaumpanzer mit Echtgeldeinsatz boosten? Würde mich mal sehr interessieren! Falls du doch nur den Weg dorthin meinst, nein, P2Progress ist NICHT P2W! Verlangen ist übrigens auch kein Zwang. Wenn dir ein Panzer nicht zusagt, kann man den Grind heutzutage mit Blaupausen oder XP-Boostern stark verkürzen.
2. Was hat das Matchmaking mit der Frage nach P2W zu tun?
3. Ich habe in keinem Panzer Goldammo-Zwang, du?
Diese Fragen sind sicherlich leicht zu beantworten von einem, "der es länger gespielt hat" und der die Cleverness hinter der nicht-ersichtlichen P2W-Mechanik erkannt hat.

Ja, mein Beitrag trieft vor Sarkasmus, aber ich konnte bei deiner Schreibweise einfach nicht anders. Wenn du was fundiertes lesen willst, dann nimm z.B. meinen Post #81 und lerne.
 
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Sicher kein leichter Schritt, speziell wenn man an die Wurzeln des Spiels und das Studio in Minsk denkt. Ich hoffe, dass möglichst viele der dort angestellten die Gelegenheit bekommen, ihre Tätigkeit bei einem anderen Studio außerhalb von Belarus fortzusetzen. Diesen Trend kann man ja nun schon seit einiger Zeit beobachten, dass gerade Entwickler (aber auch andere Fachleute) zunehmend das Land verlassen um anderswo zu arbeiten.

Auch ich habe Freunde aus Belarus, die bis vor einigen Monaten in Minsk gelebt haben, beide Programmierer. Dank ihrer Beschäftigung für ein internationales Softwareunternehmen leben und arbeiten sie seit einigen Monaten aber in der EU, worüber ich einerseits echt froh bin (man bekam hin und wieder schon etwas Angst, sie könnten eines Tages für ein paar Wochen im Gefängnis verschwinden, das passiert dort dieser Tage leider sehr schnell), andererseits ist es schon traurig, dass sie ihre Heimat und auch ihre Familie hinter sich lassen mussten. Auch ich war immer gerne in Minsk, nun sieht es so aus, als wenn ich die Stadt auf absehbare Zeit nicht mehr besuchen kann.
 
DerMond schrieb:
Schon irgendwie ironisch sowas von einem Entwickler zu lesen der quasi nichts anderes macht als das sensible Thema in seinen Spielen zu verherrlichen.
Naja verherrlichen...das Spiel ist ab 12, man kann es auch übertreiben.
 
TrabT schrieb:
Hatte das Spiel erst mal direkt deinstalliert nach Beginn des Ukraine Kriegs aber bin jetzt doch eher positiv überrascht.
Ja so wie so mancher Streamer, der dann aber Warthunder weitergespielt hat, einem Spiel das jetzt mit Z Symbolen auffällt.
 
Arcturus128 schrieb:
Was hat Weißrussland und die Mitarbeiter dort damit zu tun?
Tja, das ist das traurige an einem Krieg, der durch einen Diktator einseitig unterstützt wird. Das Volk hat davon exakt nichts. Dennoch gibt es Sanktionen und eben auch den Rückzug von Unternehmen aus dem Land, was dann leider das Volk trifft. Damit wird im Endeffekt Unzufriedenheit im Volk geschürt und dadurch der Druck auf den Diktator erhöht. Hinzu kommt, dass ein Teil durch kontrollierte Medien dermaßen gehirngewaschen sind, dass ihnen erst durch Wegfall von Annehmlichkeiten klar wird, was eigentlich los ist.
Alles sehr schade, traurig und unnötig, aber wenn Diktatoren durchdrehen ein probables Mittel.
 
Informant777 schrieb:
Finde ich gut. Die jungen Leute sollen weniger daddeln sondern was vernünftiges tun. Deswegen hat China auch schon Gamingzeiten begrenzt. Nur im Westen soll die Jugend vor der Glotze verblöden.
Meinst du das wirklich ernst? Ist es nicht viel mehr so, dass China sich sorgen macht nicht mehr genug Arbeitssk.... zu haben, ggf. die absolute Kontrolle über die Menschen zu verlieren?
 
