Was bedeutet eine gestrichelte Linie beim Trassenplan der Telekom?

Zum Vergleich hier mal ein aktueller MBfm Thread aus dem onlinekosten.de Forum.
https://www.onlinekosten.de/forum/showthread.php?t=153040&page=4
Dort hat sich der TE mit 3 Nachbarn zusammen geschlossen, sie liegen dort bei ~20.000€ Gesamtkosten, wobei auch nur 40m Tiefbau nötig waren.
Bei einer Anfrage für ein Haus alleine war er wohl bei knapp 17.000€, da sieht man schon, dass die Kosten für einen Hausanschluss am Ende nur einen geringen Aufpreis ausmachen und die Hauptkosten an anderer Stelle entstehen.

Es ist nunmal nicht so, dass nur von deinem Haus zum nächstgelegenen MFG der Telekom gezogen wird, dort angeklemmt wird und die Sache läuft. Die bestehende Infrastruktur für VDSL wird nicht für deinen Ausbau genutzt, höchstens vorhandene Leerrohre werden zum Einblasen der Glasfaser verwendet und anschließend in einem neu errichtetem NVT angeschlossen.
 
Netzverteiler (NVt)

In unmittelbarer Umgebung Ihrer Immobilie ist für FTTH-Netze ein Flexibilitätspunkt nötig. Im Havariefall
beschleunigen Netzverteiler die Entstörung und sorgen dafür, dass bei Installationsarbeiten keine anderen
Anschlüsse beeinträchtigt werden. NVt leisten so einen Beitrag zur Zuverlässigkeit und Flexibilität des
Glasfasernetzes.

In Ihrem Falle ist kein NVt verfügbar und muss neu errichtet werden.
Ihre Zuzahlung: 5.000,00 € (exkl. MwSt.)

Man sollte bei MBfm immer bedenken, das gerade auf kurzen Strecken die Errichtung des NVt schnell mal mehr als die Hälfte der Gesamtosten ausmachen kann. Wenn die Fixkosten für den NVt schon das geplante Budget übersteigen, kann man sich die 100€ für das Angbeot schon sparen.

Da du nur von einem "Verteiler" auf der anderen Straßenseite in 60m Entfernung sprichst, ist das überhaupt ein OudoorDSLAM? Zufällig ein Foto parat?
Klar die Fritzbox schätzt nur, aber wenn die >280m schätzt, muss da ganz schön was schiefgelaufen sein, wenn du in der Trassenauskunft und durch ablaufen eher auf ca. 60m Kabelweg für deine aktuelle DSL Anbindung kommst, oder hab ich hier was missverstanden/übersehen?
 
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Das ist kann sicher ein OudoorDSLAM, der ist ja gerade neu gebaut worden und der Telekom war vor ~3Tage hier und hat für den 250Mbit Vertrag geworben.

Und ja das verstehe ich ja auch nicht, wahrscheinlich bin ich am alten OudoorDSLAM angeschlossen, aber meine Leitung geht ja trotzdem am nahe OudoorDSLAM "vorbei", kA wie das funktioniert, das verstehe ich ja ebenfalls nicht und der Telekom-Mann, der hier war, meinte: Sobald sie upgrade schrumpft die Leitungslänge, weil ich dann an den neuen OudoorDSLAM angeschlossen werden.


Macht auch etwas Sinn, weil meine Leistungswerte in der FritzBox, ~114Mbit sind und das würde nicht reichen für den 250er Tarif.
 
BlackhandTV schrieb:
aber meine Leitung geht ja trotzdem am nahe OudoorDSLAM "vorbei",
Nahe vorbei reicht nicht, die muss schon an dem Verteiler angeschlossen sein, damit sie von diesem versorgt werden kann.
BlackhandTV schrieb:
weil meine Leistungswerte in der FritzBox, ~114Mbit sind und das würde nicht reichen für den 250er Tarif.
Die Leitungskapazität, welche die FritzBox anzeigt, bezieht sich immer auf das geschaltete VDSL Profil, was im Fall von VDSL100 das Profil 17a ist.
Beim 250er Tarif schaltet die Telekom aber Profil 35b was in einer anderen Leitungskapazität resultiert.
Du kannst also mit den Angaben zur Leitungskapazität der FritzBox nicht direkt Rückschlüsse ziehen.
 
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@brainDotExe

Also laut Trassenplan müsste ich am neuen Verteiler angeschlossen sein. Ich verstehe das selber nicht und niemand bei der Telekom kann mir das erklären :freak:


Und ich habe ja aktuell den 50er Tarif und das Profil 17a


(mit am Verteiler vorbei meine ich, die Leitung geht laut Plan 100% an den Verteiler, die Frage ist nur warum die Leitungslänge solang ist, der neue Verteiler ist im Osten, der alten im Wester, vllt. bin ich ja einfach am Westen angeschlossen und wenn ich den Tarif buche, werde ich, falls genüg Kapazität da ist, am Neuen angeschlossen?! ich hab kA)
 
In der Regel wird man nicht einfach so auf einen anderen Verteiler (KVz) umgeschaltet, da die Leitung fest verlegt ist.
Ist denn dort tatsächlich ein neuer KVz (also stand dort vorher gar kein Kasten) errichtet worden oder nur ein MFG (mit MSAN)?
 
Ja, ganz sicher denn auf dem Trassenplan steht auch "KVz" und in der FritzBox steht statt Infineon jetzt Nokia.

