News Weg von X: Europa sucht verstärkt nach Alternativen zu Musks sozialem Netz

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nutze seit dem wochende bluesky. mein "lieblings x-konto" das dort schon ewig nichts mehr zum thema f1 Technologie gepostet hat, ist mittlerweile auch bei bluesky. leider fehlen aber viele deutsche kanäle. sei er der öffentlichrechtlciherundfunk, fußballvereine usw. mir werdne auch größtenteils privatpersonen vorgeschlagen mit ähnlichen interessen
 
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LikeHike schrieb:
Was ist denn Hatespeech? Was ist denn Hetze? Das definiert jeder für sich selbst, dies juristisch zu definieren ist auch nicht ganz einfach.
Niemand behauptet auch, dass es einfach ist. Aber es ist jetzt für mich kein Argument, gar nichts zu tun, bzw. alles zu dulden.

Auf der ersten Ebene der Überlegung würde ich Hatespeech und Hetze als etwas bezeichnen, wenn jetzt eine Personengruppe stark auf Stereotypen und/oder Vorurteile herabgesetzt werden.

Das steht dann oft auch im Konflikt mit Satire, was auch mit Stereotypen, Überspitzung und Verspottung arbeitet.

Ist South Park dann Hatespeech und Hetze? Ist der "Hexenhammer" eine Satire?

Bei ersteren kann man streiten, ob sie nicht manchmal den Bogen überspannen, auch wenn die Schöpfer von South Park es eindeutig immer als Satire sehen.

Beim "Hexenhammer" wollte der Autor aber wohl kaum eine Satire schreiben.
 
Cool Master schrieb:
Schaut man sich aber Befragungen an, sieht man, dass es recht ausgeglichen ist - zumindest auf X.

Wie kommst du anhand dieser Befragung zu diesem Schluss?

Beispielhaft diese 2 Punkte aus der Befragung:
User die Republikaner sind oder eher dazu tendieren empfinden die Erfahrungen auf Plattform zu 51% als gut, zu 11% als schlecht, Demokraten (oder dazu tendierende) 20% gut, 40% schlecht.
55% der Dem. sagen dass die Plattform konservative Ansichten bevorzugt und umgekehrt glauben nur 6% der Rep. dass die liberalen Ansichten bevorzugt würden.

Auch alle anderen Punkte zeigen ein entsprechendes links-rechts Ungleichgewicht, von "recht ausgeglichen" ist das extrem weit entfernt.
 
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mtheis1987 schrieb:
Dass du persönlich kaum Menschenfeindlichkeit siehst, heißt für mich vor allem, dass deine Timeline gut gefiltert ist, nicht dass die Plattform als Ganzes frei von Problemen wäre.

Jein, anders als bei Twitter muss ich fast gar nichts filtern. Bei Twitter war ich ständig am blocken und löschen. Und ich bin nichtmal richtig aktiv, sondern lese meistens nur mit.

Jede offene Plattform hat Probleme, aber das Ausmaß eines Twitters ist unerreichbar. Wenn ich übrigens von Menschenfeindlichkeit spreche, dann meine ich nicht mal ein "Arschl*och", sondern das hetzten gegen Bevölkerungsgruppen zum Beispiel.

Btw. finde ich es immer wieder erstaunlich, wie sich hier bei CB einige Leute darüber aufregen, dass sie nichts mehr sagen dürfen, es wird von Zensur geredet und Freude darüber, dass Elon Musk die Meinung befreit hat. Da frage ich mich schon, ob ich in einer Parallelwelt lebe oder ob es für Leute normal ist, auf der einen Seite Zensur zu schreien, auf der andere Seite pauschal Bevölkerungsgruppen nieder zu schreiben und das als Meinung abtun. Aber sobald das andere auch für sich Einforderung will man diese dann selber zensieren.
 