Fighter1993 schrieb:
Das hätte ich nicht erwartet.
Aber gut dieses Pay to Win Game kann man als Gelegenheitsspieler eh vergessen.
Das Geheule kommt meistens aus der gleichen Ecke, es sind i.d.R. keine guten Spieler.
 
Bl4cke4gle schrieb:
Du hast mit deinen Ausführungen definitiv recht. Wenn zwei gleich gute Spieler aufeinander treffen, gewinnt der mit der besseren Ausstattung.
Ich würde argumentieren, dass dies nicht nur für ähnlich gute Spieler gilt: was willst du mit ner Maus machen, wenn du an ner falschen Stelle in der Karte auftauchst und dann ein Hull-Down Monster dir mit Premium treffer um treffer gibt und du nichts machen kannst.

Hier ist nicht nur Ausrüstung und Skill entscheidend, sondern auch RNG sowie Balancing und diese Probleme lassen sich halt durch das Investment von echtem Geld reduzieren. Nicht beseitigen, dass wäre definitiv übertrieben, aber merklich reduzieren definitiv.


Bl4cke4gle schrieb:
1. gibt es diese "Treffen" gleichstarker Spieler kaum. Meistens ist der eine rein spielerisch besser als der andere und da hilft dann das Premium-Zeug auch nicht mehr, weil es nur marginalen Einfluss hat.
In Theorie ja, in Praxis hilft es sehr wohl ne Menge: die 10% weniger Sichtbarkeit, die 10% schnelleres Reload, die 15% mehr Pen alles zusammengenommen VS jemand der diese Vorteile nicht hat sind bei sowas schnell mal Spielentscheidend.

Erst, wenn der Skill-Gap riesig ist, dann macht es keinen Unterschied mehr und so ein Vergleich macht dann eigentlich keinen Sinn mehr.

Problem bei der ganzen Skill-Kurve ist das "easy to learn, hard to master" Konzept hier: sehr schell sind die meisten Spieler alle im Mittelfeld was den Skill angeht und von da aus ist es sehr schwer noch höher zu kommen, was den reinen Skill angeht. Wer aber die Credits/€ hat, der kann sich hier halt einfach helfen und "besser" werden als Spieler auf selbem oder etwas höherem Skill-Niveau.


Bl4cke4gle schrieb:
2. Kann jeder für die normale Ingame-Währung das Premium-Zeug kaufen. Dies wiederum verschlingt natürlich gerade in hohen Tierstufen die Credits nur so. Das gibt hier auf jeden Fall einen Dämpfer, aber man kann auch mit Tier 6, 7 Spaß haben und da geht es wirtschaftlich wieder auf.
Nur bleibst du dann halt "stehen" was den "Progress" angeht, kannst dir keine Bonds erspielen, Missionen eventuell nicht (sinnvoll) machen und und

Farmen im Low Tier dauert ewig und ewig und bringt einen auch nicht wirklich dazu, die Feinheiten zu lernen, die man im höheren Stufen beherrschen muss, da sie auf 6, 7 und teilweise 8 einfach noch nicht so relevant sind.

Wohlgemerkt sage ich nicht, dass man so nicht auf Stufe 10 kommen kann, habe ich auf meinem F2P Account auch geschafft, nur dauert es ewig und macht gerade auf Stufe 9 z.B. mit deutschen Heavies oder manchen Meds ohne Upgrades wirklich NULL Spaß weil man so scheiß Ausrüstung hat. Hier ist der Skip via Echtgeld quasi essenziell...


Bl4cke4gle schrieb:
3. Die großen Streamer/Pros haben alle mal ein F2P-Projekt gehabt oder es läuft noch. Sie gehören auch ohne Einsatz jeglichen Premium-Zeugs noch zu den besten Spielern.
Der Fakt stimmt nur so halb. QB z.B. ist zwar immer noch auf seinem F2P Account auf klar überdurchschnittlichen Niveau, aber doch ein gutes Stück von dem weg, was sein nicht F2P Account hat.
Und hier ist der einzige Unterschied eben das Mehr an Währung oder € dass er auf seinem Haupt-Account investiert hat.

