Web.de De-Mail

dup

Commander
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Hallo,

seit kurzem bekomme ich von Web.de ziemlich aufdringliche Mails.

In der ersten Mail steht:
Sie sind ein Glückspilz – und das gleich in doppelter Hinsicht! Denn E-Mail-Adressen aus Vor- und Nachnamen, wie die Ihre, sind bei WEB.DE immer seltener verfügbar.
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Noch drastischer gilt das für die neuen, derzeit kostenlosen De-Mail-Adressen, denn eine De-Mail-Adresse besteht immer zwingend aus dem Namen, der im Personalausweis steht. Daher sind schon jetzt über 1.000.000 (Million) sehr gefragter De-Mail-Adressen vergeben.
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Erfreulicherweise konnten wir Ihre De-Mail-Adresse:

vorname.name@web.de-mail.de

für die nächsten 30 Tage kostenlos für Sie vorreservieren.


Und dann eine weitere Mail:
es eilt, denn auf unsere letzte Nachricht haben wir bis heute keine Identifikationsanfrage von Ihnen erhalten.

Ihre De-Mail-Adresse [e_demail] mussten wir daher zur Löschung und anschließenden Freigabe vorbereiten.

Und noch eine Mail mit dem gleichen Text.

Frage: Ist man gesetzlich dazu verpflichtet oder kann man das einfach ignorieren? Und was passiert mit existierenden Web.de Adressen, also vorname.name@web.de?
 
Zuletzt bearbeitet:
GMX verschickt die Mails auch. Würde ich einfach ignorieren.
 
Ignorieren. Die wollen nur wieder Kohle einfahren. Die enden auch ganz anders @web.de-mail.de also bleibt deine web.de Mailadresse wie sie ist bestehen.
 
Wenn du diese durch Web.de für dich reservierte DE-Mailadresse nicht nutzen willst und dich auch nicht legitimiert/ identifiziert hast, passiert garnix, außer dass sie nach einer gewissen Zeit gelöscht wird.

Kann höchstens sein, dass diese reservierte DE-Mailadresse nach Freigabe durch Web.de - bei Namensgleichheit - jemand anderes für sich reserviert.

Und nein, du bist nicht verpflichtet dir eine DE-Mailadresse einzurichten. Das ist bis jetzt immer noch freiwillig.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Edit - Korrektur)
grax schrieb:

Steht im von mir verlinkten SO Artikel ;)

Nach massiven Vorwürfen handelte man entschlossen: Im März 2013 wurde der Gesetzentwurf geändert. Und zwar, indem die Vorschriften der vorhandenen Technologie angepasst wurden. Die technisch unsichere De-Mail wurde amtlich für sicher erklärt. Als würde man einen Grenzwert anheben, um Vergiftungen zu vermeiden.
 
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