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Hass ist keine Meinung und wissenschaftlich nicht haltbares auch nicht.
Ausserdem muss sich niemand alles sich anhören was andere von sich geben und gerne ohne Widerrede ins Netz blasen wollen :)
 
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riloka schrieb:
Hass ist keine Meinung und wissenschaftlich nicht haltbares auch nicht.
Doch, beides sind Meinungen.
riloka schrieb:
Ausserdem muss sich niemand alles sich anhören was andere von sich geben und gerne ohne Widerrede ins Netz blasen wollen :)
Stimmt, diese Menschen haben dann ja einfach die Option das Medium nicht zu nutzen. Ansonsten ist die Welt und auch das Internet kein SafeSpace. Trigger und Befindlichkeiten von Individuen sind deren persönliche Angelegenheit. Es ist nicht die Aufgabe der Gesellschaft um diese individuellen, subjektiven Befindlichkeiten herum zu tanzen.
 
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Bin seit Monaten von IG weg. FB ist seit Jahren runter, für Gruppen etc gibts Reddit. Bluesky statt Twitter.

Aber allgemein hab ich SoMe deutlich runtergefahren. Macht einfach unglücklich.
 
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Aber auch bei Reddit und Blusky hast du ein gewisses US-Risiko bei zentralisierten Plattformen.
Reduktion ist ok, aber es gibt immer ein gewisses Restrisiko.
Selbst wenn man selbst asketisch lebt, was ist mit den anderen die es nicht möchten ? Auch die sollen eine vernünftige Möglichkeit haben.
 
@new-user
Es unglaublich viele Dinge, für die man die USA kritisieren kann, aber wenn man den USA eins zu Gute halten kann, dann dass die Meinungsfreiheit stärker geschützt wird als in Europa. Eine Hausdurchsuchung für eine Beleidigung im Internet gibt es da nicht.

Und wer definiert, was noch zum "Start" gehört? Wie stellst du sicher, dasses danach keinen Einfluss gibt? Wie stellst du sicher, dass beim "Start" keine Strukturen geschaffen werden, die nach dem "Start" noch wirken?

Wikipedia ist m.E. kein gutes Beispiel. In den Diskussionen zu Artikeln zu aktuellen politischen Themen sieht man, dass die Autoren (zumindest im deutschsprachigen Raum) auch nur Bildzeitungsleser sind. Jedes Wording und Framing aus den Medien wird 1:1 übernommen. Abweichende Sichtweisen, egal wie fundiert belegt oder schlüssig vertreten, werden ignoriert.
 
CoMo schrieb:
Also wird man vermutlich sogar seinen Account umziehen können, wenn man das will.


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Kein Social Media Account. Keine Nachrichten. Ich lebe damit sehr gut. Kann mich dadruch wirklich auf die wesentliche und wichtige Dinge im Leben kozentrieren. Kann ich jedem empfehlen.
 
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my2c zum Thema:

Erster Gedanke war wer profitiert davon und was ist die Agenda dahinter.
Weil es gibt genug dezentrale Open Source Lösungen die eine Alternative darstellen und auch etabliert sind.

Sebastian Vogelsang


  • Founder & CEO of flashes.blue (a project or company focused on tech/building Europe's tech, as referenced in his posts around Eurosky/Modal work).
  • Over 10+ years in mobile development: Participated in publishing more than 50 apps, some downloaded millions of times and award-winning (from his personal site/portfolio).
  • Involved in public commentary on tech sovereignty topics, such as concerns about AWS European Sovereign Cloud and potential remote intervention risks.
  • Co-founder/chair or key figure in launching Modal Foundation (2025) and Eurosky as its initiative.