Bl4cke4gle schrieb:
4. Situativ korrektes Spielen des ganzen Teams wiegt wesentlich höher als die Vorteile durch Premium-Zeug. Ein sinnvoll spielendes Team ohne Premium-Zeug wird immer gegen ein chaotisch spielendes Team mit Premium-Zeug gewinnen.
Absolut richtig... Problem ist aber hier, dass a. Spieler ohne Premium gegen Spieler mit Premium gemacht werden b. Ausrüstung nicht im MM berücksichtigt wird, was Punkt a verstärkt c. das "Skillbased" Matchmaking total kaputt ist, was noch mal mehr Punkt b sowie a verstärkt.

Natürlich könnte Wargaming hier nen Fix bringen, Ausrüstung für das MM berücksichtigen und das "Skillbased" so basteln, das es tatsächlich funktioniert. Dann wäre meine Kritik tatsächlich rein akademischer/ philosophischer Natur. Fakt ist aber, dass sie es nicht gemacht haben wund wohl auch nicht machen werden.

Bl4cke4gle schrieb:
Also ja, diese P2W-Elemente gibt es offensichtlich, aber sie fallen im Spiel kaum auf. Zumindest mir nicht. Deswegen sind sie auch "nicht schlimm". Skill geht ganz klar über P2W.
Man kann das Spiel für viele Dinge kritisieren, aber für böses P2W nun wirklich nicht. ;)
Natürlich ist Skill >> Pay2Win. Dass ist aber fast überall so, weil Spiele... Nun mal von Menschen gespielt werden.

Um noch mal auf Battlefront 2 zu kommen, weil dies eins der schlimmsten Spiele in Sachen Pay2Win waren: auch dort ist dieser Sachverhalt klar erfüllt "Skill >> Pay2Win". Zumindest mir ist das nicht negativ aufgefallen stimmt da auch absolut, ändert aber nichts an den Fakten sowie generellen Problem.

Hier muss man halt einfach einen Schritt zurück machen und sich fragen: merkt man mit XXk Matches sowie einem Skill der mit Sicherheit über dem Durchschnitt liegt überhaupt noch die Probleme, die das en Gros der Spieler hat?

Quicky Baby sowie ich und die meisten anderen Veteranen weisen auf exakt dieses Problem schon seit X Jahren hin und ich persönlich sage hier klar nein.

Ich habe nun mal XXk Matches, ich habe Premium Panzer, ich habe XXX€ versenkt und ich kann auf Basis von zumindest mir fällt es nicht auf keine sinnvolle Aussage treffen, weil ich nicht in der selben Liga wie 95% der Spieler bin... Daher hab ich zwei F2P Accounts gemacht und was soll ich sagen, weil ich nicht den Luxus von XX mio auf der Bank sowie keine Premium Panzer, keine Freie EXP usw. habe, hat man halt deutlich weniger "Premium Zeug", kann sich keine Module oder Upgrades oder neue Panzer leisten. Und dass merkt man massiv im Spielen, sobald man aus den "Low Tier" Panzern raus ist. Klar bin ich dann immer noch besser als Durchschnitt, muss aber auch so sein weil ich XXk Matches gespielt habe. Wenn ich mich aber auf selbem Tier von meinem F2P zu meinem nicht F2P Account vergleiche, sehe ich auch da deutliche Unterschiede.

Ergo, es ist sehr wohl Pay2Win und man sollte hier Kritik üben. Dies nicht zu tuen und einfach zu akzeptieren, dass es Pay2Win ist, verstärkt das Problem nur noch.


Ob man das Problem für sich am Ende selbst als schwerwiegend definiert, bleibt natürlich jedem selbst überlassen. Ich advokiere aber für eine Handlung, die solche Probleme aktiv angeht und diese nicht potentiell verstärkt. WoT hat eine gute Basis, ist aber leider wegen Geld-Gier deutlich schlechter als es sein könnte.
 
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Quade schrieb:
"Wargaming hat seinen Firmensitz zwar auf Zypern, die Wurzeln des 1998 gegründeten Unternehmens liegen aber in Weißrussland."

