Warum oft nur code per Mail anstatt Passwort auf Webseiten?

flashmastär schrieb:
Mein sicherheitskonzept ist vielleicht schlecht aber passiert ist bisher noch nichts und ich behaupte mal es ist sicherlich deutlich besser als von jedem anderen den ich persönlich kenne
Diese Aussage macht es doch aber nicht besser.
So kann man da einfach nicht heran gehen. "War schon immer so" oder "Mir ist doch nie was passiert", das höre ich täglich, aber es bleibt trotzdem einfach unsicher.
Trennung der Konten, vor allem auch der Konten mit administrativen Rechten ist wichtig.
Passwortmanager sind der gängigen Standard.
 
Das habe ich schon seit über zehn Jahren das ich nur ein eingeschränktes Nutzerkonto unter Windows nutze. Also kein Administrator Konto.

Wie gesagt wenn die für alles eh das Handy nutzen, bringt mir der Aufwand auch nix.
Ergänzung ()

Nilson schrieb:
Vaultwarden Instanz. Bringt mir nur nichts, wenn die Dienste das Passwort abschaffen.
Was ist das? Und und was wird abgeschafft?

Win11 wollte ich letztes Jahr schon drauf Machen, aber da ich noch ein Jahr Sicherheitsupdate bekommen habe wollte ich das noch Aufschieben.
Aber ab Oktober gibt es ja keine Updates mehr, richtig?
 
flashmastär schrieb:
Nutzt ihr das denn auch alle?
Ja, das ist best practice und ja, ich verwende KeePassXC. Perfekte Lösungen gibt es nicht, ein Passwortmanager ist die beste.
flashmastär schrieb:
Was ist an dieser Sache dran, mit den Kopien die Word anfertigt
Wie bitte? Also ein Passwortmanager ist z.B. KeePassXC. Microsoft Word ist keiner. Wird ja immer wilder hier. Und "natürlich" auch noch Windows 10 in Verwendung. Und ja, Word erstellt Sicherheitskopien deiner Dateien, hast du vielleicht schonmal verwendet wenn diese "Datei wiederherstellen/reparieren" Aufforderung kam, denn genau so funktioniert das.
 
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flashmastär schrieb:
Kurz: Ein Passwortmanager

Lang: Bitwarden ist ein Open Source Passwortmanager. Im Gegensatz zu z.B. Keepass liegt die Datenbank aber bei denen auf den Server. Ein Mitarbeiter von denen hat (inoffiziell; aber geduldet) die Server-Software für Heim-Server angepasst. Diese Version, die man bei sich zu Hause laufen lassen kann (z.B. per Docker auf einem Linux Server) heißt Vaultwarden. Das habe ich bei mir eingerichtet.

Ich hätte auch vereinfacht schreiben können: "Mein Passwort Manager hat 266 einträge"
flashmastär schrieb:
Und und was wird abgeschafft?
Passwörter, wie dein Thread hier zeigt. Gibt ja auch Dienste, die z.B. Passkeys recht stark pushen. Wobei der Kommentar etwas überspitzt ist. Das Passwort wird noch eine ganze Zeit die Vorherschaft haben.
 
BeBur schrieb:
Und ja, Word erstellt Sicherheitskopien deiner Dateien
Auch die Zwischenablage wird beim Kopieren aus Word-Dokumenten nicht gelöscht, etwas, was jeder PW-Manager macht.
 
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BeBur schrieb:
Microsoft Word ist keiner.
Das weiß ich, aber das das ist halt old school und offline. Liegt auf nem Stick und drucke ich mir aus.

Mein ms Word ist über 15 Jahre alt, da ist nix online oder Cloud oder Auto save.

Was ist an win 10 schlecht?
Sicherheitsupdate bekomme ich ja noch
.habe gerade erfahren dass das wohl noch ein Jahr weiter geht.
Dann werde ich wohl dabei bleiben. Muss sonst neue Hardware kaufen
Es gibt bestimmt auch vieles neues was gut ist an Windows 11 aber ich höre auch sehr viele Leute schimpfen und ich glaube auch nicht dass es in punkto Sicherheit zwingend unbedingt besser ist als Windows 10 oder sehe ich das falsch.
Ergänzung ()

Nilson schrieb:
Gegensatz zu z.B. Keepass liegt die Datenbank aber bei denen auf den Server. E
Klingt sehr unsicher. Würde niemals meine Passwörter wo anders auf nem Server wissentlich Speichern
Ergänzung ()

qiller schrieb:
Auch die Zwischenablage
Ich kopieren meine pw ja aber nicht in die Zwischenablage
 
