Warum gibt es keinen "Hackintosh" von Apple?

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

fragemann

Banned
Registriert
Sep. 2018
Beiträge
489
OS X ist ohne Zweifel ein tolles OS. Doch man ist eben (wenn man nicht frickeln will) an Apple gebunden. Doch hier sind die Preise sehr extrem. Begründet wird das dann immer damit, dass eben das Design besonders aufwändig und teur ist (iMac mit integriertem Monitor), eine besondere Form gewählt ist (Mac Pro) oder eben selbst wenn man das nicht macht, dann gibt es zwangsweise nur Xeon-Prozessoren und ECC-RAM wie beim alten MacPro, was aber ebenfalls die Preise massivst in absurde Regionen treibt, selbst würde Apple die Marge senken.

Darum mein Frage:
Warum gibt es keinen ganz normalen PC von Apple (optinal!)? Meine Workstation hier hat kein ECC und keinen Xeon, läuft aber schon seit 3 Jahren ohne einen einzelnen Bluescreen oder ein Problem. Insofern brauche ich das schlicht nicht. Und wer einen Xeon will, dem können sie ja immernoch einen verkaufen.
 
fragemann schrieb:
Warum gibt es keinen ganz normalen PC von Apple (optinal!)?
Der ganz "normale" PC fürs arme Volk heißt Mac Mini und kostet mit i3, 8GB RAM und verlöteter 128GB SSD im Angebot ca. 700€
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: BalthasarBux und GTrash81
Warum sollten die das tun?
Zum einen wäre das weniger Lukrativ und zum anderen würde man sich das Image kaputt machen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: immortuos und GTrash81
DerKonfigurator schrieb:
Der ganz "normale" PC fürs arme Volk heißt Mac Mini und kostet mit i3, 8GB RAM und verlöteter 128GB SSD im Angebot ca. 700€

Das ist aber kein normaler PC ;) Für den Preis bekommt man ja schon einen Ryzen 5 mit 512GB SSD etc
 
Wenn Apple eines kann, dann die Preise so maximieren, das der Gewinn maximal wird.

Die wenigsten würden sich die teuren Maschinen kaufen, wenn es alternative günstige geben würde.
 
Coca_Cola schrieb:
Warum sollten die das tun?
Zum einen wäre das weniger Lukrativ und zum anderen würde man sich das Image kaputt machen.

Aber was hat es denn mit Image zu tun, zwangsweise ECC RAM und Xeons zu verkaufen? Das begreif ich halt nicht. Zum Videoschnitt (wofür die Geräte sehr viel verwendet werden) braucht man das z.B. schlicht rein gar nicht
 
fragemann schrieb:
Das ist aber kein normaler PC ;) Für den Preis bekommt man ja schon einen Ryzen 5 mit 512GB SSD etc
Das ist mir schon klar, aber für Apple ist das ein normaler PC für jedermann, so auch das Marketing zu dem Teil. Dass man im Selbstbau mit Linux/Windows etwas besseres für den Preis bekommt sollte bekannt sein, aber dann hast du ja weder MacOS noch den angebissenen Apfel auf dem PC.
 
Ist nun mal Apples Firmenphilosophie. MacOS bzw. iOS gibt es nur mit Apple Hardware (bzw. von Apple ausgewählte und geprüfte Hardware). Und sie fahren offenbar ganz gut damit.
 
Zerstoerer schrieb:
Die wenigsten würden sich die teuren Maschinen kaufen, wenn es alternative günstige geben würde.
Ist das so? Ich bin durchaus bereit, 4000€ für einen PC auszugeben (werde das im Herbst tun). Das ist zweifellos SEHR TEUER. Aber ich will eben auch für das Geld dann die maximale Leistung :)
 
fragemann schrieb:
Ich bin durchaus bereit, 4000€ für einen PC auszugeben (werde das im Herbst tun). Das ist zweifellos SEHR TEUER. Aber ich will eben auch für das Geld dann die maximale Leistung :)
Wie bereits geschrieben, maximale Leistung für den Nutzer und maximaler Gewinn für das Unternehmen schließen sich gegenseitig aus.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: immortuos, fahr_rad, TheGreatMM und eine weitere Person
Zerstoerer schrieb:
Wie bereits geschrieben, maximale Leistung für den Nutzer und maximaler Gewinn für das Unternehmen schließen sich gegenseitig aus.

Ja gut, wenn du das so klar sagst. Die Apple-Leute hier sagen halt, dass das so nicht wahr wäre und sie bei Apple eben das beste bekämen zum angemessenen Preis. Dann lügen die sich scheinbar was in die Tasche
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: TheGreatMM
fragemann schrieb:
Ist das so? Ich bin durchaus bereit, 4000€ für einen PC auszugeben (werde das im Herbst tun). Das ist zweifellos SEHR TEUER. Aber ich will eben auch für das Geld dann die maximale Leistung :)
Naja, ob das eine Maximalleistung sein wird kann man sich drüber streiten. Was bei Apple so rund läuft, ist ohne zweifel das Marketing und natürlich die gesamte Infrastruktur. Aber vor allem der Hype um das ganze.