Nur scheinbar ist all ihre Mitgliedschaft kein Hinderniss für so etwas:


Ich finde momentan das diese Firma immer noch irgendwie einen bezug zu EU hat richtig unsympathisch, denn wäre die Lage für Russland nicht so prickelnd, meint ihr das die sich überhaupt zur solch einer Aktion bewegt hätten?
Dir ist schon klar das was du in deinem Video zeigst auch in Berlin (Deutschland) und Athen (Griechenland) und noch ganz vielen anderen EU Statten passiert, wir leben hier in einem freien Land wo jeder seine Meinung äußern darf und da gibt es immer ein paar Idioten die aus der reihe tanzen.

Sich also nur über Zypern aufzuregen ist da Cherry picking.

P.S: Das Zypern ein Paradise für Steuern ist und da nicht alles mit rechten dingen zugeht ist ja nun auch kein Geheimnis mehr, aber das ist numal Politik.
lex30 schrieb:
Was für eine Heuchelei. Ich mein klar, vorbildlich, keine Frage. Nur müsste man dann sowas generell so halten. Gibt ja noch andere Länder, die auch mal eben bei anderen einfallen. Nur hab ich da nie was von Sanktionen oder Maßnahmen seitens Unternehmen gehört.
Naja...komische Zeiten mittlerweile.
Du hast deswegen nichts gehört weil du vermutlich dich nicht mit Politik beschäftigst die im Ausland stattfindet, es werden immer Sanktionen verhängt nur das die meist aus den USA oder der EU kommen und bei weitem nicht das Ausmaß haben wie der jetzige da es sich bei diesen Kriegen meist um andere geopolitische hintergründe handelt.

Desweiteren solltest du dich entscheiden ob du dies nun als heuchlerei abtust oder beführwortest, oder magst du heuchelei ?
In diesem Fall hier hat das mehr was mit Solidarität zutun.
Palomino schrieb:
Wirklich konsequent wäre es gewesen das Geschäft in Russland und Weißrussland komplett einzustellen statt es nur abzugeben. Irgendwann ist der Krieg vorbei und dann könnten die "Getrennten" ja wieder zueinander finden. Man hätte die Server abschalten können oder sie nutzen können um den Menschen in Russland auf diesem Wege unabhängige Nachrichten zu ermöglichen. Zumindest so lange bis der russische Staat dann das Spiel blockiert.
Was würde das bringen ? Die Sanktionen richten sich an die Regierungen und nicht an das Volk, was kann der 15 Jährige Ivan dafür das Putin in der Ukraine bomben abwirft, der will nur zuhause sitzen und seine ruhe haben. Das ganze abzuschalten wäre kontraproduktiv und würde unnötigen zorn in der Jugend gegen den Westen schüren.
Palomino schrieb:
Nach außen hin kann man sich jetzt gut darstellen, aber echte Konsequenz sieht für mich anders aus. Aber die kann man auch nur schwer erwarten wenn die internationale Politik es vormacht nur dort konsequent zu sein wo es den eigenen Interessen am wenigsten schadet.
Das hat damit rein garnichts zutun, ich würde anraten sich erstmal mit der Materie genau zu befassen auf Politischer ebene um zu verstehen wieso so gehandelt wird wie es derzeit der fall ist. Einfach von heute auf morgen alles und jeden von Russland abzukoppeln hätte fatale Folgen und das nicht nur für Deutschland und die EU sondern der Welleneffekt würde sich weltweit bemerkbar machen und wesentlich mehr schaden anrichten als zu verhindern. Das ist der gute alte Butterflyeffekt, ein kleiner luftzug durch einen Flügeschlag hier kann einen Tsunami auf der anderen seite der Welt bewirken.
sikarr schrieb:
Es sind doch schon mögliche Sanktionen auch für Belarus im Gespräch, dann lieber ein geplanter Cut als ein erzwungener
Die Sanktionen gegen Belarus liegen in der Schublade aber jederzeit bereit im gleichen Umfang wie in Russland zu kommen, bisher hat Weissrussland nicht aktiv am krieg teilgenommen, es sind keine Truppen in der Ukraine (außer freiwillige die für die Ukraine kämpfen). Es bietet lediglich Obdach für die russischen Truppen und hält sich im hintergrund.
Draco Nobilis schrieb:
Ist das jetzt die Angst vor Sanktionen oder bereits eine Firma unter Sanktionszwang?
Herrje da geht so viel internationale Arbeit wegen des Angriffskrieges kaputt.
Wer soll eigentlich die Brücken alle wieder aufbauen?
Eines ist klar, es wird ein Russland nach Putin geben.
Es ist keine Angst vor Sanktionen da diese sich gegen das Finanzsystem der Russen richten, es geht darum Russland finanziell einzuschränken um den Krieg damit auszuhungern. Für die Firmen ansich besteht keine gefahr außer das Sie Ihre dort erwirtschafteten Gewinne in Rubel lassen müssen und diese nicht in EU/USD umtauschen können bzw. kein westliches kapital nach Russland schaffen für investitionen.

