hallo7 schrieb:Wenn ein Bit falsch ist, dann stimmt die Prüfsumme nicht und es wird verworfen. Das ist Digitaltechnik (vereinfacht gesagt)(nicht zu ernst nehmen)
Dafür musst du aber auch erstmal erkennen, dass Bitfehler enthalten sind. Gibt immer Fehlermuster die nicht erkannt werden können. Dann erhälst du ein fehlerhaftes Signal.Cedega schrieb:Wenn du keine Fehlerkorrektur hast dann wird das Signal verworfen und du hörst nix.
Wollte eigentlich nur darauf hinaus das es bei digitaler Übertragung eben nicht nur geht/geht nicht gibt. Wird ja oft auch beim digitalen Fernsehen gesagt: Entweder du hast ein Bild oder du hast keines. Dabei kann ich auch ein "falsches" Bild haben.
@niqlas:
Die Antwort wurde dir bereits in Post Nummer 2 gegeben Der Flugfunk nutzt AM (Amplitudenmodulation) und der Hörfunk FM (Frequenzmodulation). Um es vereinfacht auszudrücken: Die Frequenzmodulation ist prinzipiell erstmal weniger anfällig für Störungen. Bei einer ausreichend hohen Signalleistung habe ich nur geringes Rauschen. Falle ich jedoch unter einer gewissen Schwelle, verstärkt sich das Rauschen drastisch. Daher nimmt man beim Flugfunk AM. Man hat erstmal eine qualitativ schlechtere Verbindung als beid er Verwendung von FM, aber bei der AM steigt das Rauschen kontinuierlich mit sinkender Signalleistung. Ich kann also auch bei geringem SNR (Signal to Noise Ratio) einen Funkspruch noch verstehen (was bei FM nicht mehr möglich wäre), wenn auch mit starken Störgeräuschen.
Der zweite Punkt, den Cedega erwähnt hatte, ist die verwendete Bandbreite. Beim Flugfunk stehen je nachdem ~ 8-25 kHz zur Verfügung und beim Radio 100-300 kHz.
Dazu kommt noch, dass es im Studio des Radios keine Nebengeräusche gibt, im Flugzeug jedoch viele.
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