Beim Interleaving wird der Speicher anders adressiert.
Klassisch würde sequentiell adressiert werden. Wenn ich zwei Speicherbereiche habe (ein DIMM, oder Ranks auf einem DIMM) und die Adressen von 0 bis 100, dann würden die Adressen 0 bis 49 für den ersten Bereich und die Adressen 50 bis 100 für den zweiten Bereich vergeben werden.
Beim Interleaving wird nun quasi parallel adressiert. Speicherbereich 1 kriegt die Adressen 0, 2, 4, usw., während Bereich 2 entsprechend die 1, 3, 5, usw. bekommt. Da Speicher für gewöhnlich in Blöcken sequentiell den Adressen folgend benutzt wird bringt das Vorteile in der Performance, da man alle notwendigen Speicherzugriffe für die gerade anstehenden Opterationen über alle vorhandenen DIMMs verteilen kann. Das erhöht die verfügbare Bandbreite und verringert die Latenz.
Tunen musst du da eigentlich garnichts. Kannst du auch garnicht. Du solltest nur dafür sorgen, dass es eigenschaltet ist.