News Weg von X: Europa sucht verstärkt nach Alternativen zu Musks sozialem Netz

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Krik schrieb:
Dem stimme ich nicht zu. Man kann auch verbal Schaden zufügen. Unterschätze nicht, wie sehr die Psyche darauf reagiert, wenn man z. B. den ganzen Tag als Nichtsnutz, Idiot oder dergleichen bezeichnet wird. Das Selbstwertgefühl leidet schnell darunter und dann steckt man ganz fix in einer Depression. Das sind Dinge, die man nicht einfach aushalten kann.
und du glaubst, dass es hier ein einfaches verbot tut?
oder liegen die probleme in diesem fall doch ganz wo anders und du versuchst nur ein kleines symptom zu behandeln?

wenn das so einfach ist, dann sollten wir einfach mord verbieten. es ist so einfach. es braucht einfach nur mehr verbote, dann wird alles besser.

MiyamotoMusashi schrieb:
Worte können töten.

Erst kommt der Gedanke.
Dann wird der Gedanke in Worte gefasst.
Die Worte werden immer wiederholt, bis sie als Wahrheit angesehen werden.
Am Ende folgen den Worten die Taten.

Hans findet Ausländer doof. Der Gedanke lässt ihn nicht mehr los. Er beginnt Ausänder zu hassen.
Hans erschafft einen YT-Kanal. In dem erzählt er allen, wie böse Ausländer sind.
Er gewinnt immer mehr Anhänger. Er ruft nicht direkt zu Gewalt auf, aber er lässt keinen Zweifel daran, dass alle Ausländer unsere Jobs klauen, unsere Frauen belästigen und uns nur auf der Tasche liegen. Dass sie an allem Übel im Land Schuld sind.
Timo guckt den Kanal gerne und er hasst Ausländer auch. Sein Hass ist so groß, dass er sich immer
wieder vorstellt, wie es wäre, wenn er dieses Scheiß Asylheim anzündet, in dem die doofen Ausländer leben, die ihm seinen Job klauen und sein Land ruinieren.
Timo geht Nachts mit seinen Kumpels, die auch Fans von Hans' Kanal sind, zum Ayslheim und wirft ein Molli ins Haus.
Menschen sterben.

Worte können töten.

Hass und Hetze können töten.

und wenn du ihnen yt verbietest, dann machen sie es eben in privaten chaträumen. nur dort kannst du dann nicht in den kommentaren mitwirken und deine ansicht teilen. dort sind sie wirklich gefangen in der eigenen blasen.
ist jetzt nicht wirklich eine gute lösung, wenn du mich fragst!

und ganz ehrlich "dass alle Ausländer unsere Jobs klauen"
das ist aus south park und bezieht sich auf die USA!!! großer unterschied zu ländern wie zB deustchland mit einem dicken sozialsystem!
wenn du in den USA nicht arbeitest landest du schnell auf der straße und hast keine krankenversicherung mehr!
wenn du in deutschland nichts arbeitest geht es dir trotzdem noch immer besser als ... schätzung 80% der weltbevölkerung

es wäre ein traum, wenn ausländer herkommen, mir den job "wegnehmen" und ich kann dann für den rest meines lebens die füße hochlegen und vom staat leben! aber das ist halt in europa anders, also mit solchen argumenten kommst du nicht weit.
 
Alphanerd schrieb:
Normalerweise wird in jail deine Identität festgestellt, du siehst am nächsten Tag einen Richter, bekommst deinen Bond, hinterlegst die Kohle
Im Artikel steht doch, dass er die Kaution nicht gezahlt hat und deshalb in Haft geblieben ist.
Alphanerd schrieb:
Weil es dich nichts angeht und du es von außen nicht sinnvoll beurteilen kannst.
Alphanerd schrieb:
Gemeindearbeit, Lokalpolitik oder sonstiges?
Ich mache so viel ich kann.

Alphanerd schrieb:
Werden sie ja nicht.
Ich bin ziemlich sicher, dass du es nicht weißt.

- Faxe - schrieb:
Der da wäre (Kern)?
Der Kerngedanke meiner Aussage ist, dass man von anderen Meinung auf verschiedenen Ebenen profitiert, auch wenn man sie nicht teilt.
- Faxe - schrieb:
Aber du darfst mich da gerne korrigieren, bin ganz Ohr.
Du wirkst sehr festgefahren. Kaum vorzustellen, dass du dich mit sachlichen Argumanten ersthaft auseinander setzen würdest. Ich bin nicht mal sicher, dass dir klar ist, was wirklich "links" oder "progressiv" ist.
 
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craxity schrieb:
Im Artikel steht doch, dass er die Kaution nicht gezahlt hat und deshalb in Haft geblieben ist.
Das habe ich tatsächlich überlesen.
craxity schrieb:
Weil es dich nichts angeht und du es von außen nicht sinnvoll beurteilen kannst.
Zählt für mich unter Weltgeschehen und natürlich geht mich das was an. Andersherum: dich geht nicht an, was mich anzugehen hat ;)
craxity schrieb:
Ich bin ziemlich sicher, dass du es nicht weißt.
Pam Bondi allerdings. Hat sie so gesagt.
 
longusnickus schrieb:
wenn das so einfach ist, dann sollten wir einfach mord verbieten.
Das wird dich jetzt überraschen, aber Mord ist verboten.

