Caramon2 schrieb:
z. B. die AGB von Windows:
Was haben die AGBs jetzt damit zu tun, wenn Du beim Aufpoppen einer Meldung Dich entscheiden sollst, ob Du die Dokumente im OneDrive sicherst oder nicht?
Caramon2 schrieb:
Die wollen doch gar nicht, dass man das liest.
Und das ist ja nun keine Ausnahme: Windows ist quasi, dass man sowas einfach wegklickt. Die wollen doch, dass man alles bestätigt, was sie dem Kunden unterjubeln wollen.
Äh, wie erklärst Du Dir bitte dann die Tatsachen, das viele der geschätzten kundigen Kollegen und meine Wenigkeit seltsamerweise keine Probleme haben, das richtige zum richtigen Zeitpunkt anzuklicken, daß eben keine unerwünschten Effekte eintreten? 🤔
Caramon2 schrieb:
Wenn es dich interessiert und du bessere Ergebnisse findest, darfst du sie hier gerne posten.
Du bist aus meiner Sicht falsch in Deiner Argumentation abgebogen.
Nochmal langsam, und bitte genau mit Argumenten darauf fokussieren, was Du als Eingangsthema hattest:
Du hast ein Programm, Tool wie OneDrive, Bitlocker, Office, sonstwas, was Dich beim Start, Installieren oder sonstwas vorher fragt, wie Du es haben willst. Dort steht meiner Meinung nach klar und deutlich drin. siehe Screenshot von
@empower in
#4:
So, machen dann meine Wenigkeit und andere hier falsch, wenn sie an der Stelle aufpassen, das Lesen was da steht (und das ist beileibe keine ellenlange AGB, wie Du es hier unterstellst) und so reagieren in der Einstellung, wie man es selbst will?
Egal was, eine Installation, Konfiguration, Einstellung an einem PC entbindet Dich doch nicht von Deiner persönlichen Verantwortung. Wenn Du oder andere das nicht können (was jetzt hier überhaupt nicht schlimm ist), dann laßt die Finger davon, und überlasst es Leuten, die das verstehen und können. Ich habe hier auch Menschen, die am PC nicht so fit sind. Die fragen mich dann brav VORHER, ich unterstütze sie, und dann haben diese Leute weiterer keine Probleme im Umgang mit dem PC, so wie Du sie im Eingangspost skizzierst.
Nochmals, den schwarze Peter kannst Du weder Microsoft noch Windows zuschieben, oder Android, iOS, auch Linux, wenn Dich das Programm immer VORHER schon fragt, was es tun so oder wie es die Einstellung vornehmen soll. Es ist immer der Benutzer verantwortlich, niemand sonst. Und spätestens dann, wenn Leute in 2026 nach bald 50 Jahren Homecomputerei immer noch nicht verstanden haben, daß sie IMMER ein Backup haben sollten, oder vor jeder Änderung eines machen, und immer ihre Daten irgendwo anderweitig gesichert!
Ich frage Dich mal anders herum. Wie stellst Du Dir dann bitte vor, wenn ein Programm sein Verhalten und seine Konfiguration in einer neuen Version, warum auch immer, ändern möchte? Wie bitte soll es mit Dir kommunizieren, so daß Du es verstehst? Und noch weiter gefragt, wie würdest Du bitte, wenn Du programmieren könntest, das entsprechend umsetzen, so daß der Benutzer es versteht?
Ich könnte hier jetzt tatsächlich einiges aus den Nähkästchen als jahrelanger Entwickler mit aller Art Programmen, Oberflächen und Abfragen etc. plaudern, Sicherheit kontra Klicks und Hinweise und so... und am Ende bleibt bei mir nur das Fazit: Egal wie sehr und wie gut Du es als Entwickler, Designer usw. planst und absicherst, wenn ein Depp das Programm bedient, der nicht weiß, was er da tut, und auch nicht richtig liest (geschweige denn die Doku mal gelesen hätte), geht es schief! Immer! Es gibt keinen programmiertechnisch keinen Mechanismus der Welt, der DAUs und Co. vor dem System bewahren kann, etwas dummes zu tun, außer sie bleiben davon fern. 🤪
Und glaub mir, es gibt Programme auf der Welt, auch von großen etablierten Anbietern, die bezüglich konsistenter Bedienung und Abfragen so kläglich versagen, wo Microsoft dagegen wirklich, wie hier mit der OneDrive Abfrage, Gold dagegen sind.