Ich betone es noch einmal, die Sanktionen beziehen sich hauptsächlich und in erster Linie darauf das kein frisches Westliches Geld nach Moskau fließt und der Russe mit seinem Rubel alleine bleibt. Auf lange sicht gesehen wird dort alles kollabieren mit hohen Inflationsraten und Zinsen. Venezuela lässt grüßen.
Damien White schrieb:
In deinem Beispiel führen Land A und C einen Krieg gegen B.

Belarus hat Russland direkt unterstützt, sei es bei der Logistik für den Krieg, als Angriffspunkt gegen die Ukraine oder auch politisch in dem teilweise extreme Hetze gegen Ukraine betrieben wurde. Lukaschenko hat sogar mehrfach offen mit dem Einsatz von Atomwaffen (das Land besitzt keine eigenen, btw) und der Stationierung (und Einsatz von) "Superatomwaffen" gedroht.

Man kann hier Russland und Belarus nicht wirklich getrennt betrachten.
Doch das kann man, denn Lukachenko ist nur eine labertasche und hat bisher nichts gemacht was exzessiv den Krieg beeinflusst.
Man muss auch deshalb unterscheiden das die Belarussische Bevölkerung ihr bestes tut um den Russen daran zu hindern weitere Waffen zu liefern.
Es gibt genug berichte wo die Bevölkerung absichtlich die Bahnwege manipuliert um den Nachschub zu unterbrechen oder andere wo die Polizei russiche Soldaten aus Ihren Urals rauszieht. Lukachenko mag zwar an der macht sein, sein Volk jedenfalls unterstützt diesen Krieg nicht bzw. nicht so wie es der Machthaber und Putin gerne hätten.

P.S: Alle die hier davon reden das dieser Akt seitens Wargaming ja nur schein als sein sei, dem sei gesagt das Steam immernoch in Russland fuinktioniert und auch dort noch weiter Geld verdient und Spiele anbietet. Beschwert Ihr euch da auch und deinstalliert Steam oder ist das noch weiterhin installiert ?

Einen Großteil der Firmen egal aus welcher Branche sind nicht gezwungen worden in Russland ihre Geschäfte aufzugeben und hätten weiterlaufen können ohne von sanktionen betroffen zu sein. Diese Firmen haben sich jedoch selber solidarisch dazu entschlossen mit Ihren Umsätzen und den daraus resultierenden Steuern an Russland die Kriegsmaschinerie nicht zu finanzieren. Hinzu kommen noch Firmen denen es egal ist und dort spielt dann der druck der Westlichen Bevölkerung mit da dieser Markt wichtiger ist als der in Russland, hinzu kommt der Imageschaden da sehr viele nicht in verbindung gebracht werden möchten mit Terroristen.