Ivan Sigal


  • Executive Director of Global Voices (2008–2024): A nonprofit online global citizen media initiative supporting local writers, researchers, and translators in Global Majority countries to share community stories globally; he was a leader in alternative media organizations and supported similar projects worldwide.
  • Photographer, media artist, writer, and documentary explorer: Known for long-term work on societies in transition (e.g., post-Soviet regions), using photography, video, and writing to challenge media narrative practices.
  • Chair and co-founder of Modal Foundation; Interim executive director of Free Our Feeds (a global campaign for public interest tech in decentralized social media and trustworthy information).
  • Advisor/strategist in media, civics, technology, information, human rights, and the arts; contributor to outlets like Tech Policy Press, Pulitzer Center, Places Journal, and MIT Open Documentary Lab.

Sherif Elsayed-Ali


  • Co-founder and former CEO of Carbon Re: An industrial AI company focused on decarbonizing cement and other foundational materials using AI-powered platforms for zero-carbon manufacturing.
  • Set up and led the AI for Climate practice at Element AI.
  • Co-founder and former leader of Amnesty Tech (Amnesty International's technology program): Pioneered work on technology's impact on human rights, treating tech as more than a communication tool.
  • Executive Director (or first) of the Future of Technology Institute (FoTI).
  • World Economic Forum contributor/agenda participant on tech policy topics.
  • Co-lead of Eurosky; involved in Free Our Feeds as a custodian/expert in public interest technology.
  • Professional interests in technology, AI, climate, and policy (e.g., Harvard Kennedy School education).

wenn man das so sieht ist es wohl wirklich eine Korruptionsfreie Initiative ... trotzdem guckt man unter
https://www.eurosky.social/development-plan gehts auch da um Monetarisierung ...

2 Kandidaten die Sinn machen sind imho Matrix und Mastodon. Beide Dezentral und geeignet für einen vernünftigen demokratischen Diskurs.

Matrix server in Deutschland
  • Bundeswehr (seit 2019 Pilotprojekt BwMessenger, basierend auf Matrix/Synapse)
  • Polizei (im Rahmen des Programms P20 / Polizei 2020+): Matrix wird als einheitliches, interoperables Messenger-Protokoll für alle 16 Landespolizeien angestrebt, um die vielen unterschiedlichen Messenger abzulösen. Machbarkeitsstudien und Pilotierungen laufen (u. a. mit Element, Bechtle, Nordeck, Deutsche Telekom).
  • Gesundheitswesen (gematik / Telematikinfrastruktur): Ti-Messenger basiert auf Matrix für Ärzte, Apotheken, Krankenhäuser etc.
  • Bundesministerium des Innern (BMI) prüft/treibt Matrix für breitere Behördennutzung und digitale Souveränität (OpenDesk-Initiative).
Und genauso könnte man das einfach auf europäischer Ebene Fördern ...
Ginge sogar mit authentifizieren per Perso und NFC im Handy für Behördenkommunikation ... iss ja OSS.

Imho brauchen Wir/Europa nicht noch eine kommerzielle Platform.

mfg
 
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craxity schrieb:
Das klingt für mich schon etwas nach Bubble. Man braucht doch auch geistige Sparringspartner.
Rechte und Schwurbelnde sind in der Regel immer um mindestens eine Gewichtsklasse unterlegen. Da macht das keinen Spaß.
 
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LikeHike schrieb:
Doch, beides sind Meinungen.
Bislang war Hass eine Emotion bei mir.

Wenn ich sage 3 + 3 ist 4, dann ist das keine Meinung, sondern Unsinn.

Meinung kann dann sein, wenn es um Interpretation geht und nicht um Wahrheit.

Beispiel Handspiel: Hand am Ball ist Hand am Ball. Wenn ich den Spieler dafür Hasse, dann ist das eine Emotion, wenn ich es als unabsichtliches Handspiel sehe eine Meinung, wenn ich behaupte die Hand war nicht am Ball eine Falschaussage.

Wenn ich sage ein Tisch, der vor einem steht, ist nicht da, oder die Erde ist Flach, was nicht zu beweisen ist, dann ist das keine Meinung sondern eine wissenschaftliche Falschaussage. Ich kann aber der Meinung sein, dass es mir zusteht Quatsch zu erzählen. Jedem steht es zu darauf hin zuweisen.

