ParrotHH
Cadet 4th Year
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SchwabiSabi schrieb:Ich kaufe meine Brötchen beispielsweise beim Bäcker um die Ecke, obwohl sie kleiner als üblich und trotzdem eine ganze Ecke teurer sind.
Auf die Spielebranche übertragen müsstest Du Spiele also vor allem bei kleinen Indy-Studios kaufen.
Man muss sich schon mal vor Augen führen: die Demos stammen von Spielen aus Studios, die tausende, teils zehntausende von Mitarbeitern beschäftigen. Und Computerspiele sind eben genau das: Computerspiele. Kommerzielle Produkte, die der Unterhaltung dienen und schon immer und vor allem für den kommerziellen Erfolg produziert wurden. Und je größer die produzierende Firma, desto mehr trifft das zu.
Dass da ab und an echte Perlen entstehen, und auch in erfolgreichen Produkten künstlerische Aspekte enthalten sein können, ist klar. Aber das macht aus einem Spiel trotzdem keine H-Moll-Messe oder ein Guernica.
SchwabiSabi schrieb:Weil dort um drei Uhr schon Licht in der Backstube ist und alles frisch zubereitet wird. Und das schmeckt man sowohl beim Kuchen, als auch bei Broterzeugnissen. Ist ein kleiner Familienbetrieb und die leben das richtig.
Das macht irgendwann bestimmt der KI-Backroboter auch billiger und effizienter als die Großbäckereien sowieso schon, das würde ich aber nicht kaufen.
Der Punkt ist: handwerklich gut hergestellte Backwaren haben auch qualitative Vorteile. Wenn automatisierte Verfahren da mithalten können, wird die Luft halt dünn für die Berechtigung des alten Handwerks.