Zuletzt bearbeitet:
flashmastär schrieb:
nicht dass es in punkto Sicherheit zwingend unbedingt besser ist als Windows 10 oder sehe ich das falsch.
Das wichtigste ist Software und ein Betriebssystem zu nutzen, dass aktuell gehalten wird. Solange es über das ESU noch Updates für Windows 10 gibt, ist das also OK, danach nicht mehr. Vor allem da die KI aktuell überall Lücken findet.
flashmastär schrieb:
Klingt sehr unsicher. Würde niemals meine Passwörter wo anders auf nem Server wissentlich Speichern
Das Konzept ist, dass die Passwörter nur in den Clients ver- bzw. entschlüsselt werden. Auf dem Server liegen dann nur verschlüsselte Daten. Danke dem open Source Ansatz könnte man das auch nachprüfen. Aber ja, deswegen Hoste ich den Server selbst. Aber auch da sollte man halbwegs wissen was man tut. Deswegen eher die Empfehlung Richtung Keepass(XC)
flashmastär schrieb:
Ich kopieren meine pw ja aber nicht in die Zwischenablage
Wie trägst du sie dann ein? Tippst du sie händisch ein?
 
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Nilson schrieb:
Wie trägst du sie dann ein? Tippst du sie händisch ein
Natürlich.
Aber wo gehen die Daten aus der Windows Zwischenablage denn hin?
Klingt ja so , als wenn alles jederzeit in die Cloud geht bei Windows


Nilson schrieb:
Aber ja, deswegen Hoste ich den Server selbst. Aber auch da sollte man halbwegs wissen was man tut. Deswegen eher di
Das ganze Konzept klingt eher so, als wenn das nur was für Profis ist.
Wenn man nicht weiß was man tut, ist es bestimmt auch nicht sicherer
 
flashmastär schrieb:
Aber wo gehen die Daten aus der Windows Zwischenablage denn hin?
Klingt ja so , als wenn alles jederzeit in die Cloud geht bei Windows
Also ehrlicherweise ist das mit Abstand wichtigste, dass überall ein anderes Passwort verwendet wird. Alles andere ist dahinter drittrangig. Wenn dein Rechner von außen kompromittiert wird, dann kommt ein Angreifer an die Passwörter, egal ob sie in einem KeePassXC Safe oder einer Word-Datei liegen.

Nur so wie es aktuell ist hat offenbar deine ganze Familie Zugriff auf alles durch die Word-Datei. Und ggf. auch der Cousin vom Kumpel von deinem Sohn, wenn die irgendwann mal am Rechner sind. Oder deine Nicht/Cousine/Tante, wenn die auf der nächsten Feier an dem Rechner die Musik raussucht und einstellt. Sind jetzt erfundene Dinge, wird dir so nicht passieren, aber ich denke du verstehst, worum es geht.

flashmastär schrieb:
Was ist an win 10 schlecht?
War mir entgangen, das es da noch Sicherheitsupdates für gibt. Solange das gegeben ist ist das an sich okay. Ist nur nicht so klug, bis auf den letzten Tag zu warten und dann erst zu wechseln.
 
Ich hatte mich schon darauf eingestellt dass ich das jetzt in meinem Urlaub eigentlich machen wollte und mir gezwungenermaßen dann einen neuen Rechner kaufen muss höchstwahrscheinlich.

Aber wie ich jetzt gerade eben durch eine kurze Recherche erfahren habe ist ohne große Ankündigung dieses ESU Programm um ein weiteres Jahr verlängert worden.

Noch sind die Kinder ja nicht so alt und jemand anderes kommt jetzt großartig auch nicht an meinem PC und diese Word-Datei liegt nicht auf meinem Rechner sondern auf einem externen Stick weit weg in der Schublade.

Das sind halt auch einige manuelle Updates Sachen drauf.

Klar verstehe ich was du meinst und das ist sicherlich nicht der idealfall aber in der Praxis ist das bisher nicht so dass das wirklich gegeben ist.
Aber die Sache mit dem Konto für jede Person ist schon eine gute Idee und das werde ich spätestens beim neu Aufsetzen des Rechners auch so machen.

Das Problem an dieser Sache für jede kleine furzseite oder irgendein Forum was man einmal im Jahr benutzt ein anderes Passwort zu verwenden ist, dass man das ja auch alles irgendwo notieren muss oder halt so ein Passwort safe nutzen muss oder es halt alles notieren muss.
Bzw solange man das im Browser speichert ist mir das ja auch noch egal, aber diese Passwörter kann ich mir nicht merken und dann muss man jedes mal eben wieder diese Funktion ,,Passwort vergessen,, benutzen.
 
Installiere einen separaten Browser und füge eine Erweiterung hinzu, die eine Passworteingabe erfordert.
 
Was genau soll das jetzt bewirken, den soll ich dann dauerhaft zum Surfen benutzen oder wie.?

Ich habe mir mal sagen lassen dass alle browsererweiterungen an sich sehr unsicher sind und dass man da nichts großartig speichern sollte.

