Warum klingt Funk immer verzerrt und nicht so sauber wie ein Radio?

hallo7 schrieb:
Wenn ein Bit falsch ist, dann stimmt die Prüfsumme nicht und es wird verworfen. Das ist Digitaltechnik (vereinfacht gesagt) :P (nicht zu ernst nehmen)
Cedega schrieb:
Wenn du keine Fehlerkorrektur hast dann wird das Signal verworfen und du hörst nix.
Dafür musst du aber auch erstmal erkennen, dass Bitfehler enthalten sind. Gibt immer Fehlermuster die nicht erkannt werden können. Dann erhälst du ein fehlerhaftes Signal.
Wollte eigentlich nur darauf hinaus das es bei digitaler Übertragung eben nicht nur geht/geht nicht gibt. Wird ja oft auch beim digitalen Fernsehen gesagt: Entweder du hast ein Bild oder du hast keines. Dabei kann ich auch ein "falsches" Bild haben.

@niqlas:
Die Antwort wurde dir bereits in Post Nummer 2 gegeben Der Flugfunk nutzt AM (Amplitudenmodulation) und der Hörfunk FM (Frequenzmodulation). Um es vereinfacht auszudrücken: Die Frequenzmodulation ist prinzipiell erstmal weniger anfällig für Störungen. Bei einer ausreichend hohen Signalleistung habe ich nur geringes Rauschen. Falle ich jedoch unter einer gewissen Schwelle, verstärkt sich das Rauschen drastisch. Daher nimmt man beim Flugfunk AM. Man hat erstmal eine qualitativ schlechtere Verbindung als beid er Verwendung von FM, aber bei der AM steigt das Rauschen kontinuierlich mit sinkender Signalleistung. Ich kann also auch bei geringem SNR (Signal to Noise Ratio) einen Funkspruch noch verstehen (was bei FM nicht mehr möglich wäre), wenn auch mit starken Störgeräuschen.
Der zweite Punkt, den Cedega erwähnt hatte, ist die verwendete Bandbreite. Beim Flugfunk stehen je nachdem ~ 8-25 kHz zur Verfügung und beim Radio 100-300 kHz.
Dazu kommt noch, dass es im Studio des Radios keine Nebengeräusche gibt, im Flugzeug jedoch viele.
 
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Stevo86 schrieb:
Das wird aber nur für die digitale Alarmierung verwendet, was etwas anderes ist als Digitalfunk.

Was ist daran kein Digitalfunk ?


niqlas schrieb:
Was verursacht nun diese unklare Übertragung der Stimme?

Krücken doch nicht angeschaut ?

Gut dann mal anders: Kanalraster / Bandbreite


@Nasenbär: Hörfunk nutzt WFM, nicht verwechseln mit NFM
 
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Es was anderes als der Digitalfunk mit dem an Einsatzstellen und in Fahrzeugen gefunkt wird.

Früher im Analogfunk wurde im 4m Band alles gemacht, Alarmierung und Fahrzeug und Leitstellenfunk.

Digitale Alarmierung und Digitalfunk(Tetra) sind anders. Gibt Länder die funken Analog und werden mit DME Digital alarmiert.
 
Wenn du meinst

Trotz der Bezeichnung "digitale Alarmierung" findet die Übertragung auf einem analogen Funkkanal statt, es werden lediglich digitale Signale übertragen, ähnlich wie bei einem Fax-Gerät. Somit handelt es sich bei der POCSAG-Alarmierung nicht um Digitalfunk im eigentlichen Sinne.
 
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Ltownwriter schrieb:
@Nasenbär: Hörfunk nutzt WFM, nicht verwechseln mit NFM
Das hatte ich nicht bedacht, dann ist die Aussage bezüglich der Bandbreite natürlich Quatsch. Was wäre denn ein typischer Modulationsindex beim UKW-Hörfunk? Hab das nachrichtentechnische Wissen schon ewig nicht mehr gebraucht ...
 
Ich bin zwar ein Versager und hab keine Ahnung vom Amateuerfunk aber wohl vom BOS Funk und da ist meine Antwort richtig.

GUt das es genug Platz auf der Ignoreliste gibt.
 
Ahh die Amateurfunker ;)

Natürlich ist das mit der Bandbreite kein Quatsch Nasenbär. Und so tief ins Detail wollte der TS sicher nicht gehen. Er wollte doch nur wissen warum Sprechfunk sich so unterschiedlich anhören kann....
 
Ltownwriter schrieb:
Wieso meint jeder das TETRA der DIGITALFUNK ist ?

Und warum Du Dich gleich auf den Schlips getreten fühlst erschließt sich mir überhaupt nicht.

Weder habe ich gesagt das Du ein Versager bist, noch Dir unterstellt das Du keine Ahnung hast!

POCSAG wird zur Alarmierung mittels RICs tatsächlich im 2m-Band durchgeführt. 4m- und 2m-Band werden halt bei den BOS als "analog" bezeichnet. Nur TETRA gilt als "digital"
 
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