Erdbewohner
Newbie
- Registriert
- Juni 2026
- Beiträge
- 3
Hallo zusammen,
ich versuche eine eigentlich einwandfreie Western Digital Green SN350 1TB NVMe SSD zu retten, die sich nach einem unerwarteten Server-Shutdown in einem extrem hartnäckigen Hardware-Sicherheits-Lockdown befindet. Mir geht es auschließlich darum, die SSD ins laufen zu bringen. Daten mehrfach gesichert und daher nicht wichtig.
Verhalten der SSD:
sofort nach dem Einschalten UND vor dem Bios erscheint ein Fenster mit der Aufschrift "WD greeb SN 350 1 TB HDD-ID: xxxxxxxxxxxxxxx Enter User Password:"
Nach dreimaliger Passworteingabe erscheint die Meldung "Invalid Password. HDD is locked". Danach bootet der Rechner normal, man kann ins Bios, in den Bootmanager oder ins Betriebessystem (in diesem Fall OpenMediaVault- Debian Trixie), Allerdings ist die SDD gesperrt und wird ignoriert.
Was ich nisher versuchte:
1- Die Eingabe der PSID (31 Ziffern, auf dem Etikett gedruckt). Kein Erfolg.
2- Die Eingabe von "WDCWDCWDCWDCWDCWDCWDCWDCWDCWDCW" (31 Zeichen, das ist ein Master-Passwort von WD). Kein Erfolg.
3- Booten in Gparted: die SSD wird nicht erkannt.
4. Die SSD in einen USB-Adapter gesteckt und in einen PC mit Linux-Mint Cinnamon 22.3: Wird nicht eingehängt, allerdings sehe ich sie unter Laufwerke.Dort wird sie richtig bezeichnet (kriegt Geräenamen /dev/sdb, aber die Partition ist unknown. Jeder versuch, sie zu formatieren, initialisieren oder eine neu Partition zu erstellen wird mit der Meldung "Failed to opne the Device blablabla udisks-error-quark,0" quitiert.
5. unter Windows 11 hatte ich ebenfalls keinen Erfolg (Dtenträgerverwaltung sieht sie, aber keinen Zugriff). Auch hdparm und Fremdprogramme wie EaseUS Partition Master und sogar wd_kitfox von WD schlugen fehl.
Es hat ein Weile gedauert bis ich kapiert habe, dass das Mainboard eigentlich der Grund der Sperre ist. Nach der fehlgeschlagenen Passworteingabe wird der Nvme-Port gesperrt. Ich habe deshalb versucht, mittels "Hot Plugging" die SSD während des laufenden Betriebs zu stecken: Kein Erfolg und es hat noch eine Weile gedauert bis ich heraus fand, dass das Hot Plugging keinen Sinn macht, da das Motherboard wahrscheinlich den Port nur frei gibt, wenn beim Einschalten eine SSD geseckt ist.
Einzelheiten zum Motherboard und Bios: Esprimo Q556/2, Version: V5.0.0.12 R1.35.0 for D3403-U1x, BIOS Revision: 1.35
Ich habe dann versucht, den PC mit einer heilen Nvme zu starten und im laufenden Betrieb diese aus- und die gesperrte einzustecken.
Erst dann konnte ich Zugriff auf diese verdammte SSD bekommen. Das war zwar haarig, aber: no risk, no fun.
Ich habe dann alles geballert, was ich konnte: dd, fdisk, sudo nvme sanitize , sudo hdparm -I , sg_format --format, nvme format, nvme security-recv, nvme sed revert --destructive --psid="xxx", sedutil-cli --yesIreallywanttoeraseit --revertTPerPSID "xxx", smartctl --set=cryptoerase,psid="xxx", nvme opal-revert --psid="xxx", nvme sed revert /dev/nvme0n1 -e -p, nvme wdc purge /dev/nvme0n1.
Beim letzten Kommando spuckte das Sysatem folgende Meldung aus:
nvme wdc purge /dev/nvme0n1
ERROR: WDC: unsupported WDC device, Vendor ID = 0x1e4b, Device ID = 0x1202
Erst dann konnten ichn nach aufwendiger Recherche herauskriegen, dass die SSD zwar von Western Digital verkauft, aber die Hardware-IDs verraten, dass unter dem WD-Aufkleber ein Controller von SanDisk steckt, (0x1e4b ist die offizielle Hersteller-ID von SanDisk, die WD vor Jahren übernommen hat.
Jetzt bin ich mit meinem Latein am Ende. Eigentlich müsste ich das verdammte Ding schreddern und Rue ist. ABER jetzt hat mich der sportliche Ehrgeiz gepackt: Jetzt erst recht.