Darum nutze ich ja schon den Firefox ohne irgendwelche Erweiterungen und ohne irgendwelchen Schnickschnack nur fürs Online-Banking. Wurde mir im Forum so empfohlen.
Darum bin ich ja nach Jahren der Nutzung von einer Banking-Software auf diese Variante umgestiegen.
 
flashmastär schrieb:
Das will ich ja aber gar nicht.
Das ist aber halt dein Problem. Ein E-Mail-Postfach für andere Haushaltsmitglieder zugänglich zu halten ist halt so oder so ein Sicherheitsrisiko.
Im Grunde gehen die Betreiber der Webseiten die einen solchen Login einsetzen davon aus, dass auch nur du Zugriff auf ein E-Mail-Postfach hast. In der Regel gibt es bei diesen Anbietern aber durchaus die Möglichkeit eine 2FA einzurichten. Also eine richtige und dann fällt u.U. die E-Mail auch raus.
Heißt du meldest dich dann wieder mit Passwort plus zweiten Faktor an. Kommt halt immer drauf an.

Und doch. Es ist relativ easy. Mehrere Benutzerkonten am PC wurde ja schon erwähnt. Die natürlich auch passwortgeschützt sind. Am Smartphone halt auch - da gibt es mitunter ja sogar inzwischen Möglichkeiten, Apps hinter der Biometrie zu stecken. Das sollte man auch nutzen. Auch im eigenen Haushalt. Man muss nicht alles miteinander teilen.
 
Ich nutze Thunderbird und da habe ich 4 Mailkonten zusammengefügt. Auch das meiner Frau..
 
flashmastär schrieb:
Mein ms Word ist über 15 Jahre alt, da ist nix online oder Cloud oder Auto save.
Bekommt aber auch keine Sicherheitsupdates mehr und ist damit definitiv abzulösen.
Ergänzung ()

flashmastär schrieb:
diese Word-Datei liegt nicht auf meinem Rechner sondern auf einem externen Stick weit weg in der Schublade.
Hast die Datei nur darauf?
Sticks können schnell mal defekt sein, dann ist alles weg.
Ausgedruckt hast du die Datei ja auch, das ist OK, wenn sicher aufbewahrt.
 
flashmastär schrieb:
dass man das ja auch alles irgendwo notieren muss oder halt so ein Passwort safe nutzen muss oder es halt alles notieren muss.
Man sollte ein Browser-Plugin verwenden, das übernimmt das für dich.
flashmastär schrieb:
Bzw solange man das im Browser speichert ist mir das ja auch noch egal
Dann verwende einfach die Browser-Funktion und speichere da die Passwörter ab. Ich weiß, finden alle hier ganz schlimm weil könnte ja eines Tages mal was schief gehen und so. Ist aber nunmal komfortabel (was extrem wichtig ist, damit man das auch wirklich nutzt), mir ist nicht bekannt, das es mal eine entsprechende Schwachstelle gegeben hat und wenn es eine gibt, dann könnte die genau so auch ein Browser-Plugin betreffen.

Und ja, ich weiß, jetzt kommen die hervor die sowieso genau deswegen kein Browser Plugin verwenden, das ganz schlimm finden, ihre Websites vom Passwortsafe aus ansurfen, etc.. Wie weiter oben schon gesagt, perfekte Lösungen gibt es nicht.
 
DJKno schrieb:
Bekommt aber auch keine Sicherheitsupdates mehr und ist damit definitiv abzulösen.
Aber wenn es eh alles offline ist, was soll damit passieren?
Warum ist das dann unsicher?
 
@flashmastär Weil du irgendwann nicht dran denkst und dann doch mal nicht alles offline ist. Oder "nur mal kurz". Oder dir schlicht ein Fehler unterläuft.

Du wirst auch nicht öfters ausgeraubt, wenn du jeden Tag mit 20.000 Euro Bargeld durch die Gegend läufst. Irgendwann geht aber was schief und dann passiert es halt doch und dann wäre es doch sinnvoll gewesen, das Geld zur Bank zu bringen.
 
Nilson schrieb:
Hebelt nicht nur die 2FA aus, weil es keinen ersten Faktor mehr gibt, führt auch zu so Nebeneffekten wie vom TE beschrieben.
Dafür ist der Faktor immer anders. :) Definitiv besser als ein Passwort. Probleme gibts nur wenn der Mail-Account kompromittiert ist, aber dann hast du eh andere Sorgen.

flashmastär schrieb:
Finde ich extrem schlecht, denn zB möchte ich auch auf vielen Seiten nicht das im Haushalt lebende personen darauf zugreifen können.
zB ist der PC ja frei zugänglich oder mein Handy, inkl Mailprogramm. wenn der code einfach per Handy gsendet wird kann man ja so auf die Webseite zugreifen.
Wenn du so wenig Vertrauen in diese Personen hast, dann musst du woanders ansetzen. Wenn sie doch eh schon Zugriff auf deine Mails haben, dann können sie auch einfach das Passwort der Dienste zurücksetzen und es ist irrelevant, ob auf die Dienste nun normal per Passwort zugegriffen wird oder über den Weg, den du beschrieben hast.
 
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