LikeHike schrieb:
Stimmt, diese Menschen haben dann ja einfach die Option das Medium nicht zu nutzen. Ansonsten ist die Welt und auch das Internet kein SafeSpace. Trigger und Befindlichkeiten von Individuen sind deren persönliche Angelegenheit. Es ist nicht die Aufgabe der Gesellschaft um diese individuellen, subjektiven Befindlichkeiten herum zu tanzen.

Das Internet ist genauso zu behandeln, wie jeder andere Bereich des Zusammenlebens. Das ist eine bewusste Entscheidung der Gesellschaft. So, wie der wilde Westen ein geordneter Bereich des Zusammenlebens geworden ist. Achtung, das ist meine Meinung. Wenn die demokratisch durchgesetzt wird, dann ist es das Gesetz unseres Zusammenlebens. Leider gibt es daraus kein Entkommen, was die natürliche Grenze der Freiheit ist, die generell durch andere begrenzt wird.

Ich persönlich bin der Meinung, dass ich nicht he/her/she/it oder sonstiges beherrschen muss. Aber weit von X Beleidigungen entfernt. Dazwischen gibt es genug Raum für ein ordentliches Zusammenleben, indem wir alle glücklich werden.
 
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@- Faxe - Deine pauschale Aussage, die den Kern meiner Aussage nicht trifft, lässt mich an der Richtigkeit der Selbsteinschätzung deiner Gewichtsklasse etwas zweifeln.
 
sedot schrieb:
Klar kannst du dir Apps installieren, IceCubes finde ich ganz angenehm, es gibt noch einige mehr.
Das schöne an Mastodon ist, es gehört keinem durchgeknalltem Milliardär.

Das war Sarkasmus bzw. habe ich die Argumente (Ausreden?) gegen Mastodon sarkastisch aufgegriffen. Aber ich bleibe auch dabei: in der heutigen Zeit wäre ein Medium wie Email absolut undenkbar bzw. Nische.
 
Magellan schrieb:
Wie kommst du anhand dieser Befragung zu diesem Schluss?

Siehe:
  • "How do users rate their experiences on X?" --> 77% weder negativ/positiv bzw. rein positiv.
  • Auch: [...] similar shares of Republican (38%) and Democratic (41%) users say their experience on X is neither positive nor negative.
und weitere.

Man darf bei solche Umfragen nicht nur die Werte heraus suchen die einem passen (Rosinenpicken).
 
Cool Master schrieb:
"How do users rate their experiences on X?" --> 77% weder negativ/positiv bzw. rein positiv.

Nehmen wir doch bitte die kompletten Daten dieser Frage.
Alle User: 23% (vorwiegend negativ) / 47% (neutral) / 37% (vorwiegend positiv)
Nun das beinhaltet nunmal alle User, wenig verwunderlich dass bei einem Durchschnitt rechte Vorlieben hier die linken aufwiegen.

Rep. User: 11 / 38 / 51
Dem. User: 40 / 41 / 20

Die eher rechts-konservativ eingestellten User sehen es also um Faktor 5 häufiger positiv als negativ, während die links-liberalen es doppelt so häufig negativ wie positiv bewerten. Viel deutlicher kann das Ungleichgewicht ja nicht sein.

Cool Master schrieb:
similar shares of Republican (38%) and Democratic (41%) users say their experience on X is neither positive nor negative.

Jo sind die Zahlen aus obigem Beispiel, der neutrale Part ist gleich groß, der große Unterschied folgt dann halt auf den Seiten positiv bzw negativ.

Cool Master schrieb:
Man darf bei solche Umfragen nicht nur die Werte heraus suchen die einem passen (Rosinenpicken).

Ich repsektiere deinen Sinn für Ironie.
 