Ich persönlich finde den zusammenhalt bemerkenswert, ob er nun solidarisch ist oder aufgrund von druck spielt keine Rolle. Der Westen hat scheiße gebaut indem man sich abhängig gemacht hat von russischer Energie und Putin hat darauf gebaut das dieser einknickt und nur zuschaut. Und das dies nun genau das gegentewil bewirkt und einen großteil der Welt so zusammenschweißt ist erstaunlich und wird die Geschichte in eine noch ungewisse neue Era bringen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gibt bei WoT sicherlich P2W Elemente, aber die kommen selten direkt zum Tragen. Vielmehr leidet das Spiel wie viele Spiele dieser Art darunter, dass diejenigen, die schon lange dabei sind (bzw. einfach mehr Zeit in das Spiel stecken), enorm im Vorteil sind. Und zwar nicht durch das durch gewonnene “Spielwissen“ sondern einfach durch die besseren Besatzungen etc..

Es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht, ob man einen Panzer mit einer 1 Perk Crew in Stock Version fährt oder eben mit einer 5-6 Perk Crew. Im Stock Panzer wohlmöglich auch ohne Premium Consumables oder mit leeren Ausrüstungs Slots, weil die Credits dazu fehlen. Das kann man auch mit viel Skill nicht mehr ausgleichen.

Als ich mit WoT vor Ewigkeiten angefangen habe, ging mir das natürlich ähnlich, aber da gab es halt noch nicht so viele Spieler mit mehreren 5+ Perk Crews und Millionen Credits auf dem Konto.

Das Problem hat WG auch erkannt und mit Crewbooks, speziellen Besatzungsmitgliedern, XP Boostern etc. versucht, gegenzusteuern, damit neue Spieler schneller Waffengleichheit schaffen können und der Grind nicht mehr so lange dauert wie früher.

Aber dazu muss man dann in der Regel doch zu Echtgeld greifen, sonst kommt man an spiezielle Crewmitglieder schwerer oder gar nicht ran und grindet zudem deutlich länger. Man braucht zudem mindestens 1-2 gute Premiumpanzer als Credit Maker, denn ohne ausreichend Credits (z.B. für Crewbooks, Premium Consumables etc.) hat man in dem Spiel dann doch große Nachteile. Diese Panzer muss sich in der Regel kaufen, auch wenn WG seit einiger Zeit regelmäßig anbietet, sich solche Panzer zu erspielen. Der Grind dahin ganz ohne Geldeinsatz ist aber selbst für sehr gute Spieler mitunter quälend.
 
Draco Nobilis schrieb:
Und genau das kann man mit Echtgeldeinsatz stark boosten. Also Pay2Win.
Das ist Haarspalterei, wenn man alle Augen und Hühneraugen zudrückt und es sich fest einredet ist Pay2Win, wobei es keine Win Garantie gibt, nicht Mal Ansatzweise. Dir geht es im Spiel einfach nur besser weil du kaum Creditsorgen hast, wenn du scheisse spielst machst du auch mit Premium und Premiumpanzer miese.
Draco Nobilis schrieb:
Entschuldigung, WoT ist Pay2Win, das wissen alle die es länger gespielt haben.
WoT ist sehr weit von Pay2Win entfernt, einige der OP-Panzer sind nur durch spielen zu erreichen CWs z.B. da brauchst du aber können, Geld alleine reicht nicht. T95 Chieftain oder Obj279,
selbst ein T56 der Tschechen, wenn du ihn denn kaufen kannst, nützt dir nix wenn du nicht spielen kannst.
Draco Nobilis schrieb:
Es ist clever gemacht und für viele nicht ersichtlich, genauer sind andere darauf bereits eingegangen.
(Kombination aus Matchmaking, Meta-Panzern hinter Forschungsbäumen, Echtgeld Credit-Farm-Panzer, Goldammozwang um einige Schüsseln überhaupt real zu penetrieren etc. pp.)
Das machen alle Free2Play Titel so, was glaubst du wie finanziert sich so ein Spiel, Wargaming ist ein Gewinnorientiertes Unternehmen wie 99% aller Firmen, das sind keine Wohltäter. Dass kann man aber jedem F2P Titel Hersteller vorwerfen. Andere sind sogar noch dreister in dem man bei einem Vollpreistitel noch zu Kasse gebeten wird um das ganze Spiel spielen zu können.

Da ist Wargaming mit WoT und Co so dermaßen weit weg von Pay2Win wie Putin von Mutter Theresa.
 