Die Leitungslänge hat sich auch nochmal verändert gehabt, also vllt. ist sie im momentan nur fehlerhaft berechnet,
denn ich hab ja fast überall ein 10ms PING, in PUBG zB auch fast immer ~10ms !

Das geht doch fast gar nicht mit über ~281m Leitungslänge ! (würde ich mal behauptet)
 
BlackhandTV schrieb:
denn ich hab ja fast überall ein 10ms PING, in PUBG zB auch fast immer ~10ms !

Das geht doch fast gar nicht mit über ~281m Leitungslänge ! (würde ich mal behauptet)
Die Ausbreitung von Signalen in Kupfer erfolgt bei 200.000.000 m/s.
Die Länge der Kupferleitung wirkt sich nahezu gar nicht auf die Latenz aus.

Bei deinen geschätzten 281m wäre die Signallaufzeit aufgrund der Länge des Kupferkabels 0,001405ms. Wie du siehst, ist die Latenz vernachlässigbar abhängig von der Länge der letzten Meile.
 
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Aus dem ersten Post:
Hallo, ich hab dank der Trassenauskunft der Telekom nun in Erfahrung bringen können das meine Leitungslänge scheinbar nur noch bei rund ~60m (grad per Fußlänge abgelaufen) liegen sollte

Das verstehe ich nicht. Hast Du die Leitungslänge aus der Trassenauskunft? Ja? Was soll dann das ablaufen per Fußlänge sagen? Sowas macht man wenn man eben keine Trassenauskunft hat.
 
Für die Kostenschätzung wäre erstmal nur interessant ob an der Stelle wo KVz im Trassenplan steht heute, ein neues Gehäuse mit MSAN steht, der alte Kupferweg wird ja nicht zwingend 1:1 nachgebaut. Ganz genau wird es aber wohl nur ein MBfm Angebot ausrechnen können ;)

Was möchtest du denn eigentlich mit Glasfaser erreichen? Mehr Bandbreite, besserer Ping, einfach aus Prinzip auf die bessere Technik setzen?
Wenn es um den Ping geht, der wird sich nur irgendwas im Rahmen von 3-5ms verbessern, viel mehr Unterschied kann ich jedenfalls zwischen einem einem Telekom FTTH Anschluss und einem Telekom VDSL50 Anschluss nicht messen.
 
BlackhandTV schrieb:
@sendai woran erkenne ich das MSAN ?

Ich leihe mir mal ein Bildbeispiel aus Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Digit...lexer#/media/Datei:Outdoor_DSLAM_Endstufe.JPG

Links im Bild, die größe eines normalen KVz, wo nur Telefonkabel vom Hauptkabel zu den Verzweigerkabeln (zu den Häusern) verteilt werden.

Rechts im Bild, ein Multifunktionsgehäuse (MFG), wo so ein MSAN für VDSL eingebaut wird, da es aktive Technik ist die Kühlung braucht hört man da auch immer Lüfterrauschen wenn die in Betrieb sind.
Die Gehäuse gibt es von verschiedenen Herstellern bei der Telekom im Einsatz, muss also nicht exakt so aussehen, die Größe ist aber in etwa immer gleich.

BlackhandTV schrieb:
@sendai besserer Ping und mehr Upload

Man sollte sich nur, bevor man mehrere tausend Euro in Angriff nimmt, bewusst sein, VDSL2 mit Vectoring hat schon eine ziemlich optimierte DSL Signalverarbeitung und Fehlerkorrektur, macht nur grob 3-5ms vom Ping auf auf das "Konto" der VDSL Strecke gehen, der Rest vom Ping ist dann reines Routing des Anbieters und die Entfernug der Zielserver, die sich mit dem Glasfaserhausanschluss auch nicht ändern.

Klar, im Upload hat Glasfaser deutlich mehr potenzial, auch wenn die Telekom da auch wieder zurückgerudert ist in der letzten Tarifanpassung/Pressenkung dieses Jahr, wurde je nach Tarif der Upload auf "nur" maximal 100Mbit/s gekürzt. Upload war aber auch mein Beweggrund, mich mal nach der Glasfaser Alternative zu erkündigen. ;)
 
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Ok, dann ist es ganz sicher ein ein Multifunktionsgehäuse (MFG), wo man auch sehr stark die Kühlung hören kann :P

ich versuche mal von nen Telekomtechniker mehr rauszubekommen wegen der Leitungslänge.
 
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Dann kannst du ja ein Lineal dran legen und umrechnen ;)

Aber was bringt es dir, wenn du die Leitungslänge des Kupferkabels kennst?
Wenn du mehr Geschwindigkeit willst, buche doch einfach den größeren Tarif.

Wenn es um ein Angebot zum Ausbau von Glasfaser geht, ist die Länge der Kupferleitung irrelevant, da die neue Trasse nicht unbedingt entlang der bestehenden Leitungen gelegt wird. Außerdem sind alleine die Fixkosten schon bei 5000-6000€, mit Tiefbau wirst du bei über 10.000€ landen. Da sind die 100€ für die Angebotserstellung vernachlässigbar.
 
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Ja du hast schon Recht!

Ich muss mir das einfach aus dem Kopf schlagen :rolleyes::daumen:

Aber echt nett von euch, das ihr so nett und zahlreich geantwortet habt, danke! 😍
 
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