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LikeHike schrieb:
Doch, beides sind Meinungen.

Stimmt, diese Menschen haben dann ja einfach die Option das Medium nicht zu nutzen. Ansonsten ist die Welt und auch das Internet kein SafeSpace. Trigger und Befindlichkeiten von Individuen sind deren persönliche Angelegenheit. Es ist nicht die Aufgabe der Gesellschaft um diese individuellen, subjektiven Befindlichkeiten herum zu tanzen.

Kurzer Einwand. Das Internet als eine Art Wilder Westen, also ein anarchisches Konstrukt zu sehen, birgt bei genauerer Betrachtung einige Gefahren für uns alle (auch für dich). Genauso wie eine physische Welt ohne Gesetze für uns alle schnell tödlich werden würde. Dank Recht und Gesetz ist unsere Welt ein "Safe Space". Das ist gesellschaftlich weitestgehend akzeptiert.

Ein Gedankenanstoß:

Das Internet als unregulierten Diskussionsraum, in dem sich die Stärksten durchsetzen zu sehen, ist wie ein Fußballspiel ohne Regeln und Schiedsrichter. Am Ende "siegen" diejenigen, die am meisten Macht projezieren können. Also diejenigen, die Dank Technologie (Bots) und Geld (Rechenpower) die einfacheren Parolen herausposaunen können. Diese verbreiten sich dann überproportional oft, sind am reichweitenstärksten und führen dazu, dass sie auch am meisten konsumiert und geglaubt werden. Inzwischen sind schätzungsweise 20-30 % der Posts, die zu polarisierenden Themen in den USA verbeitet werden, Bot-generiert. Diese Posts sind sehr reichweitenstark. Der Analyst Ryan McBeth hat da ein interesanntes Video zu gemacht.

Zum Thema Recht des Stärkeren hat Yoda mMn. das Richtige gesagt, als er vor den Gefahren der dunklen Seite der Macht sprach: Auf Lukes Frage, ob die dunkle Seite der Macht stärker sei, antwortete er: "Nein, sie ist leichter, schneller, verführerischer."

Die Argumentation: "Wenn es zu stark ist, bist du zu schwach." ist schön hemdsärmelig und passt solange man selbst nicht zu den "Schwächeren" gehört, aber im Umkehrschluss überlässt man das Spielfeld denen, die es schaffen, ihre leichteren, schelleren und verführerischen Botschaften unters Netzvolk zu bringen.

Aus der Psychologie weiß man, dass Menschen, die viel zu sagen haben und einfache Botschaften vermitteln von ihren Mitmenschen überproportional als "Kompetent" angesehen werden. Völlig unabhängig von dem Inhalt. Dagegen sind überdurchschnittlich intelligente Menschen oft eher introvertiert, weil selbstkritischer und "sensibler". Reden also nicht so viel und stellen sich selten in den Vordergrund. Das sind alles die Fallstricke der "human condition".

Daher ist eine Art Regulierung unbedingt sinnvoll, um Missbrauch von Macht zu verhindern und für alle eine nutzenswerte Netzwelt zu erschaffen.

Damit möchte ich nicht der Zensur das Wort reden, ganz im Gegenteil. Aber weil der Mensch eben nicht perfekt ist, weil wir alle Schwächen haben und diese auch gezielt ausgenutzt werden, brauchen wir einen Rahmen, in dem wir uns bewegen, der für alle ein "Safe Space" darstellt.

Sieh es wie ein Game: Auch im PvP gibt es Regeln. Anti-Cheat-Software, Community Guidelines, Banns. Selbst im Krieg gibt es (oder sollte es) Regeln geben.

Zum Thema "Subjektive Befindlichkeiten" also die Rechte des Individuums - die werden in unserer FDGO Großgeschrieben. Sie ist unser gesellschaftlicher Rahmen.

Einfach ein paar Denkanstöße. Kann man annehmen oder auch nicht. :)
 
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