Informant777 schrieb:
Finde ich gut. Die jungen Leute sollen weniger daddeln sondern was vernünftiges tun. Deswegen hat China auch schon Gamingzeiten begrenzt. Nur im Westen soll die Jugend vor der Glotze verblöden.
Und neben Gamingzeiten hat China auch so tolle Sachen wie Rede- und Meinungsfreiheit begrenzt, manchmal sogar das Recht zu leben. Danke, ich verzichte und denke lieber selbst. Und wer seine Gamingzeiten nicht selber regeln kann, dem wird auch ein totalitäres Regime nicht wirklich weiterhelfen können.

Zum Thema: Tolle Sache, und mutiger Schritt, hier bewusst auf eine Kern-Zielgruppe zu verzichten. Chapeau an die Firma.
 
Irgendwie hatte sich dieser Schritt schon angedeutet. WG (Firmensitz eh schon länger auf Zypern) ist inzwischen international so gut aufgestellt und sie haben sich gegen den sinnlosen Krieg eines Kriegsverbrechers und Völkermörders gestellt, so das ihnen quasi keine andere Wahl blieb. Respekt für die Entscheidung und Respekt für 1 Mio Spendengeld für Kriegsopfer!

Fighter1993 schrieb:
Aber gut dieses Pay to Win Game kann man als Gelegenheitsspieler eh vergessen.
2x Einspruch! :D
WOT war anfangs "pay to win" jaa, da man sich u.a. durch "Goldammo" einen Vorteil verschaffen konnte, welche man (fast) nur durch richtiges Geld erwerben konnte. DAS hat WG aber schon seit zig Jahren abgestellt und man bekommt die "Goldammo" bzw. "Premiumammo" für normale Ingamecredits. Auch alles andere kann man erreichen OHNE nur einen einzigen Cent zu investieren! Dauert dann halt einige Zeit länger, jedoch alles machbar.
Somit ist deine Aussage "Pay to win Game" schlicht falsch! Und auch ein Gelegenheitsspieler kann Spass (und Frust) am Game haben.
DerMond schrieb:
Schon irgendwie ironisch sowas von einem Entwickler zu lesen der quasi nichts anderes macht als das sensible Thema in seinen Spielen zu verherrlichen.
Wo verherrlichen sie denn da irgendwas?
World of Tanks IST EIN TAKTISCHES (Panzer)GAME, wo man mit Pixelpanzern gemeinsam im Team (meist 15 vs. 15) gegen andere antritt! Nochmal: ES IST EIN GAME! (Was es schon länger wie 10 Jahre!!! gibt ...)
 
mgr R.O.G. schrieb:
Somit ist deine Aussage "Pay to win Game" schlicht falsch! Und auch ein Gelegenheitsspieler kann Spass (und Frust) am Game haben.
Gelegenheitsspieler + dauert länger = kannste vergessen führt zu Pay to Win...
Gerade der Gelegenheitsspieler greift zu Geld um sich Vorteile zu verschaffen weil er eben nicht die Zeit zum grinden hat.

Und das ist es was die Leute so aufregt.
Du spielst, und das auch schon lange und dann kommt Jemand ins Game der es 1 Stunde gespielt hat und schwupps macht er dich kalt.

Das ist die Problematik um die es hier geht.

Alle diese Begriffe beißen sich...
 
Habe Probleme mit der deutschen Sprache.

Was heisst: "...World-of-Tanks-Macher stoßen Russland-Geschäft ab"?

Die einfache deutsche Sprache koennen leider viele nicht mehr ausdruecken.
Man hat den Eindruck, dass es leider manchmal weniger um Inhalt als um Headlines geht...
 
themk schrieb:
Was heißt "jegliche Investitionen nicht supported sind"?

Soweit ich es verstehe, hat das Unternehmen in Sankt Petersburg eine Lizenz zum Vertrieb. Das heißt, es wird weiterhin Geschäft gemacht wie üblich. Bloß halt jetzt über eine andere Unternehmensstruktur. Die Einnahmen fließen halt jetzt in ein anderes Konstrukt, damit sich die international agierende Seite von Wargaming ihre Hände reinwaschen kann.
Nein eben nicht, die agieren unabhängig voneinander. Sprich die Kohle die die Russen da investieren bleibt in Russland und vice versa. Damit fließen keine Gelder zwischen den Kontinenten.
 