Meine Frage an die Experten:
Gibt es irgendeinen bekannten Trick, ein herstellerspezifisches Tool (z. B. über den USB-Controller-Chip) oder eine bestimmte Mainboard-Plattform (Consumer-Boards wie ASUS/MSI, die beim Booten trotz Passwort nicht komplett einfrieren), um den Controller der WD Green zu einem Werksreset zu zwingen und das Passwort zu löschen?
ich versuche eine eigentlich einwandfreie Western Digital Green SN350 1TB NVMe SSD zu retten, die sich nach einem unerwarteten Server-Shutdown in einem extrem hartnäckigen Hardware-Sicherheits-Lockdown befindet. Mir geht es auschließlich darum, die SSD ins laufen zu bringen. Daten mehrfach gesichert und daher nicht wichtig.
Verhalten der SSD:
sofort nach dem Einschalten UND vor dem Bios erscheint ein Fenster mit der Aufschrift "WD greeb SN 350 1 TB HDD-ID: xxxxxxxxxxxxxxx Enter User Password:"
Nach dreimaliger Passworteingabe erscheint die Meldung "Invalid Password. HDD is locked". Danach bootet der Rechner normal, man kann ins Bios, in den Bootmanager oder ins Betriebessystem (in diesem Fall OpenMediaVault- Debian Trixie), Allerdings ist die SDD gesperrt und wird ignoriert.
Was ich nisher versuchte:
1- Die Eingabe der PSID (31 Ziffern, auf dem Etikett gedruckt). Kein Erfolg.
2- Die Eingabe von "WDCWDCWDCWDCWDCWDCWDCWDCWDCWDCW" (31 Zeichen, das ist ein Master-Passwort von WD). Kein Erfolg.
3- Booten in Gparted: die SSD wird nicht erkannt.
4. Die SSD in einen USB-Adapter gesteckt und in einen PC mit Linux-Mint Cinnamon 22.3: Wird nicht eingehängt, allerdings sehe ich sie unter Laufwerke.Dort wird sie richtig bezeichnet (kriegt Geräenamen /dev/sdb, aber die Partition ist unknown. Jeder versuch, sie zu formatieren, initialisieren oder eine neu Partition zu erstellen wird mit der Meldung "Failed to opne the Device blablabla udisks-error-quark,0" quitiert.
5. unter Windows 11 hatte ich ebenfalls keinen Erfolg (Dtenträgerverwaltung sieht sie, aber keinen Zugriff). Auch hdparm und Fremdprogramme wie EaseUS Partition Master und sogar wd_kitfox von WD schlugen fehl.
Es hat ein Weile gedauert bis ich kapiert habe, dass das Mainboard eigentlich der Grund der Sperre ist. Nach der fehlgeschlagenen Passworteingabe wird der Nvme-Port gesperrt. Ich habe deshalb versucht, mittels "Hot Plugging" die SSD während des laufenden Betriebs zu stecken: Kein Erfolg und es hat noch eine Weile gedauert bis ich heraus fand, dass das Hot Plugging keinen Sinn macht, da das Motherboard wahrscheinlich den Port nur frei gibt, wenn beim Einschalten eine SSD geseckt ist.
Einzelheiten zum Motherboard und Bios: Esprimo Q556/2, Version: V5.0.0.12 R1.35.0 for D3403-U1x, BIOS Revision: 1.35
Ich habe dann versucht, den PC mit einer heilen Nvme zu starten und im laufenden Betrieb diese aus- und die gesperrte einzustecken.
Erst dann konnte ich Zugriff auf diese verdammte SSD bekommen. Das war zwar haarig, aber: no risk, no fun.
Ich habe dann alles geballert, was ich konnte: dd, fdisk, sudo nvme sanitize , sudo hdparm -I , sg_format --format, nvme format, nvme security-recv, nvme sed revert --destructive --psid="xxx", sedutil-cli --yesIreallywanttoeraseit --revertTPerPSID "xxx", smartctl --set=cryptoerase,psid="xxx", nvme opal-revert --psid="xxx", nvme sed revert /dev/nvme0n1 -e -p, nvme wdc purge /dev/nvme0n1.
Beim letzten Kommando spuckte das Sysatem folgende Meldung aus:
nvme wdc purge /dev/nvme0n1
ERROR: WDC: unsupported WDC device, Vendor ID = 0x1e4b, Device ID = 0x1202
Erst dann konnten ichn nach aufwendiger Recherche herauskriegen, dass die SSD zwar von Western Digital verkauft, aber die Hardware-IDs verraten, dass unter dem WD-Aufkleber ein Controller von SanDisk steckt, (0x1e4b ist die offizielle Hersteller-ID von SanDisk, die WD vor Jahren übernommen hat.
Jetzt bin ich mit meinem Latein am Ende. Eigentlich müsste ich das verdammte Ding schreddern und Rue ist. ABER jetzt hat mich der sportliche Ehrgeiz gepackt: Jetzt erst recht.
Meine Frage an die Experten:
Gibt es irgendeinen bekannten Trick, ein herstellerspezifisches Tool (z. B. über den USB-Controller-Chip) oder eine bestimmte Mainboard-Plattform (Consumer-Boards wie ASUS/MSI, die beim Booten trotz Passwort nicht komplett einfrieren), um den Controller der WD Green zu einem Werksreset zu zwingen und das Passwort zu löschen?