Aber hier geht es darum, gewisse Grenzen zu ziehen, und unter welchen umständen etwas Sanktioniert wird.

Vielleicht Alkohol als Beispiel. Den Konsum könnte man komplett verbieten. Letztlich funktionierte dies aber nie wirklich, weshalb es trotzdem eine Logik hat, ihn Legal zu machen. Das bedeutet aber nicht, dass man unter dessen Einfluss Fahren sollte und es seine Richtigkeit hat, dass das Fahren eines Fahrzeugs verboten ist.
 
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longusnickus schrieb:
und du glaubst, dass es hier ein einfaches verbot tut?
Es ist ein Anfang. Wie man das Verbot durchsetzt und was man langfristig macht, um die Leute dahingehend zu erziehen, ist eine andere Sache.

longusnickus schrieb:
oder liegen die probleme in diesem fall doch ganz wo anders und du versuchst nur ein kleines symptom zu behandeln?
Das "Problem" ist die menschliche Natur bzw. wie unsere Psyche funktioniert. Wenn wir andere (verbal) erniedrigen, steigern wir gleichzeitig uns selber. Das Belohnungszentrum im Gehirn wird aktiviert: "Ich bin ja so viel besser als der da!"
Das ist eine ganz normale Funktion und teilweise auch Schutzfunktion in unserem Kopf und einer der Gründe, warum es zwischen Menschen immer Konflikt geben wird.

Manche haben aber auch nie gelernt, empathisch zu sein. Oder sie sind nicht in der Lage dazu. So was gibt es auch. Vieles in unserem Kopf (z. B. Empathie) ist ein Spektrum. Da gibt es häufig kein richtig oder falsch.

Der Mensch hat sich in der Natur dahin entwickelt, Teil einer Gruppe von bis zu 150 Leuten zu sein, wovon ca. 20-50 Leute als enge Familie angesehen wurde. Jetzt guck dir an, mit wie vielen Menschen wir heute umgehen (müssen). Schon das Forum hier sprengt das mit Leichtigkeit.
 
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Ich nutze Twitter zwar nicht sehr aktiv, fände es aber schade, wenn Europa Twitter den Rücken kehren würde.
 
craxity schrieb:
Der Kerngedanke meiner Aussage ist, dass man von anderen Meinung auf verschiedenen Ebenen profitiert, auch wenn man sie nicht teilt.

Du wirkst sehr festgefahren. Kaum vorzustellen, dass du dich mit sachlichen Argumanten ersthaft auseinander setzen würdest. Ich bin nicht mal sicher, dass dir klar ist, was wirklich "links" oder "progressiv" ist.
Zu ersterem, ich persönlich habe habe kein Problem mir andere Meinungen anzuhören solange sie auf einem Fundament steht. Nur ist nicht jede Meinung es Wert ihr überhaupt ein Gewicht zu geben. Und wenn wir von rechter Politik und rechten Meinungen reden haben die selten, eher nie, überhaupt einen Mehrwert. Es gibt Dinge die sind es nunmal nicht Wert diskutiert, geschweige denn überhaupt ausgesprochen oder gesamtgesellschaftlich überhaupt relevant werden zu lassen. Und wenn wir in dem Fall von Faschisten reden halte ich so ein pseudointellektuelles "alle Seiten haben einen Mehrwert/sind es Wert gehört zu werden" gefasel für Gefährlich. So ein Steigbügelhalter Verhalten führt erst dazu das sowas überhaupt gehört wird.

Zu zweiterem, das kann ich in dem Fall auch zurück geben. Aufgrund meiner Aussagen überhaupt sowas zu verfassen zeugt in deinem Fall von einer Überheblichkeit die Diskussionen mit dir bestimmt zu einer waren Freude /s (obv) werden lassen (wie man hier merkt).
 
- Faxe - schrieb:
ich persönlich habe habe kein Problem mir andere Meinungen anzuhören solange sie auf einem Fundament steht.
Du filters m.E. viel zu früh. Zum einen ist jeder Meinungsaustausch ein guter Anlass, um seine eigene Meinung zu überdenken. Entweder man ist danach von seiner Meinung noch stärker überzeugt, oder hat einen Aspekt neu entdeckt, den man bisher außer acht gelassen hat. In jedem Fall ist wichtig zu wissen, was ander eMenschen denken. Und es ist auch wichtig zu wissen, warum sie so anders denken als man selbst. Interessiert es dich nicht, welcher Mechanismus dazu geführt hat, dass jemand eine (aus deiner Sicht) derart falsche Meinung bilden konnte? Welche Schlüsse kann man daraus ziehen?

Ich kann mir vorstellen, dass Diskussionen mit mir anstengend sind, aber wenn sonst machen sie auch keinen Sinn.

Ich habe den Eindruck, dass du sich für links und progressiv hältst, aber in unserer Epoche ist "links" selten links und "progressiv" manchmal nur eine reaktionäre Ablenkung.
 
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