@DonDonat
Du kannst noch soviele Wall of Texts schreiben um abzuschrecken und davon abzulenken dass du überhaupt keine Ahnung hast.
Mit Echtgeld hat man nur einen Zeitvorteil - das hat nichts mit Pay2Win zu tun. Du verstehst leider das Konzept nicht und schreist pay2win.
All deine negativbeispiele haben einige Streamer schon zu hauf wiederlegt.

Du schreibst auch die ganze Zeit Premiumconsumables und Premiumgegenstände und Premiummunition - es gibt so etwas nicht. All das kostet die gleiche Währung.
Es gibt auch kein Wettrennen das man dringend gewinnen muss wer schneller TierX ist. Du hast scheinbar für dich eine vollkommen überzogene Vorstellung davon wie schnell man durch sein muss.
 
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DaLexy schrieb:
Was würde das bringen ? Die Sanktionen richten sich an die Regierungen und nicht an das Volk, was kann der 15 Jährige Ivan dafür das Putin in der Ukraine bomben abwirft, der will nur zuhause sitzen und seine ruhe haben. Das ganze abzuschalten wäre kontraproduktiv und würde unnötigen zorn in der Jugend gegen den Westen schüren.
Sanktionen treffen immer das Volk am härtesten weil es die Regierenden schlichtweg nicht interessiert. Die haben genug beiseite geschafft um weiterhin in ihrer eigenen verblendeten Welt zu leben. Dann könnte man es auch gleich ganz sein lassen.
Wenn man eine Chance haben will dass sich wirklich etwas im Land ändert braucht es Unzufriedenheit in der Bevölkerung. Das ist vielleicht nicht schön, kann aber sehr effektiv sein.

DaLexy schrieb:
Einfach von heute auf morgen alles und jeden von Russland abzukoppeln hätte fatale Folgen und das nicht nur für Deutschland und die EU sondern der Welleneffekt würde sich weltweit bemerkbar machen und wesentlich mehr schaden anrichten als zu verhindern. Das ist der gute alte Butterflyeffekt, ein kleiner luftzug durch einen Flügeschlag hier kann einen Tsunami auf der anderen seite der Welt bewirken.
Zunächst einmal hätte es für Russland fatale folgen gehabt hätte man das Land rigoros sanktioniert. Gleich mit der härtesten Antwort ein überdeutliches Zeichen senden wäre eine Ansage gewesen. Diese scheibchenweise Sanktionen bewirken doch nichts, sind für mich schlichtweg ein Zeichen von Feigheit. Alle paar Wochen stellt man fest es ändert sich nichts und man beschließt mal wieder ein paar neue Sanktiönchen.

Ich bin überzeugt dass, wenn die EU und Nordamerika es wirklich wollten, wir in kürzester Zeit von russischer Energie unabhängig sein könnten. Es wäre ein Kraftakt, aber die G7 Staaten plus die Übrigen EU Länder erwirtschaften mehr als 50% der Weltwirtschaftleistung. Es ist eine Frage des Wollens, eine Mammutaufgabe aber so etwas zu erreichen ist Teil der Menschheitsgeschichte wenn man denn nur will.
 
@Fighter1993
Sry, aber du verstehst nicht was "pay to win" bedeutet. Schau dir Beitrag 117 von @mfJade an. Der Beitrag erklärt welchen Vorteil Echtgeld in WOT bietet. Nochmal, ALLES erreichbar völlig kostenlos - dauert nur länger!
 
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komisch, wegen einer eigenen Meinung entlassen zu werden. ist das nicht ein Grundpfeiler westlicher Demokratien, Meinungsfreiheit?seltsam wie man Werte immer so dreht, das sie Grad passen....
siehe auch Energiekooperation mit Katar... solange unsere Wohlstandsärsche im warmen sitzen, ist doch alles ok, mit den Werten des Westens. Moral und Werte sind iwie pervers ...
 
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