News Warmwasserkühlung: Nvidia will Wasserverbrauch auf nahezu null reduzieren

stefan92x schrieb:
Einen PKW kann man allerdings auch nicht an eine Wasserleitung anschließen. Ein Rechenzentrum, was sich nicht bewegen muss, ist in der Hinsicht nicht unter Zugzwang und kann die billigere Verdampfungskühlung nutzen.
Billig ist hier wohl das Stichwort.

Solche Milliardenkonzerne müssen halt mit jedem Cent rechnen, sonst hätte man womöglich ein paar Milliarden weniger.

Und solche Innovationen, wie umlaufendes Kühlwasser, kann ja nicht jeder kennen.
Daß bei der Verdunstungskühlung des Stromverbrauches eines mittleren Kernkraftwerkes tonnenweise Wasser benötigt wird, kann ja nun keiner ahnen.

Junge, junge, junge ... .
 
Tzk schrieb:
Verdampfung (ggf. bei starkem Unterdruck) wird sich niemand als großen Kreislauf in dieser Größe antun, wenn es nicht sein muss.
Würde ich nicht sagen, denn Thermosiphons für Rechenzentren sind aktuell in der Entwicklung allerdings mit höheren Drücken. Mit diesen Kältemitteln:
  • Propan
  • Ammoniak
  • ISO-Butan
Dass die Wärme dann im Wärmetauscher abtransportiert werden muss, ist klar. Aber so bekommt man eventuell höhere Wärmelasten schneller "weg". Sehr salopp gesagt.
 
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stefan92x schrieb:
Dafür braucht man einen Wärmekunden. Die gibt es auf der grünen Wiese selten, wo die meisten Rechenzentren stehen. Und selbst wenn, bräuchte man noch zusätzliche Wärmepumpen, weil die Kühlwassertemperatur immer noch viel zu niedrig für eine Fernwärme-Nutzung ist.
Als Landwirt fällt mir ein Gewächshaus auf dem Dach, neben oder über dem Parkplatz der Anlage ein für sehr teures Obst, das sonst nicht lokal wachsen würde. Weil irgendwo in der Nähe sicher Gewächshäuser stehen, die separat beheizt werden müssen und auch auf der grünen Wiese gebaut werden. Wäre cool, wenn man die Abwärme direkt für sowas nutzen könnte. Oder zur Trocknung von Erntegut und direkt Silos daneben bauen, braucht auch endlos Energie und läuft fast ganzjährig weiter für Gras-Pellets usw. Oder zur Verarbeitung von Soja zu tofu, wo jede Menge Wasser mit gemahlenem Tofu erhitzt werden muss. Irgendjemand fällst sicher eine ländliche Nutzung mit hohem Energiebedarf ein, hoffe ich.
 
Ich würde gerne Micro Datacenter als Produkt anbieten.

Jeder in seinem Keller 3-10 Karten, als Teil eines Clusters.

Strom wird erstattet, Stellfläche bieten die Eigentümer kostenfrei an.

Im Gegenzug kann die Wärme kostenfrei genutzt werden. Im Winter für die Heizung und im Sommer das Plantschbecken der Kids 😉.

PV-Anlage kann ebenfalls positiv in die Bilanz einfließen und wäre Win-Win für beide (Grüner Strom und Hausbesitzer, bekommt mehr als die noch vorhandene Einspeisevergütung).

Keine Probleme mit den Netzanschlüssen.
 
Ok, größerer Pool oder vielleicht doch im Winter schwimmen ;-)
 
Diese sogenannten Rechenzentren sollten verpflichtet werden etwas zu produzieren was gegessen oder getrunken werden kann
 
Die ganze Halbleiter Industrie verschlingt unnötige Ressourcen. Am besten komplett einstampfen. Weniger Energie Probleme, weniger Kriesen wegen irgendwelcher Hardware, weniger allgemeines Gejammer in Nerd Foren.
Ich denke so ein paar dutzend Groß-Rechner werden für die Menschheit und ihren Wissensdurst völlig ausreichen. Alles andere ist völlig unnötig.
 
AndreasF1975 schrieb:
weniger allgemeines Gejammer in Nerd Foren.
Jo Bro, back to the Stone age. :freak:
Individualität und Teilhabe an modernen Technologien ist eh neumodischer Luxus.
Kannst auch gleich selbst damit anfangen, und sämtliche Endgeräte und Unterhaltungselektronik entsorgen.
Zur Not reicht auch der Eselskarren...
 
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