Die Inovation stagniert leider siet der Big Stive nicht merh da ist. Sieht man auch daran, dass dem frühren Zugpferd iPhone, nicht mehr als solches im Unternehmen selbst betrachtet.
 
Der Riesenvorteil von OS X ist ja, das es nicht auf X Milliarden Konfigurationen laufen muss und daher natürlich super optimiert auf die Hardware ist.

Außerdem denke ich, dass Apple mit der Strategie extrem gut fährt. Es wirkt exklusiv weil es halt nur ausgewählte Hardware gibt, dazu die Preise die schon nach Luxus aussehen. Kenne genug Leute, die sich einfach wegen des Images einen Mac gegönnt haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: TheGreatMM, buhenacuc und Nilson
fragemann schrieb:
Ja gut, wenn du das so klar sagst. Die Apple-Leute hier sagen halt, dass das so nicht wahr wäre und sie bei Apple eben das beste bekämen zum angemessenen Preis. Dann lügen die sich scheinbar was in die Tasche
Warum soll das gleich ne Lüge sein? Vielleicht wissen es die Leute nicht besser, oder lügen sich selbst an, um die Kosten zu rechtfertigen.
 
Apple liefert definitiv ein sehr gutes Gesamtprodukt.
Ob man den Preis teuer, angemessen oder günstig empfindet variiert wohl von Person zu Person.
Für mich selbst zum Beispiel sage ich ganz klar, dass mir dieses Gesamtpaket (Hardware, Design, Ökosystem und vor allem kein Windows) den Preis wert ist.
Das hat mit "sich selbst anlügen" wenig gemein...
 
Flomek schrieb:
Der Riesenvorteil von OS X ist ja, das es nicht auf X Milliarden Konfigurationen laufen muss und daher natürlich super optimiert auf die Hardware ist.

Ja, aber das Argument passt nicht. Für teure Xeon oder ECC-RAM kann man ein OS nicht optimieren. Auch nicht für in Hardware integrierte Bildschirme ;) Es wäre also problemlos möglich, eine günstige Konfiguration anzubieten, ohne auch nur 0,1% am OS ändern zu müssen oder irgendetwas gefährden zu müssen in Sachen Stabilität
Ergänzung ()

kaji-kun schrieb:
Apple liefert definitiv ein sehr gutes Gesamtprodukt.
[...]
Das hat mit "sich selbst anlügen" wenig gemein...

Man könnte all das aber eben auch auf günstigerer Hardware anbieten ;) Insofern lügst du dir eben doch was vor
 
kaji-kun schrieb:
Design, Ökosystem

Das kann ich noch nachvollziehen, vor allem beim Ökosystem, da ist Apple wirklich ganz vorn dabei.

kaji-kun schrieb:
und vor allem kein Windows

Das ist allerdings schon irgendwie FanBoy Verhalten. Wäre Windows so dermaßen besch**en wäre es wohl kaum auf dem Markt. Es gibt für jedes OS seine Daseinsberechtigung. Was hat man nicht alles über die ganzen Jahre von Linux gesagt "Nerdsystem, Kaum nutzbar, läuft nix" usw. Aber siehe da, alles was heute embeded ist läuft weder mit einem Mac noch mit einem Windows Derivat.
 
Weil Apple mit macOS machen kann was sie wollen. Und sie wollen es nunmal exklusiv auf Apple Hardware. Für viele ist macOS ein USP
 
Zum einen soll der nächste MacPro wieder modular werden, also wie alte "Käsereibe". Zum anderen ist Darwin (der Kernel von MacOS) opensource (Apple Public Source Licence), nur die GUI ("Apua") ist proprietär.

Die Alternative zum "Hackintosh direkt von Apple" wäre das OS separat für jeden x86er PC zu verkaufen. Jedoch hat Apple das Projekt Star Trek (System 7 auf 486er) bereits 1993 beerdigt. Dazu würde MacOS eines sehr großen Vorteiles beraubt: es läuft nur wenig verschiedener Hardware, auf die Treiber und Funktionen zugeschnitten werden können.
 
Mit X Milliarden Konfigurationen meine ich ja auch nicht nur Prozessoren.

Bevor ich hier weiter mache, wird das wieder so ein Thread wo du es wieder besser weißt als jeder andere, inklusive Apple die mit der Strategie mehr Kohle in einem Jahr machen als ich in 900 Jahren?
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben