Dudde schrieb:
Ich glaube dann hätte ich ganz andere Sorgen (oder gar keine mehr) als meine Passwörter.
Ich denke dabei eher an die Angehörigen, die es vermutlich deutlich einfacher haben, wenn sie Zugriff auf bestimmte Dienste wie z.B. Versicherungsportale haben. Und ja, du bzw. diese haben dann ganz andere Sorgen und Arbeit und da sollten dann nicht noch Fragen wie "wie bekommen wir Zugriff auf X" oben drauf kommen.
Dudde schrieb:
Ist ja nicht so das man diese nicht auf Umwege wiederherstellen kann. Das meiste geht per Email.
Ja genau, zumindest den Zugriff auf E-Mail Adresse + zweiten Faktor (soweit eingerichtet) sollte man Angehörigen für den Notfall ermöglichen.
Dudde schrieb:
Das ist jetzt alles aber ein bisschen übertrieben.
Finde ich nicht. Ist eine Frage der Abwägung. Sich dagegen abzusichern, dass Einbrecher oder Handwerker versuchen, Passwörter/Logins abzugreifen halte ich für übertriebener.
Generell ist mein Punkt, das man bei all dem Thema "Security" nicht vergessen sollte, dass der außergewöhnliche Zugriff (durch dich selbst oder andere) sehr wichtig sein kann eines Tages und das Backups bei diesem Thema ganz besonders wichtig ist. Irgendwo sollte es ein Backup des Master-Passwortes (bzw. eines Backup-Passworts) geben, im Idealfall verteilt auf zwei Vertrauenspersonen die jeweils einen Teil davon haben (kann man bei Bedarf ja so regeln, dass man mit 50% nichts anfangen kann).
Dudde schrieb:
oder sie einweihen wo man seine PWs hat
Ja genau. Dafür muss aber irgendein Passwort / Faktor unverschlüsselt herum liegen (z.B. das Master-Passwort, ein Yubikey ohne PIN o.ä.). Alternative zu oben ist Bankschließfach und Vollmacht, dann ist das Masterpasswort institutionell durch die Prozesse der Bank abgesichert - wer jetzt ankommt mit "ja aber das ist ja nicht sicher, was ist wenn..." hat den Kern von diesem Beitrag nicht verstanden.